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	<title>Solomon Michailowitsch Michoels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:37:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Solomon_Michailowitsch_Michoels&amp;diff=356838&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: kleine sprachliche Überarbeitung</title>
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		<updated>2026-02-19T20:11:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleine sprachliche Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Solomon Mikhoels 1936.jpg|mini|Solomon Michoels im Jahr 1936]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Solomon Michailowitsch Michoels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Соломон Михайлович Михоэлс}}, [[jiddisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlojme Michoels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{he|שלומה מיכאָעלס&amp;amp;lrm;}}, geboren als (russisch) &amp;#039;&amp;#039;Schiloma Wowsi,&amp;#039;&amp;#039; * {{JULGREGDATUM|16|3|1890|FormatJUL=j.|Link=1}}in Dwinsk, heute [[Daugavpils]], [[Lettland]]; † [[12. Januar]]/[[13. Januar]] [[1948]] in [[Minsk]], [[Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik|Weißrussische SSR]]) war ein [[Juden in Russland|russisch-jüdischer]] [[Schauspieler]] und [[Regisseur]]. Er war der berühmteste Vertreter des [[Jiddisches Theater|jiddischen Theaters]] des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Solomon Michoels studierte Jura an der [[Staatliche Universität Sankt Petersburg|Universität Sankt Petersburg]], brach sein Studium aber 1918 ab, um [[Alexander Granowski]]s jüdischer Theaterwerkstatt beizutreten. Dieser versuchte, in [[Sowjetrussland]] ein nationales jüdisches Theater in jiddischer Sprache aufzubauen. Zwei Jahre später, 1920, zog die Werkstatt nach [[Moskau]] um, wo sie sich als [[Staatliches Jüdisches Theater Moskau]] &amp;#039;&amp;#039;(Goset)&amp;#039;&amp;#039; etablierte. [[Lenin]]s Nationalitätenpolitik ermutigte das Theater, eine eigene jiddische Kultur unter der Ägide des Sowjetstaates zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michoels entpuppte sich als hervorragendes Talent, war bald der führende Schauspieler seines Theaters. 1925 spielte er auch die Hauptrolle in Granowskis erstem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdisches Glück]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurde er neuer Direktor des Moskauer Theaters, nachdem Granowski von einer Auslandstournee nicht mehr nach Russland zurückkehrte. Er trat in diversen bemerkenswerten Rollen auf, unter anderem als Tewje in einer Adaption von [[Scholem Alejchem]]s tragikomischen Kurzgeschichten über „Tewje den Milchhändler“ (die für das amerikanische Publikum später als Musical &amp;#039;&amp;#039;The Fiddler on the Roof&amp;#039;&amp;#039; vertont wurden, das als &amp;#039;&amp;#039;[[Anatevka]]&amp;#039;&amp;#039; auch im deutschsprachigen Raum erfolgreich war) sowie in vielen anderen original jiddischen oder übersetzten Werken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bemerkenswert, dass zwei der Paradestücke Michoels’ [[William Shakespeare]]s &amp;#039;&amp;#039;[[König Lear]],&amp;#039;&amp;#039; seine wohl bekannteste Rolle, und &amp;#039;&amp;#039;[[Richard III. (Drama)|Richard III.]]&amp;#039;&amp;#039; waren, beides letztlich Studien über Tyrannei. Die Aufführungen dieser Klassiker schienen den Sowjetstaat vordergründig zu unterstützen, doch bei näherer Betrachtung enthielten sie versteckte Kritik an [[Josef Stalin]]s Regime.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mitte der 1930er Jahre war die Karriere Michoels’ bedroht wegen seiner Kontakte zu führenden Mitgliedern der [[Intelligenzija]], die Opfer des [[Großer Terror (Sowjetunion)|Großen Terrors]] wurden, besonders zum Autor [[Isaak Babel]]. Michoels unterstützte Stalin aktiv im Kampf gegen [[Adolf Hitler]]. Im Jahr 1942 wurde er zum Vorsitzenden des [[Jüdisches Antifaschistisches Komitee|Jüdischen Antifaschistischen Komitees]] gewählt. In dieser Funktion reiste er um die Welt und traf sich mit jüdischen Komitees, um sie zu ermutigen, die Sowjetunion in ihrem [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen das nationalsozialistische Deutschland]] zu unterstützen. Während dieses im Zweiten Weltkrieg für Stalin noch nützlich war, bekämpfte Stalin nach dem Krieg Kontakte zwischen Juden in der Sowjetunion und jüdischen Gemeinden in nicht kommunistischen Ländern, die er für Mitglieder der „[[Bourgeoisie]]“ hielt. Das Staatliche Jüdische Theater wurde geschlossen, und die Mitglieder des Jüdischen Antifaschistischen Komitees wurden inhaftiert und – bis auf zwei – schließlich alle in den Säuberungsaktionen kurz vor Stalins Tod hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michoels war die auffälligste Figur des intellektuellen Judentums in Stalins Machtbereich. Ein Schauprozess gegen ihn hätte ein schlechtes Licht auf Stalins Herrschaft geworfen. Noch bevor die Säuberungsaktionen begannen, starb Michoels 1948 in Minsk, nach offizieller Version bei einem Autounfall. Tatsächlich wurde sein Unfalltod mit Stalins Billigung von einer Moskauer Geheimpolizeieinheit unter Befehl des stellvertretenden Ministers für Staatssicherheit [[Sergei Iwanowitsch Ogolzow|Sergei Ogolzow]] inszeniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Conquest: [https://www.theguardian.com/world/2003/mar/05/russia.artsandhumanities &amp;#039;&amp;#039;Stalin’s reputation as a ruthless master of deception remains intact&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Guardian]],&amp;#039;&amp;#039; 5.&amp;amp;nbsp;März 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Joshua Rubenstein: {{Webarchiv |url=http://www.joshuarubenstein.com/stalinsecret/intro.html |webciteID=5mqvZrEIw |text=&amp;#039;&amp;#039;The Night of the Murdered Poets&amp;#039;&amp;#039;}}, abgerufen am 30. Juli 2018. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The New Republic]]&amp;#039;&amp;#039; vom 25.&amp;amp;nbsp;August 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Марк Дейч: [http://library.by/portalus/modules/belarus/referat_readme.php?subaction=showfull&amp;amp;id=1126020172&amp;amp;archive=&amp;amp;start_from=&amp;amp;ucat=8&amp;amp; &amp;#039;&amp;#039;Как в Минске убивали Михоэлса&amp;#039;&amp;#039;]. library.by, 6. September 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Michoels erhielt ein [[Staatsakt (Veranstaltung)|Staatsbegräbnis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michoels Cousin [[Miron Wowsi]] war Stalins Leibarzt und wurde während der sogenannten [[Ärzteverschwörung]] [[1953]] inhaftiert, überlebte aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Volkskünstler der RSFSR]], 1935&lt;br /&gt;
* [[Volkskünstler der UdSSR]], 1939&lt;br /&gt;
* [[Leninorden]], 1939&lt;br /&gt;
* [[Medaille „Für heldenmütige Arbeit im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945“]], 1946&lt;br /&gt;
* [[Stalinpreis]], 1946&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Solomon Mikhoels|Solomon Michoels}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb}}&lt;br /&gt;
* Boris Sandler: [https://blogs.yiddish.forward.com/day-by-day-yiddish-calendar/203210/index.html Solomon Mikhoels – Actor, Director, Social Activist and Community Leader], Rubrik &amp;#039;&amp;#039;[[Tog bay tog]]&amp;#039;&amp;#039; vom 16.&amp;amp;nbsp;März 2015  des [[The Jewish Daily Forward]] (in jiddischer Sprache)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119149745|LCCN=n/85/175227|VIAF=54129016}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Michoels, Solomon Michailowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkskünstler der UdSSR (Darstellende Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Stalinpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jiddisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Daugavpils)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Medaille „Für heldenmütige Arbeit im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945“]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus (Lettland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Michoels, Solomon Michailowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Михоэлс, Соломон Михайлович (russisch); מיכאָעלס, שלומה (jiddisch); Wowsi, Schiloma (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Schauspieler und Regisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. März 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Dwinsk, heute [[Daugavpils]], Lettland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Januar 1948 oder 13. Januar 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Minsk]], Weißrussische SSR&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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