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	<title>Solidaritätskomitee der DDR - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T12:09:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Solidarit%C3%A4tskomitee_der_DDR&amp;diff=2519407&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tohma: -Dopplung; auskommentiert</title>
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		<updated>2026-02-24T05:20:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;-Dopplung; auskommentiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Solidaritätskomitee Logo 001.jpg|mini|Logo]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Solidaritätskomitee der DDR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (kurz: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;die Solidarität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war eine  [[Organisation]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], die die verschiedenen [[Entwicklungshilfe]]aktivitäten in der DDR koordinierte. Ihre Arbeit diente der wirtschaftlichen Entwicklung der Länder der [[Dritte Welt|Dritten Welt]] und der Durchsetzung der DDR-Außenpolitik. Das Komitee war direkt abhängig vom [[Zentralkomitee der SED]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dipbt.bundestag.de/doc/btd/12/007/1200783.pdf &amp;#039;&amp;#039;Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Konrad Weiß (Berlin) und der Gruppe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.&amp;#039;&amp;#039;] Drucksache 12/649, 17. Juni 1991, S. 1, aufgerufen am 5. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; war aber im Rahmen der [[Liga für Völkerfreundschaft]] der DDR eine juristisch eigenständige Organisation und unterlag nicht dem Weisungsrecht der Regierung.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Stobinski: Nicaragua war uns wichtig. Zur Geschichte der Solidarität der DDR-Bevölkerung, in: Erika Harzer und Willi Volks (Hg.), &amp;#039;&amp;#039;Aufbruch nach Nicaragua. Deutsch-deutsche Solidarität im Systemwettstreit&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Christoph Links Verlag, 2008, S. 62–68, hier: 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es koordinierte Aktionen von anderen gesellschaftlichen Organisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Das Solidaritätskomitee organisierte die verdeckte Unterstützung militärischer Aktionen, geheime Waffenlieferungen, die militärische Ausbildung ausländischer Verbündeter sowie die Stationierung von MfS-Mitarbeitern ([[Ministerium für Staatssicherheit]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/562675/kommerzialisierte-solidaritaet/|title=Kommerzialisierte Solidarität. Angola als Panorama der DDR-Turnschuhdiplomatie|first= Daniel|last= Lange |date=2025-06-02 |access-date=2025-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisation ==&lt;br /&gt;
Da es in der DDR kein Ministerium für Entwicklungshilfe gab,&amp;lt;ref&amp;gt;André Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Das institutionelle Erbe der DDR-Entwicklungspolitik. Was vom Solidaritätskomitee und den internationalen Bildungsstätten blieb&amp;#039;&amp;#039; in: Thomas Kunze und Thomas Vogel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ostalgie international. Erinnerungen an die DDR von Nicaragua bis Vietnam&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Ch. Links Verlag, 2010, S. 166–177, hier: 166.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden staatliche Hilfsmaßnahmen durch Beschlüsse des Ministerrates und des Sekretariats des ZK der SED in die Wege geleitet. Es wurde am 22.&amp;amp;nbsp;Juli 1960 in [[Ost-Berlin]] als &amp;#039;&amp;#039;Solidaritätskomitee für Afrika&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Von 1964 bis 1973 erweiterte es als &amp;#039;&amp;#039;Afro-Asiatisches Solidaritätskomitee&amp;#039;&amp;#039; seinen Wirkungsbereich. Zum &amp;#039;&amp;#039;Solidaritätskomitee der DDR&amp;#039;&amp;#039; gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. ein Bereich Afrika/Asien, seit 1965 ein [[Vietnam]]-Ausschuss und seit 1973 ein [[Chile]]-Zentrum.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyers Universallexikon, Band 4, VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1980, 1. Auflage, S.&amp;amp;nbsp;118&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Nachfolgeorganisation wurde am 6. Oktober 1990 der [[Solidaritätsdienst International]] e.&amp;amp;nbsp;V. gegründet. Die größten Solidaritätsprojekte der DDR wurden nach der Wiedervereinigung von der Bundesrepublik übernommen und im Verlauf der 1990er Jahre schrittweise den jeweiligen Staaten übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Kunze und Thomas Vogel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ostalgie international. Erinnerungen an die DDR von Nicaragua bis Vietnam&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Ch. Links Verlag, 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsbereiche ==&lt;br /&gt;
Die Aktivitäten des Solidaritätskomitees richteten sich auf die Koordinierung und Finanzierung von Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit mit Ländern und [[Soziale Bewegung|Bewegungen]] der [[Dritte Welt|Dritten Welt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten der Krankenhausaufenthalte in der DDR für verwundete Kämpfer der Befreiungsbewegungen wurden durch das Komitee getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen ==&lt;br /&gt;
Das Solidaritätskomitee der DDR finanzierte sich aus Spenden der Bevölkerung, die durch kollektive Spendenaktionen in Betrieben, derer sich niemand ohne Sanktionen entziehen konnte, und auf freiwilliger Basis zusammenkamen und in einem Solidaritätsfonds gesammelt.&amp;lt;ref&amp;gt;André Albrecht: Das institutionelle Erbe der DDR-Entwicklungspolitik. Was vom Solidaritätskomitee und den internationalen Bildungsstätten blieb, in: Thomas Kunze und Thomas Vogel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ostalgie international. Erinnerungen an die DDR von Nicaragua bis Vietnam&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Ch. Links Verlag, 2010, S. 166–177, hier: 167.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über den [[Verband Bildender Künstler der DDR]] wurden mehrfach künstlerische Arbeiten initiiert, deren Ertrag gespendet wurde. 1970 bis 1978 wurden 1,4 Milliarden [[Mark der DDR]] aufgebracht. Im Jahr 1980 wurden mehr als 300 Millionen Mark akquiriert. Haupteinnahmequelle waren die Sammlungen des [[FDGB]]. Die Mitglieder des FDGB zahlten neben ihrem Beitrag einen Solidaritätsbeitrag. Wollte man diese offiziell freiwilligen Beiträge verweigern, musste man mit beruflichen Nachteilen rechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Brunner (Hrsg.): Die Innere und äussere Lage der DDR, 1982, ISBN 3-428-05283-8, [http://books.google.de/books?id=guYvCTMLLQ4C&amp;amp;pg=PA125&amp;amp;dq=Solidarit%C3%A4tskomitee+der+DDR&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=RQYYT6KqDYnSsgaBz8TDDQ&amp;amp;ved=0CEIQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=Solidarit%C3%A4tskomitee%20der%20DDR&amp;amp;f=false Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40736460.html &amp;#039;&amp;#039;Zuviel Herz. Wer als DDR-Entwicklungshelfer ins Ausland gehen darf, bestimmt allein der Staat – Privataktionen werden nicht genehmigt.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Der Spiegel]] vom 26. September 1977, aufgerufen am 5. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- (Relevanz bitte durch Quellen nach WP:Q nachweisen) Eine weitere Quelle waren die Einnahmen der internationalen Grafik-Solidaritätsbasare anlässlich der  Ausstellungen [[Verband Bildender Künstler der DDR#Triennale INTERGRAFIK|INTERGRAFIK]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bildende Kunst&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 1/1976, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Ämter ==&lt;br /&gt;
* Vorsitzender: [[Heinz Schmidt (Journalist)|Heinz Schmidt]] (1964–1976)&lt;br /&gt;
* Präsident: [[Kurt Seibt]] (1976–1989)&lt;br /&gt;
* Generalsekretäre: [[Edmund Röhner]], [[Kurt Krüger (Diplomat)|Kurt Krüger]] (1972–1982), [[Achim Reichardt]] (1982–1992)&lt;br /&gt;
* Stellvertretende Generalsekretäre: [[Willi Zahlbaum]] (1965–1975), [[Hans Scharf]] (1973–1978), [[Peter Stobinski]] (1980er Jahre)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* 1974 [[Assoziierungsabkommen|assoziiertes]] Mitglied der Organisation für Afro-Asiatische Völkersolidarität (AAPSO)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdienstmedaille==&lt;br /&gt;
Das Solidaritätskomitee der DDR vergab seit 1985 die &amp;#039;&amp;#039;[[Medaille für Verdienste um die antiimperialistische Solidarität des Solidaritätskomitees der Deutschen Demokratischen Republik]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* André Albrecht: Das institutionelle Erbe der DDR-Entwicklungspolitik. Was vom Solidaritätskomitee und den internationalen Bildungsstätten blieb, in: Thomas Kunze und Thomas Vogel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ostalgie international. Erinnerungen an die DDR von Nicaragua bis Vietnam&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Ch. Links Verlag, 2010, S. 166–177.&lt;br /&gt;
* Torben Gülstorff: [https://edoc.hu-berlin.de/docviews/abstract.php?id=42990 Trade follows Hallstein? Deutsche Aktivitäten im zentralafrikanischen Raum des Second Scramble]. Berlin 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1087213436|LCCN=n84127812|VIAF=135536201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Organisation (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwicklungshilfeorganisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenwirtschaftspolitik (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antiimperialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer politischen Organisation 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1990]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tohma</name></author>
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