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	<title>Solitude - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Bauwerke */ ergänzt</title>
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		<updated>2026-03-16T15:58:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bauwerke: &lt;/span&gt; ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|hat den Stuttgarter Stadtteil Solitude zum Gegenstand. Weitere Bedeutungen sind unter [[Solitude (Begriffsklärung)]] aufgeführt.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Stadtteil in Stuttgart&lt;br /&gt;
| Name        = Solitude&lt;br /&gt;
| Bezirk      = Stuttgart-West&lt;br /&gt;
| Wappen      = &lt;br /&gt;
| Karte       = Stuttgart Stadtteil Solitude.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 48.787222&lt;br /&gt;
| Längengrad  = 9.083333&lt;br /&gt;
| Einwohner   = 53&lt;br /&gt;
| Stand       = 2020-05-31&lt;br /&gt;
| Fläche      = 4.082&lt;br /&gt;
| PLZ         = 70197&lt;br /&gt;
| Quelle      = [https://www.stuttgart.de/medien/ibs/Datenkompass-Stuttgart-West.pdf Datenkompass Stuttgart] (PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der [[Stuttgart]]er Stadtteil &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Solitude&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈsɔlityːd}}]  gehört zum Stadtbezirk [[Stuttgart-West]]. Er grenzt an den Stadtteil Wildpark, die Stadtbezirke [[Weilimdorf]] und [[Stuttgart-Botnang|Botnang]], sowie an die Stadt [[Gerlingen]]. Seinen Namen bekam er durch das gleichnamige [[Schloss Solitude]]. Dieses liegt an der südwestlichen Grenze des Stadtteils Solitude, der wie der südlich angrenzende Stadtteil Wildpark überwiegend aus Wald besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistisches Amt&amp;quot;&amp;gt;{{cite web|url=http://service.stuttgart.de/lhs-services/komunis/documents/6437_1.PDF|title=Datenkompass Stuttgart: Stadtbezirk West|publisher=Landeshauptstadt Stuttgart|format=PDF; 1,82&amp;amp;nbsp;MB|date=2012|accessdate=2013-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einwohner dieser beiden Stadtteile werden in der Statistik dem Stadtteil [[Kräherwald]] zugerechnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistisches Amt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Solitude pan-pjt.jpg|mini|ohne|400px|Schloss Solitude, Südfassade des Hauptgebäudes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuttgart Weilimdorf 2010-07 02(RaBoe).jpg|mini|Ausblick über die Solitudeallee in Weilimdorf auf den Stadtteil Solitude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Solitude von Bergheimer Steige.jpg|mini|Die Solitudeallee im Stadtteil Solitude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1763 ließ Herzog [[Carl Eugen (Württemberg)|Carl Eugen]] von [[Herzogtum Württemberg|Württemberg]] sein Jagdschloss Solitude errichten. Das zugehörige Jagdrevier im [[Leonberg]]er Forst wurde damals erweitert und mit [[Pavillon]]s sowie geraden Wegen versehen, die auch als Schussfeld vorgesehen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.schloss-solitude.de/wissenswert-amuesant/dossier/|title=Dossier: Das Sommerschloss|publisher=Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg|accessdate=2013-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauern aus den umliegenden Gemeinden, vor allem die Weilimdorfer und Gerlinger, mussten für ihren Herzog Frondienste leisten, um den Bau des Schlosses zu ermöglichen. In der kurzen Zeit, die der Herzog auf dem Schloss verbrachte, feierte er mit dem Adel aus ganz Europa Feste und veranstaltete Großjagden. Bis 1775 Carl Eugen das Interesse an seiner Sommerresidenz verloren hatte, und diese nach [[Stuttgart-Hohenheim|Hohenheim]] auf den Fildern verlegte, blieb die Solitude auch das Domizil der seit 1770 hier ansässigen [[Hohe Karlsschule|Karlsschule]] (die erst 1781 als Hohe Karlsschule in Stuttgart zur Universität erhoben wurde) und der Wohnort ihrer Studenten und Dozenten. Auch [[Friedrich von Schiller]] verbrachte einige Zeit als Student (Eleve) auf der Solitude. Sein Vater, [[Johann Caspar Schiller]], wurde 1775 Leiter der herzoglichen Hofgärten auf [[Schloss Solitude]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dies geschah seiner Kenntnis nach auf Empfehlung des damaligen Rentkammer-Vizedirektors, seines engen Freundes Johann Christoph Dertinger (1731–1787), eines Neffen des Prälaten [[Friedrich Christoph Oetinger]]. Vgl. Reinhard Breymayer: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Prinzessin [[Antonia von Württemberg]] und [[Heinrich von Kleist]]s [[Das Käthchen von Heilbronn|Käthchen von Heilbronn]]. Neues zum [[Animalischer Magnetismus|Magnet-]] und Spannungsfeld des Prälaten Friedrich Christoph Oetinger&amp;#039;&amp;#039;. [[Thomas Leon Heck|Heck]], Dußlingen 2010, S. 24 f.; vgl. S. 16. 48. 20. 62. 226. Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Schillers Werke. Nationalausgabe&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 33, Teil 1. Hrsg. von Siegfried Seidel. Weimar 1989, S. 39 f.: &amp;quot;Liebster Sohn! [...] Neben dem, daß ich mich gegenwärtig um Sein Befinden erkundigen wolte, geb ich ihm Nachricht, daß unser ehemaliger Herr Cammer-Director [Johann Christoph] Dertinger nächstens nach Mannheim kommen und sich dort nach Ihm erkundigen wird. Es ist dieses einer meiner besten Freunde, und hat mir seit 33. Jahren daß ich Ihn kenne, sehr viel Freundschaft erwiesen, und soviel ich weiß, mich bei &amp;#039;&amp;#039;Serenissimo&amp;#039;&amp;#039; [d. i. Herzog Karl II. Eugen von Württemberg] zu meinem hiesigen Posten vorgeschlagen. Er mein Sohn darf sich ihm aufrichtig anvertrauen, und um guten Rath ersuchen und wenn Er selbst nichts helffen kann: so hat er grosse Bekanntschaft, durch die er seinen Freunden auf irgend eine Art nüzlich werden kann. [...] Wir umarmen und küssen Ihn herzlich Sein getreuer Vater [Johann Caspar] Sch[iller].&amp;quot; - Vgl. dazu die Anmerkungen ebenda, Bd. 33, Teil 2. Hrsg. von Georg Kurscheidt. Weimar 1998, S. 100 f; dazu das Register.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde das Gelände weniger genutzt, und die Gärten verfielen. Die Eberhardskirche wurde abgetragen und an ihrem heutigen Standort an der Königstraße in Stuttgart wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 19. Jahrhundert kam wieder Interesse an dem Schloss auf. Diesmal kamen meist Städter am Sonntag, um ihren Tag auf dem Schloss zu verbringen. Dies wurde erleichtert, nachdem die Solitude mit der Omnibuslinie &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;&amp;#039; der Stuttgarter Kraftwagenlinien an den öffentlichen Personenverkehr der Hauptstadt angeschlossen worden war. Nachdem das Gebiet des [[Schloss Solitude|Schlosses Solitude]] mit seinem gesamten [[Wohnplatz]] von 1852/1858 bis 1942 zur [[Gemeinde]] (heute [[Stadt]]) [[Gerlingen]] (Württemberg) gehört hatte, wurde es am 1. April 1942 nach Stuttgart eingegliedert und dem Stadtteil [[Stuttgart-Botnang|Botnang]] zugeordnet. Das zum Wohnplatz Solitude gehörige Gebiet des [[Sanatorium]]s auf der Schillerhöhe wurde 1951 wieder an die Gemeinde Gerlingen zurückgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke im Jahre 1956 wurde der Wohnplatz Solitude dem neu gegründeten Stadtbezirk [[Stuttgart-West]] zugeordnet und zum eigenständigen [[Stadtteil]] erklärt, der auch bei der Neugliederung der Stuttgarter Stadtteile zum 1. Januar 2001 nicht verändert wurde. Der Stadtteil Solitude hat nur wenige Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
* [[Schloss Solitude]], 1764–1769 unter Herzog [[Carl Eugen (Württemberg)|Carl Eugen]] von [[Herzogtuum Württemberg|Württemberg]] erbaut.&lt;br /&gt;
* Seit 1990 ist in den Nebengebäuden des Schlosses, den beiden &amp;#039;&amp;#039;Officen- und Kavaliersgebäuden&amp;#039;&amp;#039;, die [[Akademie Schloss Solitude]] untergebracht, die sich die Förderung des künstlerischen Nachwuchses zur Aufgabe gemacht hat.&lt;br /&gt;
* In einem der Kavaliershäuser ist das [[Graevenitz-Museum]] untergebracht. Es zeigt Werke des Stuttgarter Bildhauers [[Fritz von Graevenitz]] (1892–1959).&lt;br /&gt;
* Die Dienstvilla des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, die Ende der 1960er Jahre anstelle einer früheren Schlossscheuer errichtet wurde, befindet sich in unmittelbarer Nähe des Schlosses. Die Villa wurde 1984 renoviert und vergrößert; sie umfasst 15 Zimmer und ca. 450 Quadratmeter Wohnfläche. Das Grundstück ist 9500 Quadratmeter groß. Die Ministerpräsidenten [[Hans Filbinger]], [[Lothar Späth]] und [[Günther Oettinger]] bewohnten die Villa. Seit 2013 ist die Dienstvilla an die Firma [[Trumpf (Unternehmen)|Trumpf]] vermietet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.krzbb.de/inhalt.solitude-in-stuttgart-ministerpraesidenten-wohnen-lieber-woanders-so-viel-kostet-die-dienstvilla.c9d4a38e-7204-4f94-80a2-16382abb75f8.html |titel=Solitude in Stuttgart: Ministerpräsidenten wohnen lieber woanders – So viel kostet die Dienstvilla |werk=krzbb.de |datum=2026-03-11 |abruf=2026-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* An der Straße nach Weilimdorf liegt in der Nähe des Schlosses ein kleiner Friedhof, u. a. mit Gräbern des Choreografen [[John Cranko]], der Familie [[Weizsäcker]] und des Bildhauers Fritz von Graevenitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Solitudeallee ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Basislinie Solitude-Allee}}&lt;br /&gt;
Am nördlichen Haupttor des Schlosses beginnt die schnurgerade &amp;#039;&amp;#039;Solitudeallee&amp;#039;&amp;#039;. Herzog [[Carl Eugen (Württemberg)|Carl Eugen]] ließ sie 1764–1768 als Verbindungsachse zum [[Residenzschloss Ludwigsburg|Residenzschloss in Ludwigsburg]] bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie führt durch [[Stuttgart-Weilimdorf|Weilimdorf]] und vorbei an [[Korntal-Münchingen|Korntal]], [[Stuttgart-Zuffenhausen|Zuffenhausen]], [[Stuttgart-Stammheim|Stammheim]] und [[Kornwestheim]]. Sie ist auch heute noch fast vollständig erhalten, zum Teil als asphaltierter Feldweg. Lediglich in Weilimdorf, wo sie mit der Hauptstraße zusammenfällt, und in Ludwigsburg, wo das Bahngelände den geraden Verlauf unterbricht, gibt es jeweils einen kleinen Versatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie diente als Basislinie für die württembergische Landvermessung von 1820 und ist laut Gedenktafel im Inneren des Schlosses genau 40.118,718 Pariser Fuß oder 13.032,14 Meter lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Grand-Prix-Rennstrecke Solitude ==&lt;br /&gt;
Schon im Jahre 1903 war das Schloss Solitude Ziel eines Bergrennens. In späteren Jahren diente die Umgebung des Schlosses als [[Fahrerlager]] bei Rundstreckenrennen mit verschiedenen anspruchsvollen Streckenvarianten im hügeligen Gelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1935 bis 1965 wurde die 11,3 Kilometer lange [[Solitude-Rennstrecke]] südlich des Schlosses für &amp;#039;&amp;#039;[[Solitude-Rennen]]&amp;#039;&amp;#039; (auch WM-Läufe) und &amp;#039;&amp;#039;[[Formel 1|Formel-1]]&amp;#039;&amp;#039;-Rennen (ohne WM-Status) genutzt. Diese Rennen fanden im Schnitt vor 288.000 Zuschauern statt, wurden aber nach 1966 nicht mehr fortgesetzt. Im Jahre 2003 fand eine Jubiläumsveranstaltung in und um das Schloss statt, an der Fahrzeuge und Fahrer der früheren Rennen teilnahmen, unter anderem mehrere Weltmeister. 2004 wurde anlässlich des 50-jährigen Jubiläums eine Rallye-Gedenkveranstaltung abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Große Teile des teilweise zweireihigen Kastanienbaumbestandes des Karlsplatzes in Stuttgart (im Jahr 1980) stammen nach dessen Neuanlage aus der zur Solitude führenden Kastanienallee, die dafür ausgedünnt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Hermann Lenz|Titel=Stuttgart – Portrait einer Stadt|Verlag=[[Insel Verlag]]|Jahr=2003}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Solitude Friedhof|Solitude Friedhof}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schloss Solitude|Schloss Solitude}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Stuttgart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stuttgart-West]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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