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	<title>Solomon Abramowitsch Losowski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Solomon_Abramowitsch_Losowski&amp;diff=1147717&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wanfried-Dublin: Typo.</title>
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		<updated>2026-01-02T17:33:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Losowski-solomon-abramowitsch-in-die-rote-gewerkschafts-internationale-bd08-nr08-(91)-august-1928-s428f.jpg|mini|Solomon Abramowitsch Losowski, um 1928]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Solomon Abramowitsch Losowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Russische Sprache|russisch]] Соломон Абрамович Лозовский, wiss. [[Transliteration]] Solomon Abramovič Lozovskij; eigentlich Dridso, russisch Дридзо; * 16./[[28. März]] [[1878]] in [[Danyliwka (Saporischschja)|Danilowka]], [[Ujesd]] [[Saporischschja|Alexandrowsk]], [[Gouvernement Jekaterinoslaw]], [[Russisches Kaiserreich]]; † [[12. August]] [[1952]] in [[Moskau]]) war ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] Staats- und [[Gewerkschaft]]sfunktionär. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Losowski wurde in der jüdischen Familie eines [[Cheder]]-Lehrers in einem Dorf im Norden der [[Oblast Saporischschja]] im damaligen [[Ansiedlungsrayon]] geboren. Er durchlief den Militärdienst in [[Simbirsk]], von wo aus er 1901 ein Fernabitur absolvierte. Im gleichen Jahr trat Losowski der [[Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands]] (SDAPR) bei, in der er sich später dem Flügel der [[Bolschewiki]] anschloss. Als Teilnehmer der [[Russische Revolution 1905|Russischen Revolution 1905]] in [[Kasan]] und Delegierter der Allrussischen Konferenz der Bolschewiki in [[Tampere]] (1905) wurde er 1908 in die [[Verbannung]] geschickt, konnte aber ins Ausland fliehen. Zwischen 1909 und 1917 lebte Losowski in [[Genf]] und [[Paris]] und engagierte sich in der französischen Gewerkschaftsbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1917 kehrte Losowski nach [[Petrograd]] zurück, wo er im Juli Sekretär des Allrussischen Zentralrats der Gewerkschaften wurde. Von 1918 bis 1921 war er als Sekretär verantwortlich für die Gewerkschaft der Textilarbeiter, später für die der Eisenbahner, schließlich hatte er das Amt des Vorsitzenden des Moskauer Stadtsowjets der Gewerkschaften inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Protest gegen die Parteilinie legte Losowski zusammen mit einigen anderen Bolschewiki seine Parteiämter nieder. Als Konsequenz wurde er im Dezember 1917 aus der [[SDAPR]](B) ausgeschlossen, konnte aber im Dezember 1919 der nun in [[Kommunistische Partei Russlands (Bolschewiki)|RKP(B)]] umbenannten Partei wieder beitreten. Im Machtkampf nach dem Tod [[Lenin]]s 1924 stellte er sich auf die Seite [[Josef Stalin|Stalins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1921 bis 1937 war Losowski Generalsekretär der [[Rote Gewerkschafts-Internationale|Roten Gewerkschafts-Internationale]] (RGI) (auch Profintern genannt). In diesem Zusammenhang forcierte er ab 1928 den Prozess der Verselbständigung der [[Revolutionäre Gewerkschafts-Opposition|Revolutionären Gewerkschafts-Opposition]] (RGO) in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Stefan Heinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Moskaus Söldner? Der „Einheitsverband der Metallarbeiter Berlins“: Entwicklung und Scheitern einer kommunistischen Gewerkschaft&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2010, S. 76 ff., 82 ff., 94, 98, 112, 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung der RGI war Losowski von 1937 bis 1939 Direktor des staatlichen Verlags Goslitisdat, und von 1939 bis 1946 stellvertretender Volkskommissar für Außenbeziehungen der UdSSR. Daneben war Losowski von 1941 bis 1945 stellvertretender Leiter und von 1945 bis 1948 Leiter des [[Sowjetisches Informationsbüro|Sowinformbüros]] sowie von 1927 bis 1937 Kandidat und von 1937 bis 1949 Mitglied des [[Zentralkomitee der KPdSU|ZK der KPdSU]]. Er war zudem Mitglied des [[Allrussisches Zentrales Exekutivkomitee|Allunions-Zentralexekutivkomitees]] (WZIK) und Mitglied des [[Oberster Sowjet der UdSSR|Obersten Sowjets]] (1. und 2. Wahlperiode).&lt;br /&gt;
Losowski war außerdem Delegierter des II. (1920) bis einschließlich VII. Weltkongresses (1937) der [[Komintern]], sowie Mitglied des [[Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale|EKKI]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1941 und 1948 war Losowski Sekretär des [[Jüdisches Antifaschistisches Komitee|Jüdischen Antifaschistischen Komitees]], das gegründet wurde, um Juden im Westen für die Unterstützung der Sowjetunion im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen das Deutsche Reich]] zu gewinnen. Als nach der Gründung [[Israel]]s 1948 eine antisemitische Verfolgungswelle in der UdSSR gegen sogenannte „[[Wurzelloser Kosmopolit|wurzellose Kosmopoliten]]“ einsetzte, erfolgte die politische Demontage Losowskis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde im Januar 1949 verhaftet und im Juli 1952 unter dem Vorwurf der Spionage zum Tode durch Erschießen verurteilt. Am 12. August wurde er schließlich in der sogenannten [[Die Nacht der ermordeten Dichter|Nacht der ermordeten Dichter]] hingerichtet. Aus den 1994 veröffentlichten Prozessakten zur «Nacht der ermordeten Poeten» weiß man, dass der Hauptangeklagte Solomon Losowski, prominenter ehemaliger JAK-Sekretär und Mitglied im ZK der KPdSU, die Richter beeindruckt hatte. In seiner brillanten Verteidigungsrede verglich er das Tribunal mit der spanischen Inquisition, vor der seine Familie einst geflohen war. Unter dem Eindruck dieser Rede revidierten die anderen Angeklagten, die sich teilweise gegenseitig belastet hatten, ihre Aussagen. Obwohl dem Gericht keinerlei Beweise vorlagen, wurden dennoch am 12. August 1952 insgesamt dreizehn Personen exekutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 erfolgte Losowskis [[postum]]e Rehabilitierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Losowski wurde mit dem [[Leninorden]], dem [[Orden des Vaterländischen Krieges]] (I. Klasse) und zahlreichen anderen Medaillen ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgewählte Schriften (in deutscher Sprache) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frankreich und die französische Arbeiterbewegung in der Gegenwart. Eindrücke und Betrachtungen&amp;#039;&amp;#039;, [Moskau], Verlag d. Roten Gewerkschafts-Internationale; Berlin, Führer-Verlag, 1923². 144 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die internationale Gewerkschafts-Bewegung vor und nach dem Kriege&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Führer-Verlag, 1924. 223 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Warum reisen Arbeiterdelegationen nach Sowjetrussland?&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Führer-Verlag, 1926. 70 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Revolution und Konterrevolution in China&amp;#039;&amp;#039;, Moskau, Verlag d. Roten Gewerkschafts-Internationale; Berlin, Führer-Verlag, 1928. 80 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Streik. 5 Vorträge geh. an der [[Internationale Lenin-Schule|Lenin-Schule zu Moskau]]&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, Führer-Verlag, 1930. 111 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Marx und die Gewerkschaften&amp;#039;&amp;#039;, Moskau, Verlagsgenossenschaft ausländ. Arbeiter in der UdSSR, 1934. 170 S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Юрий Васильевич Горячев (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Центральный Комитет КПСС, ВКП (б), РКП (Б), РСДРП (Б), 1917–1991. Историко-биографический справочник.&amp;#039;&amp;#039; Парад, Москва 2005, ISBN 5-8061-0062-6, S. 277.&amp;lt;!--,  Ju. V. Gorjačev (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Central&amp;#039;nyj Komitet KPSS, VKP(b), RKP(b), RSDRP(b). Istoriko-biografičeskij spravočnik.&amp;#039;&amp;#039; Moskva, Parad 2005, S. 277.&lt;br /&gt;
 .--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Arkadi Maslow|Arkadij Maslow]]: &amp;#039;&amp;#039;Losowski – Schmied, Volkskommissar, «Rebbe» (11. Juli 1941).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ruth Fischer]], Arkadij Maslow: &amp;#039;&amp;#039;Abtrünnig wider Willen. Aus Briefen und Manuskripten des Exils.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von Peter Lübbe. Oldenbourg, München 1990, ISBN 3-486-55331-3, S. 408–412.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Solomon Lozovsky|Solomon Losowski}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|104314591}}&lt;br /&gt;
* [http://encycl.yandex.ru/dict/bse/article/00043/31100.htm Большая советская энциклопедия (russ.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.pseudology.org/MID/Lozovsky_SA.htm Lebenslauf als Zeittafel (russ.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104314591|LCCN=n/83/012962|NDL=|VIAF=49228372}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Losowski, Solomon Abramowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:RGI-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:EKKI-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Zentralkomitees der KPdSU]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Vaterländischen Krieges I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Russischen Revolution 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (Spionage)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Losowski, Solomon Abramowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Лозовский, Соломон Абрамович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Staats- und Gewerkschaftsfunktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. März 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Danyliwka (Saporischschja)|Danilowka]], [[Ujesd]] [[Saporischschja|Alexandrowsk]], [[Gouvernement Jekaterinoslaw]], [[Russisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. August 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wanfried-Dublin</name></author>
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