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	<title>Software-Industrie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T03:00:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Software-Industrie&amp;diff=2188225&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Arabsalam: siehe Wikipedia:WikiProjekt Umgang mit bezahltem Schreiben/Verdachtsfälle/Linkspam Ionos, verstößt abgesehen davon gegen Wikipedia:Belege#Grundsätzliches Punkt 6</title>
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		<updated>2025-11-24T12:05:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Umgang_mit_bezahltem_Schreiben/Verdachtsf%C3%A4lle/Linkspam_Ionos&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Umgang mit bezahltem Schreiben/Verdachtsfälle/Linkspam Ionos (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Wikipedia:WikiProjekt Umgang mit bezahltem Schreiben/Verdachtsfälle/Linkspam Ionos&lt;/a&gt;, verstößt abgesehen davon gegen &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Belege#Grundsätzliches&quot; title=&quot;Wikipedia:Belege&quot;&gt;Wikipedia:Belege#Grundsätzliches&lt;/a&gt; Punkt 6&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Software-Industrie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Softwareindustrie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Gesamtheit aller [[Unternehmen]], die [[Software]] erstellen und vertreiben. Im weiteren Sinne können auch Unternehmen, die Dienstleistungen in späteren Lebenszyklen der Software anbieten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Installation (Computer)|Installation]], [[Konfiguration (Computer)|Konfiguration]] der Software, Schulung der Anwender), der Software-Industrie zugerechnet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDH2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor  = Peter Buxmann, [[Heiner Diefenbach]], Thomas Hess| Titel = Die Softwareindustrie: Ökonomische Prinzipien, Strategien, Perspektiven| Auflage=2.| Verlag = Springer| Ort =Heidelberg|Datum=2011| ISBN = 978-3-642-13360-2| Online = {{Google Buch | BuchID = 3oclRSQMfzIC | Linktext = Voransicht}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Software-Industrie ist durch Wachstum gekennzeichnet und gewinnt dadurch gesamtwirtschaftlich nicht nur in Deutschland an Bedeutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SoftwareAtlas2012&amp;quot;&amp;gt;Timo Leimbach: {{Webarchiv |url=http://www.isi.fraunhofer.de/isi-wAssets/docs/t/de/publikationen/Fraunhofer-ISI-Software-Atlas-2013.pdf |text=Software-Atlas Deutschland 2013 |wayback=20160304114835 |format=PDF; 2,7 MB}}, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, Karlsruhe&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 2021 betrug der weltweite Umsatz der Branche 507,2 Mrd. Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://de.statista.com/prognosen/968159/prognose-zum-umsatz-mit-software-in-der-welt |titel=Umsatz mit Software in der Welt von 2016 bis 2021(in Milliarden Euro) |werk=Statista Research Department |datum=2022-02-11 |abruf=2024-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland ist mit dem [[IT-Cluster Rhein-Main-Neckar]] einer der weltweit größten IT- und Software-Cluster angesiedelt, außerdem ist die Software-Industrie in Deutschland Gegenstand mehrerer breit angelegter Forschungsstudien&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Deutsche Software Champions |url=http://deutsche-software-champions.de/ |wayback=20170922005629 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Software-Atlas Deutschland]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Software Industry Survey Deutschland |url=https://www.softwareindustrysurvey.de/ |wayback=20121030111652 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vor den 1960er Jahren wurden Computer entweder durch die Kunden selbst programmiert oder durch die wenigen Computerverkäufer im freien Handel jener Zeit wie [[UNIVAC]] oder [[IBM]]. Das erste Unternehmen, das gegründet wurde um Software-Produkte und Dienstleistungen zu produzieren, war 1955 die [[Computer Usage Company]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd Brügge, Dietmar Harhoff, Arnold Picot, Oliver Creighton, Marina Fiedler |Titel=Open-Source-Software: Eine ökonomische und technische Analyse |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2012 |ISBN=978-3-642-17024-9 |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Software-Industrie expandierte in den frühen 1960er Jahren, fast genau nach dem Zeitpunkt, an welchem Computer erstmals auf den [[Massenmarkt]] gelangten. Universitäten, die Regierung und betriebliche Kunden schafften eine weitreichende Nachfrage nach Software. Viele der Programme wurden zu dieser Zeit im Betrieb selber durch vollzeitbeschäftigte Programmierer-Teams geschrieben. Einige wurden solidarisch umsonst zwischen den Benutzern einer bestimmten Maschine verteilt. Andere wurden auf einer kommerziellen Grundlage angefertigt und in diesem Geschäftszweig beschäftigte Unternehmen wie die [[Computer Sciences Corporation]], gegründet 1959, begannen zu wachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Zheng Qin, Huidi Zhang, Xin Qin, Kaiping Xu, Kouemo Ngayo Anatoli Dimitrov |Titel=Fundamentals of Software Culture |Verlag=Springer |Datum=2018 |ISBN=978-981-13-0701-0 |Seiten=54}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Computerhersteller fingen zu diesem Zeitpunkt ebenfalls an, ihre [[Betriebssystem]]-Software und Programmierumgebungen mit ihren Maschinen zu verbinden, so dass Software und Hardware zu einer Einheit wurden. IBM entschied sich dann 1969 unter dem Druck der laufenden Kartellrechtsverfahren Software und damit verbundene Dienstleistungen von den Hardwareleasingverträgen zu entkoppeln („unbundling“) und für Software Urheberrechtsschutz in Verbindung mit Lizenzverträgen ([[Endbenutzer-Lizenzvertrag]]) vorzusehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=L. Johnson|Titel=A view from the 1960s: how the software industry began| Sammelwerk=IEEE Annals of the History of Computing|Band=20|Nummer=1, Januar–März |Datum=1998|Seiten= 36–42 |DOI=10.1109/85.646207}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die [[Digital Equipment Corporation]] einen relativ preiswerten [[Microcomputer]] auf den Markt brachte, wurde die Verwendung von Rechnern vielen weiteren Unternehmen und Universitäten weltweit möglich gemacht; diese Entwicklung sorgte für die Entstehung einer großen Innovationswelle, welche sich in der Erfindung und Entwicklung von neuen, hochentwickelten [[Programmiersprache]]n und Methodologien äußerte. Neue Software wurde für die Microcomputer entwickelt und andere, einschließlich IBM, folgten schnell DECs Vorbild, was u.&amp;amp;nbsp;a. in der Herstellung des IBM AS400 resultierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David J. Emmick |Titel=Software Development |Verlag=Lulu.com |Datum=2008 |ISBN=978-0-615-22200-4 |Seiten=6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Industrie wuchs sehr schnell Mitte der 1970er Jahre mit dem Aufkommen des [[Personal Computer]]s, welcher die [[Rechenleistung]] der Computer auf den Arbeitstisch der Bürokraft brachte. In den nachfolgenden Jahren entstand auch ein wachsender Markt für [[Computerspiel]]e, [[Anwendungssoftware|Software-Anwendungen]] und [[Dienstprogramm]]e. DOS, [[Microsoft]]s erstes Betriebssystem-Produkt, war das dominante Betriebssystem seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen Jahren des 21. Jahrhunderts kam mit [[Software as a Service]] (SaaS) ein neues erfolgreiches Geschäftsmodell für das [[Internetdienstanbieter#Hosting|Hosting von Software]] auf; ähnliche Geschäftsmodelle gab es allerdings schon zuvor. Für das Anbieterunternehmen verringert SaaS die Sorgen um Software-Piraterie, ermöglicht schnelle Anpassungen der Software auf Kundenwünsche und Sicherheitslücken, da der einzige Zugang über das Web vorliegt und per Definition keine Kundensoftware auf den PC des Endnutzers geladen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marktüberblick ==&lt;br /&gt;
Die Software-Industrie ist eine junge Branche und hat einen hohen Anteil an jungen Unternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Friedewald, H. D. Rombach, P. Stahl, M. Broy, S. Hartkopf, S. Kimpeler, K. Kohler, R. Wucher, P. Zoche: &amp;#039;&amp;#039;Softwareentwicklung in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Informatik Spektrum.&amp;#039;&amp;#039; April 2001, S. 81–90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während die [[Marktschranke]]n niedrig sind und den Markteintritt neuer Unternehmen begünstigen, findet auch eine starke Konsolidierung statt. So ist die Software-Industrie durch eines der höchsten Volumen an [[Unternehmensübernahme]]n gekennzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDH2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß dem Marktforschungsunternehmen [[International Data Corporation]] betrug der Umsatz der weltweiten Software-Industrie 2008 230 Milliarden US-Dollar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDH2&amp;quot; /&amp;gt; Einige der weltgrößten Unternehmen sind unmittelbar (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Microsoft]]) oder mittelbar (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Apple]]) der Software-Industrie zuzurechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Software-Industrie weist Eigenschaften auf, die sie von anderen Branchen unterscheidet:&lt;br /&gt;
* Software ist ein [[digitales Gut]], welches sich zu geringen Kosten reproduzieren lässt. Dies führt auch dazu, dass sich Urheberrechte nur schwer durchsetzen lassen ([[Softwarepiraterie]]).&lt;br /&gt;
* Die Software-Industrie ist durch die leichte Verteilbarkeit von Software stark [[Unternehmen#Internationalisierung|internationalisiert]] und durch globalen Wettbewerb gekennzeichnet. Es besteht kaum Heimvorteil auf nationalen Märkten; beispielsweise erwirtschaften SAP und [[Software AG]] circa 80 bzw. 85 % ihrer Umsätze im Export.&amp;lt;!-- Laut dieser Quelle: &amp;quot;Peter Buxmann, Heiner Diefenbach, Thomas Hess: Die Softwareindustrie: Ökonomische Prinzipien, Strategien, Perspektiven. Springer-Verlag, 2015, ISBN 978-3-662-45589-0, S. 3.&amp;quot; befindet sich der Beleg für diese Angabe in Lünendonk 2007, S. 52 f. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* „Winner-takes-it-all“-Märkte mit einer Vielzahl von [[Unternehmensübernahme]]n durch [[Netzwerkeffekte|Netzeffekte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beachtung dieser speziellen Eigenschaften bildet die Grundelemente der Strategien von Software-Anbietern, [[Software-Ökosystem]]en und [[Unternehmensnetzwerk|Netzwerken von Unternehmen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Karl M. Popp, Ralf Meyer | Titel = Profit from Software Ecosystems: Business Models, Ecosystems and Partnerships in the Software Industry | Verlag= BOD | Ort=Norderstedt, Germany|Datum=2010| ISBN= 3-8391-6983-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung ==&lt;br /&gt;
Die Softwareanbieter können nach verschiedenen Kriterien eingeteilt werden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDH2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Softwareanbieter im engeren Sinne&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Entwicklung von Software. Unterteilbar nach Art der Software bezüglich:&lt;br /&gt;
** Nähe zur Hardware:&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDH2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** Systemsoftware: unter anderem [[Betriebssystem]]e&lt;br /&gt;
*** Systemnahe Software: wie [[Middleware]] und [[Datenbanksystem]]e&lt;br /&gt;
*** [[Anwendungssoftware]]: beispielsweise [[Textverarbeitung]] oder Software für das Rechnungswesen&lt;br /&gt;
** Anwendertyp:&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDH2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** kommerziell („[[Unternehmenssoftware]]“)&lt;br /&gt;
*** privat&lt;br /&gt;
** Standardisierungsgrad:&amp;lt;ref name=&amp;quot;BDH2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*** [[Individualsoftware]]: angepasste Software für ein bestimmtes Kundenunternehmen. Jener Zweig wächst in der [[Indische Softwareindustrie|indischen Softwareindustrie]] besonders stark.&lt;br /&gt;
*** (fließender Übergang durch [[Customizing#Software|Customizing]] der Standardsoftware)&lt;br /&gt;
*** [[Standardsoftware]]: Die Entwicklung erfolgt für standardisierte Bedürfnisse der potenziellen Benutzer. Eine Umfrage unter 489 deutschen CIOs zeigte 2010, dass der Anteil der Unternehmen, die überwiegend Standardsoftware einsetzen (62,9 % der Befragten) tendenziell zunehmen wird.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Softwareanbieter im weiteren Sinne&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– Angebot von Dienstleistungen im späteren Lebenszyklus: Etwa Konfiguration und Anpassung von Standardsoftware von großen Software-Verkäufern wie SAP oder Oracle auf die individuellen Bedürfnisse ihres Kunden. Bei Standardsoftwareherstellern macht dieses Servicegeschäft meist eine deutliche Mehrheit des Umsatzes aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor = Michael A. Cusumano| Titel = The Business of Software: What every Manager, Programmer and Entrepreneur Must Know to Succeed in Good Times and Bad| Verlag = Simon &amp;amp; Schuster| Ort =New York, NY|Datum=2004| Seiten =37}} &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Software]]&lt;br /&gt;
* [[Softwaretechnik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsinformatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Softwarehersteller|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arabsalam</name></author>
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