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	<title>Sommerfrische - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sommerfrische&amp;diff=368771&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&quot;G&quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt), http nach https umgestellt, Dateieinbindungen: Bildtext als letztes Element</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Fix Parameter lemid in Vorlage:Deutsches Wörterbuch (&amp;quot;G&amp;quot; nicht notwendig wenn danach ein Buchstabe folgt), http nach https umgestellt, Dateieinbindungen: Bildtext als letztes Element&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Übersiedlung. Zur Fernsehsendung siehe [[Sommerfrische (Fernsehsendung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lovis Corinth Terrasse in Klobenstein Tirol 1910.jpg|mini|Der Hamburger Unternehmer [[Henry B. Simms]] in der [[Klobenstein (Ritten)|Klobensteiner]] Sommerfrische, Gemälde von [[Lovis Corinth]], 1910]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sommerfrische Trebishain.jpg|mini|Gruß aus der Sommerfrische [[Trebishain (Frohburg)|Trebishain]], Poststempel vom 30.&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;August 1909]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ferdinand August Glienke - Bremsdorfer Mühle.jpg|mini|266x266px|Sommerfrische [[Bremsdorfer Mühle]], Lausitz, nach F. A. Glienke, um 1918]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die Gartenlaube (1897) b 516.jpg|mini|Sommerfrische am Huronsee.&lt;br /&gt;
Nach Skizzen von Ida Chelius gezeichnet von W. Hoffmann, um 1897]]&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sommerfrische&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet sowohl die jahreszeitliche Übersiedlung aus der Stadt auf das Land als auch den Zielort. [[Neudeutsch]] wird dies infolge des [[Klimawandel|Klimawandels]] auch als &amp;#039;&amp;#039;Coolcation&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der vor allem im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert verbreitete Begriff „Sommerfrische“ wird im &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Wörterbuch|Wörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Brüder Grimm]] definiert als {{&amp;quot; |Erholungsaufenthalt der Städter auf dem Lande zur Sommerzeit}} oder {{&amp;quot; |Landlust der Städter im Sommer}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm&amp;quot;&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Sommerfrische |Wortart=f. |Band=16 |Sp=1526 |lemid=S30861}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Übersiedeln vom Quartier in der Stadt auf den Landsitz ist schon beim [[Adel]] in der Antike üblich gewesen. Die Gründe sind anfangs primär wirtschaftlich, der Adel hatte im Sommer den landwirtschaftlichen Betrieb zu betreuen, der die wirtschaftliche Basis seiner Herrschaft bildete. Im Winter, wenn die Landwirtschaft ruht, ging man zurück in die Stadt und nahm am gesellschaftlichen Leben teil. Daneben schätzte man aber auch, den im Sommer bedenklichen hygienischen Bedingungen der Stadt entkommen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der mittelalterliche Adel Europas eher aus politischer Notwendigkeit heraus zwischen verschiedenen befestigten [[Ansitz]]en wechselte, wurde in Kreisen der [[Aristokratie]] mit dem Aufblühen der Städte seit der beginnenden Neuzeit ([[Renaissance]]) der saisonelle Wechsel von [[Stadtpalais]] (Winterschloss) in die [[Sommerresidenz]] wieder üblich.&lt;br /&gt;
Diese kultivierte Form der Wiederbelebung der als &amp;#039;Sommerfrische&amp;#039; übersetzbaren &amp;#039;&amp;#039;villeggiatura&amp;#039;&amp;#039; ist [[Renaissance-Humanismus|humanistischen]] Ursprungs. Schon [[Petrarca]] sah im, der Antike entlehnten, Ideal des einfachen, sittlich unverfälschten Landlebens eine Alternative zur Umtriebigkeit und Dekadenz der Stadt, einen Ort der Muse und Inspiration für Bildung und Studium. [[Guarino da Verona]] beschrieb 1419 dann als einer der ersten in emphatischen Briefen vom Land (nahe [[Valpolicella (Gebiet)|Valpolicella]]) die Schönheit der Landschaft und ihrer klimatischen Vorzüge, der Fruchtbarkeit des Bodens, der erfrischenden Luft und des Wasserreichtums, den drei lebensspendenden Elementen. Die empfundene Bedürfnislosigkeit bekam im &amp;#039;&amp;#039;[[locus amoenus]]&amp;#039;&amp;#039; ihren idealen Ausdruck, der „aus einem Baum (oder mehreren Bäumen), einer Wiese und einem Quell oder Bach |besteht|. Hinzutreten können Vogelsang und Blumen. Die reichste Ausführung fügt noch Windhauch hinzu.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Robert Curtius]] (1954), zitiert (wie vorhergehendes) nach [[Ulrich Pfisterer (Kunsthistoriker)|Ulrich Pfisterer]]: &amp;#039;&amp;#039;Donatello und die Entdeckung der Stile&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Römische Studien der Bibliotheca Hertziana.&amp;#039;&amp;#039; Band 17). Hirmer, München 2002, S. 171ff, „Villenkultur und Goldenes Zeitalter“, hier S. 174 ([https://epub.ub.uni-muenchen.de/13025/ Volltext online] der Universität München).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort selbst soll dem Italienischen entstammen, [[Venetische Sprache (romanisch)|venetianisch]] spricht man davon, dass {{&amp;quot; |der einzige zweck des spaziergangs zu sein scheint, frische und kühlung zu suchen. sie sagen nicht ‚spazieren gehen‘, sondern ‚prendere il fresco‘ (kühlung nehmen)}}.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm&amp;quot; /&amp;gt; Für das Deutsche ist frühe Verwendung aus dem [[Bozen]]er Raum in [[Südtirol]] überliefert, wo die Bürger aus dem heißen Talkessel in die kühlen Sommerwohnungen des Mittelgebirges auf dem [[Ritten]], in [[Kohlern]] und in [[St. Konstantin bei Völs|St. Konstantin]] bei [[Völs am Schlern]] zogen:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Stolz (Historiker)|Otto Stolz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Wort „Sommerfrische“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für das Studium der neueren Sprachen.&amp;#039;&amp;#039; Band 159, 1931, S. 176–179.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Sammart: &amp;#039;&amp;#039;Der Ritten: die Geburtsstätte der Sommerfrische.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südtirol in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; 1961, H. 3, S. 11–20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=frisch(e), f. ebenda, das in diesem sinne schon aus dem 17.&amp;lt;br /&amp;gt; jahrh. bezeugt ist: wo die statt Bozen ire refrigeria oder frischen halten.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grimm&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde Europa durch die [[Eisenbahn]] erschlossen, und das früher aufwändige, unbequeme und auch gefährliche Übersiedeln des gesamten Hausstandes zur Erholungsreise entfiel damit teilweise. Damit war ab Mitte des 19. Jh. die Sommerfrische fester Bestandteil des Sommerlebens der Aristokratie und des wohlhabenden Bürgertums, welches meist in dafür errichteten Saisonvillen verbracht wurde. Diese häufig unbeheizbaren Sommervillen waren oft von namhaften Architekten im sog. [[Heimatstil]] entworfen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich keinen eigenen Sommersitz leisten konnte, quartierte sich in Gasthäusern und dann zunehmend Privatquartieren ein. So sind Sommerfrische und der beginnende [[Tourismus]] eng miteinander verbunden, zur Unterkunft kommen dann auch die örtlichen Unterhaltungsangebote für die Sommerfrischler (Sommergäste), wie das vorher unbekannte [[Freibad]]en an Seen, [[Wandern]] oder [[Bergsteigen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ludwig Steub]], der „Entdecker“ [[Tirol]]s für den deutschen Norden, verwendete den Ausdruck in seinen Büchern und förderte so seine Popularisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der jüngeren Literatur wird Sommerfrische nicht im Sinne von „Urlaub auf dem Lande“, sondern als vorübergehende Verlegung des Wohn- und Arbeitsortes auf das Land verstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Lisa Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Liebe im Grünen. Kreative Sommerfrischen im Schwarzatal und am Semmering.&amp;#039;&amp;#039; Edition Mokka, Wien 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sommerfrischen in Österreich ==&lt;br /&gt;
In Österreich hatte die &amp;#039;&amp;#039;Sommerfrische&amp;#039;&amp;#039; lange Tradition und war vor allem in gehobenen Gesellschaftsschichten auch ein Statussymbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte österreichische Sommerfrischen im [[Fin de Siècle]] waren das [[Salzkammergut]], der [[Wörthersee]], die Regionen um [[Semmering (Niederösterreich)|Semmering]], [[Schneeberg (Rax-Schneeberg-Gruppe)|Schneeberg]] und [[Rax]], [[Baden (Niederösterreich)|Baden bei Wien]] und [[Bad Vöslau]] und das oststeirische [[Joglland]]. Der [[Wienerwald]] und das [[Kamptal]] galten und gelten nach wie vor als traditionelle Wiener Naherholungsräume – diese Regionen sind zum Teil bis heute Zentren des Sommertourismus geblieben. Der Aufstieg dieser Orte war zumeist mit dem Bahnbau verbunden. So waren sie z.&amp;amp;nbsp;B. durch die [[Südbahn (Österreich)|Südbahn]] (ab 1838), die [[Semmeringbahn]] (1854), die [[Westbahn (Österreich)|Westbahn]] (1858), die [[Kamptalbahn]] (1889), die [[Salzkammergutbahn]] (1877), die [[Salzkammergut-Lokalbahn]] (1893) und die Außenlinien der [[Wiener Stadtbahn#Starker Ausflugsverkehr|Wiener Stadtbahn]] (1898) gut erreichbar geworden. Zahlreiche Neben- und Lokalbahnen sorgten ebenfalls für den Aufstieg so mancher Bauernorte oder alten Ansiedlungen zu beliebten Sommerfrischen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Drosendorf-Zissersdorf|Drosendorf an der Thaya]] nach Eröffnung der [[Lokalbahn Retz–Drosendorf|Lokalbahn Retz-Drosendorf]] im Jahre 1910.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge kamen fashionable [[Kurort]]e wie [[Bad Gastein]], [[Bad Fusch]] oder das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Steirische Thermenland&amp;#039;&amp;#039; hinzu (mit u.&amp;amp;nbsp;a. [[Bad Gleichenberg]], [[Bad Radkersburg]] und [[Bad Waltersdorf]]), während der Großteil des österreichischen [[Ostalpen|Alpenraums]] erst relativ spät durch die [[Automobil]]isierung und den [[Straßen- und Wegebau|Ausbau]] von [[Gebirgsstraße]]n erschlossen wurde. Auch hier siedelten sich die Sommerfrischen meist entlang einer Bahnstrecke an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar der [[Franz Joseph I.|Kaiser]] ging seinerzeit &amp;#039;&amp;#039;auf Sommerfrische&amp;#039;&amp;#039; – nach [[Bad Ischl]] ins [[Salzkammergut]]. Hofstaat, Würdenträger, Künstler, Industrielle und der Adel folgten ihm. Diejenigen Wiener Gesellschaftsschichten, welche sich keinen Aufenthalt in einem der noblen Badeorte leisten konnten oder wollten, bevorzugten einfachere, aber dennoch erholsame Sommerfrischen im Wienerwald, [[Weinviertel]] und [[Waldviertel]]. Orte wie [[Mönichkirchen]], [[Bad Fischau-Brunn|Bad Fischau]], [[Gutenstein (Niederösterreich)|Gutenstein]], [[St. Andrä-Wördern]], [[Gars am Kamp]], [[Wolkersdorf im Weinviertel]], oder [[Drosendorf-Zissersdorf|Drosendorf an der Thaya]] erlangten so überregionale Bekanntheit. Zahlreiche Ansichtskarten zeigten damals durch das einem Prädikat gleichkommenden Wort „Sommerfrische“ vor dem Ortsnamen deren Beliebtheit bei den Städtern an. Viele kleinere Orte gaben eigene Prospekte mit genauem Verzeichnis der Unterkünfte heraus. Ein eigener &amp;#039;&amp;#039;Illustrierter Wegweiser durch die österreichischen Kurorte, Sommerfrischen und Winterstationen&amp;#039;&amp;#039; erschien von 1908 bis 1914 jährlich in verschiedenen, nach den Kronländern geordneten Ausgaben. Hier war jeder Sommerfrische-Ort mit Kurzdarstellung, Anzahl der Unterkünfte und Versorgung etc. vertreten. Manche Orte hatten auch reich bebilderte, mehrseitige Inserate geschaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer bürgerlichen Familie blieb zumeist nur die Mutter mit den Kindern den ganzen Sommer über in der Sommerfrische, während die arbeitenden Väter nur am Wochenende und für ein bis drei Wochen Urlaub nachkamen. Der sonntägliche Abendzug zurück nach [[Wien]] der [[Kamptalbahn]], mit dem die Väter wieder nach Hause bzw. in die Arbeit fuhren, wurde wegen der vielen sich verabschiedenden Familien auch &amp;#039;&amp;#039;[[Busserlzug]]&amp;#039;&amp;#039; genannt. In [[Arthur Schnitzler]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Das weite Land]]&amp;#039;&amp;#039; spielt der Hauptteil der Handlung in einer Sommerfrische-Villa in [[Baden (Niederösterreich)|Baden bei Wien]], von der der Fabrikant &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Hofreiter&amp;#039;&amp;#039; ins Büro nach Wien pendelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Illustre Beispiele für regelmäßige Sommerfrischler, vor allem im Salzkammergut und am Wörthersee, sind die Komponisten [[Gustav Mahler]] (1893–1896 in [[Steinbach am Attersee]], 1900–1907 in [[Maiernigg]] am Wörthersee, 1908–1910 in [[Toblach]]), [[Johannes Brahms]] oder [[Alban Berg]]. Aus der Wissenschaft sind exemplarisch [[Sigmund Freud]] (u.&amp;amp;nbsp;a. Semmering, Bad Gastein, [[Grundlsee (See)|Grundlsee]]),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christfried Tögel |url=http://www.freud-biographik.de/bergeisen.htm |titel=Chronologisches Verzeichnis der Reisen Sigmund Freuds |abruf=2021-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Erwin Schrödinger]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.3sat.de/dokumentation/reise/sommerfrische-in-kaernten-der-millstaetter-see-100.html |titel=Sommerfrische in Kärnten: Der Millstätter See |werk=3sat.de |datum=2020-06-21 |abruf=2021-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Moritz Schlick]] oder [[Herbert Feigl]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/wissen/geschichte/752669_Vernunft-die-Kreise-gezogen-hat.html |titel=Vernunft, die Kreise gezogen hat |werk=wienerzeitung.at |datum=2015-05-19 |abruf=2021-03-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zu nennen, aus der Literatur [[Arthur Schnitzler]] (im [[Ausseerland]]) oder [[Peter Altenberg]] (am Semmering).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche prachtvolle Sommerfrische-Villen, gepflegte Spazierwege, Kaiserdenkmäler, Musikpavillons, Flussbäder und Aussichtspunkte zeugen auch heute noch von so mancher beliebter Sommerfrische von einst. In den letzten Jahren erlebt die Sommerfrische (in modernisierter Form von Kurzurlauben auf dem Land) wieder eine Art Renaissance in Österreich, zahlreiche Regionen werben wieder aktiv mit dem einst als altmodisch und verstaubt abgelehnten Wort &amp;#039;&amp;#039;Sommerfrische&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.niederoesterreich.at/sommerfrische |titel=Sommerfrische – Saisonale Höhepunkte |sprache=de |abruf=2021-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;300&amp;quot; heights=&amp;quot;300&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   SommerfrischeRosenburg um1910.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Sommerfrische&amp;#039;&amp;#039; [[Rosenburg (Gemeinde Rosenburg-Mold)|Rosenburg am Kamp]] um 1910, typische Postkarte einer österreichischen Sommerfrische mit Ansicht des Ortes und Erwähnung wichtiger Bauten&lt;br /&gt;
   VillenTaffatal Rosenburg.jpg|Sommerfrische-Villen in [[Rosenburg am Kamp]], Niederösterreich, um 1910&lt;br /&gt;
   Sommerfrische Scheibbs.jpg|Sommervilla in [[Scheibbs]]&lt;br /&gt;
   Aussee, Grundelsee (i.e., Grundlsee), Upper Austria, (i.e., Styria) Austro-Hungary-LCCN2002708428.jpg|Der steirische [[Grundlsee (See)|Grundlsee]] um 1900, rechts die Villa [[Camillo Castiglioni|Castiglioni]]&lt;br /&gt;
   Maria Wörth Sekirn Wörthersee-Süduferstraße 23 Villa Siegel 03102009 555.jpg|alt=Wörthersee-Villa Gustav Mahlers, genutzt 1901–1907, in Maiernigg/Sekirn (Foto aus 2009).|Wörthersee-Villa [[Gustav Mahler]]s, genutzt 1901–1907, in Maiernigg/[[Sekirn]] (Foto aus 2009)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.woerthersee-architektur.at/?Sued-Ufer:Villa_Mahler%2FSiegel Villa Mahler/Siegel.] woerthersee-architektur.at; abgerufen am 21. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Schönberg am Kamp Stiefern Flussbad-5571-1.jpg|Flussbad Stiefern aus der Blütezeit der Sommerfrischekultur&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Coolcation ==&lt;br /&gt;
Das neue [[Kofferwort]] &amp;#039;&amp;#039;Coolcation&amp;#039;&amp;#039; (von &amp;#039;&amp;#039;cool&amp;#039;&amp;#039;, kühl und &amp;#039;&amp;#039;vacation&amp;#039;&amp;#039;, Ferien) verbreitet sich im Zuge der heißen Sommer infolge des [[Klimawandel|Klimawandels]] und seit der Verwendung von &amp;#039;&amp;#039;Condé Nast Traveller&amp;#039;&amp;#039; 2023 als neuer Reisebegriff.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.carlfriedrik.com/magazine/what-is-a-coolcation What is a coolcation?], carlfriedrik.com, 7. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Angela Berg |url=https://tellerrandstories.de/trend-coolcation-sommerfrische/ |titel=Hello Coolcation! Sommerfrische adé. |werk=ISSN: 2750-4069 |datum=2024-08-24 |sprache=de-DE |abruf=2025-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits zuvor wurde die Bezeichnung am 16. Juni 2016 in den [[The Korea Times|Korea Times]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.koreatimes.co.kr/lifestyle/20160616/hotels-roll-out-summer-packages |titel=Hotels roll out summer packages |werk=The Korea Times |datum=2016-06-16 |sprache=en |abruf=2025-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder am 26. März 2017 in der [[The New York Times|New York Times]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hotel Packages for Cherry Blossom Time in Washington |Datum=2017-03-16 |Kommentar=hinter Bezahlschranke |Online=https://www.nytimes.com/2017/03/16/travel/hotel-packages-for-cherry-blossom-time-in-washington.html |Abruf=2025-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet, ohne breit aufgegriffen zu werden. Im Mai 2025 stellte die [[Südtiroler Wirtschaftszeitung]] fest: &amp;quot;Ein richtiger Trend ist „Coolcation“ noch nicht.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Südtiroler Wirtschaftszeitung |url=https://swz.it/coolcation-sommerfrische-reloaded/ |titel=Coolcation: Sommerfrische reloaded |werk=SWZ |datum=2025-05-20 |sprache=de |abruf=2025-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hill Station]] (Britisch-Indien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das [[Pustertal]] als Sommerfrische.&amp;#039;&amp;#039; o.&amp;amp;nbsp;O., 1910, 32 S. mit Ill. ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/go/382918 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Illustrierter Führer durch die Sommerfrischen und Heilbäder von Deutsch-Tirol&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Österreichisch-ungarische Heimats-Bilder.&amp;#039;&amp;#039; Band 11–12). Koppelstätter, Innsbruck [1899] ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/go/499077 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Illustrierter Wegweiser durch die österreichischen Kurorte, Sommerfrischen und Winterstationen.&amp;#039;&amp;#039; 1908–1914 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=wcs Digitalisate bei ANNO]).&lt;br /&gt;
* Erich Bernard u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Attersee. Die Kultur der Sommerfrische – Kultur- und Naturlandschaft&amp;#039;&amp;#039;. Brandstätter, Wien 2008, ISBN 978-3-85033-022-0.&lt;br /&gt;
* Othmar Birkner: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Sommerfrische der 20er-Jahre. Zur Geschichte der [[Kriegsgefangenenlager Purgstall|Sommerfrische „Föhrenhain“ in Schauboden]].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Verein für Geschichte der Stadt Wien]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Geschichtsblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Band 63, Heft 4. LIT Verlag, Wien 2008, S. 1–14.&lt;br /&gt;
* Silke Götsch: &amp;#039;&amp;#039;„Sommerfrische“. Zur Etablierung einer Gegenwelt am Ende des 19. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Archiv für Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 98 (2002), S. 9–15.&lt;br /&gt;
* [[Hanns Haas (Historiker)|Hanns Haas]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sommerfrische – Ort der Bürgerlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hannes Stekl]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Durch Arbeit, Besitz, Wissen und Gerechtigkeit“. Zur Geschichte des Bürgertums der Habsburgermonarchie.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Böhlau, Wien 1992, ISBN 3-205-05562-4, S. 364–377.&lt;br /&gt;
* Susanne Hawlik: &amp;#039;&amp;#039;Sommerfrische im Kamptal. Der Zauber einer Flusslandschaft&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Wien / Köln / Weimar 1995, ISBN 3-205-98315-7 (= &amp;#039;&amp;#039;Reisen durch Landschaft und Geschichte im Kulturpark Kamptal&amp;#039;&amp;#039;, Band 1).&lt;br /&gt;
* [[Johann Salvator von Österreich-Toskana|Erzherzog Johann]]: &amp;#039;&amp;#039;Architektur, Plastik und Malerei.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kronprinzenwerk|Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild]]&amp;#039;&amp;#039; (Oberösterreich und Salzburg). Auf Anregung und unter Mitwirkung weiland Seiner kaiserl. und königl. Hoheit des durchlauchtigsten [[Rudolf von Österreich-Ungarn|Kronprinzen Erzherzog Rudolf]] begonnen, fortgesetzt unter dem Protectorate Ihrer kaiserl. und königl. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Kronprinzessin-Witwe [[Stephanie von Belgien|Erzherzogin Stephanie]], S. 219–270. Siehe: [http://austria-forum.org/ebook/wbin/ambrosius.html#pagenum=252&amp;amp;book=Kronprinzenwerk/Kronprinzenwerk_Band_06_dt&amp;amp;thumbview=2p&amp;amp;layer=default1&amp;amp;pageid=00000255 austria-forum.org], abgerufen am 23. Juli 2016.&lt;br /&gt;
* [[Hans Klecatsky|Hans R. Klecatsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Region und Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aus Österreichs Rechtsleben in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift für Ernst C. Hellbling zum 80. Geburtstag, hrsg. von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der [[Universität Salzburg]]. Redaktion: Dorothea Mayer-Maly. Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1981, ISBN 3-428-04823-7, S. 241–250.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Monika Oberhammer&lt;br /&gt;
   |Titel=Sommervillen im Salzkammergut. Die spezifische Sommerfrischenarchitektur des Salzkammergutes in der Zeit von 1830 bis 1918&lt;br /&gt;
   |Verlag=Galerie Welz&lt;br /&gt;
   |Ort=Salzburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1983&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-85349-098-0}}&lt;br /&gt;
* Karlheinz Pfaffen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Wesen der Landschaft&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-534-24066-1.&lt;br /&gt;
* Brigitta Schmidt-Lauber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sommerfrische. Bilder, Orte, Praktiken.&amp;#039;&amp;#039; Institut für Europäische Ethnologie, Wien 2014.&lt;br /&gt;
* [[Willibald Rosner]]: &amp;#039;&amp;#039;Sommerfrische. Aspekte eines Phänomens&amp;#039;&amp;#039;. NÖ Institut für Landeskunde, Wien 1994, ISBN 3-85006-061-6.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Kur|Kur und Sommerfrische|Peter Stachel, Cornelia Szabó-Knotik}}&lt;br /&gt;
* [[Andreas Weigel (Literaturwissenschaftler)|Andreas Weigel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sommerfrische im Wandel der Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: Bettina Marchart, Markus Holzweber (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Garser Geschichte(n)&amp;#039;&amp;#039;. Gars am Kamp 2014, ISBN 978-3-9503541-3-3, S. 521–588.&lt;br /&gt;
* Andreas Weigel: &amp;#039;&amp;#039;Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Reich bebilderte Geschichte der Sommerfrische Gars-Thunau von ihren Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stars in Gars. Schaffen und Genießen. Künstler in der Sommerfrische.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Museumsverein Gars, Zeitbrücke-Museum Gars, Gars 2017, ISBN 978-3-9504427-0-0, S. 9–174.&lt;br /&gt;
* Lisa Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Liebe im Grünen. Kreative Sommerfrischen im Schwarzatal und am Semmering&amp;#039;&amp;#039;. Edition Mokka, Wien 2017, ISBN 978-3-902693-47-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/atom/19BA9C06-25C-00047-00000DD4-19BA0646/ &amp;#039;&amp;#039;Sommerfrische – Mit der Stadt aufs Land&amp;#039;&amp;#039;.] Radiosendung in der Ö1-Sendereihe [[Diagonal – Radio für Zeitgenossen|Diagonal]] aus dem Jahr 1995&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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