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	<title>Solvabilität II - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Solvabilit%C3%A4t_II&amp;diff=529091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chief335: Vorlagenfehler behoben; Satz Einleitung verständlicher</title>
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		<updated>2026-03-30T14:03:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagenfehler behoben; Satz Einleitung verständlicher&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Rechtsakt (EU)&lt;br /&gt;
| Typ = Richtlinie&lt;br /&gt;
| Jahr = 2009&lt;br /&gt;
| Vertrag = EU&lt;br /&gt;
| Nummer = 138&lt;br /&gt;
| Titel = Richtlinie 2009/138/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 betreffend die Aufnahme und Ausübung der Versicherungs- und der Rückversicherungstätigkeit&lt;br /&gt;
| Kurztitel = Solvabilität II&lt;br /&gt;
| Bezeichnung = &lt;br /&gt;
| EWR = &lt;br /&gt;
| Geltungsbereich =&lt;br /&gt;
| Rechtsmaterie = [[Versicherungsaufsicht]]srecht&lt;br /&gt;
| Grundlage = [[Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft|EGV]], insbesondere Artikel 47 Absatz 2 und Artikel 55&lt;br /&gt;
| DossierTyp = COD&lt;br /&gt;
| DossierJahr = 2007&lt;br /&gt;
| DossierNummer = 0143&lt;br /&gt;
| Fundstelle = ABl. L 335 vom 17. Dezember 2009, S. 1&lt;br /&gt;
| Inkrafttreten = 6. Januar 2010&lt;br /&gt;
| Umzusetzen = 31. Oktober 2012&lt;br /&gt;
| LetzteÄnderung= Richtlinie (EU) 2023/286&lt;br /&gt;
| InkrafttretenLetzteÄnderung= 2. Januar 2024&lt;br /&gt;
| Gültig = anwendbar&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Solvabilität II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (abgekürzt auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Solva II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dirk Looschelders, Lothar Michael |Titel=Düsseldorfer Vorträge zum Versicherungsrecht 2015 |TitelErg=§&amp;amp;nbsp;5a VVG a.F., Compliance, PEICL, Rechtssicherheit, Gleichbehandlung im VAG |ISBN=978-3-89952-952-4 |Seiten=41–42 |Online=[https://books.google.de/books?id=7fhPDQAAQBAJ bei Google Books]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, {{enS|Solvency&amp;amp;nbsp;II}}) ist eine [[Richtlinie (EU)|Richtlinie]] der [[Europäische Union|Europäischen Union]] für das [[Versicherungswesen]], mit der das europäische [[Versicherungsaufsicht]]srecht grundlegend reformiert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Schwerpunkte der Richtlinie bilden risikobasierte [[Solvabilität]]svorschriften für die [[Eigenmittel (Versicherung)|Eigenmittelausstattung]] der [[Versicherungsunternehmen]]/-gruppen und qualitative Anforderungen an das [[Risikomanagement]] von Versicherungsunternehmen/-gruppen sowie erweiterte [[Publizitätspflicht]]en. Die Richtlinie wurde europaweit 2009 veröffentlicht und ist seit Januar 2016 in Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rahmenrichtlinie {{EU-Richtlinie|2009|138|titel=vom 25. November 2009 betreffend die Aufnahme und Ausübung der Versicherungs- und der Rückversicherungstätigkeit (Solvabilität II)}} wurde am 25. November 2009 gültig – wobei die Umsetzung in den Staaten der EU sich noch lange hinzog – und wurde zwischenzeitlich mehrfach ergänzt und korrigiert. Bis zur Umsetzung von Solvabilität&amp;amp;nbsp;II galten die bisherigen Regelungen zur [[Solvabilität]], die nachträglich als &amp;#039;&amp;#039;Solvabilität I&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;Solvency&amp;amp;nbsp;I}}) bezeichnet wurden. Diese basieren auf den europäischen Richtlinien 2002/13/EG zur [[Schadensversicherung]] und 2002/83/EG zur [[Lebensversicherung]]. Sie bauen auf der Ersten Richtlinie 73/239/EWG (Aufnahme und Ausübung der Tätigkeit der Direktversicherung) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetzgebungsprozess ==&lt;br /&gt;
Am 10. Juli 2007 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine Solvabilität-II-Rahmenrichtlinie dem Europäischen Parlament und Rat vorgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kommission der Europäischen Gemeinschaften |Titel=Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates betreffend die Aufnahme und Ausübung der Versicherungs- und der Rückversicherungstätigkeit. Solvabilität II |Datum=2007-07-10 |Online={{CELEX|52007PC0361|eur-lex.europa.eu}} |Format=PDF |KBytes=1700}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang April 2009 konnten sich Unterhändler der 27 Mitgliedstaaten und des EU-Parlaments auf neue Aufsichts- und Eigenkapitalregeln Solvabilität II verständigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://ec.europa.eu/internal_market/insurance/solvency/latest/archive_de.htm |wayback=20140404004814 |text=ec.europa.eu |archiv-bot=2019-03-09 02:27:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Solvabilität II wurde am 22. April 2009 vom EU-Parlament und am 10. November 2009 von den EU-Finanzministern verabschiedet und gilt seit 25. November 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Richtlinie|2009|138|konsolidiert=2015-03-31|titel=des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 betreffend die Aufnahme und Ausübung der Versicherungs- und der Rückversicherungstätigkeit (Solvabilität II)|abruf=2016-12-24}}. Mit Historie der Änderungen und Berichtigungen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nationale Umsetzung der Richtlinie erfolgte in Deutschland über eine Novelle des [[Versicherungsaufsichtsgesetz (Deutschland)|Versicherungsaufsichtsgesetzes]]. Ein erster Entwurf hierzu wurde im Februar 2012 von der Bundesregierung in den Gesetzgebungsprozess eingebracht&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP17/424/42434.html dipbt.bundestag.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; dieser verzögerte sich jedoch auf Grund der ausstehenden Omnibus-II-Richtlinie (siehe unten). Im September 2014 wurde erneut ein Entwurf eingebracht,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP18/624/62495.html dipbt.bundestag.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; der am 5. Februar 2015 vom Bundestag beschlossen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Deutscher Bundestag |titel=Stenografischer Bericht 85. Sitzung |url=https://dipbt.bundestag.de/doc/btp/18/18085.pdf |seiten=8028 |abruf=2015-02-06 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Gesetzentwurf wurde vom Bundesrat am 6. März 2015 zugestimmt,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesrat.de/SharedDocs/downloads/DE/plenarprotokolle/2015/Plenarprotokoll-931.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=2 bundesrat.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; am 1. Januar 2016 ist das Gesetz in Kraft getreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beginn von Solvabilität II ==&lt;br /&gt;
Zur Anpassung an die neue EU-Finanzaufsichtsarchitektur und den [[Vertrag von Lissabon]] hat die [[Europäische Kommission|EU-Kommission]] im Januar 2011 mit der Omnibus-II-Richtlinie Änderungen unter anderem an der Solvabilität-II-Richtlinie vorgeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CELEX|52011PC0008|Vorschlag für eine Richtlinie des europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinien 2003/71/EG und 2009/138/EG im Hinblick auf die Befugnisse der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung und der Europäischen Wertpapieraufsichtsbehörde|format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verhandlungen darüber zwischen dem [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlament]] und den Mitgliedstaaten im Rat zogen sich jedoch länger hin als vorgesehen. So entstand die Gefahr, dass die Solvabilität-II-Richtlinie national zum ursprünglich vorgesehenen Termin 31. Oktober 2012 ohne diese Änderungen in den Mitgliedstaaten würde umgesetzt werden müssen. Eine Quick-fix-Richtlinie im September 2012 verschob die Frist,&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Richtlinie|2012|23|titel=des europäischen Parlaments und des Rates vom 12. September 2012 zur Änderung der Richtlinie 2009/138/EG (Solvabilität II) hinsichtlich des Zeitpunkts ihrer Umsetzung und des Zeitpunkts ihrer Anwendung sowie des Zeitpunkts der Aufhebung bestimmter Richtlinien|format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass die Mitgliedstaaten theoretisch die Vorschriften zum 30. Juni 2013 hätten übernehmen müssen, und die Unternehmen die neuen Solvabilität-II-Regeln erst zum 1. Januar 2014 hätten anwenden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus schlug die EU-Kommission im September 2012 eine weitere Verschiebung um ein Jahr vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ftd.de/politik/europa/:solvency-ii-neue-regeln-fuer-versicherer-kommen-spaeter/70092514.html |datum=2012-09-19 |abruf=2012-10-04 |titel=Solvency II: Neue Regeln für Versicherer kommen später |hrsg=[[Financial Times Deutschland]] |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120920180902/http://www.ftd.de/politik/europa/:solvency-ii-neue-regeln-fuer-versicherer-kommen-spaeter/70092514.html |archiv-datum=2012-09-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Elke König (Ökonomin)|Elke König]], damalige Präsidentin der [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht|BaFin]], hielt den Beginn von Solvabilität II im Jahr 2017 für möglich,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Solvency II : Neue Regeln für Versicherungen kommen nicht vor 2017 |autor=Herbert Fromme |url=http://www.capital.de/unternehmen/banken-versicherungen/:Solvency-II--Neue-Regeln-fuer-Versicherungen-kommen-nicht-vor-2017/100049304.html |datum=2013-01-23 |abruf=2013-01-26 |hrsg=capital.de |offline=ja |archiv-bot=2019-03-09 02:27:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; während [[Carlos Montalvo]] ([[Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung]], EIOPA) nachdrücklich betonte, dass die EIOPA daran arbeite, die Implementierung zum 1. Januar 2016 durchzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://eiopa.europa.eu/fileadmin/tx_dam/files/Press-Room/speeches/Carlos_Montalvo_-_Reactions_magazine.pdf |titel=Interview with Carlos Montalvo, Executive Director of EIOPA, conducted by Garry Booth |abruf=2013-02-18 |sprache=en |hrsg=Reactions magazine |format=PDF; 65&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131019202921/https://eiopa.europa.eu/fileadmin/tx_dam/files/Press-Room/speeches/Carlos_Montalvo_-_Reactions_magazine.pdf |archiv-datum=2013-10-19 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-14 14:32:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor weitere fachliche Entscheidungen zu den Regelungsinhalten der Omnibus-II-Richtlinie getroffen werden, wurde eine Auswirkungsstudie speziell zu verschiedenen Möglichkeiten der Abbildung langfristiger Garantien in Solvabilität II („Long Term Guarantee Assessment“) durchgeführt. Die Studie erfolgte im Auftrag der [[Trilog]]-Parteien von EIOPA in Zusammenarbeit mit den nationalen Aufsichtsbehörden und den Versicherungsunternehmen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://eiopa.europa.eu/fileadmin/tx_dam/files/pressreleases/2013-01-28_LTGA.pdf |titel=EIOPA LAUNCHES THE LONG-TERM GUARANTEE ASSESSMENT |hrsg=EIOPA |kommentar=Pressemitteilung |abruf=2013-01-29 |datum=2013-01-28 |format=PDF; 196&amp;amp;nbsp;kB |offline=ja |archiv-bot=2024-05-12 07:54:47 InternetArchiveBot |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131107140138/https://eiopa.europa.eu/fileadmin/tx_dam/files/pressreleases/2013-01-28_LTGA.pdf |archiv-datum=2013-11-07 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ergebnisse wurden am 14. Juni 2013 publiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url= https://eiopa.europa.eu/consultations/qis/insurance/long-term-guarantees-assessment/index.html | archive-is= 20140412 | text=&amp;#039;&amp;#039;EIOPA: Long-term guarantees assessment.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommissar Barnier teilte Anfang Oktober 2013 mit, dass eine Richtlinie entworfen worden war, die den Termin der Erstanwendung auf den 1. Januar 2016 verschieben würde,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-13-841_en.htm?locale=en |datum=2013-10-02 |abruf=2013-10-04 |titel=Statement by Commissioner Michel Barnier on the application date of Solvency II |hrsg=European Commission |kommentar=MEMO/13/841}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dies wird auch als „Quick fix 2“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://solvencyii.blogspot.de/2013/10/solvency-ii-2016-and-quick-fix-2-let.html |titel=Solvency II, 2016 and „Quick Fix 2“ – Let the music play... |datum=2013-10-04 |abruf=2013-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. November 2013 hat die Kommission mitgeteilt, dass im Trilog eine Einigung zwischen Parlament und Rat erzielt werden konnte und die Einführung von Solvabilität II zum 1. Januar 2016 möglich wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-13-992_de.htm?locale=en |datum=2013-11-14 |abruf=2013-11-15 |titel=Commissioner Barnier welcomes trilogue agreement by Council and Parliament on the „Omnibus II“ Directive}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Parlament hat der Omnibus-II-Direktive am 11. März 2014 zugestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://europa.eu/rapid/press-release_STATEMENT-14-61_en.htm |abruf=2014-03-28 |datum=2014-03-28 |titel=Omnibus II vote: A big step towards a safer and more competitive insurance industry}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbereitungsphase ==&lt;br /&gt;
Ende September 2013 hat EIOPA Leitlinien zur Vorbereitung auf Solvabilität II veröffentlicht. Diese werden im Anschluss an ein [[Comply or explain|Comply-Or-Explain]]-Verfahren vom 1. Januar 2014 an durch die Mitgliedsstaaten angewendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bafin.de/DE/Aufsicht/VersichererPensionsfonds/VorbereitungSolvencyII/vorbereitung_solvency_ii_node.html |hrsg=BaFin |titel=Vorbereitung auf Solvency II: Erwartung der BaFin und Strukturierung der Vorbereitungsphase |abruf=2014-02-24 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140214161922/http://www.bafin.de/DE/Aufsicht/VersichererPensionsfonds/VorbereitungSolvencyII/vorbereitung_solvency_ii_node.html |archiv-datum=2014-02-14 |offline=ja |archiv-bot=2019-03-09 02:27:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; De facto werden damit einige Regelungsinhalte von Solvabilität II vorgezogen, darunter Anforderungen an Geschäftsorganisation und Risikomanagement, vorausschauende Prüfung der unternehmenseigenen Risiken (im Sinne einer unternehmenseigenen Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung; Abkürzung ORSA von englisch &amp;#039;&amp;#039;Own Risk and Solvency Assessment&amp;#039;&amp;#039;) sowie Aspekte des Berichtswesens und der Vorantragsphase für interne Modelle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=BaFin |Titel=Solvency II : EIOPA veröffentlicht Leitlinien zur Vorbereitung |Sammelwerk=[[BaFin-Journal]] |Datum=2013-10 |Seiten=4 |Online=[http://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/BaFinJournal/2013/bj_1310.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=5 bafin.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungsstudien ==&lt;br /&gt;
Zur Feststellung des aktuellen Stands versicherungstechnischer Rückstellungen und zur Abschätzung der Auswirkungen der unter Solvabilität II geplanten Vorgaben wurden vom [[Ausschuss der Europäischen Aufsichtsbehörden für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung]] (Abkürzung CEIOPS von englisch &amp;#039;&amp;#039;Committee of European Insurance and Occupational Pensions Supervisors&amp;#039;&amp;#039;) von 2005 bis 2010 fünf Auswirkungsstudien (Abkürzung QIS von englisch &amp;#039;&amp;#039;Quantitative Impact Study&amp;#039;&amp;#039;) durchgeführt. Die Anforderungen an das Risikomanagement der Versicherungsunternehmen und die Berechnungsvorgaben für die versicherungstechnischen Rückstellungen wurden dabei immer weiter konkretisiert. Die Anwendbarkeit der Berechnungsformeln sowie die zu erstellenden Berichte an die Aufsichtsbehörden und an die Öffentlichkeit wurden getestet. Aufbauend auf den Erfahrungen aus den vorangegangenen Auswirkungsstudien und unter Einbeziehung aktueller Ereignisse an den Finanzmärkten wurden die Formeln zur Berechnung des Solvenzkapitals immer wieder angepasst. Im März 2011 veröffentlichte die [[Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung]] (Abkürzung EIOPA von englisch &amp;#039;&amp;#039;European Insurance and Occupational Pensions Authority&amp;#039;&amp;#039;) die Ergebnisse der QIS5.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://eiopa.europa.eu/fileadmin/tx_dam/files/publications/reports/QIS5_Report_Final.pdf |wayback=20120119120851 |text=eiopa.europa.eu |archiv-bot=2019-05-14 14:32:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von den europäisch koordinierten Auswirkungsstudien haben einzelne nationale Aufsichtsbehörden oder sonstige Parteien selbständig Auswirkungsstudien durchgeführt, beispielsweise auch der deutsche [[Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft]] (GDV) mit der auch als „QIS6“ bezeichneten Studie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gdv.de/wp-content/uploads/2012/04/Positionen_der_deutschen_Versicherer_2012.pdf |wayback=20120530061808 |text=gdv.de |archiv-bot=2019-03-09 02:27:22 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer aktuellen Studie zufolge haben alle in Deutschland aktiven Lebensversicherer die Solvabilitätsanforderungen im Jahr 2018 erfüllt, zwölf Unternehmen jedoch nur mit von der BaFin gewährten Bilanzierungshilfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rafael Kurz |url=https://www.policendirekt.de/magazin/solvenzquoten-und-pflichtberichterstattung-der-deutschen-lebensversicherer/ |titel=Solvenzquoten und Pflichtberichterstattung deutscher Lebensversicherer |werk=Policen Direkt |datum=2019-04-24 |abruf=2019-07-19 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Drei-Säulen-Ansatz ==&lt;br /&gt;
Wie bei [[Basel II]] wird ein Drei-Säulen-Ansatz&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ec.europa.eu/internal_market/insurance/docs/solvency/solvency2-study-kpmg_en.pdf ec.europa.eu]&amp;lt;/ref&amp;gt; verfolgt. Das Risikoprofil einer Versicherung ist naturgemäß anders als das einer Bank. Bei einer Versicherung spielt das versicherungstechnische Risiko (das Kerngeschäftsrisiko) die größte Rolle bei der [[Risikobewertung]], die für Kreditinstitute wichtigen Kredit- und Marktrisiken sind für Versicherungen nachgelagert. Ähnlich ist die Risikosituation von Versicherungen und Banken jedoch beim [[Operationelles Risiko|Operationellen Risiko]].&lt;br /&gt;
In der Denkweise von Solvabilität II steht der Schutz der Versicherten und derer Forderungen im Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Säule I behandelt die Höhe der [[Mindestkapitalanforderung]] (Abkürzung MCR von englisch &amp;#039;&amp;#039;Minimum Capital Requirement&amp;#039;&amp;#039;) und die Höhe der [[Solvabilitätskapitalanforderung]] (Abkürzung SCR von englisch &amp;#039;&amp;#039;Solvency Capital Requirement&amp;#039;&amp;#039;) im Verhältnis zu den anrechnungsfähigen Eigenmitteln (Abkürzung EOF von englisch &amp;#039;&amp;#039;Eligible Own Funds&amp;#039;&amp;#039;). Eigenmittel wurden unter Solvabilität I als das vorhandene Solvenzkapital (Abkürzung ASM von englisch &amp;#039;&amp;#039;available solvency margin&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
* Säule II betrifft das [[Risikomanagement]]&amp;amp;shy;system und beinhaltet vor allem qualitative Anforderungen, beispielsweise an die Qualifikation der Vorstände von Versicherungsunternehmen (sogenannte „Fit-and-proper“-Kriterien).&lt;br /&gt;
* Säule III regelt Berichterstattungspflichten der Versicherungsunternehmen: zum einen Berichtspflichten an Aufsichtsbehörden (englisch &amp;#039;&amp;#039;supervisory reporting&amp;#039;&amp;#039;) und zum anderen zu veröffentlichende Angaben (englisch &amp;#039;&amp;#039;public disclosure&amp;#039;&amp;#039;). Bei den Berichtspflichten nach Säule III von Solvabilität II soll eine enge Anbindung an andere gesetzliche Berichtspflichten wie in der Rechnungslegung, insbesondere den [[International Financial Reporting Standards]] (IFRS), erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich umfasst die Solvabilität-II-Richtlinie weitgehende Neuerungen zur Beaufsichtigung von Versicherungsgruppen. Vor 2016 gab es eine Aufsicht auf Gruppenebene zusätzlich zur Aufsicht auf Solo-Ebene (sogenannte „Solo-plus-Aufsicht“). Seit dem 1. Januar 2016 gibt es eine kooperative Gruppenaufsicht, bei der nationale Aufseher, der Gruppenaufseher und [[Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung|EIOPA]] im Aufsichtskollegium (englisch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Supervisory College}}&amp;#039;&amp;#039;) zusammenarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Solvabilitätskapitalanforderung (SCR) ==&lt;br /&gt;
Die Solvabilitätskapitalanforderung (SCR), eine Sollgröße für das Eigenkapital, wird nach Solvabilität II mit Hilfe der sogenannten Standardformel oder eines internen Modells berechnet. Die Firmen können ihrer speziellen Situation angepasste Modelle genehmigen lassen; tun sie dies nicht, haben sie die im Folgenden betrachtete Standardformel anzuwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Standardformel berücksichtigt sowohl verschiedene versicherungstypspezifische Risiken als auch [[Operationelles Risiko|operationelle Risiken]]. Beispielsweise wird für Lebensversicherungen der Kapitalbedarf bei einer um 15 Prozent erhöhten Mortalitätsrate berechnet. Operationelle Risiken sind Risiken, die durch fehlerhafte firmeninterne Prozesse, mangelnde Kontrollen, falsche Einschätzungen (beispielsweise zum Wert eines aufgekauften Unternehmens), fehlerhafte Modelle, Betrug oder durch externe Ereignisse (wie Epidemien oder Erdbeben) ausgelöst oder begünstigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berechnungsansatz der Standardformel stellt gegenüber dem vorherigen Aufsichtsregime eine deutliche Verbesserung dar. Kritisiert wird erstens, dass bei der Kalkulation des SCR die Annahme [[Normalverteilung|normalverteilter]] Einzelrisiken getroffen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Sandström |Titel=Solvency II: Calibration for Skewness |Sammelwerk=Scandinavian Actuarial Journal |Band=2 |Datum=2007 |Seiten=126–134}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zweitens werde die gegenseitige Abhängigkeit der Risiken über den (linearen) [[Korrelationskoeffizient]]en, statt über nichtlineare Zusammenhänge abbildende [[Copula (Mathematik)|Copulas]] berücksichtigt. In erster Ordnung unkorrelierte, aber abhängige Risiken würden bei der [[Aggregation (Wirtschaft)|Aggregation]] vernachlässigt. In beiden Fällen würde der Eigenkapitalbedarf durch die Standardformel systematisch unterschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Dietmar Pfeifer (Mathematiker)|Dietmar Pfeifer]], Doreen Straßburger |Titel=Solvency II: Stability problems with the SCR aggregation formula |Sammelwerk=Scandinavian Actuarial Journal |Nummer=No. 1 |Datum=2008 |Seiten=61–77 |Online=[http://www.staff.uni-oldenburg.de/dietmar.pfeifer/SCR_Pfeifer_Strassburger.pdf online] |Format=PDF |KBytes=189 }} {{Webarchiv|url=http://www.staff.uni-oldenburg.de/dietmar.pfeifer/SCR_Pfeifer_Strassburger.pdf |wayback=20161225082326 |text=online |archiv-bot=2019-05-14 14:32:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 wurde ein Review durchgeführt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Götz Treber, Peter Norwood |url=https://www.gdv.de/resource/blob/57100/c02483480848914193ecd873db02c8a0/bewertung-eiopa-vorschlag-sii-review-2020-ausgabe-download-data.pdf |titel=Solvency II 2020 Review - Challenges and opportunities |werk=Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. |hrsg=Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. |datum=2020-02-01 |sprache=en |abruf=2022-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der in einer Überarbeitung der Solvency-II-Richtlinie münden könnte (sog. &amp;#039;&amp;#039;LTG-Review&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://eiopa.europa.eu/Publications/Requests%20for%20advice/signed%20note.pdf |titel=Letter from Olivier Guersent, Director General, European Commission |abruf=2019-07-12 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Europäische Kommission]] hat dazu die [[Europäische Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung|EIOPA]] beauftragt, bestimmte Themenbereiche näher zu untersuchen, u. a. Zinsaspekte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://eiopa.europa.eu/Publications/Requests%20for%20advice/RH_SRAnnex%20-%20CfA%202020%20SII%20review.pdf |titel=Request to EIOPA for technical Advice on the review of the Solvency II Directive |abruf=2019-07-12 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei einer ersten Überprüfung (sog. SCR-Review) sind nur die Delegierte Verordnung zur Solvency-II-Richtlinie angepasst worden, nicht aber die Solvency-II-Richtlinie. Aktuell (Stand: September 2022) liegt ein Berichtsentwurf für das Europaparlament vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdv.de/de/themen/news/solvency-ii-review-der-zeitplan-62866 |titel=Solvency-II-Review: Der Zeitplan |werk=gdv.de |hrsg=Gesamtverband der Versicherer e.&amp;amp;nbsp;V. GDV |datum=2022-06-09 |sprache=de |abruf=2022-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Gründl]], Mirko Kraft (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Solvency II – Eine Einführung: Grundlagen der neuen Versicherungsaufsicht.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Karlsruhe 2019, ISBN 978-3-96329-173-9.&lt;br /&gt;
* Malte Höppner: &amp;#039;&amp;#039;Kapitaladäquanz und Kapitalallokation von Kompositversicherungsunternehmen auf Basis eines internen Modells.&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe 2011, ISBN 978-3-89952-645-5.&lt;br /&gt;
* Frank Romeike, M. Müller-Reichart: &amp;#039;&amp;#039;Risikomanagement in Versicherungsunternehmen : Grundlagen, Methoden, Checklisten und Implementierung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Weinheim 2008, ISBN 978-3-527-50324-7.&lt;br /&gt;
* Philipp von Plato: &amp;#039;&amp;#039;Konsequenzen von Solvency II für die Kapitalanforderungen von Lebensversicherungsprodukten.&amp;#039;&amp;#039; 2005, ISBN 3-89936-330-2.&lt;br /&gt;
* Thomas Hartung: &amp;#039;&amp;#039;Eigenkapitalregulierung bei Versicherungsunternehmen : eine ökonomisch-risikotheoretische Analyse verschiedener Solvabilitätskonzeptionen.&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe 2007, ISBN 978-3-89952-302-7.&lt;br /&gt;
* Markus Beringer: &amp;#039;&amp;#039;Das Spartentrennungsprinzip der Lebensversicherung : nach Umsetzung von Solvency II noch zeitgemäß?&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe 2007, ISBN 978-3-89952-334-8.&lt;br /&gt;
* Verena Nallin: &amp;#039;&amp;#039;Berechnung der Mindestkapitalanforderungen unter Solvency II – Die Wahl des richtigen Risikomaßes.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 978-3-8366-5742-6.&lt;br /&gt;
* Daniel G. Meister: &amp;#039;&amp;#039;Corporate Governance und Compliance-Management für Versicherungsunternehmen – Vor dem Hintergrund der Umsetzung von Solvency II.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 978-3-8364-3383-9.&lt;br /&gt;
* Frank Romeike, Matthias Müller-Reichart, Thorsten Hein: &amp;#039;&amp;#039;Die Assekuranz am Scheideweg – Ergebnisse der ersten Benchmark-Studie zu Solvency II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Versicherungswesen.&amp;#039;&amp;#039; Oktober 2006, S. 316–321. [https://www.risknet.de/typo3conf/ext/bx_elibrary/elibrarydownload.php?downloaddata=182 (risknet.de)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://ec.europa.eu/info/business-economy-euro/banking-and-finance/insurance-and-pensions/risk-management-and-supervision-insurance-companies-solvency-2_de Europäische Kommission] – Dokumentation des Projekts Solvabilität II auf EU-Ebene&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url= https://eiopa.europa.eu/activities/insurance/solvency-ii/index.html | archive-is= 20140820 | text=&amp;#039;&amp;#039;Solvency II.&amp;#039;&amp;#039;}} bei der Europäischen Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung (EIOPA)&lt;br /&gt;
* [https://www.bafin.de/DE/Aufsicht/VersichererPensionsfonds/Aufsichtsregime/SolvencyII/solvency_II_node.html Aufbau und Inhalt von Solvabilität II] bei der deutschen Aufsichtsbehörde [[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]] (BaFin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzmarktpolitik der Europäischen Union]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Risikomanagement (Versicherung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versicherungsrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versicherungswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richtlinie (EU)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chief335</name></author>
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