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	<title>Sohren - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sohren&amp;diff=199907&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mombacher: /* Politik */ Kommunalwahlen 2024 ergänzt (inkl. Belege)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sohren&amp;diff=199907&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-07T19:16:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik: &lt;/span&gt; Kommunalwahlen 2024 ergänzt (inkl. Belege)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Sohren COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/55/57/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/18/29/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Sohren in SIM.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rhein-Hunsrück-Kreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Kirchberg (Hunsrück)&lt;br /&gt;
|Höhe              = 410&lt;br /&gt;
|PLZ               = 55487&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06543&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07140145&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Marktplatz 5&amp;lt;br /&amp;gt;55481 Kirchberg&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.sohren.de/ www.sohren.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Markus Bongard&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sohren01.jpg|mini|hochkant=1.5|Hunsrücklandschaft mit Sohren in der Mitte, im Vordergrund: Niedersohren, im Hintergrund: Flughafen Hahn.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sohren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Rhein-Hunsrück-Kreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Mit mehr als 3.200 Einwohnern ist Sohren das größte Dorf im Rhein-Hunsrück-Kreis und der zweitgrößte Ort der [[Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück)]]. Die Ortsgemeinde, die in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Frankfurt-Hahn liegt, ist auch durch ein ausgebautes Straßennetz zu erreichen. Sohren ist gemäß Landesplanung als [[Grundzentrum]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?key=0714004145&amp;amp;topic=2047 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Sohren liegt zentral im [[Hunsrück]] und im Zentrum des Landes Rheinland-Pfalz auf einer Höhe von {{Höhe|410|DE-NHN|link=1}}. Nördlich von Sohren verläuft die [[Bundesstraße 50]], zwei Kilometer nordwestlich liegt der [[Flughafen Frankfurt-Hahn]]. Acht Kilometer südwestlich beginnt der [[Idarwald]]. Die höchste Erhebung stellt die Birkenhöhe mit {{Höhe|481.3|DE-NHN}} dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;I.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Gustav Schellack, Willi Wagner |Titel=Die natürlichen Grundlagen der Landschaft |Sammelwerk=Sohren – Chronik einer Hunsrückgemeinde |Verlag=Verlag Böhmer |Ort=Simmern |Datum=1981 |Seiten=11 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Im Ort fließen der Bärenbach, der Otterbach und der Winterbach zusammen in den Grundbach, der bei der Gemeinde [[Dill (Gemeinde)|Dill]] in den [[Dillerbach|Sohrbach]], einen Nebenbach des [[Kyrbach]]s, übergeht. Der Bärenbach hat eine Gesamtlänge von 5,25 Kilometern und weist mit einer Fallhöhe von etwa hundert Metern auf 4,9 Kilometer das stärkste Gefälle der drei Sohrener Wasserläufe auf. Der Winterbach ist der kleinste Bach in der Ortschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;I.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Der [[Niederschlag|Jahresniederschlag]] beträgt 764&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref&amp;gt;Niederschlagsmittelwerte von Deutschland für den Zeitraum von 1961 bis 1990, Quelle: [[DWD]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name „Sohren“ kann auf die Ansiedlung von [[Sarmaten]] zurückzuführen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ausonius |Hrsg=Paul Dräger |Titel=Mosella / Der Briefwechsel mit Paulinus / [[Bissula]] |Auflage= |Verlag=Walter de Gruyter |Ort= |Datum=2014 |ISBN=978-3-05-009283-6 |Seiten=151}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebiet um Sohren ist spätestens zur [[Kelten]]- und [[Römerzeit]] besiedelt gewesen, wie zahlreiche Grabfunde und Überreste von [[Villa rustica|römischen Bauernhöfen]] zeigen. Erstmals soll der Ort im Jahr 372 von [[Ausonius (Dichter)|Ausonius]] in dessen Reisegedicht [[Mosella (Ausonius)|Mosella]] erwähnt worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Aushang der Gemeinde in der Hauptstraße&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Reichsgut]] Sohren wurde mit den Ortschaften [[Hahn (Hunsrück)|Hahn]], [[Bärenbach (Hunsrück)|Bärenbach]], [[Büchenbeuren]], [[Lautzenhausen]], [[Niedersohren]], [[Niederweiler (Hunsrück)|Niederweiler]] und [[Wahlenau]] sowie den heute nicht mehr existierenden Dörfern &amp;#039;&amp;#039;Litzelsohren&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Vockenrode&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Niederhoven&amp;#039;&amp;#039; 1301 mit Erlaubnis von König [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht I.]] dem Grafen Eberhard von Sponheim (Gründer der [[Neef]]er Nebenlinie) und seiner Gemahlin Elisabeth übertragen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Josef Blümling |Titel=Naves Historia. Die Herren von Neef – Die Grafen von Sponheim |Sammelwerk=Heimat zwischen Hunsrück und Eifel |WerkErg=Beilage der Rheinzeitung |Nummer=3 |Datum=2004-03 |Online=[http://www.naves-historia.de/grafen-von-scharfeneck.htm online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; damit gehörte das Gebiet zur [[Grafschaft Sponheim]]. Mit dieser Übertragung endete die Geschichte des Königsgutes Sohren als selbstständiger Einheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
König [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] belehnte 1442 den Markgrafen von Baden, [[Jakob I. (Baden)|Jakob I.]], und den Grafen von [[Grafschaft Veldenz|Veldenz]] als Erben der Grafschaft Sponheim. Nach dem Tode des Jakobs I. von Baden belehnte Kaiser Friedrich III. 1455 dessen Nachfolger, den Markgrafen [[Karl I. (Baden)|Karl I.]] und Pfalzgraf Friedrich von Veldenz, mit dem Sohrener Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grenzverlauf der [[Pfleger (Mittelalter)|Pflege (&amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsbezirk&amp;#039;&amp;#039;)]] Sohren wurde 1476 genau beschrieben. Die Sohrener Pflege umfasste die [[Gemarkung]]en von Sohren, Niedersohren, Niederweiler, Wahlenau, Büchenbeuren, Lautzenhausen, Bärenbach und Hahn. Ein Gerichtssiegel aus dem Jahre 1599 bestätigt, dass Sohren im 15. Jahrhundert ein eigenes Gericht hatte. Es war mit einem [[Schultheiß]]en und sieben Schöffen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sponheimer Hof, ehemaliger Königshof Sohren aus der [[Karolinger|karolingischen Zeit]], wurde 1607 renoviert. Ein Staatsvertrag bezüglich der Teilung der vorderen [[Grafschaft Sponheim]] zwischen [[Kurpfalz]] und [[Markgrafschaft Baden|Baden]] wurde 1707 unterzeichnet. Die Pflege Sohren war nun ein Teil des badischen [[Oberamt Kirchberg|Oberamtes Kirchberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegelmarke Bürgermeister - Amt Sohren zu Büchenbeuern - Kreis Zell W0226270.jpg|mini|hochkant|[[Siegelmarke]] des Bürgermeisteramts Sohren]]&lt;br /&gt;
Die Besetzung des [[Linkes Rheinufer|Linken Rheinufers]] durch [[französische Revolution]]struppen erfolgte 1794. Durch den [[Frieden von Campo Formio]] 1797 fiel das Linke Rheinufer an [[Erste Französische Republik|Frankreich]]. Sohren wurde Mittelpunkt einer [[Mairie]] mit den Orten [[Altlay]], Bärenbach, [[Belg]], Büchenbeuren, Lautzenhausen, Niedersohren, Niederweiler und Wahlenau mit insgesamt 2.407 Einwohnern. Nach Ende der Franzosenzeit fiel der Raum Sohren 1815 zum [[Preußen|preußischen]] [[Landkreis Zell (Mosel)|Kreis Zell]]. Sohren wurde Verwaltungssitz einer [[Bürgermeisterei Sohren|Bürgermeisterei]], zu der 18 Gemeinden gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der [[Hunsrückquerbahn]] [[Simmern/Hunsrück|Simmern]]–Sohren–[[Morbach]] wurde 1902 fertiggestellt. Die zentrale Wasserversorgung wurde 1912 eingeführt, und 1920 erhielt Sohren eine elektrische Stromversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurden das Unternehmen [[Felke Möbelwerke|Felke Möbel]] gegründet, das in den 1950er Jahren mit 1.500 Angestellten einer der größten Arbeitgeber der Region war.&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war der Ort zeitweise wieder französisch besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurde er Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Jahre 1951 wurde nördlich des Ortes auf der Gemarkung Lautzenhausen mit dem Bau der [[Hahn Air Base]], dem heutigen Flughafen Frankfurt-Hahn, begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1969 gab es eine [[Hauptschule]], die später zur Regionalen Schule umgewandelt wurde. Das Hallenschwimmbad und das Sportstadion wurden 1974 eröffnet. Neun Jahre später, 1983, erfolgte die Eröffnung der Bürgerhalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 scheiterten Pläne, die Gemeinden [[Büchenbeuren]] und Sohren zusammenzuschließen. Man hoffte, auf diesem Wege die Auflösung der [[Verbandsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Verbandsgemeinde]] Büchenbeuren verhindern zu können. Nachdem jedoch abzusehen war, dass diese Auflösung nicht zu verhindern war, wurde die Fusion, die schon im Büchenbeurener Gemeinderat beschlossen war, abgewendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mueller&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Barbara Müller |Hrsg=Ortsgemeinde Büchenbeuren |Titel=Chronik Büchenbeuren |Datum=1993 |ISBN=3-929866-00-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Sohren besteht aus 20 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Gemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Freie Wählergruppe Rheinland-Pfalz|FWG]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot; | [[Wählergruppe|FW]] || style=&amp;quot;width:6em;&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 5 || 9 || 4 || 2 || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/1400414500 |titel=Sohren, Gemeinderatswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Sohren |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2026-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 6 || 9 || 5 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/1400414500.html |titel=Gemeinderatswahl 2019 Sohren |abruf=2019-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 6 || 10 || 4 || – || 20 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/gemeinderatswahlen/ergebnisse/1400414500.html Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 7 || 8 || 5 || – || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 7 || 6 || 7 || – || 20 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Markus Bongard (CDU) wurde 2009 Ortsbürgermeister von Sohren. Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 62,91 % in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1400000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Kirchberg, Verbandsgemeinde, 33. Ergebniszeile |abruf=2019-10-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 setzte er sich mit 67,3 % gegen zwei weitere Mitbewerber durch und trat eine weitere fünfjährige Amtszeit an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1400414500 |titel=Sohren, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Sohren |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2026-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühere Vorsteher und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=25em |anzahl= |abstand= |gesamtbreite=80% |liste=&lt;br /&gt;
* Jakob Vogt (15. Juni 1846–18. August 1849)&lt;br /&gt;
* Peter Meurer (15. September 1849–10. Juli 1854)&lt;br /&gt;
* Peter Gauer (8. Oktober 1854–16. Mai 1860)&lt;br /&gt;
* Peter Meurer (18. August 1860–7. Februar 1863)&lt;br /&gt;
* Jakob Stumm (23. August 1863–5. Dezember 1868)&lt;br /&gt;
* Jakob Dörn (16. Februar 1869–12. Februar 1872)&lt;br /&gt;
* Jakob Stumm (21. Mai 1872–6. April 1878)&lt;br /&gt;
* Michel Zirfaß (11. April 1878–17. Dezember 1887)&lt;br /&gt;
* Mathias Weber (2. Januar 1888–27. Dezember 1905)&lt;br /&gt;
* Peter Thomas (5. Februar 1906–15. Mai 1919)&lt;br /&gt;
* Karl Dörn (9. Juni 1919–14. Juli 1920)&lt;br /&gt;
* Peter Rippel (2. September 1920–10. November 1927)&lt;br /&gt;
* Klemens Meinhardt (15. Juli 1927–28. Dezember 1929)&lt;br /&gt;
* Adolf Bonn (4. Januar 1930–2. September 1945)&lt;br /&gt;
* Peter Rippel (10. Juli 1946–8. September 1946)&lt;br /&gt;
* Johann Scherhag (22. September 1946–18. Dezember 1948)&lt;br /&gt;
* Gustav Heinz (13. Januar 1949–1952)&lt;br /&gt;
* Peter Schmitt (28. November 1952–1956)&lt;br /&gt;
* Emil Schuch (4. Dezember 1956–1. Juni 1969)&lt;br /&gt;
* Hans Jaske (SPD, 1. Juli 1969–17. April 1974)&lt;br /&gt;
* Heinz Michel (3. Mai 1974–1999)&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Schellack, Willi Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Sohren – Chronik einer Hunsrückgemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Böhmer, Simmern 1981, S. 62 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hans-Werner Rhein (1999–2004)&lt;br /&gt;
* Klaus Gewehr (2004–27. August 2009)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* Markus Bongard (seit 27. August 2009) noch im Amt! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung |Blasonierung=In Schwarz ein von Blau und Gold in zwei Reihen geschachteter Balken; darüber schwebend eine goldene Blätterkrone mit blauen und roten Besatzsteinen. |Begründung=Das Wappen wurde am 7. Januar 1936 durch den Oberpräsidenten der [[Rheinprovinz]], [[Josef Terboven]], verliehen. Es ist dem Gerichtssiegel des Verwaltungsbezirks Pflege Sohren nachgebildet. Das Siegelbild mit der Unterschrift „DES.GERICHTS.SORN..“ zeigt einen geschachteten Querbalken mit einer [[Helmkrone]] darüber. Der geschachtete Balken ist Zeichen der [[Grafschaft Sponheim|Sponheimer]]. Die goldene Krone verweist auf deren [[Reichsstände|Reichsstandschaft]]. Der Wappenentwurf entstammt dem [[Staatsarchiv Koblenz]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemeindepartnerschaft Sohren-Slijpe.jpg|mini|Stein in der Hauptstraße zur Gemeindepartnerschaft mit Slijpe]]&lt;br /&gt;
Seit dem 14. September 1969 besteht eine Gemeindepartnerschaft mit [[Middelkerke-Slijpe]] in [[Belgien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;XI.&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;XI. Die Gemeinde und ihre Einrichtungen.&amp;#039;&amp;#039; In Gustav Schellack, Willi Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Sohren – Chronik einer Hunsrückgemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Böhmer, Simmern 1981, Seite 179 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Bauwerke und Zeitzeugnisse ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Sohren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St. Michael ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Michael (Sohren)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sohren 07.JPG|mini|St. Michael]]&lt;br /&gt;
Die katholische Pfarrkirche St. Michael wurde als neugotischer Backsteinbau von dem Architekten [[Eduard Endler]] aus Köln entworfen und 1907 gebaut. Der Turm besitzt einen spitzen Dachhelm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnhof Sohren ===&lt;br /&gt;
Das Bahnhofsgebäude steht unter Denkmalschutz. Nach [[Streckenstilllegung|Stilllegung]] der [[Hunsrückquerbahn]] wurde das Gebäude renoviert und als Gastronomiebetrieb genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserturm ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wasserturm (Sohren)}}&lt;br /&gt;
Der Wasserturm zur Versorgung der Lokomotiven der [[Hunsrückquerbahn]] wurde um 1909 gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirche ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Evangelische Kirche (Sohren)}}&lt;br /&gt;
Die Evangelische Kirche ist vorreformatorischen Ursprungs, die ältesten Teile gehen auf das 15. Jahrhundert zurück. Bis 1907 wurde die Kirche als Simultankirche von der evangelischen und der katholischen Gemeinde genutzt. Sie befindet sich direkt neben dem Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegerdenkmal ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sohren 08.JPG|mini|Kriegerdenkmal]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kriegerdenkmal (Sohren)}}&lt;br /&gt;
Das über eine Treppe zugängliche Kriegerdenkmal wurde 1934 zum Gedenken an die 43 Gefallenen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] errichtet. Später wurden im Denkmal auch Gedenktafeln für die 72 Gefallenen und Vermissten des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] angebracht. Es besteht aus Schieferbruchstein gebauten Säulenhalle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VI.&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;VI. Kriege und Notzeiten&amp;#039;&amp;#039;, in Gustav Schellack, Willi Wagner: Sohren – Chronik einer Hunsrückgemeinde, Simmern, Verlag Böhmer, 1981, Seite 69 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synagoge ===&lt;br /&gt;
Die Sohrener [[Synagoge]] wurde 1858 als Fachwerkhaus gebaut und befand sich im Kreuztrieb auf einem Flurstück von einer Gesamtfläche von 192 Quadratmetern. Während des Zweiten Weltkriegs diente sie als Gefangenenlager und wurde später als Lager einer Schreinerei genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;X.&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;X. Die Bevölkerung&amp;#039;&amp;#039;, in Gustav Schellack, Willi Wagner: Sohren – Chronik einer Hunsrückgemeinde, Simmern, Verlag Böhmer, 1981, Seite 161 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdischer Friedhof ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jüdischer Friedhof (Sohren)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Jüdischer Friedhof Sohren.jpg|mini|Jüdischer Friedhof Sohren]]&lt;br /&gt;
In nordöstlicher Richtung der Gemeinde, in der Nähe der Birkenhöhe, befindet sich der [[Jüdischer Friedhof (Sohren)|Jüdische Friedhof Sohren]]. Das jüngste Grab ist datiert von 1965. Angelegt wurde der Friedhof wahrscheinlich schon vor 1850.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt etwa zwei Straßenkilometer vom einzigen rheinland-pfälzischen internationalen Verkehrsflughafen [[Frankfurt-Hahn]] entfernt. Zu erreichen ist Sohren aus dem Osten über die [[Bundesautobahn 61]] und die [[Bundesstraße 50]], aus dem Westen über die [[Hunsrückhöhenstraße]] [[Bundesstraße 327|B&amp;amp;nbsp;327]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Sohren gibt es zwei Schulen, eine [[Grundschule]] mit etwa 400 Schülern und eine [[Realschule plus]] und Fachoberschule im Bereich Wirtschaft und Verwaltung. Die Realschule plus Sohren-Büchenbeuren verfügt über eine Außenstelle in [[Rhaunen]] ([[Landkreis Birkenfeld]]). Die Fachoberschule im Bereich Wirtschaft und Verwaltung wurde im Jahre 2011 gegründet und befindet sich im Gebäude der Realschule plus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Freizeit ==&lt;br /&gt;
Sohren besitzt ein Hallenbad im Schulzentrum Sohren-Büchenbeuren. Seit August 1991 existiert der Wanderverein &amp;#039;&amp;#039;Schinderhannes Sohren&amp;#039;&amp;#039;, der seit März 1992 dem [[Deutscher Volkssportverband|Deutschen Volkssportverband]] angehört und seit 1994 jährlich im Juli eine [[Internationaler Volkssportverband|IVV]]-Wanderung veranstaltet, an der etwa 2500 Wanderer teilnehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dvv-wandern.de/vereine/wanderverein-schinderhannes-sohren-1991-ev.html |text=Wanderverein Schinderhannes Sohren 1991 e.&amp;amp;nbsp;V. |wayback=20141226010658}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besitzt vier Rundwanderwege:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sohren.de/wanderwege.html Informationen zu den Wanderwegen in Sohren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wald-Aktiv-Route (6 Kilometer)&lt;br /&gt;
* Panorama-Schleife (9 Kilometer)&lt;br /&gt;
* Römer-Runde (16,5 Kilometer)&lt;br /&gt;
* Gedichtepfad (4,2 Kilometer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Schülern und Kindergartenkindern gestaltete Gedichtepfad wurde am 12. Oktober 2009 als erster der vier Wanderwege eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mehr-hunsrueck.de/kultur/2009_02/gedichtepfad_in_sohren_eroeffnet.html |text=Gedichtepfad in Sohren eröffnet SchülerInnen und Kindergartenkinder gestalteten Rundwanderweg |wayback=20141226012416}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren befindet sich am Waldrand eine [[Wassertreten|Kneipp-Anlage]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sohren.de/kneipp-anlage.html |titel=Kneipp-Anlage – Sohren … in der Mitte des Hunsrücks |werk=www.sohren.de |abruf=2016-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein [[Trimm-dich-Pfad]] mit 14 Stationen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sohren.de/trimm-dich-pfad.html |titel=Trimm-Dich-Pfad – Sohren … in der Mitte des Hunsrücks |werk=www.sohren.de |abruf=2016-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine öffentliche Grillhütte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sohren.de/grillhuette.html |titel=Grillhütte – Sohren … in der Mitte des Hunsrücks |werk=www.sohren.de |abruf=2016-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Es fehlen belegte Aussagen dazu, von wann bis wann die Freikirche und die jüdische Gemeinde extistierten.|In diesem Abschnitt}}&lt;br /&gt;
Sohren besitzt eine evangelische und eine katholische Kirchengemeinde. Vormals existierten zudem eine [[Christian Röckle#Philadelphia-Bewegung|Philadelphiagemeinde (evangelische Freikirche)]] und eine jüdische Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinz Michel, Sohren.jpg|mini|hochkant|Heinz Michel (1929–2016), Ortsbürgermeister 1974–1999, Ehrenbürger von Sohren]]&lt;br /&gt;
Albert Gauer und Jakob Jörg erhielten 1918 das [[Goldenes Militär-Verdienst-Kreuz|Goldene Militär-Verdienst-Kreuz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;X.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Sohren in Beziehung stehende Personen ===&lt;br /&gt;
* [[Michael Felke]] (1895–1977), Unternehmer und Industriepionier&lt;br /&gt;
* [[Franz Felke]] (1902–1990), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Aloys Felke]] (1927–1997), Unternehmer und Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
* [[Walter Felke]] (1928–2017), Unternehmer und Kommunalpolitiker&lt;br /&gt;
* [[Günter Felke]] (1929–2005), Unternehmer, Numismatiker und Kulturförderer&lt;br /&gt;
* Heinz Michel (1929–2016), Ortsbürgermeister 1974–1999, [[Ehrenbürger]] von Sohren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmäler in Sohren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gustav Schellack, Willi Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Sohren, Chronik einer Hunsrückgemeinde.&amp;#039;&amp;#039; 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sohren|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sohren.de/ Webpräsenz der Ortsgemeinde Sohren]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o14004145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4055396-6|LCCN=n88155697|VIAF=123260824}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Hunsrück-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hunsrück]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mombacher</name></author>
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