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	<title>Solothurner Schule - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Solothurner Schule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine lose Gruppierung junger Schweizer Architekten im Wirkungskreis am [[Jurasüdfuss]]. Dazu gehörten [[Fritz Haller (Architekt)|Fritz Haller]], [[Franz Füeg]], [[Max Schlup]], [[Alfons Barth]] und [[Hans Zaugg]]. Die Schweizer Nachkriegsarchitektur wurde durch ihre Arbeiten nachhaltig geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Solothurner Schule“ geht zurück auf eine Anekdote: Ein unbekannter französischer Städtebauprofessor sprach in einem Vortrag von einer „école de Soleure“, ein Mitarbeiter von Franz Füeg erkundigte sich darauf bei ihm, um was es sich dabei handelt. [[Jürgen Joedicke]] griff die Bezeichnung 1969 in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Moderne Architektur, Strömungen und Tendenzen&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürg Graser: &amp;#039;&amp;#039;Die Solothurner Schule.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. ETH Zürich, 2008. S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vier Architekturbüros – Barth und Zaugg betrieben gemeinsam ein Atelier – haben ihre Werke aber stets unabhängig voneinander geplant, auch keine Gruppe gebildet oder Manifeste verfasst, auch wenn sie sich natürlich untereinander kannten und gegenseitig beeinflussten. Gemeinsam ist ihnen aber eine Haltung, die architektonische Ordnung stark gewichtet, glatte, industriell anmutende Materialien wie Stahl und Glas bevorzugt und Wert auf [[Vorfertigung|Präfabrikation]] und Montagebau legt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit war die Schweizer Architektur noch sehr dem [[Heimatstil]] verbunden. Nur vereinzelt hatten Bauten von [[Otto Rudolf Salvisberg|O. R. Salvisberg]], [[Le Corbusier]], [[Hans Brechbühler]] und anderen in der Schweiz Aufsehen erregt, während Architekten wie [[Oscar Niemeyer]] und [[Mies van der Rohe]] international bereits moderne Grossprojekte verwirklichten. In der allgemeinen Aufbruchstimmung der fünfziger und sechziger Jahre wurden neue Bauweisen möglich und angewandt, die zwar seit Jahren bekannt waren, aber aus rückwärts gerichteter Denkweise nicht gebraucht wurden. Aus Stahl, Beton und grossflächigen Glasfronten sollten die neuen Bauten entstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr zufällig waren die fünf auf der Linie des Mies van der Rohe gleichdenkenden Architekten, aus der gleichen Region, aufeinander gestossen. Unabhängig voneinander gründeten sie eigene Büros und bewarben sich für öffentliche  Bauvorhaben. So entstanden moderne Schulbauten, Werkhallen, öffentliche Bauten und Wohnhäuser in [[Stahlskelettbauweise]] mit [[Flachdach|Flachdächern]] und hellen Innenräumen. Dadurch war es ihnen möglich, auch grössere Objekte zu planen und auszuführen. Das Büro Barth &amp;amp; Zaugg in [[Aarau]] verwirklichte eine Reihe von Grossobjekten und war mit Fritz Haller auch am Bau des SBB–Ausbildungszentrums [[Centre Loewenberg]] in [[Murten]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.2bm.ch/ueber-uns.html Ehemalige Mitarbeiter der Büros F. Haller und Barth&amp;amp;Zaugg führen die Tradition der Solothurner Schule weiter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Architekten ==&lt;br /&gt;
Exemplarische Arbeiten und Wirkungsorte&lt;br /&gt;
* [[Fritz Haller (Architekt)|Fritz Haller]] (1924–2012) [[Solothurn]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://heimat.mopage.ch/index.php?apsid=99c36b81&amp;amp;apid=2705010&amp;amp; Heimatschutzbericht Wasgenringschulhaus Basel, Bruno und Fritz Haller 1951/1954]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fhnw.ch/technik/medien-und-oeffentlichkeit/newsletter/archiv-2012/fritz-haller-pionier-industrieller-bauweisen |wayback=20160215114133 |text=Fachhochschule Nordwestschweiz; Nachruf auf Fitz Haller}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:::Werke: [[Ehemalige Höhere Technische Lehranstalt Windisch|Höhere Technische Lehranstalt (Ingenieurschule)]] [[Brugg]]-[[Windisch AG|Windisch]], 1964/1966; [[USM Haller|USM–Möbelbausysteme]] &lt;br /&gt;
* [[Franz Füeg]] (1921–2019) Solothurn&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.detail.de/architektur/themen/st-pius-kirche-in-meggen-000034.html Webseite detail: Franz Füeg, Piuskirche, Meggen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:::Hauptwerk: [[Piuskirche (Meggen)|Piuskirche Meggen]], 1966 &lt;br /&gt;
* [[Max Schlup]] (1917–2013) [[Biel/Bienne]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derbund.ch/bern/kanton/Abgrundtief-bewundert--Biel-und-die-Hassliebe-zu-Max-Schlup/story/24749247 Kritische Betrachtung auf &amp;#039;&amp;#039;Der Bund&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 21. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
:::Hauptwerk: [[Kongresshaus (Biel)|Kongresshaus Biel]], 1966&lt;br /&gt;
* [[Barth und Zaugg|Barth &amp;amp; Zaugg]] [[Aarau]], &lt;br /&gt;
:::Werke: [[Sälischulhaus (Olten)|Sälischulhaus Olten]], 1964/1968; [[Friedhof Rosengarten|Abdankungshalle Aarau]], 1968/1974; [[Alte Kantonsschule Aarau#Paul-Karrer-Haus|Alte Kantonsschule Aarau, Paul–Karrer Haus]], 1969; gemeinsames Büro von:&lt;br /&gt;
:* [[Alfons Barth]] (1913–2003) [[Schönenwerd]] und Aarau&lt;br /&gt;
:::Eigenständige Arbeit: Altersheim Schönenwerd 1976/1978 &lt;br /&gt;
:* [[Hans Zaugg]] (1913–1990) [[Olten]] und Aarau&lt;br /&gt;
:::Eigenständige Arbeit: Architektenhaus in Olten, 1956&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;180&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Windisch Fachhochschule.jpg|[[Ehemalige Höhere Technische Lehranstalt Windisch]]&lt;br /&gt;
USM Haller.jpg|Möbelbausystem [[USM Haller]]&lt;br /&gt;
ETH-BIB-Meggen, Katholisches Pfarreizentrum-LBS H1-029674-Crop.jpg|[[Piuskirche (Meggen)|Piuskirche Meggen]]&lt;br /&gt;
Kongresshaus Biel 2022.jpg|[[Kongresshaus (Biel)|Kongresshaus Biel]]&lt;br /&gt;
Aarau Abdankungshalle.jpg|[[Friedhof Rosengarten|Abdankungshalle Aarau]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürg Graser: &amp;#039;&amp;#039;Gefüllte Leere. Das Bauen der Schule von Solothurn: Barth, Zaugg, Schlup, Füeg, Haller.&amp;#039;&amp;#039; gta Verlag, Zürich 2014, ISBN 978-3-85676-281-0.&lt;br /&gt;
* Roland Wälchli: &amp;#039;&amp;#039;Impulse einer Region. Solothurner Architektur 1940–1980.&amp;#039;&amp;#039; Architekturforum, Solothurn 2005, ISBN 3-905470-25-X.&lt;br /&gt;
::Klappentext: «Durch ihre Neuschöpfung einer Architektur der Einfachheit und Transparenz hat die sogenannte Jurasüdfuss-Architektur die Schweizer Architektur der Nachkriegszeit von ängstlicher Tradition befreit und zugleich eine Basis geschaffen, um späteren postmodernen Modeströmungen zu widerstehen. Die herausragenden Leistungen von fünf Architekten und zwei Ingenieuren dieser Region erlangten internationales Ansehen und machten den Kanton Solothurn lange Zeit zum Leitstern der Schweizer Architektur dieser Epoche.»&lt;br /&gt;
* Jürg Graser: &amp;#039;&amp;#039;Die Solothurner Schule.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. ETH Zürich, 2008, [http://e-collection.library.ethz.ch/eserv/eth:31182/eth-31182-02.pdf online]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werkverzeichnis : Alfons Barth; Hans Zaugg; Franz Füeg; Fritz Haller; Max Schlup&amp;#039;&amp;#039;. In Werk, Bauen + Wohnen, Bd. 68 (1981) Heft 7/8. S. 66–68 {{doi|10.5169/seals-51975}}.&lt;br /&gt;
* Jürgen Joedicke: &amp;#039;&amp;#039;Moderne Architektur, Strömungen und Tendenzen.&amp;#039;&amp;#039; Krämer,  Stuttgart/Bern 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektengruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk aus Glas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur der Moderne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (Schweiz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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