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	<title>Solandra - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T22:25:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Solandra&amp;diff=1337088&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Seysi am 2. Januar 2026 um 09:12 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-02T09:12:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Solandra&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Olof Peter Swartz|Sw.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Nachtschattengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Solanaceae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Nachtschattenartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Solanales&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Solandra maxima 1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;[[Solandra maxima]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Solandra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ein deutschsprachiger [[Trivialname]] ist Goldkelch) ist eine [[Gattung (Biologie)|Pflanzengattung]] in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Nachtschattengewächse]] (Solanaceae). Die etwa zehn [[Art (Biologie)|Arten]] kommen von [[Mexiko]] über [[Zentralamerika|Zentral-]] bis [[Südamerika]] sowie auf den [[Westindische Inseln|westindischen Inseln]] vor. Selten wird der Goldkelch aufgrund der enthaltenen [[Tropanalkaloide]] als schamanische [[Trancedroge]] benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Solandra grandiflora1SHSU.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Solandra longiflora]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Solandra maxima A.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Solandra maxima]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Solandra&amp;#039;&amp;#039; sind verholzende Pflanzen, die meist als [[Strauch]] oder [[Liane (Pflanze)|Liane]] wachsen oder gelegentlich auch [[epiphyt]]isch auftreten. An großen Bäumen können lianenförmige Pflanzen eine Gesamtlänge von 7 bis 30&amp;amp;nbsp;m erreichen. Es gibt sowohl unbehaarte als auch behaarte Vertreter, meist sind dann die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] und der [[Kelchblatt|Kelch]] behaart. Die [[Trichom]]e sind einreihig, vielzellig, einfach oder verzweigt, gelegentlich sind sie drüsig, ihre Länge variiert zwischen 60 und 500&amp;amp;nbsp;µm. Die [[Sprossachse]] besitzt eine stark gerunzelte [[Rinde]], die gelegentlich mit vielen auffälligen [[Kork]]warzen versehen ist. Das [[Mark (Botanik)|Mark]] ist stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die [[Blattstiel]]e sind meist 3 bis 5&amp;amp;nbsp;cm (1 bis 6&amp;amp;nbsp;cm) lang. Sie lederigen oder beinahe lederigen und glänzenden [[Blattspreite]]n sind bei einer Länge von selten 4&amp;amp;nbsp;cm bis, meist 7,5 bis 17,5&amp;amp;nbsp;cm sowie einer Breite von 2&amp;amp;nbsp;cm bis, meist 4 bis 11&amp;amp;nbsp;cm elliptisch, langgestreckt-elliptisch, eiförmig-elliptisch oder beinahe rund. Nach vorn hin sind die Blattspreiten spitz oder zugespitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüten ===&lt;br /&gt;
Die auffallenden und duftenden Blüten stehen endständig an 5 bis 17&amp;amp;nbsp;mm langen, dicken [[Blütenstiel]]en. Die zwittrigen [[Blüte]]n sind fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die fünf 2,5 bis 11&amp;amp;nbsp;cm langen [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind röhrenförmig-glockenförmig verwachsen und der Kelch ist unregelmäßig zwei- oder fünfgelappt. Die Kelchlappen sind spitz und langgestreckt. Die leicht [[zygomorph]]e [[Kronblatt|Krone]] ist trichterförmig oder kelchförmig, sie ist meist 13,5 bis 37&amp;amp;nbsp;cm (selten auch nur 10&amp;amp;nbsp;cm) lang und 4 bis 14&amp;amp;nbsp;cm breit. Die Blütenkrone ist entweder weiß, gelb oder grün gefärbt und weist fünf bis zehn Längsstreifen auf, oder sie ist violett-blau oder gelblich-weiß mit einer violetten Mellierung. Die Kronlappen sind kurz, breit und etwas zurückgebogen, ihr Rand ist meist gewellt und unregelmäßig gekerbt-ausgefranst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Staubblatt|Staubblätter]] können über die Krone hinausstehen oder sich innerhalb der Krone befinden. Am Ansatzpunkt der [[Staubfaden|Staubfäden]] sind diese mit einfachen, einreihigen Trichomen behaart. Die [[Staubbeutel]] sind 6 bis 13&amp;amp;nbsp;mm lang; gelegentlich weisen sie eine nahezu dreieckige Form auf und haben dann zum Zeitpunkt des Aufspringens eine Breite von etwa 2 bis 3&amp;amp;nbsp;mm, ansonsten sind sie elliptisch und 4 bis 5&amp;amp;nbsp;mm breit. Die [[Pollen]]körner sind trizonocolporat und mit 17 bis 23&amp;amp;nbsp;µm relativ klein. Die Pollenaußenwand (Exine) hat eine Stärke von etwa 1,5&amp;amp;nbsp;µm, in den Bereichen der Pollenpole ist sie netzartig, zum Pollenäquator hin streifig. Der vierkammerige [[Fruchtknoten]] ist halbunterständig. Die [[Narbe (Botanik)|Narbe]] ist scheiben- bis köpfchenförmig und nur sehr leicht zweilappig. Es ist ein [[Diskus (Botanik)|Diskus]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
Die lederigen [[Beere]]n sind bei einer Länge von 4 bis 6&amp;amp;nbsp;cm sowie einem Durchmesser von 5 bis 6&amp;amp;nbsp;cm abgeflacht kugelförmig, konisch, birnenförmig oder gerundet-eiförmig. Die Beeren sind bei Reife gelegentlich weißlich, süßlich und essbar. Der Kelch bleibt an der Frucht bestehen, springt jedoch auf. Die [[Same (Pflanze)|Samen]] haben eine Länge von 4 bis 6,5&amp;amp;nbsp;mm und eine Breite von 2,5 bis 4&amp;amp;nbsp;mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltsstoffe ===&lt;br /&gt;
Die [[Phytochemie|phytochemische]] Zusammensetzung ähnelt stark derer der [[Stechäpfel]] (&amp;#039;&amp;#039;Datura&amp;#039;&amp;#039;) und &amp;#039;&amp;#039;[[Duboisia]]&amp;#039;&amp;#039;. In allen Pflanzenteilen kommen diverse [[Tropanalkaloide]] vor, die eine zum Teil stark [[delirant]] [[halluzinogene]] Wirkung haben. Den größten Anteil haben dabei [[Atropin]], [[Noratropin]] und [[Hyoscyamin|(−)-Hyoscyamin]]. Daneben kommt eine Vielzahl von weiteren Alkaloiden vor: [[Littorin]], [[Hyoscin]], [[Norhyoscin]], [[Tigloidin]], 3α-[[Tigloyloxytropan]], 3α-[[Acetoxytropan]], [[Valtropin]], [[Norhyoscyamin]], [[Tropin]], [[Nortropin]], χ-Tropin und [[Cuskohygrin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Alkaloidgehalt beträgt etwa 0,15 %, die höchste Konzentration wurde mit 0,64 % in der Wurzel von &amp;#039;&amp;#039;Solandra grandiflora&amp;#039;&amp;#039; gefunden. Im Gegensatz dazu wurde bei &amp;#039;&amp;#039;Solandra maxima&amp;#039;&amp;#039; die höchste Alkaloidkonzentration in den Früchten gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Evans1972&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das [[Verbreitungsgebiet]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Solandra&amp;#039;&amp;#039; erstreckt sich von [[Mexiko]] über die [[Westindische Inseln|westindischen Inseln]] bis nach [[Peru]], [[Bolivien]] und den Südosten [[Brasilien]]s, wobei Mexiko mit fünf Arten das [[Biodiversität|Diversitätszentrum]] bildet. Die kletternden &amp;#039;&amp;#039;Solandra&amp;#039;&amp;#039;-Arten kommen in [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwäldern]] in Höhenlagen von 500 bis 3000 Metern vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Solandra&amp;#039;&amp;#039; wurde 1787 durch [[Olof Peter Swartz]] in &amp;#039;&amp;#039;Kongl. Vetenskaps Academiens Nya Handlingar&amp;#039;&amp;#039;, Band 8, Seite 300 aufgestellt. Diese Beschreibung ist gegen ältere Beschreibungen als nomen conservandum geschützt.&lt;br /&gt;
Ein Synonym für &amp;#039;&amp;#039;Solandra&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Sw.}} ist &amp;#039;&amp;#039;Swartsia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|J.F.Gmel.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Solandra&amp;#039;&amp;#039; werden bei Bernardello et al. 1987 etwa zehn Arten anerkannt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bernardello1987&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Solandra boliviana]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Britton ex Rusby}}: Sie kommt vom westlichen [[Bolivien]] bis [[Peru]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Solandra brachycalyx]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Kuntze}}: Sie kommt von [[Honduras]] über [[Nicaragua]] sowie [[Costa Rica]] bis [[Panama]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Solandra brevicalyx]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Standl.}}: Sie kommt nur im mexikanischen Bundesstaat [[Tamaulipas]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Solandra grandiflora]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Sw.}} (Syn. &amp;#039;&amp;#039;Solandra nitida&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Zucc.}}): Die Heimat reicht von Mexiko über Zentral- bis Südamerika. Auf Inseln in der Karibik ist diese Art ein Neophyt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; Ihre Chromosomenzahl ist 2n = 24.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Solandra guerrerensis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Martinez}}: Sie kommt vom zentralen bis südlichen Mexiko vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Solandra guttata]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|D.Don}}: Sie ist in Mexiko verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Solandra longiflora]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Tussac}}: Sie kommt in [[Kuba]], in der [[Dominikanische Republik]], in Costa Rica, Panama, [[Venezuela]], [[Ecuador]] und [[Suriname]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Solandra maxima]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Sessé &amp;amp; Moc. ex Dunal) P.S.Green}}: Sie ist von Mexiko über [[Guatemala]], [[Belize]], [[Honduras]], Nicaragua, Costa Rica bis Panama und in Ecuador verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Solandra nizandensis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Matuda}}: Sie ist vom südlichen Mexiko über Guatemala bis Honduras verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Solandra paraensis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Huber ex Ducke}}: Sie kommt im nördlichen [[Kolumbien]], in [[Französisch-Guayana]] und im nördlichen Brasilien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
=== Zierpflanze ===&lt;br /&gt;
Die Arten &amp;#039;&amp;#039;Solandra grandiflora&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Solandra longiflora&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Solandra maxima&amp;#039;&amp;#039; werden wegen ihrer auffälligen Blüten als [[Zierpflanze]]n verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rituelle Verwendung ===&lt;br /&gt;
Aufgrund des Alkaloidgehaltes wurden die Pflanzen bereits in Vor-[[Christoph Kolumbus|kolumbianischer]] Zeit als [[Entheogen]] und [[Zauberpflanze|magische Pflanze]] eingesetzt. Indigene Bewohnern Mexikos verwenden Pflanzenteile als [[Halluzinogen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ethnographische Berichte über die Verwendung des Goldkelchs sind rar, weil &amp;#039;&amp;#039;Solandra&amp;#039;&amp;#039; nur selten als schamanische Trancedroge verwendet werden. Am besten ist die Verwendung der &amp;quot;Götterpflanze&amp;quot; kiéli oder kiéri bei den [[Huichol]]indianer bekannt. Diese Ureinwohner im heutigen mexikanischen Bundesstaat [[Jalisco]] verwenden zumindest eine Art (&amp;#039;&amp;#039;Solandra brevicalyx&amp;#039;&amp;#039;) nachweislich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knab1977&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Huichol dreht sich ein ganzer Mythenzyklus um die Pflanze. So sei &amp;#039;&amp;#039;Solandra&amp;#039;&amp;#039; ursprünglich ein Gott namens „Kiéli Tewiali“, zu deutsch Gott des Windes und der Zauberei. Nach diesem Glauben ging er zu Anbeginn der Zeit aus der Vereinigung der kosmischen Schlange mit dem Regen hervor. Später verwandelte er sich – zum Nutzen und Segen der Menschheit – in die Pflanze mit dem betörenden Duft, dem „Baum des Windes“. Da die „Götterpflanze“ als sehr kraftvoll gilt, wird sie gerade auch für dunkle Zwecke (Schadzauber, Todeszauber) verwendet. So darf die Pflanze auch nicht gestört oder beleidigt werden; sonst drohen als Strafe Wahnsinn oder gar Tod. Der Pflanze werden auch Opfer dargebracht: unter anderem Zeremonialpfeifen, Maisfladen, Tequila, Münzen, Wollgarnbilder und Schmuck. Die Pflanze wird nur sehr selten als Halluzinogen eingenommen. Bevorzugt werden dazu die Blätter, als potenter gelten aber Früchte und Wurzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volksmedizin Mexikos werden &amp;#039;&amp;#039;Solandra&amp;#039;&amp;#039; vor allem als Liebestrank und [[Aphrodisiakum]] angewendet. Ein Tee aus der Blüte wird auch gegen Husten getrunken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Masaya1996&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil den unter Literatur angegebenen Quellen, darüber hinaus werden folgende Quellen zitiert:&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=29602487|WissName=Solandra grandiflora|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=11262|Rang=genus|WissName=Solandra|Zugriff=2017-12-02}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:329807-2 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Solandra&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;POWO&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039; von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: &amp;#039;&amp;#039;Kew Science&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Evans1972&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
W. C. Evans, A. Ghani, V.A. Woolley: &amp;#039;&amp;#039;Alkaloids of Solandra Species.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Phytochemistry&amp;#039;&amp;#039;, Band 11, 1972, S. 470–472.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Knab1977&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tim Knab: &amp;#039;&amp;#039;Notes Concerning Use of Solandra Among the Huichol.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Economic Botany&amp;#039;&amp;#039;, Band 31, 1977, S. 80–86. {{DOI|10.1007/BF02860658}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bernardello1987&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luis M. Bernardello, Armando T. Hunziker: &amp;#039;&amp;#039;A synoptical revision of Solandra (Solanaceae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nordic Journal of Botany&amp;#039;&amp;#039;, Band 7, Nummer 6, 1987, S. 639–652. {{DOI|10.1111/j.1756-1051.1987.tb02032.x}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Masaya1996&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Yasumoto Masaya: &amp;#039;&amp;#039;The Psychotropic Kiéri in Huichol Culture.&amp;#039;&amp;#039; In: Stacy Schaefer und Peter T. Furst (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;People of the Peyote.&amp;#039;&amp;#039; University of New Mexico Press, Albuquerque 1996, ISBN 978-0-8263-1905-0, S. 235–263.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Armando T. Hunziker: &amp;#039;&amp;#039;The Genera of Solanaceae.&amp;#039;&amp;#039; A.R.G. Gantner Verlag K.G., Ruggell, Liechtenstein 2001, ISBN 3-904144-77-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Solandra|&amp;#039;&amp;#039;Solandra&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten|linked=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachtschattengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Solanaceae]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanze mit psychotropem Wirkstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entheogen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seysi</name></author>
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