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	<title>Soft Power - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Okin: /* Anwendende Staaten */ treffender</title>
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		<updated>2025-12-19T19:39:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anwendende Staaten: &lt;/span&gt; treffender&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soft Power&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Deutschen auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;weiche Macht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;sanfte Macht&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist ein von [[Joseph Nye]] geprägter [[politikwissenschaft]]licher Begriff, der die politische [[Macht]]ausübung (insbesondere die Einflussnahme in den internationalen Beziehungen) auf Grundlage [[kultur]]eller Attraktivität, der [[Ideologie]] und auch mit Hilfe [[Internationale Organisation (Völkerrecht)|Internationaler Institutionen]] beschreibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Stanly R. Sloan und Heiko Borchert: &amp;#039;&amp;#039;Hard Power und Soft Power: Plädoyer für einen neuen Transatlantischen Vertrag.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Thomas Jäger (Politikwissenschaftler)|Thomas Jäger]], Alexander Höse, Kai Oppermann (hrsg): &amp;#039;&amp;#039;Transatlantische Beziehungen: Sicherheit – Wirtschaft – Öffentlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag 2005, S. 523 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zentrales Merkmal der &amp;#039;&amp;#039;Soft Power&amp;#039;&amp;#039; ist die Machtausübung durch die Beeinflussung der Ziele politischer [[Akteur]]e, ohne dass dazu (wirtschaftliche) Anreize oder (militärische) Bedrohungen eingesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=M. Große Hüttmann |url=http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/177268/soft-power |titel=Soft Power |werk=bpb.de |datum=2021-10-11 |abruf=2024-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzeptualisierung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Joseph Nye - Chatham House 2011.jpg|mini|hochkant|Joseph Nye (2011)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Joseph S. Nye ist das gängige Verständnis von &amp;#039;&amp;#039;Power&amp;#039;&amp;#039; eine bewusste, aktiv getroffene Handlung, die sich insbesondere in Kontrolle und Befehlen äußert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Hierzu schreibt Joseph S. Nye: „The skeptics who want to define power only as deliberate acts of command and control are ignoring the second, or structural, face of power – the ability to get the outcomes you want without having to force people to change their behavior through threats or payments“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Fähigkeit, andere Akteure dazu zu bewegen, denselben politischen Willen zu entwickeln und folglich dieselben Ziele zu verfolgen wie ein Staat selbst würde bei einer engeren Auslegung des Begriffs &amp;#039;&amp;#039;Power&amp;#039;&amp;#039; nicht als &amp;#039;&amp;#039;powerful&amp;#039;&amp;#039; bewertet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Soft Power&amp;#039;&amp;#039; wird von Nye in Abgrenzung und als Gegensatz zur [[Hard Power]], die ökonomische und militärische Stärke voraussetzt und auf der Grundlage von (ökonomischen) Anreizen oder (militärischen) Bedrohungen besteht, entwickelt. Sie wird als neben &amp;#039;&amp;#039;Hard Power&amp;#039;&amp;#039; weiterer, indirekter Weg politischer Machtausübung beschrieben&amp;lt;ref&amp;gt;vgl.: Joseph S. Nye: &amp;#039;&amp;#039;Bound to Lead: The Changing Nature of American Power.&amp;#039;&amp;#039; Basic Books 1990, S. 31ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist auf die Fähigkeit (politischer Akteure) gestützt, die politischen Präferenzen anderer Akteure zu beeinflussen. Diese Fähigkeit zur Beeinflussung und Formung politischer Präferenzen ist entsprechend der Konzeptualisierung Nyes und im Unterschied zur Machtausübung auf Grundlage von wirtschaftlichen und militärischen Anreizen und Bedrohungen eng an immaterielle [[Wertvorstellung|Werte]] gebunden. Bedeutend dabei ist, dass diese Werte eine anziehende Wirkung entfalten oder geteilt werden. [[Ressource]]n der &amp;#039;&amp;#039;Soft Power&amp;#039;&amp;#039; sind dementsprechend Werte, die eine solche Anziehung hervorrufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benefits&amp;quot;&amp;gt;vgl.: Joseph S. Nye: [http://hbswk.hbs.edu/archive/4290.html &amp;#039;&amp;#039;The Benefits of Soft Power.&amp;#039;&amp;#039; 2004.] Abgerufen am 7. Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nye zeigt drei primäre Quellen der Soft Power von Staaten auf: die Kultur, die politischen Werte und die auswärtige Politik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Joseph S. Nye: &amp;#039;&amp;#039;Soft Power. The means to success in world politics,&amp;#039;&amp;#039; New York, PublicAffairs 2004, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Jürgen Hartmann (Politikwissenschaftler)|Jürgen Hartmann]] macht Religion und Sprache als von jeher bedeutende Quellen der Soft Power aus, in der Neuzeit zudem auch Wissenschaft und Technik.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Beziehungen.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag 2009, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dieser Grundlage stellt die Soft Power die Fähigkeit politischer Akteure, womit im internationalen Kontext zumeist [[Staat]]en gemeint sind, dar, andere Akteure dazu zu bewegen, denselben politischen Willen zu entwickeln und folglich dieselben Ziele zu verfolgen, wie man selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl.: Alexander Höse: &amp;#039;&amp;#039;Selling America: Die Public Diplomacy der USA vor dem Irakkrieg 2003.&amp;#039;&amp;#039; In Thomas Jäger und Henrike Viehrig (hrsg): &amp;#039;&amp;#039;Die amerikanische Regierung gegen die Weltöffentlichkeit?&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag 2008, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nyes Konzept entsprechend, ist die Soft Power von jeher ein Schlüsselelement politischer Führung. Das Zusammenspiel von &amp;#039;&amp;#039;Soft-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hard Power&amp;#039;&amp;#039; kann nach Nye sowohl gegenseitig bestärkend als auch gegenseitig beeinträchtigend sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Benefits&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fähigkeit eines Akteurs zur erfolgreichen Kombination von Soft Power und Hard Power benennt Nye als &amp;#039;&amp;#039;Smart Power&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Geraldo Zaharan und Leonardo Ramos: &amp;#039;&amp;#039;From hegemony to soft power: implications of a conceptual change.&amp;#039;&amp;#039; In [[Inderjeet Parmar]] und Michael Cox (hrsg): &amp;#039;&amp;#039;Soft power and US foreign policy: theoretical, historical and contemporary perspectives.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, New York 2010, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Nye hat den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Soft Power&amp;#039;&amp;#039; in seiner 1990 erschienenen Monographie &amp;#039;&amp;#039;Bound to lead: the changing nature of American power&amp;#039;&amp;#039; eingeführt und in seinem 2004 erschienenen Buch &amp;#039;&amp;#039;Soft Power: The Means to Success in World Politics&amp;#039;&amp;#039; weiterentwickelt. Insbesondere im politikwissenschaftlichen Teilbereich [[Internationale Beziehungen]] ist der Begriff inzwischen etabliert, wobei man sich zumeist auf die von Nye gegebene Definition bezieht. Zunehmend findet der Begriff auch in der Presseberichterstattung Anwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://news.google.com/archivesearch?pz=1&amp;amp;ned=us&amp;amp;hl=en&amp;amp;as_scoring=r&amp;amp;as_maxm=6&amp;amp;q=%22Soft+Power%22&amp;amp;as_qdr=m&amp;amp;as_drrb=q&amp;amp;as_mind=8&amp;amp;as_minm=5&amp;amp;cf=all&amp;amp;as_maxd=7 „Soft Power“ Google News Archive Search], abgerufen am 7. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
=== Vereinigte Staaten ===&lt;br /&gt;
Das Aushängeschild für Nyes Konzept der Soft Power sind die Vereinigten Staaten. In dem Vierteljahrhundert nach ihrem Sieg im [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]] zogen die USA die Welt mit liberal-demokratischer Politik, [[Freie Marktwirtschaft|freier Marktwirtschaft]] und Grundwerten wie den [[Menschenrechte]]n in ihren Bann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Li&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eric Li |url=https://foreignpolicy.com/2018/08/20/the-rise-and-fall-of-soft-power/ |titel=The Rise and Fall of Soft Power |werk=[[Foreign Policy]] |datum=2018-08-20 |sprache=en |abruf=2021-09-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem geschickten Einsatz von Soft Power gelang es dem amerikanischen Liberalismus, eine Rekordzahl politischer, wirtschaftlicher und wertebezogener Vereinbarungen durch ein neues System zu ersetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Li&amp;quot; /&amp;gt; In dem Versuch, dieses neue System nachhaltig zu gestalten und ihre ehemaligen Konkurrenten noch enger an sich zu binden, führten die USA eine Initiative zur Gründung und Erweiterung internationaler Institutionen an, die ihre neue Ordnung unterstützen sollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Li&amp;quot; /&amp;gt; Institutionen wie die [[Welthandelsorganisation]], die [[Weltbank]] und der [[Internationaler Währungsfonds|Internationale Währungsfonds]] haben die Führungsrolle der USA erfolgreich durch die Regeln und Normen legitimiert, die ihre internationale Ordnung definierten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wei Liang |Titel=China’s Soft Power in Africa: Is Economic Power Sufficient? |Sammelwerk=Asian Perspective |Band=36 |Nummer=4 |Datum=2012 |ISSN=0258-9184 |Seiten=667–692 |JSTOR=42704810}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Aufstieg [[Volksrepublik China|Chinas]] stellt sich allerdings immer mehr die Frage, ob Nyes traditionelle Definition von Soft Power an Bedeutung verloren hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
Deutschland ist nach Ansicht von [[Herfried Münkler]] als [[Mittelstaat|Mittelmacht]] stärker auf den Einsatz von &amp;#039;&amp;#039;Soft Power&amp;#039;&amp;#039; angewiesen als eine [[Großmacht|Groß-]], [[Weltmacht|Welt-]] oder [[Supermacht]]. [[Georg Schütte (Staatssekretär)|Georg Schütte]] rät Deutschland, sich stärker auf seine &amp;#039;&amp;#039;Soft Power&amp;#039;&amp;#039; zu besinnen. So verfüge Deutschland mit [[Bildung]] zwar über eine wichtige Ressource, mache diese aber nicht hinreichend in einer &amp;#039;&amp;#039;Soft-Power-Politik&amp;#039;&amp;#039; nutzbar. Schütte plädiert daher dafür, die deutsche [[Wissenschaftspolitik]] stärker mit der Wirtschafts-, Entwicklungs- und Außenpolitik zu verzahnen, auch um den Vorsprung, den andere Länder bereits erreicht hätten, auszugleichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Huberta von Voss-Wittig: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.bundestag.de/blob/189706/8c40cb75069889f8829a5a0db838da1f/soft_power-data.pdf Soft Power]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Aktueller Begriff&amp;#039;&amp;#039; (Nr. 45/06 vom 3. November 2006), Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestags, PDF-Datei im Portal &amp;#039;&amp;#039;bundestag.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 17. November 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europäische Union ===&lt;br /&gt;
Die Europäische Union ist das Ergebnis friedlicher Einigungsprozesse im Zuge [[Erweiterung der Europäischen Union|mehrfacher Erweiterungen]] und der kontinuierlichen [[Europäische Integration|Europäischen Integration]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carl Bildt |url=http://www.cer.eu/in-the-press/europe-must-keep-its-soft-power |titel=Europe must keep its &amp;#039;soft power&amp;#039;. Opinion piece |hrsg=Centre for European Reform; Financial Times |datum=2005-06-01 |abruf=2018-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur &amp;#039;&amp;#039;Soft Power&amp;#039;&amp;#039; der EU tragen [[Grundwerte der Europäischen Union|Europäische Werte]] und die Erschaffung einer gemeinsamen [[Europäische Identität|Europäischen Identität]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://europe.unc.edu/iron-curtain/power-and-politics-the-prisoners-dilemma/the-eu-and-soft-power/ |titel=The EU and soft power |hrsg=Center for European Studies, University of South Carolina and Chapel Hill |abruf=2018-05-12 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Geschichte wird teils als ihre stärkste Quelle von &amp;#039;&amp;#039;Soft Power&amp;#039;&amp;#039; betrachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivanchenko-2017&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=V. Ivanchenko, D. Khromakov, A. Margoev, K. Sukhoverkhov |url=http://www.sant.ox.ac.uk/sites/default/files/university-consortium/files/report_on_hard_and_soft_power_hse-mgimo.pdf |titel=Power in International Politics: Does the World Go Hard? |werk=University Consortium Annual Conference |datum=Oktober 2017 |abruf=2018-05-13 |format=PDF |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für ihre sechs Jahrzehnte währenden Bemühungen um Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte erhielt die EU im Jahr 2012 den [[Friedensnobelpreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Aspekt von &amp;#039;&amp;#039;Soft Power&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Diplomatie]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ivanchenko-2017&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Kagen, zitiert nach: {{Internetquelle |autor=Erkki Tuomioja |url=http://www.culturaldiplomacy.org/academy/content/articles/speakers/detailed/erkki-tuomioja/erkki-tumioja_-_the-role-of-soft-power-in-eu-common-foreign-policy.pdf?Interview-with-Erkki-Tuomioja-Former-Finnish-Foreign-Minister |titel=The Role of Soft Power in EU Common Foreign Policy |werk=International Symposium on Cultural Diplomacy |datum=2009-07-30 |abruf=2018-05-12 |format=PDF |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Eigenschaft als Institution, deren Existenz auf &amp;#039;&amp;#039;Soft Power&amp;#039;&amp;#039; beruht, wird der EU teils eine Vermittlerrolle als Peacemaker in internationalen Konflikten zugeschrieben. Allerdings sind es meist einzelne Staaten, die eine vermittelnde Rolle in internationalen Konflikten einnehmen. Die EU wird u.&amp;amp;nbsp;a. als Ressourcengeber für die finanzielle Unterstützung von Aufbauarbeiten nach Krisenende aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dcaf.ch/sites/default/files/publications/documents/International_Peace_Mediation.pdf |titel=International Peace Mediation: A New Crossroads for the European Union |hrsg=Geneva Centre for the Democratic&lt;br /&gt;
Control of Armed Forces (DCAF), Brussels Office; International Security Information Service, Europe (ISIS Europe) |abruf=2018-05-12 |format=PDF |titelerg=EU Crisis Management Papers Series}} S.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Russland ===&lt;br /&gt;
Die russischen Staatsmedien wie [[RT (Fernsehsender)|RT]] oder [[Russia Beyond the Headlines]] sollten ab 2005 respektive 2007 gemäß dem Prinzip ‚Soft Power‘ ein positives Russlandbild vermitteln und derart befreundete Staaten „bei der Stange halten“. Schon ab 2008 wurde diese Idee teils aufgegeben und es wurde zur Bekämpfung westlicher Werte übergegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://republic.ru/posts/103741 Wie Putin mit Propaganda die Herzen der Konservativen im Westen gewann und nach der Invasion der Ukraine alles verliert], Republic.ru, 4. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Januar 2014 war die anstelle einer Attraktivität für Investitionen eine Ernüchterung über die politische Entwicklung getreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osteuropa120014&amp;quot;&amp;gt;Gemma Pörzgen: [https://www.jstor.org/stable/44936530 &amp;#039;&amp;#039;„Soft Power“ und Imagepflege aus Moskau: Leichtes Spiel für PR-Offensive in der Medienkrise&amp;#039;&amp;#039;], [[Osteuropa (Zeitschrift)|Osteuropa]], Band 64, Heft 1 Im Namen des Volkes: Revolution und Reaktion (JANUAR 2014), S. 63–88&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== China ===&lt;br /&gt;
China nennt seine Imagekampagne „Charme-Offensive“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Osteuropa120014&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soft Power Survey ==&lt;br /&gt;
Das internationale Nachrichten- und Lifestylemagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Monocle]]&amp;#039;&amp;#039; stellt alljährlich einen &amp;#039;&amp;#039;Soft Power Survey&amp;#039;&amp;#039; auf. Für das Jahr 2012 belegte demnach Deutschland hinter dem Vereinigten Königreich (1.&amp;amp;nbsp;Platz) und den Vereinigten Staaten (2.&amp;amp;nbsp;Platz) den dritten Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://monocle.com/film/affairs/soft-power-survey-2012/ &amp;#039;&amp;#039;Soft Power Survey – 2012.&amp;#039;&amp;#039;] Video (2013, 7:31 min) im Portal &amp;#039;&amp;#039;monocle.com&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 17. November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ende 2013 veröffentlichte &amp;#039;&amp;#039;Soft Power Survey&amp;#039;&amp;#039; listete Deutschland sodann auf Platz&amp;amp;nbsp;1.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thelocal.de/20131121/germany-number-one-for-soft-power &amp;#039;&amp;#039;Germany tops world ‘soft power’ rankings.&amp;#039;&amp;#039;] Artikel vom 21. November 2013 im Portal &amp;#039;&amp;#039;local.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 19. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2014 nahm Deutschland vor dem Vereinigten Königreich und hinter den Vereinigten Staaten den zweiten Platz ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://monocle.com/film/affairs/soft-power-survey-2014-15/ |wayback=20190502232043 |text=&amp;#039;&amp;#039;Soft Power Survey 2014/15.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-05-12 01:47:20 InternetArchiveBot }} Video im Portal &amp;#039;&amp;#039;monocle.com&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 8. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph S. Nye: &amp;#039;&amp;#039;Soft Power.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Foreign Policy.&amp;#039;&amp;#039; (1990), 80 (3), 153–171 ([http://faculty.maxwell.syr.edu/rdenever/PPA-730-27/Nye%201990.pdf PDF-Datei]).&lt;br /&gt;
* Joseph S. Nye: &amp;#039;&amp;#039;Bound to Lead: The Changing Nature of American Power.&amp;#039;&amp;#039; Basic Books, New York 1990.&lt;br /&gt;
* Joseph S. Nye: &amp;#039;&amp;#039;Das Paradox der amerikanischen Macht. Warum die einzige Supermacht der Welt Verbündete braucht.&amp;#039;&amp;#039; Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2003.&lt;br /&gt;
* Joseph S. Nye: &amp;#039;&amp;#039;Soft Power. The means to success in world politics.&amp;#039;&amp;#039; New York, PublicAffairs 2004.&lt;br /&gt;
* Joshua Kurlantzick: &amp;#039;&amp;#039;Charm Offensive: How China&amp;#039;s Soft Power is Transforming the World.&amp;#039;&amp;#039; Yale University Press, 2007, ISBN 978-0-300-11703-5.&lt;br /&gt;
* Joseph S. Nye: &amp;#039;&amp;#039;The Powers to Lead.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, New York 2008.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Goldthau]], Nick Sitter: &amp;#039;&amp;#039;Soft power with a hard edge: EU policy tools and energy security&amp;#039;&amp;#039;, Review of International Political Economy, Band 22 (2015), Nr. 5 ([https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/09692290.2015.1008547 englisch])&lt;br /&gt;
* Hendrik W. Ohnesorge: &amp;#039;&amp;#039;Soft Power: The Forces of Attraction in International Relations.&amp;#039;&amp;#039; Cham: Springer International, 2020, ISBN 978-3-030-29921-7 ([https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-030-29922-4 Link]).&lt;br /&gt;
* Hendrik W. Ohnesorge: &amp;#039;&amp;#039;Soft Power and the Future of U.S. Foreign Policy.&amp;#039;&amp;#039; Manchester: Manchester University Press, 2023, ISBN 978-1-5261-6911-2 ([https://www.manchesterhive.com/display/9781526169136/9781526169136.xml Link]).&lt;br /&gt;
* Hendrik W. Ohnesorge: &amp;#039;&amp;#039;Soft Power and Charismatic Leadership in German-American Relations&amp;#039;&amp;#039;. Cham: Springer International, ISBN 978-3-031-96439-8 ([https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-96440-4 Link]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationale Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Macht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Okin</name></author>
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