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	<title>Soglio GR - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Freigut am 16. Oktober 2025 um 08:40 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-16T08:40:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|GR|Graubünden|Soglio}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Soglio&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Soglio GR COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Soglio2.jpg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Maloja&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Bregaglia&lt;br /&gt;
| PLZ = 7610&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.34208&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.53946&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1090&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 67.51&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 167&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2008&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.comunedibregaglia.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Soglio 2009.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2010]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soglio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (rätoromanisch {{Audio|Roh-putèr-Suogl.ogg|Suogl}}, im lokalen Dialekt &amp;#039;&amp;#039;Soi&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Schorta: &amp;#039;&amp;#039;Rätisches Namenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, Bern, 1964, S. 846&amp;lt;/ref&amp;gt;), deutsch früher &amp;#039;&amp;#039;Sils im Bergell&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;, ist ein Dorf in der [[politische Gemeinde|politischen Gemeinde]] [[Bregaglia]] im [[Italienische Schweiz|italienischsprachigen]] Teil des [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden|Kantons Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt abseits des alten Handelsweges im Tal auf einer Sonnenterrasse auf einer Höhe von 1090&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;M. rechts über der [[Mera|Maira]] und am Süd-Hang des [[Piz dal Märc]] (2947&amp;amp;nbsp;m ü.&amp;amp;nbsp;M.), 17,5&amp;amp;nbsp;Kilometer nordöstlich vom [[Chiavenna]]. Soglio besteht aus drei Teilen: Dem am rechten Talhang des Val Bregaglia gelegenen Hauptteil mit dem Dorf, der Fraktion Spino {{Coordinate|NS=46.336944|EW=9.549815|type=city|region=CH-GR|text=ICON2|name=Spino}}, dem oberen Teil des Val Maroz {{Coordinate|NS=46.393088|EW=9.610138|type=landscape|region=CH-GR|text=ICON2|name=Val Maroz}} mit dem Val da Cam {{Coordinate|NS=46.381127|EW=9.607399|type=landscape|region=CH-GR|text=ICON2|name=Val da Cam}}, dem unbewohnten, kleinen [[Val da la Duana]] sowie dem [[Madris]] auf der Alpennordseite. Soglio ist das Ziel des Panorama-Höhenwegs [[Via Bregaglia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Soglio Val Bondasca.jpg|mini|Blick von Soglio in das Val Bondasca]]&lt;br /&gt;
Der Hauptteil des Ortes sowie das Val da la Duana gehören [[Orographie|orographisch]] zum Val Bregaglia, während das Madris, vom [[Madrischer Rhein]] durchflossen und grösser als die anderen Gebiete des Ortes zusammen, zum Einzugsgebiet des [[Rhein]]s und damit zur Alpennordseite gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit fliesst ein grosser Teil des Wassers des Madrischer Rheins über eine [[Freispiegelleitung]] in den auf italienischem Territorium liegenden Stausee [[Lago di Lei]] und erst danach im Rahmen der Stromproduktion in den [[Averser Rhein]], also in die Schweiz zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Dorfes, das ein äusserst reiches Gemeindearchiv besitzt, geht vielfach in derjenigen des Tales und des Gerichtes [[Unterporta]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In und um Soglio stiess man auf [[Schalensteine]] und ein Steinplattengrab sowie auf zwei [[Etrusker|etruskische]] Bronzegefässe bei Spino. Eine erste Erwähnung findet das Dorf im Jahre 1186 unter dem damaligen Namen &amp;#039;&amp;#039;de Solio&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Soglio wird 1219 im Frieden zwischen [[Chur]] und [[Como]] erwähnt, da es in der vorausgehenden Fehde verbrannt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Soglio zur Grosspfarrei [[Nossa Donna Castelmur|Nossa Donna]] in Promontogno, im 14. Jahrhundert war es eine [[Kuratie]]. Die [[Reformierte Kirche Soglio|Kirche St. Laurentius]] wird erstmals 1354 erwähnt, ist aber älter. 1552 wurde in Soglio die [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] eingeführt. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde Soglio von Castasegna aus betreut. Im [[Mittelalter]] war es ein Glied der Talgemeinde Bergell, bildete 1383 mit [[Castasegna]] die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;di là dell&amp;#039;acqua&amp;#039;&amp;#039; (Gemeinde jenseits des Wassers) und ab 1535 eine [[Nachbarschaft (Graubünden)|Nachbarschaft]] der [[Gerichtsgemeinde]] [[Unterporta]] (Sitz des Zivilgerichts in Soglio). 1879 wurde es selbstständig. Soglio verdankt seine historische und kulturelle Bedeutung der [[Salis (Adelsgeschlecht)|Familie Salis]], die als bischöfliche [[Ministeriale]]n im 13. Jahrhundert nach Soglio kamen (mehrere [[Palast|Palazzi]] in Sglio). Vom 14. Jahrhundert bis 18. Jahrhundert erlebte der Warentransit eine Blüte, ab 1850 spielte der Tourismus eine wichtige Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1875 erhielt Soglio eine befahrbare Strasse anstelle des [[Saumpfad|Saumweges]]. Zu dieser Zeit zählte es 350 sich selbst versorgende Bauern auf kleinen Höfen. 1910 gab es noch 80 bis 90 bäuerliche Kleinbetriebe. Teilweise erreichte die Parzellierung zur Nutzung bis zu einem Achtundvierzigstel eines Stalles. 1906 wurde Soglio mit elektrischem Strom und einem Telefon im Hotel versorgt. 1925 wurden eine Postautoverbindung nach [[Promontogno]], Wasserleitungen und Hydrantenanlagen eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 gründete Vito Andrea Giovanoli in Soglio eine religiöse Gruppierung, nachdem ihm seinen Angaben zufolge Jesus erschienen war. Er nannte sich «Signur» und predigte vom nahen Ende der Welt sowie der Wiederkehr Christi. Die Behörden von Soglio liessen im Dezember 1918 kurzum alle zwölf Sektenmitglieder samt ihren Kindern wegen «religiösem Wahnsinn» in die [[Klinik Waldhaus]] in Chur einweisen. Im Februar 1919 wurden sie als geheilt entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katrin Büchenbacher |url=https://www.nzz.ch/gesellschaft/sekte-in-graubuenden-als-jesus-1918-am-malojapass-erschien-ld.1586013 |titel=Als Jesus am Malojapass erschien |werk=[[NZZ]] |datum=2021-06-23 |abruf=2021-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 wurde das Kreisspital in Spino eröffnet, 1978 ein Altersheim. 1945 bis 1950 fand eine [[Güterregulierung]] und 1973 eine Ortsplanung statt. Soglio sieht sich mit dem Problem der Abwanderung konfrontiert. 1982 bis 2001 betrieb es auf eigene Kosten eine Primarschule. Danach gingen die Kinder von Soglio nach [[Bondo GR|Bondo]] zur Schule.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2009 war der Ort eine eigenständige politische Gemeinde des [[Bergell (Kreis)|Kreises Bregaglia]] im [[Bezirk Maloja]]. Auf 2010 fusionierten die Gemeinden des Bergell (Bondo, Castasegna, Soglio, [[Stampa]] und [[Vicosoprano]]) zur neuen Gemeinde [[Bregaglia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 wurde Soglio als erstes Dorf zum «[[Das Schönste Dorf der Schweiz|schönsten Dorf der Schweiz]]» gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = CHE Soglio GR COA.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Gold auf rotem [[Schildfuss]] mit zwei silbernen [[Pfahl (Heraldik)|Pfählen]] ein aufrechter schwarzer, rot [[Bewehrung (Heraldik)|bewehrter]] [[Steinbock (Wappentier)|Steinbock]]&lt;br /&gt;
| Zusatz = &lt;br /&gt;
Die Pfähle stammen aus dem Wappen der Familie [[Salis (Adelsgeschlecht)|Salis]], die von grosser Bedeutung in der Geschichte des Ortes war, während der Steinbock auf die Zugehörigkeit zum [[Gotteshausbund]] verweist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Soglio Brunnen.jpg|mini|Brunnen]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;9&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 1980|| 1990|| 2000&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|1534|Soglio|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2016-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 2005|| 2008&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 388|| 349|| 287|| 220|| 216|| 172|| 181|| 167&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Soglio Dorf3.jpg|mini|x230px|Kirchturm]]&lt;br /&gt;
In Soglio spricht man eine [[Lombardische Sprache|lombardische]] Mundart. Die Amts- bzw. Schulsprache ist Italienisch. Eine Minderheit der Einwohner spricht deutsch. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#BFEFFF&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen in Soglio GR&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1980&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkszählung 2000&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot;  | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anzahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Deutsche Sprache|Deutsch]] || align=right | 19 || align=right | 8,64 % || align=right | 33 || align=right | 15,28 % || align=right | 30 || align=right | 17,44 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|[[Italienische Sprache|Italienisch]] || align=right | 188 || align=right | 85,45 % || align=right | 177 || align=right | 81,94 % || align=right | 138 || align=right | 80,23 %&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || align=right | 220 || align=right | 100 % || align=right | 216 || align=right | 100 % || align=right | 172 || align=right | 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soglio hat nur etwa 200 Einwohner, zählt aber fast 20&amp;#039;000 Logiernächte pro Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen und Konfessionen ===&lt;br /&gt;
1552 traten die Bewohner zur protestantischen Lehre über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2005 gezählten 181 Einwohnern waren 162 (= 89 %) Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Palazzo Salis Exterior.jpg|mini|Cas’Alta (links) und Casa Battista (Hotel Palazzo Salis), 1630 von Baptista von Salis erbaut, bis heute im Besitz derer von Salis-Soglio]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Soglio Palazzo Salis.jpg|mini|Casa Battista (Rückseite)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Casa Antonio and Casa di Mezzo, Soglio, from the back-west, June 2009.jpg|mini|Casa di Mezzo und Casa Antonio]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Bregaglia}}&lt;br /&gt;
Soglio ist ein klassisches, hoch verdichtetes [[Haufendorf]] [[Rätoromanen|romanischer]] Bergwirtschaft, dem die barocken Palazzi derer von Salis ein städtisches Gepräge verleihen. Neben der [[Sennerei]] wird in Soglio der grösste [[Esskastanie]]nhain Europas betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[Reformierte Kirche Soglio]] steht unter Denkmalschutz, sie wurde 1354 erstmals erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/reformierte_kirche_chiesa_riformata.31657 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Reformierte Kirche (Foto) |wayback=20220213174513}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Casa Alta (Hohes Haus), unter Verwendung eines mittelalterlichen [[Wohnturm]]s errichtet 1524 und ausgebaut 1680 durch Landeshauptmann Anton von Salis. Im getäferten Wohnzimmer gemauerter Turmofen (17. Jahrhundert)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/casa_alta.31652 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Casa alta (Foto) |wayback=20220213174515}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bergell-blog.ch/orte/soglio/ Casa alta] auf bergell-blog.ch/orte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Casa Battista (seit 1876 &amp;#039;&amp;#039;Hotel Palazzo Salis&amp;#039;&amp;#039;), 1630 für Battista von Salis erbaut über den Mauern eines mittelalterlichen Vorgängerbaus. Zur heutigen Grösse erweitert 1701 für Baptist von Salis, Neugestaltung der Platzfassade und Innenausstattung 1789 für Friedrich von Salis. Gewölbte Eingangshalle, toskanisches Treppenhaus, in den oberen Stockwerken zweigeschossige Halle mit Balustergalerie. Stuck, Ausmalung und Tapeten im Stil Louis XVI., reiche historische Ausstattung. Bis heute im Familienbesitz. Zu den Gästen gehörten [[Giovanni Segantini]], [[Hermann Burger]], [[Rainer Maria Rilke]] und [[Alberto Giacometti]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/casa_battista.31654 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Casa Battista (Foto) |wayback=20220213174514}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.palazzosalis.ch/de/ Casa Battista oder Hotel Palazzo Salis] auf palazzosalis.ch&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ethorama|Q33p7sDxdl9THd7j6ZuX Palazzo Salis}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=qgi-001:1998:67#268 Vincenzo Todisco: &amp;#039;&amp;#039;L’Albergo Palazzo Salis&amp;#039;&amp;#039; di Soglio.] auf e-periodica.ch/digbib/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Casa di Mezzo 1696 unter Verwendung älteren Bestandes als östliche Hofbegrenzung hinter Cas&amp;#039; Alta und Casa Battista erbaut, Bauherren waren die Brüder Rudolf, Friedrich Anton und Andreas v. Salis. 1843 verkauft. Täferzimmer mit Supraportenmalereien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/casa_di_mezzo.31655 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Casa di Mezzo (Foto) |wayback=20160626171431}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bergell-blog.ch/orte/soglio/ Casa di Mezzo]&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
* Casa Antonio, erbaut 1763–66 für Andreas von Salis durch den Architekten Pietro Solari. Das viergeschossige, siebenachsige Gebäude (Fassade mit flacher Lisenengliederung) liegt östlich der Casa di Mezzo in gleicher Flucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/casa_antonio.31653 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Casa Antonio (Foto) |wayback=20220213174516}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bergell-blog.ch/orte/soglio/ Casa Antonio]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stallazzo, als Stallgebäude 1696 zusammen mit der Casa di Mezzo erbaut, zweieinhalbgeschossiger Bau mit Rustikaportal und Balkongittern in der Mittelachse; an der Mauer sechs stilisierte Marmormasken mit Ringen zum [[Anbindeknoten (Pferd)|Anbinden]] der Pferde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/stallazzo.31658 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Stallazzo (Foto) |wayback=20220213174512}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bergell-blog.ch/orte/soglio/ Stallazzo]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Casa Gubert, am östlichen Dorfrand erbaut 1554–1573 für Hauptmann Dietegen von Salis. Im 1. OG Renaissancetäfer von 1574 und Kassettendecke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/casa_gubert.31656 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Casa Gubert (Foto) |wayback=20160802114500}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bergell-blog.ch/orte/soglio/ Casa Gubert]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Atelier und Wohnhaus Meier, 2003, Architekt: [[Armando Ruinelli]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://baukultur.gr.ch/de_DE/address/atelier_und_wohnhaus_meier_2003.24116 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Atelier und Wohnhaus Meier, 2003 (Foto) |wayback=20220221074057}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bergell-blog.ch/orte/soglio/ Atelier und Wohnhaus Meier]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Schalenstein zuvor im Ortsteil Bosch Bügna, heute im Garten des Casa Grigias ([[Chur]])&amp;lt;ref&amp;gt;Franco Binda, Locarno 2013, S.&amp;amp;nbsp;25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten aus Soglio}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1534|Soglio|Autor=Adolf Collenberg|Datum=2016-12-02}}&lt;br /&gt;
* Pio Corradi, Dieter Bachmann, Urs Frey: &amp;#039;&amp;#039;Die Leute von Soglio.&amp;#039;&amp;#039;, Offizin Verlag, 2004, ISBN 3-907496-34-5.&lt;br /&gt;
* Lorenz Joos: &amp;#039;&amp;#039;Soglio.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Sisikon – Steg.&amp;#039;&amp;#039; Attinger, Neuenburg 1921, S.&amp;amp;nbsp;393 ([https://biblio.unibe.ch/digibern/hist_bibliog_lexikon_schweiz/Sisikon_Steg_401_540.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Simona Martinoli und andere: &amp;#039;&amp;#039;Guida d’arte della Svizzera italiana.&amp;#039;&amp;#039; Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, S.&amp;amp;nbsp;536–538.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden, Band V. Die Täler am Vorderrhein, II. Teil. Die Talschaften Schams, Rheinwald, Avers, Münstertal, Bergell.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 14). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943, ISBN 978-3-906131-20-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Soglio, Switzerland|Soglio GR|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.comunedibregaglia.ch/ Webauftritt der Gemeinde Bregaglia]&lt;br /&gt;
* {{ethorama|UWec5OndWd7A9nC6XZjb}} (interaktive Karte und digitalisierte Dokumente, die einen direkten Bezug zur Schweiz haben und geografisch mit einem bestimmten Ort verbunden sind; deutsch)&lt;br /&gt;
* [https://www.bregaglia.ch/de/unsere-perlen/unsere-doerfer/soglio#filter=b-isDestination-1,r-fullyTranslatedLangus-,r-onlyOpened-,sb-sortedBy-0 Soglio] auf bregaglia.ch/de/unsere-perlen/&lt;br /&gt;
* {{ISOS|2328|Soglio|Abruf=|Sprache=it}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1534|Soglio|Autor=Adolf Collenberg}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Maloja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bergell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ersterwähnung 1186]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Kultur (Bregaglia)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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