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	<title>Somatosensorischer Cortex - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T03:39:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Somatosensorischer_Cortex&amp;diff=662898&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sinuspi am 28. Mai 2024 um 19:10 Uhr</title>
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		<updated>2024-05-28T19:10:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gray756.png|mini|hochkant=1.2|Funktionelle Organisation der Großhirnrinde&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Aufsicht auf die linke Hemisphäre von der Seite&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#ffaabb|Primär-motorisches Areal}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#ffccee|Prä/Supplementär-motorische Areale}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#90bbdd|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Primär-sensible Areale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#aaccee|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sensible Assoziationsareale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#aacc99|Hörfelder}}&lt;br /&gt;
{{Farblegende|#ffffaa|Sehfelder}}&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Homunculus-de.svg|mini|hochkant=1.2|[[Homunkulus#Homunkulus in der Neuroanatomie|Homunkulus]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;somatosensorische&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;somatosensible Cortex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|σώμα|soma|de=Körper}}; {{laS|sensorius|de=der Empfindung dienend}}, {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;sensibilis&amp;#039;&amp;#039;|de=empfindungsfähig}}, {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;cortex&amp;#039;&amp;#039;|de=Rinde}}) ist der umschriebene Anteil der [[Großhirnrinde]], der der zentralen Verarbeitung der [[Haptische Wahrnehmung|haptischen Wahrnehmung]] dient. Die Informationen stammen entweder aus [[Rezeptor (Physiologie)|Rezeptoren]] der [[Haut]], die dort vielfältige Umweltreize aufnehmen ([[Exterozeption]]), oder ermöglichen durch Rezeptoren im Inneren des Körpers seine Eigenwahrnehmung ([[Propriozeption]]). Im somatosensorischen Cortex verarbeitete Sinnesmodalitäten sind Berührung, Druck, Vibration und Temperatur, zum Teil gilt das auch für [[Schmerz]]empfindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch werden nicht alle mechanischen und physikalischen Reize hier umgesetzt, bereits auf der Ebene des [[Rückenmark]]s gibt es neuronale Schaltkreise, die ohne Zutun des Gehirns einfache (in der Regel Flucht-)Bewegungen auslösen: die [[Reflex]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der somatosensorische Cortex gehört nach [[Neurophysiologie|funktioneller]] Betrachtung zum [[Lemniskales System|Neolemniscus]] und ist sein Endpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung und Lage ==&lt;br /&gt;
Er unterteilt sich in die primär-sensiblen Areale (&amp;#039;&amp;#039;S1&amp;#039;&amp;#039;, [[Brodmann-Areal]]e &amp;#039;&amp;#039;Area 1, 2&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;, später erfolgte noch eine Unterteilung in 3a und 3b) und die sekundär-sensiblen oder sensiblen Assoziationsareale (&amp;#039;&amp;#039;S2&amp;#039;&amp;#039;, entsprechend &amp;#039;&amp;#039;Areale 40&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;43&amp;#039;&amp;#039;). Der überwiegende Teil des primär-sensiblen Cortex liegt beim Menschen auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[Gyrus postcentralis]]&amp;#039;&amp;#039;, der ersten Hirnwindung hinter der [[Sulcus centralis|Zentralfurche]]. Die sekundären Felder schließen sich nach hinten (&amp;#039;&amp;#039;posterior&amp;#039;&amp;#039;) und unten (&amp;#039;&amp;#039;ventral&amp;#039;&amp;#039;, S2) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der somatosensorische Cortex gehört zum sechsschichtigen [[Isocortex und Allocortex|Isocortex]]. [[Histologie|Histologisch]] auffällig ist die betonte innere [[Körnerzelle|Körnerzellschicht]], die insbesondere in der Area 3b deutlich ausgeprägt ist, so dass man bei Letzterer auch von &amp;#039;&amp;#039;Koniocortex&amp;#039;&amp;#039; spricht. Besonders der primär-sensible Kortex ist – wie auch die unmittelbar benachbarte [[Primär-motorischer Cortex|primär-motorische Rinde]] – streng [[Somatotopie|somatotop]] aufgebaut. Das bedeutet, dass benachbarte Zonen des Körpers auch hier nebeneinander liegen. So entsteht eine (allerdings entsprechend der jeweiligen Wichtung verzerrte) Abbildung des Körpers auf der Hirnrinde, der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Homunculus]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Repräsentationen von Hand, Fingern, Gesicht und Lippen sind besonders ausgedehnt. Wahrscheinlich existiert für jedes der vier Areale von S1 und der Unterareale von S2 eine separate Somatotopie, welche sich aber teilweise unscharf darstellt, gelegentlich sogar mit doppelter Repräsentation von Körperteilen (z. B. der Hand in Area 2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuronale Verbindungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Medulla spinalis - Querschnitt - German and Latin.svg|mini|Querschnitt des Rückenmarks]]&lt;br /&gt;
Die [[Afferent|Afferenzen]] (Eingänge) des Somatosensorischen Cortex stammen letztlich aus verschiedenen Sinnenzellen oder -organen, die über den gesamten Körper in unterschiedlicher Dichte verteilt sind. Die afferenten Bahnen werden mehrfach [[Synapse|synaptisch]] umgeschaltet: von der eigentlichen [[Sinneszelle]] auf pseudounipolare [[Nervenzelle]]n, deren Zellsomata in den [[Spinalnerv|Spinal-Ganglien]] der [[Hinterwurzel]] liegen, in den [[Hinterstrangkern]]en auf das zweite und im [[Thalamus]] schließlich auf das dritte Neuron. Für die Sensibilität des Gesichtes verläuft die Bahn in analoger Weise über den fünften Hirnnerven (&amp;#039;&amp;#039;[[Nervus trigeminus]]&amp;#039;&amp;#039;), wird im &amp;#039;&amp;#039;[[Ganglion Gasseri]]&amp;#039;&amp;#039; das erste und im Trigeminuskern im [[Hirnstamm]] das zweite Mal umgeschaltet und erreicht ebenfalls den Thalamus. Diese zentropetale Bahn wird in ihrer Gesamtheit – der Sensorische Cortex inbegriffen – als [[Lemniskales System]] bezeichnet. Ein zweites, grundlegend anders aufgebautes System der sensiblen [[Erregungsleitung]] ist der &amp;#039;&amp;#039;[[Tractus spinothalamicus]]&amp;#039;&amp;#039;, der aber nur zu einem sehr geringen Teil den Thalamus und damit die Großhirnrinde erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Efferent|Efferenzen]] (Ausgänge) aus dem Somatosensorischen Cortex erreichen vor allem assoziative Areale derselben (&amp;#039;&amp;#039;ipsilateralen&amp;#039;&amp;#039;) und über das &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus callosum]]&amp;#039;&amp;#039; der anderen (&amp;#039;&amp;#039;contralateralen&amp;#039;&amp;#039;) [[Hirnhemisphäre|Hemisphäre]] des Großhirns. Weitere Bahnen gelangen zurück in den Thalamus, über den &amp;#039;&amp;#039;[[Pons]]&amp;#039;&amp;#039; ins [[Kleinhirn]], in die [[Basalganglien]] und ins [[Rückenmark]]. Daneben gibt es auch Fasern, die zur [[Pyramidenbahn]] beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gustatorischer Cortex]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Detlev Creutzfeldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Cortex cerebri.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 1983, ISBN 3-540-12193-5.&lt;br /&gt;
* K. Zilles, G. Rehkämper: &amp;#039;&amp;#039;Funktionelle Neuroanatomie.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin 1993, ISBN 3-540-54690-1.&lt;br /&gt;
* D. Drenckhahn, W. Zenker: &amp;#039;&amp;#039;Benninghoff. Anatomie.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Schwarzenberg, München 1994, ISBN 3-541-00255-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Somatosensory cortex|Somatosensorischer Cortex}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Funktionelle Felder der Großhirnrinde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Telencephalon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neurophysiologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Somatosensory cortex]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sinuspi</name></author>
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