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	<title>Sohlener Berge - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T03:32:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sohlener_Berge&amp;diff=502387&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.3</title>
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		<updated>2023-01-11T08:42:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.3&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sohlener Berge.jpg|miniatur|Sohlener Berge – Blick aus Richtung Beyendorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CFI0612278 Foglio2 1CA21T5K6 Sohlener Berge 1841z.jpg|miniatur|Die Sohlener Berge auf einer Karte aus dem Jahr 1841. Eine Erhebung wird auf der Karte als &amp;#039;&amp;#039;Wacht B&amp;#039;&amp;#039;erg bezeichnet.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hohlweg an den Sohlener Bergen.JPG|miniatur|Hohlweg, Herbst 2010]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bunker Sohlener Berge.JPG|miniatur|Bunker auf den Sohlener Bergen]] &lt;br /&gt;
[[Datei:Start Umweltprojekt in den Sohlener Bergen.jpg|miniatur|Eröffnung des Umweltprojekts mit der Ministerin Claudia Dalbert, 2019]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sohlener Berge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine Hügelkette im Süden der Stadt [[Magdeburg]]. Sie sind während der Saale-Kaltzeit durch eine Endmoräne entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sie liegen zwischen dem westlich und südlich liegenden Magdeburger Stadtteil [[Magdeburg-Beyendorf-Sohlen|Beyendorf-Sohlen]] und dem im Osten befindlichen Stadtteil [[Magdeburg-Westerhüsen|Westerhüsen]] und gehören größtenteils zum Gebiet des nordöstlich gelegenen Stadtteils [[Magdeburg-Salbke|Salbke]]. Sie erheben sich bis auf eine Höhe von 97,8 Meter über [[Normalnull]]. Westlich am Fuße der Sohlener Berge verläuft die [[Sülze (Elbe)|Sülze]]. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt ungefähr zwei, die West-Ost-Ausdehnung etwa einen Kilometer. Südlich der Sohlener Berge, von diesen durch ein Tal getrennt befindet sich der 89 Meter hohe [[Großer Riesenberg|Große Riesenberg]]. Nördlich des Großen Riesenbergs wird das Gebiet von einem alten [[Hohlweg]] durchzogen, der von Beyendorf im Westen in Richtung Südosten verläuft. Es gibt Vermutungen, dass der Hohlweg mit dem Transport von an der Sülze gewonnenem Salz in Richtung [[Elbe]] in Zusammenhang steht. An der Elbe im Gebiet der [[Wüstung]] [[Pötritz]] bestand über lange Zeiträume ein Umschlagplatz für Salz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] befand sich auf dem Großen Riesenberg zumindest von 1941 bis 1945 die &amp;#039;&amp;#039;Schwere Reserve-Batterie [[Flak]]abteilung 629&amp;#039;&amp;#039;, die auch als &amp;#039;&amp;#039;Flak Sohlener Berg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Menzel, &amp;#039;&amp;#039;Das Flakregiment 52 und die Luftverteidigung Magdeburgs 1939 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, Magado-Selbstverlag Burg, 2018, Seite 126 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem US-amerikanische Einheiten am 11. April 1945 bis zum nördlich der Sohlener Berge gelegenen [[Flugplatz Magdeburg]] vorgestoßen waren und am 12. April das Elbufer erreichten, richteten diese auf dem Höhenzug Artillerie-Batterien ein. Von hier aus wurden zumindest am 15. und 16. April die noch von deutschen Truppen gehaltenen Stadtteile Magdeburgs beschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Dann färbte sich der Himmel blutrot…“, Die Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945&amp;#039;&amp;#039;, Herausgeber [[Matthias Puhle]], Magdeburg, 1995, ISBN 3-930030-12-8, Seite 132&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. August 1975 fanden die Wettkämpfe des 6. Internationalen [[Motorradmehrkampf]]es, ausgehend vom Sportplatz Tonschacht in Westerhüsen, in den Sohlener Bergen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/ddr-presse/ergebnisanzeige/?purl=SNP2532889X-19750825-0-8-122-0&amp;amp; |wayback=20160306203011 |text=&amp;#039;&amp;#039;UdSSR-Mannschaftssieg im Motorradmehrkampf&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-01-11 08:42:16 InternetArchiveBot }} in [[Neues Deutschland]] vom 25. August 1975, Seite 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Anwesenheit der sachsen-anhaltischen Umwelt- und Landwirtschaftsministerin [[Claudia Dalbert]] (Bündnis 90/Die Grünen) wurde am 20. Mai 2019 ein Umweltprojekt in den Sohlener Bergen begonnen, das unter anderem auch die Wiederaufnahme der Schafbeweidung in Teilen des Gebiets vorsieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Der zum Teil bewaldete Höhenzug ist auch Heimat von Pflanzenarten wie dem [[Acker-Rittersporn]] (&amp;#039;&amp;#039;Consolida regalis&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Dornige Hauhechel|Dornigen Hauhechel]] (&amp;#039;&amp;#039;Ononis spinosa&amp;#039;&amp;#039;). Darüber hinaus wird jedoch auch das Vorkommen [[Florenelement|pontischer]], also eigentlich eher im Gebiet des [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meers]] beheimateter Pflanzen beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Großhennig, &amp;#039;&amp;#039;Ortschronik von Westerhüsen im Stadtbezirk Magdeburg-SO&amp;#039;&amp;#039;, Manuskript im Stadtarchiv Magdeburg, Signatur 80/1035n, Seite 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1850er Jahren besuchte der Botaniker [[Paul Ascherson]] die Sohlener Berge. Die von ihm und seinen Mitarbeiter gemachten botanischen Funde veröffentlichte er 1864 in einem Werk über die Flora um Magdeburg. Dabei wurde zwischen &amp;#039;&amp;#039;Beiendorfer Bergen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sohlschen Bergen&amp;#039;&amp;#039; unterschieden. In den Beiendorfer Bergen fanden sich [[Einjähriger Ziest]], [[Kuhkraut]], [[Sand-Fingerkraut]], [[Steppenfenchel]], [[Venuskamm]] und [[Wiesensalbei]]. Für die Sohlschen Berge wurden angegeben: [[Acker-Schwarzkümmel]], [[Aufrechter Ziest]], [[Ausdauernder Rapsdotter]], [[Blaugrünes Labkraut]], [[Echter Wundklee]], [[Fieder-Zwenke]], [[Gewöhnliches Katzenpfötchen]], [[Golddistel]], [[Großblütige Braunelle]], [[Hügel-Meier]], [[Kali-Salzkraut]], [[Klebrige Miere]], [[Kleines Knabenkraut]], [[Kletten-Igelsame]], [[Knolliges Rispengras]], [[Möhrenförmige Haftdolde]], [[Ohrlöffel-Leimkraut]], [[Quendel-Seide]], [[Sichelblättriges Hasenohr]] und [[Skabiosen-Flockenblume]].&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Ascherson, Flora der Provinz Brandenburg, der Altmark und des Herzogthums Magdeburg, Dritte Abteilung, Specialflora von Magdeburg, Verlag von August von Hirschwald, Berlin, 1864&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Libellenarten wurde in den Sohlener Bergen das Vorkommen der [[Blaugrüne Mosaikjungfer|Blaugrünen Mosaikjungfer]] und der [[Blutrote Heidelibelle|Blutroten Heidelibelle]] festgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rosemarie Steglich, Paul-Ludwig Gentz, &amp;#039;&amp;#039;Libellenatlas&amp;#039;&amp;#039;, Landeshauptstadt Magdeburg Umweltamt, 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinate |NS=52/03/23.22/N |EW=11/38/40.64/E |type=landmark |region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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