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	<title>Sommerhimmel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T22:59:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sommerhimmel&amp;diff=504466&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-10-10T11:41:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sommerhimmel-Juli16,22h.jpg|mini|hochkant=2|Sternenhimmel im Sommer für Deutschland Ende Juni um 23 Uhr [[MESZ]] oder Ende Juli um 21 Uhr MESZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sommerhimmel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird jener Teil des [[Sternenhimmel]]s genannt, der an klaren [[Sommer]]-[[Abend]]en zu sehen ist. Dieser Himmelsanblick hängt ab&lt;br /&gt;
* von der [[Geografische Breite|geografischen Breite]] des Standorts,&lt;br /&gt;
* ferner vom [[Kalenderdatum|Datum]] der Beobachtung&lt;br /&gt;
* und von der [[Mittlere Ortszeit|mittleren Ortszeit]].&lt;br /&gt;
Vom gleichen Beobachtungsort aus sehen wir 1 Monat später denselben Himmelsausschnitt um 2 Stunden früher, mit jedem Tag um knapp 4 Minuten früher. Denn die Erde rotiert in 23h 56m 04s (einem &amp;#039;&amp;#039;[[Sterntag]]&amp;#039;&amp;#039;), während sich unser 24-Stunden-Tag auf die Stellung zur &amp;#039;&amp;#039;Sonne&amp;#039;&amp;#039; bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Deutschland]] wird meist eine &amp;#039;&amp;#039;mittlere Breite von 50°&amp;#039;&amp;#039; angenommen – der Schwerpunkt der BRD liegt 1,2° nördlicher – sowie eine &amp;#039;&amp;#039;[[Geografische Länge|Länge]]&amp;#039;&amp;#039; von 9° oder 10° (bei [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] bzw. Würzburg). Fast alle am Markt erhältlichen [[Drehbare Sternkarte|drehbaren Sternkarten]] sind für 50°/ 10° berechnet, was etwa dem Mittel des deutschen Sprachraums entspricht. Für [[Österreich]] wären durchschnittlich 47,5° / 14° anzusetzen, für die [[Schweiz]] 47° / 8°.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild rechts oben zeigt den Sternenhimmel, wie er Mitte Juli um 21 Uhr MEZ (in [[Sommerzeit]]: 22 Uhr MESZ) zu sehen ist (Mitte Juni um 23 Uhr MEZ bzw. 24 Uhr MESZ, Mitte August um 19 Uhr MEZ bzw. 20 Uhr MESZ). Die [[Zirkumpolar (Astronomie)|zirkumpolaren]] Sternbilder um den nördlichen [[Himmelspol]] sind das ganze Jahr über zu sehen. Außerhalb dieses Umkreises überschneidet sich der Sommerhimmel mit dem [[Winterhimmel]] kaum, bietet aber einige dem [[Frühlingshimmel]] bzw. dem [[Herbsthimmel]] ähnliche Aspekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstellationen und Sternbilder ==&lt;br /&gt;
Die auffälligste [[Konstellation]] ist das im Osten emporsteigende große [[Sommerdreieck]], das aus 3 Sternen [[Stern 1. Größe|1.&amp;amp;nbsp;Größe]] besteht und rings um das Sternbild des [[Schwan (Sternbild)|Schwan]] (nördliches Kreuz) verläuft. Seine Eckpunkte sind [[Wega]] in der Leier (hellster Stern des Nordhimmels), [[Deneb]] im Schwan und [[Altair]] im Adler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tief im Süden und Südosten stehen [[Schütze (Sternbild)|Schütze]] und [[Skorpion (Sternbild)|Skorpion]], wo in über 25.000 Lichtjahren Entfernung das [[Galaktisches Zentrum|Zentrum]] unserer [[Milchstraße]] liegt. Diese zieht sich als zart leuchtendes Band mit vielen [[Sternhaufen]] und Nebeln über Leier und Schwan nach Norden zur [[Kassiopeia (Sternbild)|Kassiopeia]]. In Skorpion und Schütze steht die [[Sonne]] zu Winterbeginn, sodass diese Sternbilder nun im Sommer einige Stunden lang am Himmel der 1. Nachthälfte zu sehen sind. Die Scheren des Skorpions laufen im roten Stern [[Antares]] (griech. „Gegenmars“) zusammen – ein [[Roter Überriese]] mit 700-fachem [[Sonnenradius]], der allerdings wegen seiner Entfernung von 600 Lichtjahren erst an 16. Stelle der hellen Sterne steht. Antares steht nur 4° südlich der [[Ekliptik]] und wird daher mehrmals im Jahrzehnt vom Mond [[Sternbedeckung|bedeckt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts davon die Waage; weiter im Westen sind noch die [[Jungfrau (Sternbild)|Jungfrau]] und der [[Löwe (Sternbild)|Löwe]] zu sehen, die in den vergangenen Monaten den [[Frühlingshimmel]] geprägt haben. Steil darüber steht der [[Großer Wagen|Große Wagen]] – doch anders als im Winter nun mit der Deichsel nach oben. Im Westen ist das Sternbild Krebs bereits untergegangen, doch bei flachem Horizont kann man tief im NNW noch die [[Capella (Stern)|Capella]] (Fuhrmann) funkeln sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gegenstück zum Großen Wagen (Großer Bär) fällt rechts vom [[Polarstern]] (etwas tiefer) das helle &amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;&amp;#039; der Cassiopeia auf, und ein Teil der Fünfsternreihe mit dem Pegasus-[[Herbstviereck]] hebt sich bereits über den Nordost-Horizont. Hoch über unseren Köpfen steht der lang geschweifte [[Drache (Sternbild)|Himmelsdrache]] und gegenüber [[Herkules (Sternbild)|Herkules]], der in der griechischen Mythologie sein Bezwinger ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mit einem guten [[Feldstecher]] auf „Nebel-Jagd“ gehen will, dem empfehlen sich die Sternbilder [[Schlangenträger]] und Schütze. Wo sich die Schlange vor ihrem „Träger“ (dem mythischen Arzt [[Asklepios]]) windet, finden sich einige helle [[Kugelsternhaufen]]. Der Schütze steht zwar noch niedrig, bietet aber (rechts oben) eine reiche Palette an Nebeln: Kugel- und [[Offener Sternhaufen|Offene Sternhaufen]], dunkle sowie strahlende [[Gasnebel]]. In südlicheren Breiten kann man im Skorpion drei der hellsten offenen Sternhaufen ([[Messier 6|M6]], [[Messier 7|M7]], [[NGC 6231]]), in der Gegend um Antares die Kugelsternhaufen [[Messier 4|M4]] und [[Messier 80|M80]] sowie eventuell einige Objekte des [[Rho-Ophiuchi-Komplex]]es sehen. Im Herkules (rechte Quadratseite) erkennt man unschwer den sehr hellen Kugelhaufen [[Messier 13|M13]], und oberhalb der Andromeda den gleichnamigen [[Spiralnebel]] [[Andromedanebel|M31]]. In einigen Wochen wird er schon hoch genug stehen, um ihn [[freiäugig]] als kleines Wölkchen sehen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sternschnuppenschwärme ==&lt;br /&gt;
Ab Mitte Juli erscheinen in den Morgenstunden erste Vorboten der [[Perseiden]], dem bekanntesten und dem zweitstärksten [[Meteorschwarm]] des Jahres. Er erreicht am 11./[[12. August]] sein markantes Maximum, danach fällt aber die Zahl der [[Meteor|Sternschnuppen]] rasch ab. Der [[Radiant (Astronomie)|Radiant]] verlagert sich im Lauf der Wochen vom [[Perseus (Sternbild)|Perseus]] in die Cassiopeia („Himmels-W“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meist recht hellen, aber nur [[sandkorn]]großen Meteoroiden haben eine hohe Geschwindigkeit von ~60 km/s und blitzen daher beim Eintritt in die Lufthülle kaum sekundenlang auf. Allerdings gelten die oft kolportierten [[Zenithal Hourly Rate|Fallraten]] von 60–120 Meteoren pro Stunde nur für ideale Bedingungen im Hochgebirge oder in trockenen Wüsten; in Mitteleuropa sind es in der 2. Nachthälfte etwa 20 bis 40 pro Stunde, eine Woche vor und kurz nach dem Maximum etwa halb so viele. In manchen Jahren wie 2009, wo das Maximum zeitlich nahe am [[Vollmond]] liegt, verschwinden jedoch die lichtschwächeren Sternschnuppen im aufgehellten Himmelshintergrund. Ihr Ursprungskörper ist der [[Komet]] [[109P/Swift-Tuttle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weniger markant sind die [[Juli-Aquariiden]] zwischen 25.&amp;amp;nbsp;Juli und 10.&amp;amp;nbsp;August mit einem spitzen Maximum am [[3. August]], die scheinbar aus dem Sternbild [[Wassermann (Sternbild)|Wassermann]] kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr lange können hingegen die [[Cygniden]] am Beobachtungsprogramm stehen. Sie haben ihren Radianten im [[Schwan (Sternbild)|Schwan]] und sind zwischen 25.&amp;amp;nbsp;Juli und 8.&amp;amp;nbsp;September zu sehen (flaches Maximum um den [[16. August]]). Der [[planetarisch]]e Strom hat um den 18.&amp;amp;nbsp;August einen etwas schwächeren Zweig, die sogenannten [[Cepheiden (Meteore)|Cepheiden]] – nicht zu verwechseln mit den pulsierenden [[Cepheiden|Riesensternen]], die für die intergalaktische Entfernungsbestimmung so wichtig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planeten ==&lt;br /&gt;
Um den Besuchern dieser Seite zu ermöglichen, auch frühere Planetensichtungen zuzuordnen, werden neben dem aktuellen Jahr auch die Daten der vier vorangehenden Jahre vorgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planeten am Sommerhimmel 2023 ===&lt;br /&gt;
* [[Merkur (Planet)|Merkur]] steht am 1.7. in oberer Konjunktion zur Sonne und erreicht am 10.8. mit 27°24&amp;#039; seine größte östliche Elongation von der Sonne. Da er aber 11° südlicher als die Sonne am Himmel steht, ist er im deutschsprachigen Raum trotzdem nicht [[freiäugig]] am Abendhimmel zu beobachten. Am 6.9. steht Merkur in unterer Konjunktion zur Sonne, entfernt sich danach rückläufig schnell von ihr und erreicht am 22.9. seine größte westliche Elongation von der Sonne. Hier beträgt sein Winkelabstand von der Sonne zwar nur 17°52&amp;#039;; da Merkur aber jetzt viel weiter nördlich steht als im Juli, ist er ab Mitte September bis Anfang Oktober gegen 6 Uhr freiäugig am Morgenhimmel zu beobachten.&lt;br /&gt;
* [[Venus (Planet)|Venus]] strahlt am 7.7. im größten Glanz als Abendstern. Danach entfernt sie sich schnell vom Abendhimmel und erreicht am 13.8. die untere Konjunktion mit der Sonne. Ab dem 22.8. kann man Venus kurz vor Sonnenaufgang tief am Osthimmel entdecken, wo sie durch die Sternbilder Krebs und Löwe läuft. Schon am 19.9. leuchtet Venus dann am Morgenhimmel wieder im größten Glanz.&lt;br /&gt;
* [[Mars (Planet)|Mars]] im Sternbild Löwe ist maximal noch bis um 10.7. am Abendhimmel zu sehen; am 10.7. läuft er nur 0,6° nördlich an Regulus vorbei, was im Fernglas zu beobachten ist. Bis Ende September wandert Mars in das Sternbild Jungfrau und nähert sich langsam immer weiter der Sonne an.&lt;br /&gt;
* [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] ist zu Beginn des Sommers Planet der zweiten Nachthälfte. Er steht im Sternbild Widder und verlagert seine Aufgänge bis Ende Juli in die Zeit vor Mitternacht. Am 4.9. wird Jupiter rückläufig und beginnt seine Oppositionsschleife.&lt;br /&gt;
* [[Saturn (Planet)|Saturn]] läuft rückläufig durch den Wassermann und kommt dort am 27.8. in Opposition zur Sonne. Die Öffnung der Saturnringe hat im Vergleich zum Vorjahr mit 9,0° deutlich abgenommen, so dass Saturn 2023 weniger hell leuchtet als in den letzten Jahren.&lt;br /&gt;
* [[Uranus (Planet)|Uranus]] bewegt sich durch das Sternbild Widder und ist unter optimalen Bedingungen ab Mitte Juli mit dem Fernrohr am Morgenhimmel zu sehen. [[Neptun (Planet)|Neptun]] wandert rückläufig durch das Sternbild Fische und kommt dort am 19. September in Opposition zur Sonne; auch er ist nur im Fernrohr zu erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Hrsg=Hans-Ulrich Keller|Titel=Kosmos Himmelsjahr 2023|Verlag=Franckh-Kosmos|Ort=Stuttgart|Sprache=de|Datum=2022|ISBN=978-3-440-17368-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planeten am Sommerhimmel 2022 ===&lt;br /&gt;
* [[Merkur (Planet)|Merkur]] erreicht am 27.8. mit 27° seine größte östliche Elongation von der Sonne, ist aber im deutschsprachigen Raum trotzdem nicht [[freiäugig]] zu beobachten.&lt;br /&gt;
* [[Venus (Planet)|Venus]] läuft am Morgenhimmel der Sonne hinterher und beendet gegen Ende September ihre Sichtbarkeit als Morgenstern.&lt;br /&gt;
* [[Mars (Planet)|Mars]] ist zunächst am Morgenhimmel zu sehen; ab Anfang August verlagert er seinen Aufgang in die Zeit vor Mitternacht. Er wandert vom Sternbild Fische über den Widder in den Stier und nähert sich seiner Opposition zur Sonne, die er Anfang Dezember erreichen wird.&lt;br /&gt;
* [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] hält sich im Bereich der Sternbilder Walfisch und Fische auf. Er steht am 26.9. in Opposition zur Sonne und ist das dominierende Gestirn am Nachthimmel.&lt;br /&gt;
* [[Saturn (Planet)|Saturn]] läuft rückläufig durch den Steinbock und erreicht dort am 14.8. seine Opposition zur Sonne. Die Saturnringe sind mit 13,9° immer noch recht weit geöffnet.&lt;br /&gt;
* [[Uranus (Planet)|Uranus]] ist im Sternbild Widder mit dem Fernrohr am Morgenhimmel zu sehen. [[Neptun (Planet)|Neptun]] wandert rückläufig durch die Sternbilder Fische und Wassermann und kommt dort in der Nacht vom 16. auf den 17. September in Opposition zur Sonne; auch er ist nur im Fernrohr zu erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Hrsg=Hans-Ulrich Keller|Titel=Kosmos Himmelsjahr 2022|Verlag=Franckh-Kosmos|Ort=Stuttgart|Sprache=de|Datum=2021|ISBN=978-3-440-17083-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planeten am Sommerhimmel 2021 ===&lt;br /&gt;
* Merkur ist in Europa [[freiäugig]] nur selten zu sehen. Im August wechselt er auf den Abendhimmel und erreicht zu Monatsende 24° Elongation. Wegen der flach liegenden Ekliptik ist er aber nur im Feldstecher zu sehen.&lt;br /&gt;
* Auch [[Venus (Planet)|Venus]] steht wegen der abendlichen Ekliptiklage nur wenig über dem Horizont – wie auch die nächsten Monate. Interessanterweise geht sie den ganzen Sommer konstant etwa 80 Minuten nach der Sonne unter.&lt;br /&gt;
* [[Mars (Planet)|Mars]] verschwindet im Juli allmählich in der Abenddämmerung und bleibt bis Dezember unsichtbar.&lt;br /&gt;
* [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] steht am 20.8. in Opposition zur Sonne und zieht seine alljährliche Schleife vom Wassermann zurück in den Steinbock. Der Riesenplanet (11× Erdradius) dominiert ab August den südöstlichen Abendhimmel und geht dann erst gegen 6 Uhr MESZ unter. Der Untergang verfrüht sich jeden Monat um etwa 2 Stunden, der Riesenplanet bleibt aber bis Jahresende am [[Abendhimmel]] sichtbar. Nach der Großen Konjunktion Ende 2020 hat er Saturn nun bereits um etwa 15° am Sternhimmel &amp;quot;überholt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* [[Saturn (Planet)|Saturn]] im Steinbock geht nun Jupiter 1 Stunde voraus (Aufgänge im August je nach [[geografische Länge|geografisched Länge]] des Standorts von etwa 21 bis 19 Uhr MESZ, Untergang um etwa 5 Uhr) und hat bereits am 2.8. seine Opposition. Die [[Saturnringe]] sind dieser Jahre weit geöffnet zu sehen.&lt;br /&gt;
* [[Uranus (Planet)|Uranus]] im Widder und [[Neptun (Planet)|Neptun]] sind mit Fernrohr im Hochsommer ab etwa 23 bzw. 21 Uhr zu beobachten. Die Scheibchen der zwei Eisriesen messen 3,5&amp;quot; bzw. 2,5&amp;quot; und sind schon in kleinen Fernrohren von Sternen zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planeten am Sommerhimmel 2020 ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Punkte:&lt;br /&gt;
* Venus ist noch Abendstern, wie im April&lt;br /&gt;
* Mars nähert sich seiner Opposition im Oktober und ist in der zweiten Nachthälfte gut zu beobachten.&lt;br /&gt;
* Jupiter und Saturn stehen im Schützen bzw. Steinbock nahe beisammen und haben im Juli Opposition, sodass sie die ganze Nacht zu sehen sind. Ende Dezember werden sie sich auf nur 0,1° begegnen ([[Große Konjunktion]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planeten am Sommerhimmel 2019 ===&lt;br /&gt;
* Merkur [[freiäugig]] Ende Juni am Abend, im August am Morgen sichtbar; [[Tagbeobachtung|teleskopisch]] auch am Taghimmel&lt;br /&gt;
* [[Venus (Planet)|Venus]] bis Mitte Juli am Morgenhimmel, dann freiäugig unsichtbar (Abendstern ab Oktober)&lt;br /&gt;
* [[Mars (Planet)|Mars]] unsichtbar (jenseits der Sonne)&lt;br /&gt;
* [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] im Schlangenträger: im Juli ganze Nacht, ab August/September erste Nachthälfte. Im August verschiebt er seine Untergänge von 24 auf 22 Uhr, steht aber bis Oktober am [[Abendhimmel]].&lt;br /&gt;
* [[Saturn (Planet)|Saturn]] im Schützen: Opposition zur Sonne am 27. Juni, daher ganze Nacht sichtbar. Untergang Ende August um 1 Uhr. Die [[Saturnringe]] sind dieser Jahre weit geöffnet zu sehen.&lt;br /&gt;
* [[Uranus (Planet)|Uranus]] im Widder und [[Neptun (Planet)|Neptun]] im Wassermann: zunächst in der zweiten Nachthälfte zu sehen, später fast die ganze Nacht – aber nur im Fernrohr als kleine, grün-blaue Scheibchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Planeten am Sommerhimmel 2018 ===&lt;br /&gt;
* Merkur ist [[freiäugig]] nur vom 20.8. bis 10.9. sichtbar, maximal 1 Stunde vor Sonnenaufgang; [[teleskopisch]] auch am Taghimmel&lt;br /&gt;
* [[Venus (Planet)|Venus]] ist bis Ende September [[Abendstern]]. Mitte September hat sie ihre größte Helligkeit, steht aber schon tief im Westen&lt;br /&gt;
* Der rote Planet [[Mars (Planet)|Mars]] steht tief im Süden in den Sternbildern Schütze und Steinbock. Seine [[Opposition (Astronomie)|Opposition]] am 27. Juli ist die erdnächste bis zum Jahr 2033 und lässt schon in [[Amateurfernrohr]]en einige Details der Oberfläche erkennen. Im Juli und August wird Mars sogar etwas heller als der 20-mal größere Jupiter, der noch im Südwesten zu sehen ist.&lt;br /&gt;
* [[Jupiter (Planet)|Jupiter]] steht in der Waage. Im August verschiebt er seine Untergänge von 24 auf 22 Uhr, kann aber bis Oktober am [[Abendhimmel]] beobachtet werden. Einen Monat später kommt er in die alljährliche Konjunktion mit der Sonne&lt;br /&gt;
* [[Saturn (Planet)|Saturn]] im Schützen erreicht am 27. Juni seine Opposition zur Sonne und steht abends am tiefen Südost- bzw. Südhimmel. Ende Juli geht er um 3h MESZ unter, Ende August um 1 Uhr. Die [[Saturnringe]] sind dieser Jahre weit geöffnet zu sehen.&lt;br /&gt;
* [[Uranus (Planet)|Uranus]] im Widder und [[Neptun (Planet)|Neptun]] im Wassermann sind in der zweiten Nachthälfte zu sehen -- aber nur im Fernrohr, wo sie ein kleines, grün-blaues Scheibchen zeigen.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von den zehn hellsten [[Kleinplanet]]en sind Ceres, Vesta, Hebe und Astraea zeitweilig im kleinen Fernrohr zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Mondphasen ==&lt;br /&gt;
Im Sommer 2013 treten die [[Syzygie (Astronomie)|Syzygien]] zu folgenden Terminen ein:&lt;br /&gt;
* [[Neumond]] .......... 8. Juni 16:56, 8. Juli 08:15, 6. August 22:51 und 5. September 12:36 Uhr&lt;br /&gt;
* [[Erstes Viertel]] .... 16. Juni 18:24, 16. Juli 04:18, 14. August 11:56 und 12. September 18:09 Uhr&lt;br /&gt;
* [[Vollmond]] ........... 23. Juni 12:32, 22. Juli 19:16, 21. August 02:45 und 19. September 12:13 Uhr&lt;br /&gt;
* [[Letztes Viertel]] .... 30. Juni 5:54, 29. Juli 18:44, 28. August 10:35 und 27. September 04:56 Uhr. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Aktuelles von der Sonne ==&lt;br /&gt;
Unser Tagesgestirn gilt zwar seit [[Kopernikus]] nicht mehr als Planet („umherstreifend“), doch sei ihr hier für 2017 ein kurzer Absatz gewidmet. Die [[Sonnenaktivität]] sollte laut ursprünglichen Voraussagen schon seit 2013 abklingen (elfjähriger Zyklus), tat es aber relativ langsam. Sie ist seit 2016 zwar manchmal fleckenfrei, zeigt diesen Sommer aber öfters noch [[Relativzahl]]en bis etwa 70 (15–30 [[Sonnenfleck]]en). Ende August rotierte sogar eine riesige [[Fleckengruppe]] von [[Typ F (Sonnenflecken)|Typ F]] über den Ostrand und erreichte am [[4. September]] die Sonnenmitte, wo sie mit einer zweiten, ähnlich großen Gruppe über 100 Einzelflecken zeigen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ein geeignetes [[Sonnenfilter]] kann man diese zwei Gruppen sogar [[freiäugig]] sehen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mond ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sternbedeckungen durch den Mond ===&lt;br /&gt;
Von den monatlich etwa 50 Bedeckungen von Sternen [[Stern 1. Größe|1. bis 8. Größe]] werden in astronomischen Jahrbüchern (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Himmelsjahr]] für Deutschland oder [[Astronomischer Almanach für Österreich]]) und in der Monatsschrift [[Sterne und Weltraum]] die helleren vorausberechnet. Sie sind – jedenfalls am dunklen Mondrand – mit freiem Auge leicht zu beobachten. Durch die Mondbewegung von etwa 1&amp;amp;nbsp;km/s verschwindet der Stern schlagartig, was interessante, überraschende Beobachtungserlebnisse verspricht. Bis in die 1990er-Jahre wurden solche Messungen zur Bestimmung von [[Mondradius]] und Mondrandprofil verwendet. Bei &amp;#039;&amp;#039;streifenden&amp;#039;&amp;#039; Sternbedeckungen können bis heute auch [[Amateurastronom]]en zur genauen Vermessung der Mondberge und -Täler beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jahreszeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Frühlingshimmel]], Sommerhimmel, [[Herbsthimmel]], [[Winterhimmel]]&lt;br /&gt;
* [[Himmelsbeobachtung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Himmelsjahr|Das Himmelsjahr]] (Franckh-Kosmos-Verlag) 2011 bis 2023&lt;br /&gt;
* [[Österreichischer Himmelskalender]] bis 2019, dann [[Astronomischer Almanach für Österreich]]&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Brandt (Astronom)|Rudolf Brandt]] et al., Himmelsbeobachtungen mit dem Fernglas – eine Einführung für Sternfreunde. Verlag Deutsch, 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.astronomie.de/der-sternenhimmel-heute/aktuelle-sternkarte Aktuelle Sternkarte (für Computerzeit)]&lt;br /&gt;
* [http://web.utanet.at/pasche19/august.htm Sternhimmel im August (genau, Wiener astr.Arbeitsgem.)]&lt;br /&gt;
* [http://news.astronomie.info/sky201507/index.html/ Monatsübersicht Juli 2015]&lt;br /&gt;
* [http://sternpate.de/sternenhimmel-aktuell/ monatliche Rubrik zum aktuellen Sternhimmel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beobachtende Astronomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amateurastronomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sommer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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