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	<title>Solontschak - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T13:53:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Solontschak&amp;diff=553550&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Definition und Horizontfolgen */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-04-13T11:56:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Definition und Horizontfolgen: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Solontchak.jpg|mini|Salzausblühungen an der Bodenoberfläche eines Solontschaks]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Solontschak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Bodentyp der Österreichischen Bodensystematik (ÖBS).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otmar&amp;quot;&amp;gt;[[Othmar Nestroy]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Systematische Gliederung der Böden Österreichs. Österreichische Bodensystematik 2000 in der revidierten Fassung von 2011&amp;#039;&amp;#039; (= Mitteilungen der Österreichischen Bodenkundlichen Gesellschaft, Heft 79), Wien 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Solontschak ({{ruS|Солончак}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Solončak}}&amp;#039;&amp;#039;) ist der russische Name für Salzboden. Er ist gekennzeichnet durch relativ hohe Gehalte an leichtlöslichen Salzen. Als natürliche Vegetation kommen nur mäßig bis stark salztolerante Pflanzen ([[Salzpflanze|Halophyten]]) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Horizontfolgen ==&lt;br /&gt;
Der Solontschak ist durch folgende Merkmale definiert:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otmar&amp;quot; /&amp;gt; Salzgehalt &amp;amp;gt; 0,3 Massen-%, elektrische Leitfähigkeit &amp;amp;gt; 4 dS/m und Natriumsättigung &amp;amp;lt; 15 %. Die [[elektrische Leitfähigkeit]] ist umso höher, je mehr leichtlösliche Salze in Lösung sind. Zur Messung wird ein Sättigungsextrakt hergestellt. Hierzu wird der Boden mit Wasser vollständig befeuchtet, doch bleibt kein Überschusswasser sichtbar. Alle Salze, die jetzt in Lösung sind, gelten als leicht löslich. Dies sind alle, die leichter löslich sind als [[Gips]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den leichtlöslichen Salzen gehören insbesondere Chloride, Sulfate, Carbonate, Borate und Sulfide. Der pH-Wert ist meist über 7. Sind die Salze auch an der Oberfläche vorhanden, kann es zu Salzausblühungen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typische Horizontfolgen sind: Asa-G; Ai,sa-Go,r; Asa-Gr; Ai,gg,sa-G. Hoch anstehendes Grundwasser ist Bestandteil der Definition und wird durch den Großbuchstaben G ausgedrückt. Die Kleinbuchstabenfolge sa zeigt den hohen Salzgehalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genese ==&lt;br /&gt;
Im österreichischen Nationalpark [[Neusiedler See]]-[[Seewinkel]] sind seit der [[Eiszeitalter|Eiszeit]] durch aufsteigendes salzhaltiges Grundwasser Solontschake entstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otmar&amp;quot; /&amp;gt; Wichtigstes Salz des A-Horizontes ist [[Natriumcarbonat]] (Soda).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung von anderen Böden ==&lt;br /&gt;
Der Solontschak ist vom [[Solonetz]] zu unterscheiden, der auch im Seewinkel vorkommt. Der Solonetz ist in der ÖBS folgendermaßen definiert:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Otmar&amp;quot; /&amp;gt; Salzgehalt &amp;amp;gt; 0,3 Massen-%, elektrische Leitfähigkeit &amp;amp;gt; 4 dS/m und Natriumsättigung &amp;amp;gt; 15 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der [[World Reference Base|World Reference Base for Soil Resources]] (WRB)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web|url = https://wrb.isric.org/files/WRB_fourth_edition_2022-12-18.pdf|title = World Reference Base for Soil Resources, 4th edition|author=IUSS Working Group WRB|year = 2022|publisher = IUSS, Wien |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; definierte Referenzbodengruppe [[Solonchak]] (andere Schreibweise beachten!) verlangt eine elektrische Leitfähigkeit ≥ 15 dS/m (bei sehr hohen pH-Werten genügen ≥ 8), also wesentlich mehr, und darf nicht mit dem Solontschak der ÖBS verwechselt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Winfried Blum|W. E. H. Blum]], P. Schad: &amp;#039;&amp;#039;Bodenkunde in Stichworten.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Borntraeger, Stuttgart 2024, S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem erlaubt die Definition des Solonchak die Abwesenheit von Grundwasser im Oberboden, weil es insbesondere in Wüsten oft erst in großen Tiefen vorhanden ist. Ein großer Teil der Solontschake im Seewinkel gehört wegen zu geringer Salzgehalte in der WRB nicht zu den Solonchaks, sondern zu den [[Gleysol]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Salt marshes|Solontschak}}&lt;br /&gt;
* [[Salzlacke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Othmar Nestroy|O. Nestroy]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Systematische Gliederung der Böden Österreichs. Österreichische Bodensystematik 2000 in der revidierten Fassung von 2011&amp;#039;&amp;#039; (= Mitteilungen der Österreichischen Bodenkundlichen Gesellschaft, Heft 79), Wien 2011. {{ISSN|0029-893X}}.&lt;br /&gt;
* W. Amelung, H.-P. Blume, H. Fleige, R. Horn, E. Kandeler, I. Kögel-Knabner, R. Kretschmar, K. Stahr, B.-M. Wilke: &amp;#039;&amp;#039;Scheffer/Schachtschabel – Lehrbuch der Bodenkunde.&amp;#039;&amp;#039; 17. Auflage. Springer Spektrum, Heidelberg 2018, ISBN 978-3-662-55870-6.&lt;br /&gt;
* Umweltbundesamt (Hrsg.): [http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/REP0001.pdf &amp;#039;&amp;#039;Salzlebensräume in Österreich.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 3,57 MB) Wien 2006, ISBN 3-85457-800-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodentyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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