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	<title>Sofa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;44Pinguine: /* Bezeichnungen */ ohne &quot;man&quot;</title>
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		<updated>2026-02-22T13:45:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bezeichnungen: &lt;/span&gt; ohne &amp;quot;man&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Möbelstück. Für weitere Bedeutungen siehe [[Sofa (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:19CentSofaMusDF.JPG|mini|Klassisches Sofa aus dem 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:IMG Sofa.jpg|mini|Modernes Sofa in Gebrauch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sofa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Couch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kanapee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Diwan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein mehrsitziges [[Polstern|gepolstertes]] [[Sitzmöbel|Sitz-]] und Liegemöbel. Aufgrund ihres höheren [[Sitzen|Sitz]][[komfort]]s wird heute die Bettcouch der eher selten gewordenen [[Chaiselongue]] vorgezogen, die stark an das antike [[Triclinium]] oder die moderne [[Récamière]] erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Sofa&amp;#039;&amp;#039; (Plural &amp;#039;&amp;#039;Sofas&amp;#039;&amp;#039;) geht zurück auf {{arS|صفة&amp;amp;lrm;|d=ṣuffa|b=gepolsterte Ruhebank, auch: mit Decken oder Teppichen als Sitz- oder Liegestatt hergerichtete breite [[Lehm]]erhöhung; ursprünglich auch: Kissen auf dem Kamelsattel}}.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Lorenz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die sieben Abenteuer des Prinzen Hatem.&amp;#039;&amp;#039; (1977) Kiepenheuer, Leipzig/Weimar 1990, S. 294&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kluge: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ging erst Ende des 17. Jahrhunderts in den deutschen Sprachgebrauch über, als die damaligen Sofas den heutigen Gestellen mit Polsterung entsprachen. Das [[Englische Sprache|englische]] Wort &amp;#039;&amp;#039;Couch&amp;#039;&amp;#039; kommt von {{frS|&amp;#039;&amp;#039;coucher&amp;#039;&amp;#039;}} ‚liegen‘, urspr. {{laS|&amp;#039;&amp;#039;collocare&amp;#039;&amp;#039;}} ‚zusammenfügen‘. &amp;#039;&amp;#039;Kanapee&amp;#039;&amp;#039; kommt von {{frS|&amp;#039;&amp;#039;canapé&amp;#039;&amp;#039;}}, von {{laS|&amp;#039;&amp;#039;conopeum&amp;#039;&amp;#039;}} ‚Himmelbett‘, von {{grcS|κωνωπεῖον}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Diwan&amp;#039;&amp;#039; ist von {{faS|دیوان&amp;amp;lrm;|d=dīwān|b=Gerichtshof}}, eigentlich ‚Kanzlei‘, ‚Amt‘, ‚Büro‘, zugeordnetes arabisches Verb &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ar-Latn|dawwana}}&amp;#039;&amp;#039; ‚aufzeichnen‘, ‚eintragen‘, ‚registrieren‘, abgeleitet. Es verweist im deutschen Sprachraum seit 1806 in der Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;Polsterbank&amp;#039;&amp;#039; (ursprünglich bezogen auf den bequemen Sitz eines Beamten)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Aufl., hrsg. von [[Walther Mitzka]], De Gruyter, Berlin/New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 135 f. (&amp;#039;&amp;#039;Diwan&amp;#039;&amp;#039;), hier: S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt; auf Sitzmöbel, wie sie in orientalischen Amtsstuben zu finden sind, und wurde vor allem im 19. und 20. Jahrhundert verwendet. Regional kommen auch die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bettbank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bettcouch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Forngrekisk vilsoffa (ur Nordisk familjebok).png|mini|Darstellung eines Sofas im antiken Griechenland im &amp;#039;&amp;#039;[[Nordisk familjebok]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Schon in der griechischen Antike gab es ein Möbelstück zum Sitzen und Ruhen, die sogenannte [[Kline]]. Sie spielte nicht nur im privaten Alltag eine bedeutende Rolle, sondern auch beim Speisen mit Gästen und in großer Gesellschaft. Im 7./6. Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurden Klinen aus Marmor, Elfenbein, Holz oder Metall angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 17. Jahrhundert wurden Sofas erstmals in [[England]] und [[Deutschland]] hergestellt und waren ausschließlich dem Adel vorbehalten, da es sich um teure Luxusmöbel handelte. Anfangs waren die Holzmöbel sehr massiv, später sehr viel aufwendiger verziert und mit edlen Polsterstoffen bezogen, beispielsweise die opulenten Möbel am Hofe [[Ludwig XIV.|Ludwigs&amp;amp;nbsp;XIV.]] Im Rokoko wurde der Stil der Sofas immer filigraner, florale Gestaltungselemente waren hier ausschlaggebend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |title=Universität Kiel, Historisches Seminar: Die Möbel in ihren Stilepochen |url=http://www.uni-kiel.de/histosem/gza/klein/kapitel/2themen/3sammlung/31epochen/mainframe1.htm |archiveurl=https://web.archive.org/web/20150701004919/http://www.uni-kiel.de/histosem/gza/klein/kapitel/2themen/3sammlung/31epochen/mainframe1.htm |archivedate=2015-07-01 |accessdate=2015-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:039 Theresianism Style - Interiors.jpg|mini|Sofa, Nussholz geschnitzt. An den Zargen, den sechs geschwungenen Beinen und den in Voluten auslaufenden Armstützen Rocaillemotive und Schnörkel. Theresianisch, 1750–1760]] &lt;br /&gt;
Nach dem [[Hofzeremoniell]] an den europäischen [[Hofstaat|Höfen]] war das Kanapee im 18. Jahrhundert dem jeweiligen Inhaber des Hauses, ranggleichen und ranghöheren Besuchern vorbehalten. Seine Sitzhöhe wurde so festgelegt, dass der Ehrenplatz am Sofatisch zum Essen, Trinken, Lesen, zur [[Konversation (Gespräch)|Konversation]] und Handarbeit sich gleichermaßen eignete. Zur Ausstattung gehörten mit demselben Stoff überzogene Rollen und fest aufgepolsterte [[Kissen]], die vor die schrägen Seitenlehnen gelegt wurden und damit [[Armlehne]]n abgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polsterbänke wurden analog zu den Formen der Polsterstühle konstruiert. „Das häufigere Kanapee hingegen machte die Formenentwicklung zweier Grundformen durch. Die seltenere Version blieb das aus den Traditionen des 18. Jahrhunderts heraus entstandenen Kanapee mit gerader, tiefergelegten Armlehnen und hoher, gerade geführter Rücklehne&amp;amp;nbsp;– gleichsam ein verbreiteter [[Sessel|Polstersessel]]. Gebräuchlicher war im Biedermeier eine Kanapeekonstruktion&amp;amp;nbsp;– gemeinhin als ‚Biedermeiersofa‘ bezeichnet, die in Bogen- oder S-Form ausgestellte, hohe Seitenlehnen aufwies, über die sich noch einmal eine bogenförmig geschwungenen Rücklehne erhob.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Ottomeyer]]; Axel Schlapka: &amp;#039;&amp;#039;Biedermeier: Interieurs und Möbel.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Heyne Verlag, München 1991, ISBN 3-453-04417-7, S. 161–162.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Form wurde vom sogenannten [[Schlittenbett|lit bateau]], dem Bett in Schiffsform, abgeleitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1810 und 1840 entwickelten sich die schmalen, verjüngenden Seitenlehnen in voluminösere Formen, geziert durch [[Relief]]schnitzerei in Form etwa von [[Delfine]]n, [[Schwäne]]n und [[Füllhorn|Füllhörnern]]. Das Kanapee, das bequem mehreren Personen Platz bot und mit Stühlen um einen großen Tisch zu einer Sitzgruppe verbunden wurde, war das wichtigste Sitzmöbel im [[Biedermeier]]. Es markierte das Zentrum des Wohnraumes. Deshalb wurde auch das Hauptbild des Zimmers traditionell über dem Kanapee angebracht. Das heutige Wort „Sofa“ kam erst viel später auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:A brown sofa (2005-03-03).jpg|mini|Braunes Sofa]]  &lt;br /&gt;
Sofas mit Sprungfedern und Rückenlehnen zum Anlehnen beim Sitzen kamen erst im 19. Jahrhundert auf und wurden im Zuge der [[Industrielle Revolution|industriellen Revolution]] zu Massenprodukten. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich das Sofa zum Alltagsmöbel für jedermann und wurde immer erschwinglicher. Garnituren aus mehreren Polstermöbeln waren in den meisten Haushalten zu finden. Zahlreiche Designer und Künstler entwarfen berühmte Sofas wie beispielsweise die schlichte „Swan Couch“ des Dänen [[Arne Jacobsen]] oder das millionenfach verkaufte IKEA-Sofa [[Klippan (Sofa)|Klippan]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |title=Die Geschichte des Sofas – von der Antike bis zur Neuzeit |url=https://www.moebelhaus-remer.de/media/content/die-geschichte-des-sofas.pdf |archiveurl=https://web.archive.org/web/20150701014041/https://www.moebelhaus-remer.de/media/content/die-geschichte-des-sofas.pdf |archivedate=2015-07-01 |format=PDF |accessdate=2015-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen existieren unter dem Sammelbegriff &amp;#039;&amp;#039;Sofa&amp;#039;&amp;#039; zahlreiche Varianten, beispielsweise:&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Ostfriesensofa&amp;#039;&amp;#039; ist ein Tisch- oder Küchensofa mit seitlich abklappbaren Armlehnen.&lt;br /&gt;
* die [[Ottomane]], die [[Chaiselongue]] und die [[Récamière]],&lt;br /&gt;
* das &amp;#039;&amp;#039;Schlafsofa&amp;#039;&amp;#039;, ein ausziehbares oder ausklappbares Sofa, dessen Sitzfläche sich durch einen einfachen Mechanismus zu einem Schlafplatz vergrößern lässt. Diese Bauart hat den Vorteil, dass sie platzsparend ist und sie wurde schon im 18. Jahrhundert vor allem für kleine Wohnungen und gelegentliche Schlafmöglichkeiten entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27646518-19101110-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=7&amp;amp;cHash=3cba8ad655ee0e961ae42ed6d8c65558 Annonce der Firma &amp;#039;&amp;#039;Jaekels Patentmöbel, Berlin&amp;#039;&amp;#039;], &amp;#039;&amp;#039;Berliner Tageblatt/Der Weltspiergel&amp;#039;&amp;#039;, 10. November 1910.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Loriots Sofa.JPG|mini|[[Loriot]]s grünes Sofa in der [[Deutsche Kinemathek|Deutschen Kinemathek]], 2012]] &lt;br /&gt;
Ein Sofa ist in privaten [[Wohnzimmer]]n, in Flughafen[[lounge]]s sowie beim [[Psychologe]]n und [[Psychotherapeut]]en zu finden. Bei letztgenannten&amp;lt;!-- Orten --&amp;gt; soll es im Sprechzimmer für eine entspannte Atmosphäre sorgen und damit gute Voraussetzungen für die [[Psychoanalyse]] schaffen. „Reif für die Couch“ oder „ein Fall für die Couch“ wird [[Sprichwort|sprichwörtlich]] als Synonym für „der [[Psychotherapie]] bedürfen“ benutzt. „Sofasport“ ist eine ironische Redewendung, die für (das passive) Fernsehen (nicht nur von Sportsendungen) auf dem Sofa benutzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt geworden ist das grüne [[Biedermeier]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;sofa, auf dem der Humorist und Künstler [[Loriot]] seine Sketche präsentierte. Seine Vorliebe für dieses Möbelstück übertrug Loriot in die Trickfilme &amp;#039;&amp;#039;[[Wum und Wendelin]]&amp;#039;&amp;#039;. Weitere farblich auffällige Sofas machten danach „Karriere“ im Fernsehen und im Rundfunk. So gibt es auf [[Bayern&amp;amp;nbsp;1]] eine Talksendung mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Blaue Couch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/radio/bayern1/sendungen/blaue-couch/index.html Die Blaue Couch] auf www.br.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vorspann der langjährigen US-amerikanischen Zeichentrickserie &amp;#039;&amp;#039;[[Die Simpsons]]&amp;#039;&amp;#039; spielt das Familiensofa eine variierend pointierende Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sofagarnitur ==&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sofagarnitur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Polster- &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Couchgarnitur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wohnlandschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jan Tißler |url=https://wohnparc.de/magazin/ratgeber-wohnlandschaften-und-sitzgruppen-luxurioese-entspannung/ |titel=Ratgeber Wohnlandschaften und Sitzgruppen: Luxuriöse Entspannung |datum=2022-01-04 |sprache= |abruf=2023-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://edlerwohnen.de/pages/wohnlandschaft-im-uberblick |titel=Was ist eine Wohnlandschaft? |sprache=de |abruf=2023-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sofa-ratgeber.de/glossar/wohnlandschaft/ |titel=Wohnlandschaft – Begriffserklärung – Bauarten &amp;amp; Komfort {{!}} Sofa-Ratgeber.de |abruf=2023-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine Zusammenstellung einzelner [[Polstern|gepolsterter]] Sitzmöbel.&lt;br /&gt;
Das Wort Garnitur beschreibt dabei die Zusammengehörigkeit der einzelnen Möbelstücke, d.&amp;amp;nbsp;h., dass die Einzelkomponenten das gleiche Design und den gleichen Bezug besitzen. Sie besteht meist aus einer Couch und zwei Sesseln.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Couch.&amp;#039;&amp;#039; In: Andreas Cyffka (Hrsg.): [http://books.google.de/books?id=T0svpj1xBkcC&amp;amp;pg=PA740&amp;amp;dq=Polstergarnitur&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=mYBCTrG7MJDysgaW_8XtBw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=59&amp;amp;ved=0CPECEOgBMDo#v=onepage&amp;amp;q=Polstergarnitur&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Pons Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache.&amp;#039;&amp;#039;] Klett, Stuttgart 2006, ISBN 3-12-517044-3, S. 260.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauarten ===&lt;br /&gt;
In der Regel bezieht sich die Bezeichnung auf eine Kombination von Sofas mit einer unterschiedlichen Anzahl von Sitzplätzen. Sie wird daher auch als Sofa- oder 3-2-1-Garnitur bezeichnet. Polster-/Sofagarnituren sind als Möblierung für [[Wohnzimmer]] vorgesehen. Sie sind in vielen unterschiedlichen Farben, Formen, Funktionen und Materialien zu bekommen. Im Gegensatz zu einer Rundecke&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Möbelstück mit rundem Rücken, das die 90°-Ecke der Sofagarnitur bildet.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder einem Ecksofa, die durch ihre Bauart nur in einer Position stehen können, ist die Polstergarnitur variabel im Raum kombinierbar. Laut einer Untersuchung von 1980 gehörte die Polstergarnitur „zur Standardausstattung der überwiegenden Mehrzahl aller deutscher Wohnzimmer“&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Peel: [http://books.google.de/books?id=FWcSAQAAIAAJ&amp;amp;q=Polstergarnitur&amp;amp;dq=Polstergarnitur&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=mYBCTrG7MJDysgaW_8XtBw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=17&amp;amp;ved=0CJwBEOgBMBA &amp;#039;&amp;#039;Die Wahrnehmung von Wohnzimmern und ihrer Bewohner.&amp;#039;&amp;#039;] Verlag Ruprecht-Karls-Universität, Heidelberg 1980, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 83 % der Haushalte besaßen eine solche.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Grefermann: [http://books.google.de/books?id=tteOJU3wSuEC&amp;amp;pg=PA77&amp;amp;dq=Polstergarnitur&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=mYBCTrG7MJDysgaW_8XtBw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=41&amp;amp;ved=0CJQCEOgBMCg#v=onepage&amp;amp;q=Polstergarnitur&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Holzverarbeitende Industrie aus der Sicht der siebziger Jahre.&amp;#039;&amp;#039;] Verlag Duncker &amp;amp; Humblot, 1978, ISBN 3-428-04198-4, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Design ===&lt;br /&gt;
Im Laufe der letzten 60 Jahre waren Polster-/Sofagarnituren mal mehr und mal weniger beliebt. Auch das [[Design]] variierte während der letzten Jahrzehnte stark. Während der 1950er und 1960er Jahre dominierten noch Materialien wie Holz in Kombination mit Stoff. Die Farben waren eher gedeckt und das Design funktional. In den 1950er Jahren saß die deutschsprachige Bevölkerung bevorzugt auf „Rundecken“. Auch waren [[Sessel]], z.&amp;amp;nbsp;B. Club-/Cocktail- und Fernsehsessel, beliebte Einrichtungsgegenstände. Zum Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre wandelte sich der Einrichtungsstil wesentlich, denn auch die Materialien veränderten sich. [[Leder]] oder [[Kunststoff]] dominierte. Anstelle von gedeckten Farbtönen bevorzugte man grelle Farben und große Muster ([[Hippie|Flower-Power]]-Zeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Garnituren heute zeichnen sich meistens durch klare Formen und Farben aus. Der Einzelsitzplatz wird teilweise durch einen Hocker ersetzt, der variabel –&amp;amp;nbsp;auch als Tisch&amp;amp;nbsp;– genutzt wird. Der Trend geht zum Minimalistischen hin, ohne große Muster oder schnörkelige Verzierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Louis Penfield House Living Room West Side.jpg|mini|hochkant|Sitzreihe im Wohnraum des [[Louis Penfield House]]]]&lt;br /&gt;
[[Frank Lloyd Wright]], der generell eine Vorliebe für Einbaumöbel hatte, hat die nach seinem Entwurf erbauten Wohnhäuser mehrheitlich mit fest installierten gepolsterten Sitzreihen ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Taptschan]], erhöhter Liege- und Essplatz in den muslimischen Ländern Zentralasiens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Claudia Guderian: &amp;#039;&amp;#039;Die Couch in der Psychoanalyse. Geschichte und Gegenwart von Raum und Setting.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2003, ISBN 3-17-018048-7.&lt;br /&gt;
* [[Lydia Marinelli]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Couch. Vom Denken im Liegen.&amp;#039;&amp;#039; Sigmund Freud Privatstiftung. Prestel, München u.&amp;amp;nbsp;a. 2006, ISBN 3-7913-3688-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Couches|Sofa}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4181725-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sitzmöbel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liegemöbel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;44Pinguine</name></author>
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