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	<title>Sohn Gottes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T19:35:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sohn_Gottes&amp;diff=44192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Personenbezeichnung (Biblisches Thema) umbenannt in Kategorie:Personenbezeichnung (biblisches Thema): laut Diskussion</title>
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		<updated>2026-03-12T14:31:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Personenbezeichnung_(Biblisches_Thema)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Personenbezeichnung (Biblisches Thema) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Personenbezeichnung (Biblisches Thema)&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Personenbezeichnung_(biblisches_Thema)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Personenbezeichnung (biblisches Thema) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Personenbezeichnung (biblisches Thema)&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2026/M%C3%A4rz/4&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2026/März/4 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sohn Gottes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottessohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ehrentitel in einigen [[Religion]]en. Im [[Judentum]] bezeichnet er das [[Volk Israel]], Könige Israels und einzelne gerechte [[Israeliten]] ({{heS|&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;ben elohim&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt; בֵּן אֱלֹהִים}}). Im [[Christentum]] wird [[Jesus Christus]] als einziger [[Menschwerdung Gottes|menschgewordener]] &amp;#039;&amp;#039;Sohn Gottes&amp;#039;&amp;#039; ({{B|Mt|16|16&amp;amp;nbsp;f.}}) [[Verkündigung|verkündigt]], der schon vor der Erschaffung der Welt war ({{B|Joh|17|5}}, {{BB|Joh|17|24}}) und den [[Gott]] von [[Ewigkeit]] her zur [[Erlösung]] aller Menschen gesandt habe und der selbst Gott sei. Das [[Glaubensbekenntnis]] zu Jesus Christus als dem menschgewordenen Sohn Gottes wurde auf den [[Christologie|christologischen]] Konzilien der frühen Kirche ([[Liste ökumenischer Konzilien]]) als Kernbestand christlichen Glaubens festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „[[Menschensohn]]“ ({{heS|&amp;lt;small&amp;gt;ben adam&amp;lt;/small&amp;gt; בן–אדם}}, [[Aramäische Sprachen|aramäisch]] &amp;#039;&amp;#039;bar enascha&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;bar nascha&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Bedeutung der [[Komposition (Grammatik)|Komposition]] beider aramäischer Substantive, &amp;#039;&amp;#039;bar nasha&amp;#039;&amp;#039; heißt nicht wörtlich „Sohn des Menschen“, sondern allgemein „Mensch“.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ebenfalls ein Ausdruck aus der [[Tanach|hebräischen Bibel]]. Im [[Neues Testament|Neuen Testament]] (NT) erscheint der [[Griechische Sprache|griechische]] Ausdruck ὁ υἱὸς τοὺ ἀνθρώπου (&amp;#039;&amp;#039;ho hyios tu anthropu&amp;#039;&amp;#039;, „der Sohn des Menschen“) nur in Eigenaussagen des [[Jesus von Nazaret]], immer in der dritten Person, nie als Aussage über ihn oder andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alter Orient und Antike ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alexander Sarcophagus.jpg|mini|hochkant=1.5|[[Alexander der Große|Alexander]], „Sohn des Gottvaters [[Zeus]]“, Detail am „[[Alexandersarkophag]]“]]&lt;br /&gt;
Ein Herrscher wurde in der Gottkönigsideologie altorientalischer Großreiche seit etwa 2000 v.&amp;amp;nbsp;Chr. oft als &amp;#039;&amp;#039;Gottessohn&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. In [[Altes Ägypten|Altägypten]] bezeichnete man den [[Pharao]] als Sohn des Gottes [[Amun]]. Im [[Hellenismus]] wurde [[Alexander der Große]] als „Sohn des [[Zeus]]“ verehrt. Diesen Titel übernahmen die [[Seleukiden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod und der [[Apotheose]] [[Julius Caesar]]s zum [[Divus Iulius|Divus Julius]] nannte sich [[Augustus]] ab 42 v.&amp;amp;nbsp;Chr. „Sohn Gottes“ (&amp;#039;&amp;#039;Divi filius&amp;#039;&amp;#039;). Dies begründete den römischen [[Kaiserkult]], den die folgenden römischen Kaiser fortsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Judentum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:David von Michelangelo.jpg|mini|links|[[David (Michelangelo)]]]]&lt;br /&gt;
Der [[Tanach]] grenzt den Glauben der [[Israeliten]] gegen den [[Polytheismus]], seine [[Götterwelt]]en und gegen die Vergötterung und Anbetung oder Anrufung von Menschen, Lebewesen und Gegenständen ab. Dies zeigen gerade die Stellen, die Einflüsse altorientalischer [[Mythologie]] spiegeln: So zeugen die &amp;#039;&amp;#039;Gottessöhne&amp;#039;&amp;#039; in {{B|Gen|6|2}} mit langem Leben ausgezeichnete Nachkommen [[Adam und Eva|Adams]], also Menschen, keine Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{B|Hos|11|1}} nennt das ganze erwählte Volk Israel &amp;#039;&amp;#039;Sohn Gottes&amp;#039;&amp;#039;. In den Königspsalmen wird ein inthronisierter Herrscher Israels öfter so genannt ({{B|Ps|2|7}}; {{B|Ps|89|28}}). Die umgebenden Motive zeigen den Einfluss der altorientalischen Hofsprache. Dabei fehlt jedoch die Vorstellung, der König sei physisch von Gott „gezeugt“, göttlich oder ein [[Halbgott]]; der Titel drückt hier vielmehr eine Personenwahl nach Analogie einer Adoption aus. Der König wird damit zum Führer des ganzen Gottesvolks Israel beauftragt und rechtlich zur Einhaltung von Gottes Willen verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Dynastiezusage an König [[David]], „Dein Haus und dein Königtum sollen durch mich auf ewig bestehen bleiben“ ({{B|2 Sam|7|16}}), wird ihm angekündigt, Gott werde Davids leiblichen Sohn als den seinen ansehen: „Ich will für ihn Vater sein und er wird für mich Sohn sein“ ({{B|2 Sam|7|14}}). Für die Annahme, der Sohn-Gottes-Titel sei von dort aus auf den [[Messias]] als Heilsbringer der Endzeit übertragen worden, gibt es im Tanach keinen Beleg. Ein späteres Zitat dieser Zusage ({{B|1 Chr|17|}}) nennt den Davidnachfolger vielmehr „[[Knecht#Biblisch|Knecht]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Hengel: &amp;#039;&amp;#039;Der Sohn Gottes. Die Entstehung der Christologie und die jüdisch-hellenistische Religionsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Tübingen 1975, S.&amp;amp;nbsp;71ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Fragmente unter den [[Schriftrollen vom Toten Meer]] (entstanden etwa 200–100 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) kombinieren den Messiastitel einmal mit den Titeln &amp;#039;&amp;#039;Sohn Gottes&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sohn des Höchsten&amp;#039;&amp;#039; (4Q 246). Dagegen fehlt der Sohn-Gottes-Titel in allen jüdischen Schriften, die vom Messias reden, zwischen 100 vor und 100 nach Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Karrer]]: &amp;#039;&amp;#039;Jesus Christus im Neuen Testament&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1998, S.&amp;amp;nbsp;191&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Christentum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Only begotten Son of God (Annunciation Cathedral in Moscow).jpeg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Gottes eingeborener Sohn&amp;#039;&amp;#039;, [[Ikone]] in der [[Mariä-Verkündigungs-Kathedrale (Moskau)|Verkündigungskathedrale]] in Moskau]]&lt;br /&gt;
=== Neues Testament ===&lt;br /&gt;
Das [[Urchristentum]] bezog den aus dem [[Altes Testament|Alten Testament]] bekannten Titel exklusiv auf [[Jesus von Nazaret]], um dessen einzigartiges Verhältnis zum Gott Israels auszudrücken. „Sohn Gottes“ oder „(der) Sohn“ ist neben &amp;#039;&amp;#039;[[Messias|Christus]]&amp;#039;&amp;#039; („Gesalbter“) und &amp;#039;&amp;#039;[[Kyrios (Christentum)|Kyrios]]&amp;#039;&amp;#039; („Herr“ als Gottesanrede) einer der häufigsten Hoheitstitel für Jesus im Neuen Testament (NT). Er taucht in den meisten NT-Schriften auf und fehlt in mehreren Briefen ([[Pastoralbrief]]e, [[2. Thessalonicherbrief]], [[Jakobusbrief]], [[1. Petrusbrief]] und [[Judasbrief]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Karrer: &amp;#039;&amp;#039;Attribute und Benennungen Jesu&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Jesus Christus im Neuen Testament&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1998, S.&amp;amp;nbsp;352f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Markusevangelium]] stellt den Titel &amp;#039;&amp;#039;Sohn Gottes&amp;#039;&amp;#039; von Anfang an in den Vordergrund ({{B|Mk|1|1}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Allerdings ist hier die Beifügung „Sohn Gottes“ nicht ganz sicher; sie fehlt im [[Codex Sinaiticus]], und die 28. Auflage des [[Novum Testamentum Graece]] (Nestle-Aland) stellt sie in eckige Klammern.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei seiner [[Taufe Jesu|Taufe]] ({{BB|Mk|1|11}}) und seiner vorösterlichen [[Verklärung des Herrn|Verklärung]] ({{BB|Mk|9|7}}) habe Gott Jesus vom Himmel her zu seinem geliebten Sohn erklärt. Auch die Dämonen, die Jesus [[Exorzismus|ausgetrieben]] habe, hätten ihn als Sohn Gottes erkannt und angeredet ({{BB|Mk|3|11}}; {{BB|Mk|5|7}}). Die apokalyptische [[Endzeitrede]] ordnet &amp;#039;&amp;#039;den Sohn&amp;#039;&amp;#039; und seine Aufgabe in der Welt betont &amp;#039;&amp;#039;dem Vater&amp;#039;&amp;#039; unter ({{BB|Mk|13|32}}). Angesichts seines Sterbens am [[Kreuzigung|Kreuz]] habe der römische Offizier, der die Hinrichtung beaufsichtigte, als Erster bekannt ({{BB|Mk|15|39}}): „Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn.“ Darum sollen die [[Nachfolge Jesu|Nachfolger Jesu]] den auferstandenen Kyrios verkünden und in seinem Namen Dämonen austreiben ({{BB|Mk|16|15–19}}). Dieses Verständnis des Titels als Bezeichnung des von Gott zur endgültigen Rettung der Welt erwählten Heilsbringers greifen andere NT-Schriften auf ({{B|Joh|1|14}}, {{B|Hebr|2|9}}, {{B|Phil|2|7}} u.&amp;amp;nbsp;ö.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In {{B|Offb|2|18}} stellt sich der erhöhte Christus der Gemeinde von [[Thyatira]] als „Sohn Gottes“ vor. Nur an dieser Stelle kommt der Titel in der [[Johannesoffenbarung]] vor. Deren Verfasser stellt Christus als den wahren Sohn Gottes gegen die sich ebenso nennenden römischen Kaiser.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Giesen: &amp;#039;&amp;#039;Die Offenbarung des Johannes&amp;#039;&amp;#039;, RNT, Regensburg 1997, S.&amp;amp;nbsp;118&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem bereitet der Titel das Zitat des Sohn-Gottes-Psalms am Ende desselben Sendschreibens vor (Ps 2,8f. in Offb 2,27). Dieses stellt den Christus treuen Nachfolgern in Thyatira eine Teilhabe an der Machtstellung des Sohnes Gottes in Aussicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Akira Satake: &amp;#039;&amp;#039;Die Offenbarung des Johannes&amp;#039;&amp;#039;, KEK 16, Göttingen 2008, S.&amp;amp;nbsp;169 u. 174f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür, dass der historische Jesus sich selbst als Sohn Gottes verstand, fehlen jedoch direkte Anhaltspunkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Conzelmann, Andreas Lindemann: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsbuch zum Neuen Testament&amp;#039;&amp;#039; 12. Auflage, Mohr/Siebeck, UTB 52, S.&amp;amp;nbsp;491&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar deuten die Rahmenhandlungen der [[Wunder Jesu|Wunderberichte]] diese Heiltaten als Zeichen seiner Sohnschaft; auch die [[Sündenvergebung]] und [[Tora]]auslegung verweisen auf diese Vollmacht. Doch in Eigenaussagen Jesu verwendet dieser vor allem den Titel des &amp;#039;&amp;#039;[[Menschensohn]]s&amp;#039;&amp;#039;, und nur manchmal in Gesprächen bestätigend den Titel Gottes Sohn ({{B|Mk|14|61–62}}, {{B|Joh|10|36}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Titel „[[Davidsohn|Sohn Davids]]“ wird im Christentum auf Jesus selbst bezogen. Beim [[Einzug in Jerusalem|Einzug Jesu in Jerusalem]] jubelt die Menge {{Bibel|Mt|21|9}}: „Hosanna dem Sohne Davids! Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn!“ Jesu Stammbaum in {{B|Mt|1|1-16}} sowie die Weihnachtsgeschichte in {{B|Lk|2|4}} sollen seinen rechtmäßigen Anspruch auf den Thron untermauern, indem sie Jesus als Nachkomme Davids darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Kirche ===&lt;br /&gt;
Die Kirchenväter [[Clemens von Alexandrien]] und [[Origenes]] (um und nach 200 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) lehrten, dass der [[Logos]], der in Jesus verkörpert sei, notwendig sei für Gott, um sich der physischen und der geistigen Welt zu offenbaren. Der Logos-Jesus sei ebenso ewig wie der Schöpfer. [[Arius]] im [[4. Jahrhundert]] meinte, der Logos-Jesus sei, wie Origenes es lehre, dem [[Gott der Vater|Vater (= Gott)]] untergeordnet, nicht vom Vater ewig gezeugt, kein richtiger Gottessohn, diese Bezeichnung sei ein Ehrenname und Jesus ein Adoptiv-Sohn Gottes ([[Arianismus]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Athanasius der Große|Athanasius]] war im [[4. Jahrhundert]] ein entschiedener Gegner des Arius. Er lehrte, dass der Logos-Jesus als ewige Zeugung Gottes, des Vaters, nur aus dem Vater, dem Urprinzip [[Emanation (Philosophie)|emaniert]] sei: &amp;#039;&amp;#039;Christus … mit dem Zusatznamen Jesus, ist der menschgewordene Logos oder Sohn Gottes, die zweite Person der [[Trinität]] mit einer menschlichen Natur.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Pohle, in: Kirchliches Handlexikon, von Michael Buchberger, I, Sp. 927.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn sei also ebenso dem Vater [[Wesensgleichheit|wesensgleich]] (Homousie), nicht nur wesensähnlich (Homoiusie). Die Vorstellung der Homousie wurde im [[Erstes Konzil von Nicäa|Konzil zu Nicäa]] 325 als Kirchenlehre festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
In Texten der [[Mystik]], insbesondere in ihrer rheinländischen Ausprägung, werden patristische Konzepte und Metaphern neu gedeutet. Die Gottessohnschaft sei nicht nur ein vergangenes Geschehen, sondern ein in der [[Seele]] zu realisierender Prozess. Besonders prägnant formulierten den Gedanken einer „Gottesgeburt in der Seele“ [[Meister Eckhart]]&amp;lt;ref&amp;gt;S. Ueda: &amp;#039;&amp;#039;Die Gottesgeburt in der Seele und der Durchbruch zur Gottheit&amp;#039;&amp;#039;, Mohn, Gütersloh 1965 (Akzent auf Parallelen zu östlichen Vorstellungen), [[Kurt Flasch]]: &amp;#039;&amp;#039;Teufelssaat oder Philosophie der Gottessohnschaft&amp;#039;&amp;#039;. Meister Eckhart vor der Inquisition, in: Ders.: Kampfplätze der Philosophie. Große Kontroversen von Augustin bis Voltaire, Klostermann, Frankfurt am Main 2008, S.&amp;amp;nbsp;211–226.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die von ihm beeinflussten Autoren wie [[Heinrich Seuse]], [[Johannes Tauler]] und [[Nikolaus von Kues]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Rudolf Haubst]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geistliche Geburt des Sohnes Gottes in den Herzen und das erlösende Todesleiden Jesu&amp;#039;&amp;#039;, in: Ders.: Streifzüge in die Cusanische Theologie, Aschendorff, Münster 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Maria (Mutter Jesu)]]&lt;br /&gt;
* Mutter Gottes: [[Gottesgebärerin]] &lt;br /&gt;
* [[Heiliger Geist]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
::Vgl. auch die Basisliteratur zur [[Christologie]] und [[Dogmengeschichte]] allgemein&lt;br /&gt;
* Diverse Beiträge zur Begrifflichkeit von „Sohn Gottes“ in AT, NT, Doxologie usf., in: Concilium 18 (1982).&lt;br /&gt;
* [[Martin Hengel]]: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Christologie&amp;#039;&amp;#039;, Kleine Schriften Bd.&amp;amp;nbsp;4, hg. v. Claus-Jürgen Thornton, WUNT 201, Tübingen 2006, insb. Beitrag&amp;amp;nbsp;4: &amp;#039;&amp;#039;Der Sohn Gottes,&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;74–145.&lt;br /&gt;
* Klaus Koch: &amp;#039;&amp;#039;Der König als Sohn Gottes in Ägypten und Israel.&amp;#039;&amp;#039; In: Eckart Otto, Erich Zenger (Hgg.): &amp;#039;&amp;#039;„Mein Sohn bist du“ (Ps 2,7)&amp;#039;&amp;#039;, Studien zu den Königspsalmen, Verlag Katholisches Bibelwerk, Stuttgart 2002, S.&amp;amp;nbsp;1–32.&lt;br /&gt;
* Peter Müller: &amp;#039;&amp;#039;Sohn und Sohn Gottes – Übergänge zwischen Metapher und Titel – Verbindungslinien zwischen Metaphorik und Titelchristologie am Beispiel des Sohnestitels.&amp;#039;&amp;#039; In: Jörg Frey (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Metaphorik und Christologie.&amp;#039;&amp;#039; Theologische Bibliothek Töpelmann 120, De Gruyter, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, S.&amp;amp;nbsp;75–92.&lt;br /&gt;
* Ulrich B. Müller: &amp;#039;&amp;#039;„Sohn Gottes“ – ein messianischer Hoheitstitel Jesu.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift für die neutestamentliche Wissenschaft und die Kunde der älteren Kirche 87 (1996), S.&amp;amp;nbsp;1–32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Frohnhofen]]: [http://www.theologie-systematisch.de/christologie/10menschheit.htm Auswahlbibliographie] zur Gottessohnschaft Jesu Christi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (biblisches Thema)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gottesname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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