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	<title>Solanum laciniatum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T04:02:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Solanum_laciniatum&amp;diff=2168987&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 29. Januar 2026 um 08:57 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-29T08:57:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Solanum laciniatum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[William Aiton|Aiton]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Solanum subgenus Archaesolanum&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Archaesolanum&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Untergattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Nachtschatten&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Solanum&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Nachtschattengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Solanaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Nachtschattenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Solanales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = 2007 solanum laciniatum.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Solanum laciniatum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Nachtschatten]] (&amp;#039;&amp;#039;Solanum&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Nachtschattengewächse]] (Solanaceae). Innerhalb der Gattung wird die Art in die Untergattung &amp;#039;&amp;#039;[[Solanum subgenus Archaesolanum|Archaesolanum]]&amp;#039;&amp;#039; eingeordnet. Das Verbreitungsgebiet liegt in [[Australien]] und [[Neuseeland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Solanum laciniatum Prague 2017 2.jpg|mini|Habitus]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Solanum laciniatum&amp;#039;&amp;#039; ist ein 1 bis 3&amp;amp;nbsp;m hoher, mehrere Jahre ausdauernde [[Strauch]]. Er besitzt weiches Holz, der Hauptstamm erreicht einen Durchmesser von bis zu 10&amp;amp;nbsp;cm und ist violett überzogen. Mit zunehmendem Alter breitet er sich immer weiter aus und wirkt recht weitläufig. Die Pflanze ist überwiegend unbehaart, es gibt nur wenige feine, drüsige [[Trichom]]e an den jungen Trieben und Knospen, auch an Keimlingen und jungen Blättern sind vereinzelt einfache Trichome zu finden, die jedoch bald abfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sympodium|sympodialen]] Einheiten sind vielblättrig. Selbst an einer Pflanze sind die Größe und Form der [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sehr variabel. Gelappte Blätter sind 15 bis 30&amp;amp;nbsp;cm lang und 10 bis 15&amp;amp;nbsp;cm breit, im Umriss breit eiförmig und mit meist sieben (aber auch von eins bis neun) Teilblättern tief fiederschnittig geteilt. Die Teilblätter reichen nicht bis zur Mittelrippe, sind bis zu 10&amp;amp;nbsp;cm lang und 1&amp;amp;nbsp;cm breit, das unterste Paar ist meist kleiner. Ihre Form ist lanzettlich, die der Blattrand ist rund geschwungen, die Spitze der Lappen ist abgestumpft bis zugespitzt. Die Blattbasis ist keilförmig und läuft mehr oder weniger unverändert den 1&amp;amp;nbsp;cm langen [[Blattstiel]] herab. Nicht gelappte Blätter sind meist 10 (selten 5 bis 20)&amp;amp;nbsp;cm lang und 1,5 (selten 1 bis 4)&amp;amp;nbsp;cm breit, lanzettlich, ganzrandig, zur Basis keilförmig und nach vorn zugespitzt. Zwischen beiden Blattformen sind viele Zwischenstadien zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstände und Blüten ===&lt;br /&gt;
Die [[Blütenstand|Blütenstände]] sind 5 bis 15&amp;amp;nbsp;cm lange [[Wickel (Blütenstand)|Schraubel]], die einfach oder an der Basis gegabelt sein können. Oftmals stehen sie in Gabelungen der Sprossachse oder in Blattachseln und bestehen aus bis zu zehn [[Blüte]]n. Der [[Blütenstandsstiel]] wird bis zu 4&amp;amp;nbsp;cm lang, die [[Rhachis]] bis zu 10&amp;amp;nbsp;cm. Die einzelnen [[Blütenstiel]]e sind 1,5 bis 3&amp;amp;nbsp;cm lang und schlank. Die [[Knospe]]n sind schmal elliptisch, die noch geschlossene Krone steht schon früh über die Kronröhre hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelchröhre der Blüten ist 3 bis 4&amp;amp;nbsp;mm lang, sie ist mit kurzen und breiten, bis zu 2&amp;amp;nbsp;cm langen Kelchzipfeln besetzt. Ihr Rand ist nahezu trockenhäutig, ihre Spitze ist etwa 1&amp;amp;nbsp;mm lang und stumpf stachelspitzig. Die [[Kronblatt|Krone]] hat einen Durchmesser von 3 bis 5&amp;amp;nbsp;cm, ist radförmig und mit einer dunkel purpurn-blau Färbung sehr auffällig. Die Kronlappen sind miteinander mit einem Gewebe verwachsen, das über die eigentlichen Spitzen der Kronblätter hinausreicht, so dass der Kronsaum etwas eingebuchtet erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Staubfaden|Staubfäden]] sind 3 bis 4 (selten bis 5)&amp;amp;nbsp;mm lang; die Staubbeutel sind langgestreckt, freistehend und 3 bis 4&amp;amp;nbsp;mm lang. Sie öffnen sich durch Poren an den Spitzen, sie sich später zu Schlitzen vergrößern. Der [[Fruchtknoten]] ist 1,5 bis 3&amp;amp;nbsp;mm lang und stumpf konisch geformt. Auf ihm sitzt ein 6 bis 9&amp;amp;nbsp;mm langer [[Griffel (Botanik)|Griffel]] mit einer kopfigen, leicht zweilappigen [[Narbe (Botanik)|Narbe]], die deutlich [[Papille (Botanik)|papillös]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Solanum laciniatum fruits 01.jpg|mini|Reife Früchte]]&lt;br /&gt;
Zur Fruchtreife verlängert sich die Rhachis auf 10 bis 20&amp;amp;nbsp;cm, die Blütenstiele auf 2 bis 3&amp;amp;nbsp;cm. Der Kelch erreicht Größen von 5 × 5&amp;amp;nbsp;mm, ist vergrößert und anliegend, so dass er die Basis der Frucht umschließt. Die Frucht ist eine 1,5 bis 2&amp;amp;nbsp;cm durchmessende [[Beere]], die eiförmig bis umgekehrt eiförmig ist. Zunächst ist sie grün gefärbt, zur Reife verblasst sie zu gelb oder orange-gelb. Sie ist saftig und fällt bei Reife einfach von der Pflanze ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte enthalten 200 bis 300 [[Same (Pflanze)|Samen]]. Diese sind umgekehrt eiförmig bis breit umgekehrt eiförmig und rötlich braun gefärbt. Ihre Oberfläche ist konzentrisch runzelig und besitzt einige wenige netzförmige Linien. Neben den Samen befinden sich 40 bis 60 [[Steinzelle]]n in den Früchten. Diese sind meist 2 bis 2,5 (selten 1 bis 3,5)&amp;amp;nbsp;mm groß, abgerundet und nur selten mit [[Schliff (Schmuckstein)|facettenförmigen]] Vertiefungen versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomenzahl ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 96.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Standorte ==&lt;br /&gt;
Die Art kommt in [[Neuseeland]] sowie in [[Australien]] vom südöstlichen [[South Australia]] bis nach [[Victoria (Australien)|Victoria]] und [[Tasmanien]] vor. In [[Western Australia]] ist sie angesiedelt, manche Autoren halten die Vorkommen in Neuseeland ebenfalls für angesiedelt. Die Art wächst auf einer großen Vielfalt von Böden. Sie ist in Bodensenken, auf stabilisierten Sanddünen, an Bachufern und an Straßenrändern zu finden, meist in gleichmäßig feuchten Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Solanum laciniatum&amp;#039;&amp;#039; wurde 1789 von [[William Aiton]] in &amp;#039;&amp;#039;Hortus Kewensis; or, a Catalogue of the Plants Cultivated in the Royal Botanic Garden at Kew&amp;#039;&amp;#039; Band 1 Seite 247 erstbeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Solanum laciniatum&amp;#039;&amp;#039; enthält unter anderem Solasodin, ein [[Glycoalkaloid]], das industriell zur [[Steroid]]synthese (z. B. [[Kontrazeptiva]]) verwendet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Okršlar, V., Štrukelj, B., Kreft, S., Bohanec, B., Ẑel, J. (2002). Micropropagation and Hairy Root Culture of Solanum laciniatum AIT. In Vitro Cell. Dev. Biol. – Plant, 38:352-357 [https://www.jstor.org/stable/20171636?seq=1#page_scan_tab_contents https://www.jstor.org/stable/20171636?seq=1#page_scan_tab_contents]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In-vitro-Vermehrung ==&lt;br /&gt;
Eine sehr effiziente Methode zur Vermehrung von &amp;#039;&amp;#039;Solanum laciniatum&amp;#039;&amp;#039; stellt die Anlegung einer Haarwurzelkultur auf einem Nährmedium dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Okršlar, V., Štrukelj, B., Kreft, S., Bohanec, B., Ẑel, J. (2002). Micropropagation and Hairy Root Culture of Solanum laciniatum AIT. In Vitro Cell. Dev. Biol. – Plant, 38:352-357 [https://www.jstor.org/stable/20171636?seq=1#page_scan_tab_contents https://www.jstor.org/stable/20171636?seq=1#page_scan_tab_contents]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Sandra Knapp]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.nhm.ac.uk/research-curation/research/projects/solanaceaesource/taxonomy/description-detail.jsp?spnumber=3335 Solanum laciniatum]&amp;#039;&amp;#039;. In: [http://www.nhm.ac.uk/research-curation/research/projects/solanaceaesource/ Solanaceae Source]. Abgerufen am 25. Dezember 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Solanum laciniatum|&amp;#039;&amp;#039;Solanum laciniatum&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [http://www.botgarten.uni-mainz.de/890.php Botanischer Garten der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz: &amp;#039;&amp;#039;Großer Känguruapfel-Solanum laciniatum Aiton&amp;#039;&amp;#039;], aufgerufen am 9. April 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=29600115|WissName=Solanum laciniatum|ProjektID=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachtschatten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Solanum|Laciniatum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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