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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sohlensenklader</id>
	<title>Sohlensenklader - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T07:32:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sohlensenklader&amp;diff=1575879&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-03-30T05:27:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sohlensenklader&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Senkmaschine&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Senklader&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Streckensenklader&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein bergmännisches Arbeitsgerät, welches dazu dient, das durch den Gebirgsdruck hochgequollene Sohlengestein hereinzugewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sprockhövel - Zeche Alte Haase - Park 16 ies.jpg|miniatur|Sohlensenklader]]&lt;br /&gt;
Aufgrund des höheren [[Gebirgsdruck]]s und des anwachsenden [[Durchbauungsgrad]]es der Lagerstätten kommt es im [[Bergbau]] [[Tag (Bergbau)|untertage]] dazu, dass in den [[Strecke (Bergbau)|Strecken]] die [[Sohle (Bergbau)|Sohle]] hochquillt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt; Dieses hochgequollene Gestein muss mittels [[Senkarbeit]] entfernt werden. Dazu ist der Sohlensenklader ein optimales Arbeitsgerät.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektrisch betriebene Sohlensenklader ==&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
Sohlensenklader bestehen aus einzelnen Baugruppen, die nach dem Baukastenprinzip konzipiert sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Dadurch ist die Maschine transportfreundlich zerlegbar und kann mit geringem Aufwand unter Tage montiert werden. Damit sie in beengten Verhältnissen eingesetzt werden können, wurde bei ihrer Konstruktion auf geringe Baumaße geachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Einzelnen besteht der Lader aus folgenden Baugruppen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mittelteil&lt;br /&gt;
* Fahrwerke (2 Stück)&lt;br /&gt;
* Ausleger (Schwenkarm)&lt;br /&gt;
* Laderschaufel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelteil befinden sich ein explosionsgeschützter [[Elektromotor]], der eine [[Hydraulikpumpe]] antreibt, sowie diverse [[Steuerventil]]e.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem Motor wird die Hydraulikpumpe angetrieben und die [[Hydraulikflüssigkeit]] auf einen Betriebsdruck von bis 130 [[Bar (Einheit)|bar]] gebracht. Es sind auch Druckspitzen von bis zu 230 bar möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Fahrwerk]]e sind, wie bei anderen Ladern, seitlich am Mittelteil montiert und treiben jeweils eine Gleiskette an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Der Ausleger ist beweglich vorne am Mittelteil montiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Der Auslegerarm kann hydraulisch um etwa einen Meter vorgeschoben werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt; Es gibt Lader, bei denen der Auslegerarm mit einer integrierten Schnellwechselvorrichtung versehen ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Am Ausleger ist eine Laderschaufel mit einem Fassungsvermögen von 200 bis 400 Litern angebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt; Aufgrund der im Auslegerarm integrierten Schnellwechseleinrichtung ist es möglich, den Lader ohne großen Zeitaufwand mit einer anderen Schaufel auszurüsten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Das Umrüsten dauert etwa eine Stunde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Anschließend lässt sich der Senklader auch als [[Seitenkipplader]] einsetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Die Senkschaufel ist mit hydraulisch angetriebenen Schlagmeißeln ausgerüstet, welche in die Schaufelspitze integriert sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt; Mit den Schlagmeißeln lassen sich größere Bergebrocken zerkleinern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Im Rücken der Laderschaufel befindet sich ein hydraulisch betätigter Schieber, mit dem der Schaufelinhalt aus der Schaufel herausgedrückt werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktion ===&lt;br /&gt;
Der Senklader wird über eine sogenannte [[Schleppkabel|Schlepptrosse]], das ist ein spezielles Kabel, welches durch eine mechanische Armierung aus Stahlgeflecht besonders geschützt ist und somit sehr robust ist, mit elektrischer Energie versorgt. In der Schlepptrosse befinden sich auch die Steuerleitung und eine spezielle Überwachungsleitung, die die Stromzufuhr unterbricht, falls die Schlepptrosse aus dem Anschlusskasten gerissen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt; Diese Bauweise ist in explosionsgefährdeten Betriebsstätten aus sicherheitstechnischen Gründen vorgeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt; Wird der Elektromotor des Senkladers eingeschaltet, treibt er eine Hydraulikpumpe an, die den notwendigen Betriebsdruck erzeugt. Mittels mehrerer Steuerventile werden alle Funktionen des Laders hydraulisch betätigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedienung ===&lt;br /&gt;
Zur Bedienung stehen dem Senkladerfahrer 4 Pedale und bis zu 6 Handhebel zur Verfügung. Mit den Pedalen kann er jedes Fahrwerk einzeln vorwärts oder rückwärts steuern. Mit den Handhebeln werden der Schwenkarm und die Schaufelbewegungen betätigt. Außerdem gibt es noch einen Hebel, um die Meißelzähne der Laderschaufel zu betätigen. Am Heckteil des Laders befindet sich ein Notausschalter, mit dem der Lader im Notfall unverzüglich abgeschaltet werden kann. Der Senklader darf nur von speziell geschulten Personen bedient werden. Damit die Schlepptrosse beim Rückwärtsfahren nicht beschädigt werden kann, muss diese von einem zweiten Mann geführt werden. Dort, wo es machbar ist, kann für die Trossenführung ein eigener Einschienenhängebahn(EHB)-Schienenstrang oder die EHB-Schiene des Transportmittels genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Druckluftbetriebene Sohlensenklader ==&lt;br /&gt;
Druckluftbetriebene Sohlensenklader sind ähnlich aufgebaut wie elektrisch betriebene Sohlensenklader. Auch die Bedienung eines druckluftbetriebenen Sohlensenkladers gleicht der eines elektrisch betriebenen Sohlensenkladers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot; /&amp;gt; Allerdings wird Druckluft zur Energieversorgung eingesetzt. Hierzu muss der Senklader mittels eines speziellen Druckluftschlauchs mit der nötigen Druckluft aus dem untertägigen Druckluftnetz versorgt werden. Ein weiterer Unterschied liegt darin, das einige Funktionen mittels Druckluft betätigt werden. Da die Erzeugung von Druckluft sehr kostspielig ist, werden diese Senklader nur noch selten eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Streckenausbau im Trainingsbergwerk Recklinghausen.jpg|miniatur|Senklader in einer Strecke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Sohlensenklader oft auf sehr engem Raum operieren, kann es bei unsachgemäßem Handeln zu schweren Unfällen kommen. Im Abbau oder in Förderstrecken werden sie oft neben und unter einer Gurtbandanlage eingesetzt. Hier müssen Maßnahmen ergriffen werden, um einen Kontakt zwischen Laderschaufel und Fördermittel zu verhindern. Andernfalls könnte die Laderschaufel beim Entleeren vom Gurtband erfasst werden und der Lader so mitgerissen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Gefahrenquelle ist der Nahbereich um den Senklader. Ist der Senklader in Betrieb, so darf niemand ohne vorherige Rücksprache mit dem Senkladerfahrer diesen Bereich betreten. Auf Grund der in Senkstrecken oft vorhandenen Enge und bedingt durch den [[Schwenkbereich]] des Senkladers könnte es sonst zu schweren Unfällen kommen, indem ein [[Bergmann]] zwischen Lader und [[Streckenausbau|Ausbau]] eingequetscht wird.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hazemag.de/res/de_nf_3_24.htm | wayback=20100113144614 | text=HAZEMAG Lade- und Senktechnik}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;Horst Roschlau, Wolfram Heinze, SDAG Wismut (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wissensspeicher Bergbautechnologie.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig 1974, S. 214–217.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hazemag-Sohlensenklader EL 160 wird zum Allrounder.&amp;#039;&amp;#039; In: Hossein H. Tudeshi (Hrsg.) AMS Online GmbH: Advanced Mining Solutions. 2010, Nr. 1, S. 98–99&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Raupen-Lader Typ K 311&amp;#039;&amp;#039;. In: Deilmann-Haniel GmbH. (Hrsg.): Unser Betrieb, Werkszeitschrift für die Unternehmen der Deilmann-Haniel-Gruppe. Nr. 15, Druck A. Hellendoorn (Bentheim), Dortmund-Kurl Februar 1975, S. 20–21&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Seitenkipplader Typ K 311 mit Anbaugeräten&amp;#039;&amp;#039;. In: Deilmann-Haniel GmbH. (Hrsg.): Unser Betrieb, Werkszeitschrift für die Unternehmen der Deilmann-Haniel-Gruppe. Nr. 18, Druck A. Hellendoorn (Bentheim), Dortmund-Kurl Dezember 1976, S. 16–17&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hgv-sprockhoevel.de/park/schilder/schilder.html | wayback=20071012203452 | text=Infotafel des Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel e.V. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Senklader&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;Quelle 7&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.bergbau-bg.de/pages/presse_aktuell/si_haufwerksaufgabe.php | wayback=20100624120207 | text=Sicherheitsinformation aktuell: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haufwerksaufgabe mit Senkladern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 8&amp;quot;&amp;gt;L. Gebhardt, M. Mitze, J. Reichel: &amp;#039;&amp;#039;Schwer entflammbare Hydraulikflüssigkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Technischer Schlußbericht des Steinkohlenbergbauvereins/Bergbau-Forschung GmbH in Essen. In: Kommission der Europäischen Gemeinschaften (Hrsg.): Forschungshefte Kohle, Luxemburg 1974, S. 43–48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot;&amp;gt;[[Walter Bischoff]], Heinz Bramann, [[Westfälische Berggewerkschaftskasse]] Bochum: &amp;#039;&amp;#039;Das kleine Bergbaulexikon.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Glückauf GmbH, Essen 1988, ISBN 3-7739-0501-7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.dh-ms.com/index.php?SiteID=55 Seitenkipplader / Senklader DH 250 TS] (zuletzt abgerufen am 8. März 2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbaugerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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