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	<title>Sognefjord - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sognefjord&amp;diff=66038&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-18902-45: /* Tourismus */</title>
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		<updated>2026-03-26T11:24:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tourismus&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bucht&lt;br /&gt;
|NAME= Sognefjord&lt;br /&gt;
|BILD1= &lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT= &lt;br /&gt;
|BILD2= &lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT= Blick nach Nordwesten&lt;br /&gt;
|GEWÄSSER= [[Europäisches Nordmeer]]&lt;br /&gt;
|LANDMASSE= [[Skandinavische Halbinsel]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 61/08/10/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 06/11/30/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= NO-46&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|BREITE-PRÄFIX= &lt;br /&gt;
|BREITE= &lt;br /&gt;
|BUCHTTIEFE-PRÄFIX= &lt;br /&gt;
|BUCHTTIEFE= 205&lt;br /&gt;
|MAX-WASSERTIEFE= 1303&lt;br /&gt;
|MED-WASSERTIEFE= &lt;br /&gt;
|FLÄCHE= &lt;br /&gt;
|KÜSTENLÄNGE= &lt;br /&gt;
|INSELN= &lt;br /&gt;
|ZUFLÜSSE= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sognefjord&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{noS|Sognefjorden}})&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://stadnamn.kartverket.no/fakta/434556 |titel=Faktaark: Sognefjorden |werk=Kartverket |sprache=no |abruf=2022-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Norwegen|norwegischen]] [[Fylke]] [[Vestland]] ist der längste (205&amp;amp;nbsp;km) und gleichzeitig der tiefste (1303&amp;amp;nbsp;m) [[Fjord]] Europas und damit weltweit an zweiter Stelle (nach dem [[Kangertittivaq]] in Grönland).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Svein Askheim, Geir Thorsnæs |Titel=Sognefjorden |Sammelwerk=Store norske leksikon |Datum=2021-08-15 |Sprache=no |Online=https://snl.no/Sognefjorden |Abruf=2022-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sergio Manzetti, Jørgen Herman Vogt Stenersen |Titel=A critical view of the environmental condition of the Sognefjord |Sammelwerk=Marine Pollution Bulletin |Band=60 |Nummer=12 |Datum=2010-12-01 |ISSN=0025-326X |Seiten=2167–2174 |Sprache=en |Online=https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0025326X10004352 |Abruf=2022-03-04 |DOI=10.1016/j.marpolbul.2010.09.019}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verästelt sich in viele kleinere Seitenarme wie zum Beispiel den [[Aurlandsfjord]], den [[Lustrafjord]] oder den [[Nærøyfjord]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein westliches Ende liegt etwa 80&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Bergen (Norwegen)|Bergen]] bei [[Sygnefest]], sein östliches Ende ist [[Årdalstangen]] (am [[Årdalsfjord]]). Am weitesten zu Wasser vom offenen Meer entfernt ist [[Skjolden]] am Nordende des Lustrafjordes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Die Landschaft entlang des Fjords hat außer in der Nähe der äußeren Küstenlinie den Charakter von hohem [[Mittelgebirge]] mit Übergang zu [[Hochgebirge]]. Entlang zwei Dritteln des Hauptfjordes und den meisten seiner Äste werden Höhen von über 1000&amp;amp;nbsp;m über dem Meer erreicht. Die Hochlagen liegen über der [[Baumgrenze]]. Die Hänge sind überwiegend bewaldet, aber an manchen Stellen wird das Ufer von hohen Felswänden aus dunklem Gestein gebildet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sognefjord.png|mini|zentriert|hochkant=2|Blassblau: Gletscher; schwarze Kreuze: Stabkirchen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:205 Kilometer lang ist der Sognefjord. 02.jpg|mini|Der Sognefjord unter dem Regenbogen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick von Urnes nach Solvorn 18.07.08 3.jpg|mini|Obstbau bei Urnes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Helle&amp;quot; Sommernacht in Balestrand. 03.jpg|mini|Der Sognefjord bei Nacht von Balestrand gesehen.]]&lt;br /&gt;
Der innere Teil des Fjordes liegt auf der [[Luv und Lee|Leeseite]] hoher Gebirge wie Breheimen (mit dem Gletscher [[Jostedalsbreen]]). Darum gibt es einen deutlichen Klimaunterschied zwischen ausgeprägtem [[Seeklima]] an der Mündung ins offene Meer und [[Kontinentalklima|kontinentalerem]] Klima am inneren Ende des Fjords und seinen Seitenarmen. Vor der Mündung des Fjords liegt unter Wasser eine Felsenschwelle, die aus der [[Nordsee]] nur das warme [[Oberflächenwasser]] des [[Golfstrom]]s in den Fjord fließen lässt. Dadurch ist das Klima insgesamt mild und ermöglicht, vor allem am Nordufer, ausgiebigen Obstanbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte, Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stave church Urnes, panorama.jpg|mini|[[Stabkirche Urnes]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vier Orten am Ufer des Sognefjords stehen [[Stabkirche]]n, in [[Urnes]] steht [[Stabkirche Urnes|die älteste überhaupt erhaltene]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;UNESCO: Stabkirche Urnes&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=UNESCO World Heritage Centre |url=https://whc.unesco.org/en/list/58/ |titel=Urnes Stave Church |sprache=en |abruf=2022-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine weitere in [[Stabkirche Kaupanger|Kaupanger]]. Noch bedeutender ist die [[Stabkirche Borgund|Stabkirche von Borgund]], 30&amp;amp;nbsp;Kilometer flussaufwärts des Fjordhafens [[Lærdalsøyri]]. Die kleinste Stabkirche Skandinaviens (mit rund 40 Sitzplätzen) ist die [[Stabkirche Undredal]]. Auch die [[Stabkirche Hopperstad]] in der Gemeinde [[Vik (Kommune)|Vik]] gehört zu den sehr frühen Gotteshäusern der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Orte entlang des Fjordes sind u.&amp;amp;nbsp;a. [[Balestrand]], [[Vadheim]], [[Høyanger]], [[Vik (Kommune)|Vik]], [[Leikanger]], [[Gudvangen]], [[Aurland]], [[Flåm]], [[Sogndal]], [[Kaupanger]], [[Lærdal]], [[Hafslo]], [[Marifjøra]] und [[Skjolden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Flåm ferjekai.jpg|mini|Fähre und Bahnhof in [[Flåm]]]]&lt;br /&gt;
Dem Nordufer folgt in fast ganzer Länge eine Straße, die allerdings zwischen Høyanger und Låne durch einen Tunnel geführt ist und zwischen Sogndal und Gaupne großenteils landeinwärts. Im Südosten sind die an die Enden der Seitenfjorde anschließenden Täler [[Lærdal]], [[Aurland]] beziehungsweise das benachbarte [[Flåm]] und [[Gudvangen]] miteinander durch Straßentunnel von jeweils über 20&amp;amp;nbsp;km Länge verbunden. An mehreren Stellen überqueren Fähren den Fjord, so von Rutledal nach Rysjedalsvika, von Brekke nach Lavik, Balestrand–Hella, Hella–Dragsvik und Dragsvik–Vangsnes, Kaupanger–Revsnes, Kaupanger–Årdalsvangen (Längsverbindung), [[Fähre Mannheller-Fodnes|Mannheller-Fodnes]], Solvorn–Urnes.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ampere Fjellstrand.jpg|mini|Elektrofähre Ampere]]&lt;br /&gt;
Der Fährbetrieb zwischen Lavik und Oppedal wird seit dem Sommer 2015 durch eine elektrische Leichtbaufähre gewährleistet. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Ampere (Schiff)|Ampere]]&amp;#039;&amp;#039; wurde von [[Siemens]] gemeinsam mit der norwegischen Werft Fjellstrand entwickelt. Sie legt die 6&amp;amp;nbsp;km lange Strecke im 20-Minuten-Takt 34-mal am Tage zurück. Es handelt sich weltweit um die erste Elektrofähre im Liniendienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flåm]] am [[Aurlandsfjord]] ist durch die 20&amp;amp;nbsp;km lange steile, aber vollspurige [[Flåmsbana|Flåmsbahn]] mit der [[Bergenbahn]] verbunden und hat somit Anschluss an das internationale Schienennetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Energie ===&lt;br /&gt;
Über den Sognefjord und einen Seitenarm, den [[Aurlandsfjord]], sind nahe dem Ort [[Leikanger]] mehrere Freileitungen gespannt. Die längste dieser [[Freileitungskreuzung]]en hat mit einer Spannweite von 4850&amp;amp;nbsp;Metern die zweitgrößte Spannweite aller Freileitungskreuzungen weltweit und speist die Elektrizität aus dem Kraftwerk [[Hermansverk]] ins landesweite Stromnetz ein. In der Nähe befindet sich auch die Freileitungskreuzung mit der drittlängsten Spannweite von 4520&amp;amp;nbsp;Metern. Als Hochspannungsmaste kommen an beiden Enden dieser Leitungsüberspannung je drei [[Abspannmast]]e (für jede Phase einer) zum Einsatz. Sie sind wegen des tief eingeschnittenen Fjords im Unterschied zu den Hochspannungsmasten der [[Elbekreuzung 1]] und [[Elbekreuzung 2|2]] sowie der ehemaligen Stromleitung über die [[Straße von Messina]] nicht höher als normale [[Freileitungsmast]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Themistokles von Eckenbrecher Utsikt over Lærdalsøren.jpeg|mini|Aussicht über Lærdalsøren, Gemälde von [[Themistokles von Eckenbrecher]] (1901)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seitenarm des Sognefjord, der [[Nærøyfjord]], zählt zusammen mit dem [[Geirangerfjord]] seit 2005 zum [[UNESCO-Welterbe]]. Die Gegend um den Sognefjord bietet diverse Nationalparks, wie den [[Jotunheimen-Nationalpark|Nationalpark Jotunheimen]], den [[Jostedalsbreen-Nationalpark|Gletschernationalpark Jostedalsbreen]] und die Täler Aurlandsdalen und Utladalen. Durch den Nationalpark Jotunheimen verläuft der höchstgelegenen Bergpass Nordeuropas, der [[Sognefjellsveien]]. Einen weiteren Attraktionspunkt stellt der [[Vettisfossen]] in Øvre Årdal dar, mit 275 Meter freier Fallhöhe einer der höchsten Wasserfälle Norwegens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben landschaftlichen Besonderheiten gibt es zahlreiche kulturelle Angebote. Das Norwegische Gletschermuseum in [[Fjærland]], ein Wildlachscenter oder auch Norwegens ältestes Stabkirche, die [[Stabkirche Urnes|Stabkirche von Urnes]] zählen dazu. Letztere wurde 1979 ebenfalls zum UNESCO-Welterbe erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.visitnorway.com/de/Reiseziele/Fjord-Norwegen-/Die-Region-Sognefjord/Aktivitaten-am-Sognefjord/Sehenswurdigkeiten-in-der-Region-Sognefjord/ |titel=Sehenswürdigkeiten in der Region Sognefjord |hrsg=Fremdenverkehrsamt Norwegen |sprache=de |abruf=2022-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landschaftlich zählt dieser Teil Norwegens zu einer der beliebtesten Wanderregionen Norwegens. Gletscherwanderungen, Kajakfahren auf Fjorden und Gletscherseen und Schifffahrten beziehungsweise Fjordcruises gehören zu populären Outdooraktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== U-Boot-Vorfall ==&lt;br /&gt;
Im November 1972 wurde von Küstenanwohnern und Fischern etwas gesichtet, das wie ein Periskop aussah. Man vermutete ein eingedrungenes sowjetisches U-Boot der [[Whiskey-Klasse]]. Das norwegische Militär riegelte den Fjord ab und begann eine umfangreiche Suche, die aber nach 14 Tagen erfolglos abgebrochen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://chroniknet.de/extra/ereignisse/november-1972/ |titel=Was geschah im November des Jahres 1972? |titelerg=Sonntag, 12. November |werk=chroniknet.de |abruf=2022-09-26 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aftenposten]]: {{Webarchiv | url=http://www.aftenposten.no/nyheter/iriks/article3444559.ece| archive-is=2012-07-22 | text=&amp;#039;&amp;#039;Sovjetisk ubåt slapp unna&amp;#039;&amp;#039; }} (norwegisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sognefjorden|Sognefjord}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.visitnorway.de/reiseziele/fjord-norwegen/die-region-sognefjord/&lt;br /&gt;
   |titel=Erkunden Sie die Region Sognefjord&lt;br /&gt;
   |werk=visitnorway.de&lt;br /&gt;
   |sprache=de&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-03-04&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Ingvild Øye&lt;br /&gt;
   |url=https://www.academia.edu/1168042/On_the_margins_of_the_medieval_farm_-_Norwegian_cases&lt;br /&gt;
   |titel=On the margins of the medieval farm – Norwegian cases&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-03-04&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1&lt;br /&gt;
   |kommentar=Im Grenzbereich des mittelalterlichen Bauernhofes – Beispiele aus Norwegen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4104802-7|VIAF=243018384}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fjord in Vestland]]&lt;/div&gt;</summary>
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