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	<title>Soim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Braganza am 13. Januar 2025 um 09:49 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war das äußerst kurzlebige [[Parlament]] der Republik der [[Karpatenukraine]] 1939 mit Sitz in [[Chust (Ukraine)|Chust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Vertrag von Saint-Germain]] vom 10. September 1919 erhielt die [[Erste Tschechoslowakische Republik|Tschechoslowakei]] die Karpatenukraine, mit der bei der [[Pariser Friedenskonferenz 1919|Pariser Friedenskonferenz]] gestellten Auflage, diesem eine weitreichende Autonomie zu gewähren. Diese Autonomie wurde dem Gebiet jedoch in der Praxis bis 1938 nicht gewährt, das Parlament für das Gebiet wurde nie einberufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem auch die Slowakei Anfang Oktober 1938 ihre Autonomie innerhalb der [[Zweite Tschechoslowakische Republik|Tschecho-Slowakei]] proklamiert hatte, wurde auch in der Karpatenukraine am 11. Oktober die erste autonome Regierung unter Andrej Brodij gebildet. Am 12. Februar 1939 fanden Wahlen zum autonomen karpatenukrainischen Landtag Soim statt. Rechtsgrundlage war das Autonomiegesetz, das das Parlament in Prag am 22. November 1938 erlassen hatte. Das Parlament umfasste 32 Abgeordnete. Davon waren 29 Ukrainer, 1 Tscheche, 1 Rumäne und ein Deutscher ([[Anton Ernst Oldofredi]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wahl im demokratischen Sinne fand nicht statt. Zur Wahl trat lediglich eine [[Einheitsliste]] der [[Ukrajinské národní sjednocení]] (UNS) (Ukrainisch Nationale Union) an. Diese [[Faschismus|faschistisch]] geprägte Einheitspartei war am 13. Januar 1939 nach dem Verbot der anderen Parteien entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Soim trat nur zu einer einzigen Sitzung am 15. März 1939 zusammen. Auf dieser Sitzung erklärten die 22 erschienenen Abgeordneten die Unabhängigkeit der Karpatenukraine. Unmittelbar nach dieser Erklärung besetzte [[Königreich Ungarn (1920–1946)|Ungarn]] die Karpatenukraine. Am 23. März wurde das Gebiet offiziell von Ungarn annektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.encyclopediaofukraine.com/pages/D/I/DietofCarpatho6Ukraine.htm Eintrag zum Soim] in der [[Encyclopedia of Ukraine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Mads Ole Balling|Titel=Von Reval bis Bukarest - Statistisch-Biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel und Südosteuropa 1919-1945, Band 1I, 2. Auflage|Ort=Kopenhagen|Jahr=1991|Seiten=671-677|ISBN=87-983829-5-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Parlament (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweite Tschechoslowakische Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ukrainische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karpatenukraine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Braganza</name></author>
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