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	<title>Solothurnerlied - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T00:40:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Solothurnerlied&amp;diff=130926&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2023-04-18T19:54:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Solothurnerlied&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Heimatlied]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Bruderer |Titel=Das Solothurner Lied und seine Geschichte |Sammelwerk=Lueg nit verby. Solothurner Heimatkalender |Band=54. Jg. |Datum=1979 |Seiten=62}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Stadt [[Solothurn]] und gilt als inoffizielle Stadthymne. Den [[schweizerdeutsch]]en Text hat [[Carl Robert Enzmann]] um 1916 unter Verwendung eines Gedichts von [[Alfred Hartmann (Schriftsteller)|Alfred Hartmann]] als Fasnachtslied auf eine Melodie von [[Thomas Haynes Bayly]] verfasst. Die Klavierbegleitung stammt von [[Casimir Meister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der aus [[Schüpfheim]] im [[Kanton Luzern]] stammende Priester [[Carl Robert Enzmann]] (1888–1931) wirkte von 1913 bis 1922 als Domkaplan an der [[St. Ursenkathedrale]] in Solothurn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Bruderer |Titel=Das Solothurner Lied und seine Geschichte |Sammelwerk=Lueg nit verby. Solothurner Heimatkalender |Band=54. Jg. |Datum=1979 |Seiten=62-63}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schrieb den Liedtext in den 1910er Jahren zur Solothurner [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Fasnacht]]. Enzmann selbst gab in einer späteren Reminiszenz an, das Solothurnerlied sei «im Jahre 1915 oder 1916»&amp;lt;ref name=&amp;quot;anzeiger&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carl Robert Enzmann |Titel=Wie das Solothurner Liedli entstand |Sammelwerk=Solothurner Anzeiger |Nummer=129 |Datum=1956-06-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entstanden, andere Autoren datieren die Entstehung auf 1914.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Hans Brunner |Titel=Carl Robert Enzmann, Solothurn |Reihe=Solothurner Klassiker |Verlag=Knapp |Ort=Olten |Datum=2011 |ISBN=978-3-905848-41-0 |Seiten=6-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Solothurner Stadtmusik «Konkordia» hatte, so Enzmann, eine «öffentliche Karnevalsaufführung» unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Lang, lang ist&amp;#039;s her&amp;#039;&amp;#039; veranstaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;anzeiger&amp;quot; /&amp;gt; Das Motto bezog sie von einem populären, ursprünglich englischen Lied («Long, Long Ago») des Komponisten [[Thomas Haynes Bayly]], dessen Melodie somit während der Fasnacht häufig zu hören war. Enzmann fühlte sich dadurch angeregt, einen neuen Text zur Melodie zu verfassen. In seinem Erinnerungstext schildert er, wie er zusammen mit dem Domkapellmeister im Pfarrhaus gesessen sei, während vom nahegelegenen Hotel «[[Hotel Krone (Solothurn)|Krone]]» her das Lied zu hören war, und die Verse «zusammengereimt» habe; «einige rhythmische Veränderungen der Melodie muss uns der alte englische Biedermeier verzeihen».&amp;lt;ref name=&amp;quot;anzeiger&amp;quot; /&amp;gt; Der Text ist von einem 1885 publizierten Gedicht von [[Alfred Hartmann (Schriftsteller)|Alfred Hartmann]] inspiriert und in der ersten Strophe weitgehend identisch mit diesem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Peter Keller |Titel=Kultur, Sport und Freizeit |Hrsg=Einwohnergemeinde der Stadt Solothurn |Sammelwerk=Stadtgeschichte Solothurn 19. und 20. Jahrhundert |Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Solothurn |Ort=Solothurn |Datum=2020 |ISBN=978-3-905470-81-9 |Seiten=396}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später fügte Enzmann dem Lied noch eine weitere Strophe an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bruderer65&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Bruderer |Titel=Das Solothurner Lied und seine Geschichte |Sammelwerk=Lueg nit verby. Solothurner Heimatkalender |Band=54. Jg. |Datum=1979 |Seiten=65}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Klavierbegleitung stammt vom Komponisten [[Casimir Meister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bruderer65&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lied wurde in den Solothurner Vereinen in der Folge rasch bekannt. Enzmann liess es zunächst nicht drucken, gab es aber seinen Schülern zum Abschreiben: «Das war ein psychologischer Trick. Auf diese Weise lernten sie den Text auswendig. Was man aus der Zeitung bequem lesen und herausschneiden kann, bleibt wohl in der Brieftasche, aber es kommt nicht in den Kopf, es bleibt nicht haften».&amp;lt;ref name=&amp;quot;anzeiger&amp;quot; /&amp;gt; Auf diese Weise sei das Lied, so Enzmann, in die Familien gelangt, und wurde bald auch an den Veranstaltungen der Solothurner [[Bruderschaft]]en gesungen. Mit der Zeit war es auch im Radio zu hören, interpretiert unter anderem von Alois Bamert, Walter Loosli und – besonders in der Zeit des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] – vom Soldatensänger [[Hanns In der Gand]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bruderer65&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lied umfasst acht Strophen. Sie sind, abgesehen von der ersten und der letzten, ihrem fasnächtlichen Ursprung entsprechend von [[Satire]] und [[Ironie]] geprägt und nehmen die Stadt Solothurn und die Eigenheiten ihrer Bewohner aufs Korn. Die behandelten Themen umfassen dabei beispielsweise den Lärm der Abfallwagen auf dem [[Kopfsteinpflaster]] («E jede chlyne Ghüderwage macht e Mordsalarm») und die [[Tauben]], welche die [[Fassade]] der St. Ursenkathedrale verunreinigen. Das Grundthema – die Solothurner als ein «eiges Völkli», das seinen Traditionen verhaftet bleibt – wird durch den Refrain «&amp;#039;s isch immer e so gsi» (hochdeutsch «&amp;#039;s war immer so») akzentuiert. Die von Enzmann erst später hinzugefügte achte Strophe, in der [[Heimweh]]gefühle ausgewanderter Solothurner zur Sprache kommen («Und schrecklig het ne&amp;#039;s Heimweh plogt nom Stedtli lieb und chli»), wurde von ihm als «vielleicht allzu lyrisch» charakterisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bruderer65&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Strophe mit hochdeutscher Übersetzung lautet:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;width=&amp;quot;50%px&amp;quot; |&lt;br /&gt;
: Es lit es Stedtli wunderhübsch am blauen Aarestrand,&lt;br /&gt;
: &amp;#039;s isch immer so gsi, &amp;#039;s isch immer so gsi.&lt;br /&gt;
: Es gugget der Sant Urseturm wyt use übers Land,&lt;br /&gt;
: &amp;#039;s isch immer, &amp;#039;s isch immer e so gsi!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Viel liebi alti Chlöster het&amp;#039;s und Gibel, Türm und Tor,&lt;br /&gt;
: es wohnt es eiges Völkli drin, voll Gmüet und voll Humor,&lt;br /&gt;
: si Lybspruch isch: Wo&amp;#039;s gmüetlig goht, do bin i au derby,&lt;br /&gt;
: &amp;#039;s isch immer, s isch immer e so gsi!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot;width=&amp;quot;50%px&amp;quot; |&lt;br /&gt;
: Es liegt ein Städtchen wunderhübsch am blauen Aarestrand.&lt;br /&gt;
: Es war immer so, s war immer so.&lt;br /&gt;
: Es schaut der St. Ursenturm weit übers Land.&lt;br /&gt;
: Es war immer so, s war immer so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Viele liebe alte Klöster hat&amp;#039;s und Giebel, Türm&amp;#039; und Tore.&lt;br /&gt;
: Es wohnt ein eigen&amp;#039; Völklein drin, voll Gemüt und voll Humor,&lt;br /&gt;
: Sein Leitspruch ist: Wo’s gemütlich zugeht, bin ich auch dabei.&lt;br /&gt;
: Es war immer so, s war immer so!&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Regionalhymne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Solothurner Lied}}&lt;br /&gt;
* [https://ingeb.org/Lieder/eslitess.html Text ohne 5. Strophe («&amp;#039;s Regiere isch no zimli schwär»)]&lt;br /&gt;
* [https://ingeb.org/Lieder/langlan2.mid Melodie als MIDI]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Alemannisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regionalhymne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Solothurn)|Lied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Kanton Solothurn)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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