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	<title>Solvenz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:58:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Solvenz&amp;diff=522064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nina: keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe WP:WSIGA#Überschriften und Absätze</title>
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		<updated>2026-02-09T18:49:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;keine sinnvolle Zwischenüberschrift, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WSIGA&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WSIGA (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WSIGA#Überschriften und Absätze&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Solvenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|&amp;#039;&amp;#039;solvente&amp;#039;&amp;#039;}}, „lösend“; aus {{laS|&amp;#039;&amp;#039;solvere&amp;#039;&amp;#039;}}, „bezahlen, abbezahlen“) oder &amp;#039;&amp;#039;Zahlungsfähigkeit&amp;#039;&amp;#039; ist die Fähigkeit eines [[Wirtschaftssubjekt]]s ([[natürliche Person|natürliche]] oder [[juristische Person|juristischen Person]]), seine [[Verbindlichkeit]]en bei [[Fälligkeit]] sofort oder in absehbarer Zeit erfüllen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/zahlungsfaehigkeit-47858/version-179682|work=[[Gabler Wirtschaftslexikon]]|title=Zahlungsfähigkeit|accessdate=2014-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegensatz ist die [[Insolvenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bonität]], [[Kreditwürdigkeit]], [[Liquidität]] oder [[Solvabilität]] sind ähnliche Begriffe, die im [[Bankwesen]] als [[Fachbegriff]]e den Allgemeinbegriff Solvenz präzisieren. Solvenz wird auch mit Liquidität oder Zahlungsfähigkeit gleichgesetzt, so viele [[Zahlungsmittel]] bereitstellen zu können, um alle Zahlungsversprechen erfüllen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=UyChAq72vd4C&amp;amp;pg=PA50&amp;amp;dq=solvenz+liquidit%C3%A4t&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiL85by2KriAhVHLVAKHeSOAL4Q6AEIKDAA#v=onepage&amp;amp;q=solvenz%20liquidit%C3%A4t&amp;amp;f=false Willi Albers (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, 1980, S. 50]&amp;lt;/ref&amp;gt; Allgemeines Kennzeichen einer ausreichenden Solvenz sind vorhandene [[liquide Mittel]] ([[Zahlungsmittelbestand]]) und deren schnelle und möglichst [[Wertminderung|verlustfreie]] [[Liquidierbarkeit]], also eine ausreichende Liquidität. Auf dem [[Vollkommener Kapitalmarkt|vollkommenen Kapitalmarkt]] ist die Liquidität eines Wirtschaftssubjekts das Spiegelbild seiner Solvenz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Stützel]], &amp;#039;&amp;#039;Bankpolitik heute und morgen&amp;#039;&amp;#039;, 1983, Tz. 60a&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Solvenz spielt insbesondere bei [[Dauerschuldverhältnis]]sen ([[Leasing]], [[Immobiliarmiete|Miete]], [[Ratenkredit]], [[Versicherungsvertrag]]) eine Rolle, weil hierbei die Zahlungsfähigkeit des Schuldners über einen langen Zeitraum hinweg gewährleistet bleiben muss. Wegen ihrer zentralen Stellung in einer Volkswirtschaft hat der Gesetzgeber besondere Regelungen der Solvenz von [[Kreditinstitut]]en und [[Versicherer|Versicherungen]] geschaffen. Dabei wird die Ausstattung dieser Unternehmen mit angemessenem [[Eigenkapital]] als Solvabilität bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bankwesen ==&lt;br /&gt;
Die Solvenz von Kreditinstituten hängt von ihrer [[Risikotragfähigkeit]] ab. Sie bezieht sich bankwirtschaftlich auf eine angemessene Eigenmittelunterlegung der eingegangenen Bankrisiken. Ein typisches Solvenzrisiko entsteht beispielsweise bei der rapiden Verschlechterung des [[Kreditportfolio]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=I1NfCgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA129&amp;amp;dq=solvenz+liquidit%C3%A4t&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiL85by2KriAhVHLVAKHeSOAL4Q6AEINzAD#v=onepage&amp;amp;q=solvenz%20liquidit%C3%A4t&amp;amp;f=false GBI Genios (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Thema Investition, Finanzierung &amp;amp; Risikomanagement&amp;#039;&amp;#039;, 2015, S. 129]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die uninformierten [[Anleger (Finanzmarkt)|Anleger]] bilden dabei ihre [[Erwartung (Psychologie)|Erwartungen]] über die Solvenz der Kreditinstitute, indem sie das [[Verhalten (Psychologie)|Verhalten]] der informierten Anleger beobachten. Informierte Anleger heben ihre [[Spareinlage]]n ab, sobald sie schlechte Nachrichten über ihre Bank erhalten. Beobachten dies die uninformierten Einleger, werden sie eine [[Warteschlange]] vor dem [[Bankschalter]] als Signal für eine drohende Insolvenz deuten, es kommt zum [[Bank Run]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=p-D0BQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA162&amp;amp;dq=Solvenz+banken&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiu5oi_46TiAhXLJ1AKHSvlDdAQ6AEISDAG#v=onepage&amp;amp;q=Solvenz%20%20&amp;amp;f=false Monika Lindner-Lehmann, &amp;#039;&amp;#039;Regulierung und Kontrolle von Banken&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 50 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 1959 aufgestellte [[Maximalbelastungstheorie]] verlangt deshalb, dass die vorhandenen [[Eigenmittel (Kreditinstitut)|Eigenmittel]] ausreichen müssen, um mögliche [[Liquidation]]sverluste zu decken. „Die Summe der Verluste, die bei einer derartigen vorzeitigen [[Abtretung (Deutschland)|Abtretung]] gewisser Aktiva hingenommen werden müssen, darf nie größer sein als das Eigenkapital“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Stützel, &amp;#039;&amp;#039;Ist die „Goldene Bankregel“ eine geeignete Richtschnur für die Geschäftspolitik der Kreditinstitute?&amp;#039;&amp;#039;, in: Vorträge für Sparkassenprüfer, 1959, S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine angemessene Solvenz sicherzustellen, sollte der [[Bankenaufsicht]] zufolge bei der Festlegung von Eigenmittelanforderungen auf eine risikogerechte Gewichtung der [[Aktiva]] und [[Eventualverbindlichkeit|außerbilanziellen Posten]] geachtet werden. Eine zu starke Konzentration von [[Kredit]]en auf einen einzigen [[Kreditnehmer]] ([[Granularität (Kredit)|Granularität]]) oder eine [[Gruppe verbundener Kunden]] ([[Klumpenrisiko]]) wird als der Solvenz eines Instituts abträglich angesehen. So dürfen nach Art. 93 Abs. 1 [[Verordnung (EU) Nr. 575/2013 (Kapitaladäquanzverordnung)|Kapitaladäquanzverordnung]] (englische Abkürzung CRR) die Eigenmittel eines Instituts nicht unter den zum Zeitpunkt seiner [[Banklizenz|Zulassung]] als Anfangskapital geforderten Betrag fallen, um die Solvenz sicherzustellen. Bei [[Stresstest (Finanzwirtschaft)|Stresstests]] sieht Art. 290 Abs. 7 CRR vor, dass bei der Analyse der Solvenz unter Stressbedingungen die für die zugrunde gelegten Risikofaktoren simulierten [[Schock (Volkswirtschaftslehre)|Schocks]] schwer genug sein müssen, um extreme historische Marktrahmenbedingungen und extreme, aber plausible angespannte Marktbedingungen zu erfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versicherungswesen ==&lt;br /&gt;
Im Versicherungsaufsichtsrecht ist die [[Solvabilität II]] ({{enS|solvency}}) in den §{{§|74|vag_2016|juris}} ff. [[Versicherungsaufsichtsgesetz (Deutschland)|VAG]] geregelt. Danach haben Versicherungsunternehmen eine Gegenüberstellung von Aktiva und Passiva zum Zweck der Bestimmung der vorhandenen [[Eigenmittel (Versicherung)|E]]igenmittel zu erstellen (&amp;#039;&amp;#039;Solvabilitätsübersicht&amp;#039;&amp;#039;), wobei gegebenenfalls [[versicherungstechnische Rückstellung]]en zu bilden sind ({{§|75|vag_2016|juris}} Abs. 1 VAG). Versicherungsunternehmen haben stets über anrechnungsfähige Eigenmittel mindestens in Höhe der Solvabilitätskapitalanforderung zu verfügen. Die [[Solvabilitätsspanne]] bestimmt, über wie viel Eigenmittel eine Versicherung verfügen muss.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=oKNE_W44NkMC&amp;amp;pg=PA591&amp;amp;dq=Solvenz&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwirm4WH6qTiAhVNJFAKHescC5oQ6AEIQzAF#v=onepage&amp;amp;q=Solvenz&amp;amp;f=false Jörg Freiherr Frank von Fürstenwerth/Alfons Weiss, &amp;#039;&amp;#039;VersicherungsAlphabet&amp;#039;&amp;#039;, 2001, S. 591]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kennzahlen zur Solvenz ==&lt;br /&gt;
Die Solvenz ist ein wichtiges Kriterium beim [[Rating (Finanzwesen)|Rating]] von [[Unternehmen]] oder [[Staat]]en, gemessen an [[Betriebswirtschaftliche Kennzahl|betriebswirtschaftlichen Kennzahlen]] wie [[Liquidität#Statische Liquidität|Liquiditäts-]] und [[Schuldenkennzahl]]en oder der [[Eigenkapitalquote]]. Bei [[Privathaushalt]]en orientiert sich das [[Kreditscoring]] an verfügbaren [[Bankguthaben]] oder freien [[Dispositionskredit]]en sowie am [[Schuldendienstdeckungsgrad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Herausgeber=Willi Albers |Titel=Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft |Band=Band 5 |Verlag=[[Gustav Fischer Verlag |Gustav Fischer]], [[J. C. B. Mohr]], [[Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht]] |Jahr=1980 |ISBN=3525102569 |Seiten=50-52 |Online={{Google Buch|BuchID=UyChAq72vd4C|Seite=50|Linktext=Auszug}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4035908-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versicherungswesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
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