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	<title>Sodenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T08:17:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sodenberg&amp;diff=1699720&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-11-22T07:47:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|HÖHE= 481.3&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG= {{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
|BILD= Saaletal mit Sodenberg.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Der Sodenberg, Saaletal mit Untereschenbach und Diebach&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Landkreis Bad Kissingen]], [[Bayern]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Rhön]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50/6/14.5/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9/48/35.9/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-BY&lt;br /&gt;
|TYP= [[Schlotfüllung]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Basalt]]&lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= – Naturschutzgebiet &amp;#039;Sodenberg-Gans&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;– früher mit [[Burg Sodenberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sodenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|481.3|DE-NHN|link=true}},{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} früher Schottenberg oder Kiliansberg) ist ein [[Basaltkegel]] am Ufer der [[Fränkische Saale|Fränkischen Saale]] auf der Gemarkung der Stadt [[Hammelburg]] im [[Bayern|bayerischen]] [[Landkreis Bad Kissingen]] zwischen den Ortschaften [[Ochsenthal]] und [[Weickersgrüben]]. Er bildet die Grenze zwischen der waldreichen [[Südrhön]] und dem fränkischen Hügelland. Ein Großteil des Bergs ist Bestandteil des [[Natura 2000|FFH]]- und Naturschutzgebiets [[Sodenberg-Gans]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FFH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Besonderheit ist der inzwischen aufgelassene [[Steinbruch]] zu sehen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde [[Basalt]] aus dem [[Vulkanschlot]] gefördert, so dass nun in dem umgebenden Kalkgestein ein Krater mit etwa 150 Meter Durchmesser enthalten ist, der in etwa dem Magmapfropfen entspricht. Die ursprüngliche Form des Bergs habe nach alter Überlieferung einem schlafenden Löwen geglichen, wobei der Kopf des Löwen dem Basaltabbau zum Opfer fiel. Mit ihm verschwand auch die mittelalterliche [[Burg Sodenberg|Burgruine Sodenberg]] (Kilianstein), die auf der früher {{Höhe|506|DE-NN|link=false}} hohen Gipfelkuppe stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von Gut Sodenberg führt ein Wanderweg um den Berg, der am Krater und dem ehemaligen Steinbruchgelände vorbeiführt. Am Weg sind Relikte der Steinbruchvorrichtungen wie etwa ein Tunnel und Mauerreste zu sehen. Vom Gelände des ehemaligen Steinbruchs öffnet sich ein weiter Blick nach Norden auf die Saale und in die Rhön mit ihren Basaltkuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Frühlingsmonaten ist der Berg ein Anziehungspunkt für alle Blumenliebhaber wegen des massenhaften Vorkommens von [[Märzenbecher]]n, [[Küchenschellen]] und [[Frühlings-Adonisröschen|Adonisröschen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steinbruch und Basaltwerk ==&lt;br /&gt;
Der Steinbruch wurde 1904 vom Unternehmen [[Leimbach &amp;amp; Co.]] angelegt. Durch seine verkehrsgünstige Lage an der [[Bahnstrecke Gemünden–Bad Kissingen]] entwickelte es sich bald zu den größten Werken der Firma. Das Gelände gehörte den [[Thüngen (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Thüngen]] und war von diesen langjährig verpachtet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alfred Saam&amp;quot;&amp;gt;Alfred Saam: &amp;#039;&amp;#039;Das Basaltwerk Oberriedenberg mit seinen Steinbrüchen Steinküppel, Gebirgsstein und Kellerstein&amp;#039;&amp;#039;, 1992, [https://hds.hebis.de/hlbfu/Record/HEB071675388 Buch] in der [[Hochschul- und Landesbibliothek Fulda]], S. 91/92&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Basaltsteinbruch lag unterhalb der damals noch vorhandenen Burgruinen. In seiner Nähe war ein [[Brecher (Zerkleinerungsmaschine)|Brechergebäude]], ein Maschinengebäude für die zum Antrieb benötigte [[Dampfmaschine]] mit Kühlturm sowie ein Kantinen- und Schlafraum gebaut. An Werktagen übernachteten bis zu 200 Arbeiter in dem Gebäude. Vom Brecherwerk führte eine Seilbahn zum Bahnhof in [[Morlesau]], mit welcher der gesamte geförderte Schotter abtransportiert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alfred Saam&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüdischen Besitzer des Steinbruchs verloren 1936 durch [[Arisierung]] ihr Eigentum. Er wurde vom vormaligen technischen Direktor Hans Leimbach übernommen. Diese zahlte nach dem Zweiten Weltkrieg 75.000 DM Wiedergutmachung an Fritz Stein, einen der ehemaligen Besitzer. Nach dem Tod von Leimbach wurde der Steinbruch noch bis 1958 von dessen Neffen Hermann Steinhard weitergeführt. Die Grube hatte damals eine Tiefe von 70 m erreicht und es erschien aufgrund der Gefahren durch [[Steinschlag]] zu gefährlich weiter abzubauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alfred Saam&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Nachfolgefirma wollte aus dem Abraum Schotter gewinnen, musste aber nach kurzer Zeit wegen finanzieller Schwierigkeiten wieder aufgeben. In den 1960er Jahren plante die [[Überlandwerk Unterfranken]] ein [[Pumpspeicherkraftwerk]] mit Wasser aus der Saale in der Abbaugrube. Dies ließ sich nicht realisieren, da die Grubenwände zu wasserdurchlässig sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Alfred Saam&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geotop ==&lt;br /&gt;
Der Basaltbruch Sodenberg ist vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] als wertvolles [[Geotop]] (Geotop-Nummer: 672A001) ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der Geotope im Landkreis Bad Kissingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Sodenberg von Saaleck.jpg|Der Sodenberg von [[Schloss Saaleck]]&lt;br /&gt;
 BY SodenBg 04 2007 Aussicht3.JPG|Blick über den Gipfel zu den Rhönbergen&lt;br /&gt;
 BY NSG SodenBg 04 2011 SteinBr2.JPG|Alter Kalksteinbruch mit blühender Schlehenhecke&lt;br /&gt;
 BY NSG SodenBg 04 2011 Kapelle.JPG|Die [[Sodenberg-Kapelle]] am Kraterrand&lt;br /&gt;
 BY SodenBg 04 2007 BasaltStB4.JPG|Blick in den „Krater“ (alter Basaltsteinbruch)&lt;br /&gt;
 BY Sodenberg 03 2009 MaerzenB02.JPG|Märzenbecher am Sodenberg&lt;br /&gt;
 BY Sodenberg 03 2009 MaerzenB01.JPG|Märzenbecher am Sodenberg&lt;br /&gt;
 BY SodenBg 04 2007 AdonisR4.JPG|Adonisröschen und Küchenschellen am Sodenberg&lt;br /&gt;
 BY NSG SodenBg 04 2011 AdonisR5.JPG|Adonisröschen am Sodenberg&lt;br /&gt;
 Adonisröschen, 6.jpg|Frühlings-Adonisröschen am Sodenberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hammelburg.de/component/content/article/64.html Informationen zum Sodenberg auf den Seiten der Stadt Hammelburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FFH&amp;quot;&amp;gt;{{Natura 2000| Nummer=5824-302|Typ=ffh|ID=23422|Hash=fdcdbec1eaa7298bdb4cd45472d9d727|Bezeichnung=Naturschutzgebiet „Sodenberg-Gans“|Abruf=2017-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot;&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=672A001 Bayerisches Landesamt für Umwelt, Geotop &amp;#039;&amp;#039;Ehemaliger Basaltbruch Sodenberg SW von Diebach&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 11. Oktober 2017).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4575669-7|VIAF=245835440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hammelburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlotfüllung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanismus in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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