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	<title>Soldateska - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T00:51:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Soldateska&amp;diff=326835&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2024-04-28T18:31:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Bildbeispiel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kapp-Putsch.jpg|mini|hochkant|„Soldateska“ als Bezeichnung für die [[Kapp-Putsch]]isten]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soldateska&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem [[Italienische Sprache|Italienischen]] (&amp;#039;&amp;#039;soldatesca&amp;#039;&amp;#039;) und bedeutet „zügelloser Soldatenhaufen“ bzw. „rohes Kriegsvolk“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es schon seit dem [[Mittelalter]] bekannt und gebräuchlich war, ist das Wort erst über die Schilderungen von [[Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen]] und die Beschreibung des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] durch [[Friedrich Schiller]] und andere zu einem negativen Schlagwort geworden. Die [[Söldner]]heere brachten nicht die heute für [[Armee]]n bekannte – oder wenigstens geforderte – [[Gehorsam|Disziplin]] auf. Vor allem wegen der mangelnden Versorgung der Truppen kam es oft zu [[Plünderung]]en und Kommissionsforderungen an Städte. Auch [[Folter]]methoden, wie der [[Schwedentrunk]], wurden angewandt, etwa um an versteckte Vorräte der Bauern zu kommen. [[Marodeur]]e, die meist durch Verletzung oder Krankheit nicht mehr in der Lage waren, zu kämpfen, fanden in Plünderungen oft ihr einziges Auskommen. Sie sind eine Begleiterscheinung der Soldateska. Solche Eigenschaften und Erscheinungen fanden und finden sich auch in späteren Jahrhunderten. Der Begriff wurde hauptsächlich geprägt, um die jüngeren [[Soldat]]enheere ([[Stehendes Heer|stehenden Heere]]) von den Söldnerheeren abzugrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Soldateska&amp;#039;&amp;#039; wird auch in der Moderne noch verwendet, für sich undiszipliniert verhaltende militärische Einheiten, die sich im [[Krieg]]seinsatz befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bezieht sich [[Kurt Tucholsky]] in seiner Rezension zu [[Emil Julius Gumbel|Julius Gumbels]] Buch „Zwei Jahre Mord“ (der Jahre 1918 bis 1920) mit dem Begriff Soldateska auf die Willkürakte des [[Freikorps#Nach dem Ersten Weltkrieg (1918–1923)|Freikorps nach dem Ersten Weltkrieg]] und der [[Schwarze Reichswehr|Schwarzen Reichswehr]] (&amp;quot;Ein kleines Heer unbefriedigter, verärgerter, deklassierter und menschlich degradierter Männer war nach Hause zurückgekehrt und wußte nicht, was beginnen&amp;quot;).&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Tucholsky. Rezension zu [[Emil Julius Gumbel|Julius Gumbels]] Buch „Zwei Jahre Mord“ (Erstauflage von „Vier Jahre politischer Mord“), in: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. September 1921, Nr. 36, S. 237–242. [https://archive.org/details/DieWeltbhne17-21921/page/n241 Faksimile] bei [[archive.org]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu den Handlungsweisen der Soldateska früherer Jahrhunderte gilt außer dem Kriegsrecht auch das [[Kriegsvölkerrecht|Völkerrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Kroener: &amp;#039;&amp;#039;Soldat oder Soldateska? Programmatischer Aufriss einer Sozialgeschichte militärischer Unterschichten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Militärgeschichtliches Forschungsamt]]: &amp;#039;&amp;#039;Militärgeschichte. Probleme – Thesen – Wege&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1982, S. 100–123.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Soldateska}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Frühe Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärdienstleister]]&lt;/div&gt;</summary>
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