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	<title>Sodbrennen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:17:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sodbrennen&amp;diff=61207&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Manu.Shareghi: Bild und Bildunterschrift hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-10-19T10:12:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild und Bildunterschrift hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die schmerzhafte Empfindung. Zur Filmkomödie siehe [[Sodbrennen (Film)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = K20&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Ösophagitis&lt;br /&gt;
| 02-CODE = K21.0&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Gastroösophageale Refluxkrankheit mit Ösophagitis&lt;br /&gt;
| 03-CODE = K21.9&lt;br /&gt;
| 03-BEZEICHNUNG = Gastroösophageale Refluxkrankheit ohne Ösophagitis&lt;br /&gt;
| 04-CODE = R12&lt;br /&gt;
| 04-BEZEICHNUNG = Sodbrennen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = MD95&lt;br /&gt;
| Data-01 = Sodbrennen&lt;br /&gt;
| Code-02 = DD90.2&lt;br /&gt;
| Data-02 = Funktionelles Sodbrennen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Heartburn.png|mini|Foto, das Sodbrennen veranschaulicht, ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, das bis zum Hals aufsteigt. Sodbrennen wird oft mit saurem Reflux in Verbindung gebracht.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sodbrennen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS}} und medizinisch veraltet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pyrosis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; in der Schweiz auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Magenbrennen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) beschreibt eine vom [[Oberbauch]] aufsteigende brennende und [[schmerz]]hafte Empfindung hinter dem [[Brustbein]], die unter Umständen bis zum Hals und Rachen ausstrahlt, oft zusammen mit saurem oder bitterem Aufstoßen. Sodbrennen ist das [[Leitsymptom]] der [[Gastroösophagealer Reflux|gastroösophagealen Refluxkrankheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Etymologie|Etymologisch]] bedeutet das kaum noch verwendete Wort &amp;#039;&amp;#039;Sod&amp;#039;&amp;#039; „das Sieden, das Siedende“ und ist vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;sōd, gisōd&amp;#039;&amp;#039; sowie [[Mittelhochdeutsche Sprache|mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;sōt&amp;#039;&amp;#039; „das Wallen, Sieden, siedende Flüssigkeit, Brühe, Brunnen“ herzuleiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache |Stichwort=Sodbrennen |Kommentar=Im Abschnitt Etymologie}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen und Verlauf ==&lt;br /&gt;
Der Schmerz wird meist durch den Rückfluss der stark sauren [[Magensäure]] in die [[Speiseröhre]] (&amp;#039;&amp;#039;Ösophagus&amp;#039;&amp;#039;) ausgelöst. Es kommt dabei zu einer Reizung der im [[Epithel]] der Speiseröhre eingelagerten Chemo-[[Nozizeptor|Schmerzrezeptoren]] durch [[Proton (Chemie)|H&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-Ionen]] wegen der durch die Säure bedingten Lockerung der Zellverbindungen des [[Schleimhaut]]epithels und damit erhöhter [[Permeabilität (Materie)|Durchlässigkeit]] im Zwischenzellenbereich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot; /&amp;gt; Bitteres, [[Galle|galliges]] Aufstoßen kann aber auch auf einen Rückfluss aus dem [[Zwölffingerdarm]] hinweisen. Es kann als Begleitsymptom vor allem bei gesteigerter [[Peristaltik|Aktivität des Darms]] ([[Motilität]]sstörung) und nicht säurebedingt bei einer Schwächung der [[Achalasie|glatten Magenschließmuskulatur]] auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Irmtraut Koop: &amp;#039;&amp;#039;Gastroenterologie compact: Alles für Klinik und Weiterbildung.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, 2009 ([https://books.google.de/books?id=LJUWdK01amgC&amp;amp;lpg=PA5&amp;amp;dq=Sodbrennen&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA5#v=onepage&amp;amp;q=Sodbrennen&amp;amp;f=false books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sodbrennen kann durch einen nichtsauren Magenrückfluss entstehen, beispielsweise durch Nahrungsmittel und Getränke, auch verschiedene Mechanismen wie Refluxinduktion, lokale Irritation oder [[Reizschwelle]]nsenkung sind möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht bei jedem Refluxereignis entsteht tatsächlich Sodbrennen. Die Symptomgenerierung ist abhängig von Ausmaß und Dauer des [[pH-Wert|pH-Abfalls]], vom Ausmaß der durch Säure angegriffenen Schleimhautfläche sowie von einer Sensibilisierung der [[Rezeptor (Biochemie)|Rezeptoren]] durch vorangegangenes Sodbrennen. Häufigkeit und Intensität können durch eine individuell unterschiedliche Säureempfindlichkeit sowie durch psychosoziale Faktoren wie [[Stress]] oder physische [[Komorbidität|Begleiterkrankungen]] erheblich beeinflusst werden. Weiter scheinen Wechselwirkungen zwischen der chemischen und mechanischen Empfindlichkeit der Speiseröhre etwa durch eine Dehnung eine Rolle in der Entstehung zu spielen. Ferner kann es durch [[Entzündungsmediator]]en zu einer Überempfindlichkeit der Chemo-Schmerzzellen kommen, die über zentrale Mechanismen verstärkt und räumlich ausgeweitet werden kann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot;&amp;gt;Christian Pehl, Wolfgang Schepp: &amp;#039;&amp;#039;Wie entsteht Sodbrennen? Pathomechanismen und Einflussfaktoren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Ärzteblatt]].&amp;#039;&amp;#039; 2002 ([http://www.aerzteblatt.de/archiv/34209 aerzteblatt.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prävention und Behandlung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Refluxösophagitis#Medikamentöse Therapie|titel1=„Medikamentöse Therapie“ im Artikel Refluxösophagitis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saurer Reflux kann insbesondere nach fetthaltigem, säurehaltigem oder scharfem Essen oder Trinken auftreten, sowie bei pfefferminzhaltigen Speisen, Kaffee-, Alkohol- oder Nikotinkonsum. Er kann sich im Liegen verstärken. Daher wird empfohlen, diese auslösenden Faktoren vor dem Schlafengehen zu vermeiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/warum-ein-verdauungsschlaf-nicht-unbedingt-eine-gute-idee-ist/ |titel=Warum ein Verdauungsschlaf nicht unbedingt eine gute Idee ist |werk=wissenschaft.de |datum=2005-12-29 |abruf=2019-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten zur Symptomminderung sind bei saurem gastroösophagealen Reflux [[Antazidum|Antazida]], die als Puffer die Magensäure sofort [[Neutralisation (Chemie)|neutralisieren]]. [[Aluminium|Aluminiumhaltige]] Antazida „sollten nur bei eindeutigen Indikationen und nur für einen therapeutisch sinnvollen Zeitraum ärztlich verschrieben werden“, da hohe Aluminiumdosen neurotoxische Wirkungen haben können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmg.at&amp;quot;&amp;gt;Österreichisches Bundesministerium für Gesundheit (Juni 2014): [http://bmg.gv.at/cms/home/attachments/3/9/6/CH1146/CMS1402477436830/aluminium_studie_2014.pdf &amp;#039;&amp;#039;Aluminium Toxikologie und gesundheitliche Aspekte.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF), ISBN 978-3-902611-79-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch ein Zusammenhang mit anderen [[Neurodegenerative Erkrankung|neurodegenerativen Erkrankungen]] wie [[Alzheimer-Krankheit|Alzheimer]] wird kontrovers diskutiert; ein kausaler Zusammenhang konnte nie belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hinnerk Feldwisch-Drentrup, Jakob Simmank |Titel=Aluminiumsalze: Die Alu-Deo-Hysterie |Sammelwerk=[[Die Zeit]] |Ort=Hamburg |Datum=2019-12-12 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2019-12/aluminiumsalze-deo-gefahr-bundesamt-fuer-risikobewertung |Abruf=2020-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine kurzfristige, bedarfsweise Einnahme ist nach Kenntnisstand unproblematisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bmg.at&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Medikamentengruppe sind [[Protonenpumpenhemmer]], welche die Bildung von Magensäure über die Hemmung der [[Protonen-Kalium-Pumpe|H&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;/K&amp;lt;sup&amp;gt;+&amp;lt;/sup&amp;gt;-ATPase]] in den [[Belegzelle]]n des Magens unterdrücken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ärzteblatt&amp;quot; /&amp;gt; Dadurch wird der Reflux zwar nicht verhindert, aber die Speiseröhre wird nicht mehr durch den sauren Magensaft gereizt. Die Daueranwendung sollte unter Beachtung des Nebenwirkungspotenzials ärztlich überwacht werden. Eine andere Behandlungsmöglichkeit ist die Einnahme von [[Alginsäure|Alginat]], das sich als zäher Schaum über den [[Chymus|Mageninhalt]] legt und auf diese Weise die Speiseröhre schützt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Review article: alginate-raft formulations in the treatment of heartburn and acid reflux.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Alimentary Pharmacology and Therapeutics]].&amp;#039;&amp;#039; Band 14, Nr. 6, 2000, S. 669–690, [[doi:10.1046/j.1365-2036.2000.00759.x]] ([http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1046/j.1365-2036.2000.00759.x/pdf onlinelibrary.wiley.com] PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Behandlungsoption ist eine Kombination aus [[Hyaluronsäure]], [[Chondroitinsulfat]] und Poloxamer 407.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eliseo Carrasco Esteban |Titel=How Efficacious is Ziverel® for Symptomatic Relief of Acute Radiation-Induced Esophagitis? Retrospective Study of Patients Receiving Oncologic Treatment |Sammelwerk=Cancer therapy &amp;amp; Oncology International Journal |Band=7 |Nummer=5 |Datum=2017-11-10 |DOI=10.19080/CTOIJ.2017.07.555724 |Online=https://juniperpublishers.com/ctoij/CTOIJ.MS.ID.555724.php |Abruf=2021-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=V. Savarino, F. Pace, C. Scarpignato |Titel=Randomised clinical trial: mucosal protection combined with acid suppression in the treatment of non-erosive reflux disease – efficacy of Esoxx, a hyaluronic acid–chondroitin sulphate based bioadhesive formulation |Sammelwerk=Alimentary Pharmacology &amp;amp; Therapeutics |Band=45 |Nummer=5 |Datum=2017 |ISSN=1365-2036 |Seiten=631–642 |DOI=10.1111/apt.13914 |PMC=5347926 |PMID=28116754}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Körpertemperatur wird dieses vom flüssigen zu einem semi-festen Hydrogel, das sich an der Speiseröhrenschleimhaut festsetzt&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Massimo Di Simone, Fabio Baldi, Valentina Vasina, Maria Laura Bacci, Fabrizio Scorrano |Titel=Barrier effect of Esoxx® on esophageal mucosal damage: experimental study on ex-vivo swine model |Sammelwerk=Clinical and Experimental Gastroenterology |Datum=2012 |ISSN=1178-7023 |Seiten=103 |Online=http://www.dovepress.com/barrier-effect-of-esoxxreg-on-esophageal-mucosal-damage-experimental-s-peer-reviewed-article-CEG |Abruf=2019-09-23 |DOI=10.2147/CEG.S31404 |PMC=3387832 |PMID=22767997}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und sie vor Schäden durch [[Magensäure]] und [[Pepsin]] schützt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Hyaluronsäure und Chondroitinsulfat sorgen für eine rasche Linderung der Reflux-Beschwerden&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=B. Palmieri, A. Merighi, D. Corbascio, V. Rottigni, G. Fistetto |Titel=Fixed combination of hyaluronic acid and chondroitin-sulphate oral formulation in a randomized double blind, placebo controlled study for the treatment of symptoms in patients with non-erosive gastroesophageal reflux |Sammelwerk=European Review for Medical and Pharmacological Sciences |Band=17 |Nummer=24 |Datum=2013-12 |ISSN=1128-3602 |Seiten=3272–3278 |Online=PMID=24379055 |Abruf=2019-09-23 |PMID=24379055}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und tragen auch zur Regeneration und [[Wundheilung]] der beschädigten Schleimhaut bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Schnabelrauch, D. Scharnweber, J. Schiller |Titel=Sulfated Glycosaminoglycans As Promising Artificial Extracellular Matrix Components to Improve the Regeneration of Tissues |Sammelwerk=Current Medicinal Chemistry |Band=20 |Nummer=20 |Datum=2013-06-30 |DOI=10.2174/0929867311320200001 |Seiten=2501–2523 |Online=https://www.eurekaselect.com/110239/article |Abruf=2021-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Prasad N. Sudha, Maximas H. Rose |Titel=Beneficial Effects of Hyaluronic Acid |Sammelwerk=Advances in Food and Nutrition Research |Band=72 |Verlag=Elsevier |Datum=2014 |ISBN=978-0-12-800269-8 |DOI=10.1016/b978-0-12-800269-8.00009-9 |Seiten=137–176 |Online=https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/B9780128002698000099 |Abruf=2021-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kessiena L. Aya, Robert Stern |Titel=Hyaluronan in wound healing: Rediscovering a major player |Sammelwerk=Wound Repair and Regeneration |Band=22 |Nummer=5 |Datum=2014-09 |ISSN=1067-1927 |DOI=10.1111/wrr.12214 |Seiten=579–593}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwangerschaft ==&lt;br /&gt;
Zwischen 40 % und 80 % aller Schwangeren sind, meist im letzten [[Schwangerschaft#Drittes Trimenon|Trimester der Schwangerschaft]], von Sodbrennen betroffen. Hauptursache für das Sodbrennen in der Schwangerschaft ist der gestörte Verschlussmechanismus zwischen Speiseröhre und Magen. Die schwangerschaftsbedingte Erhöhung der Hormone [[Progesteron]] und [[Östrogen]] führt dazu, dass der untere Schließmuskel der Speiseröhre weniger angespannt ist als vor oder nach einer Schwangerschaft. Dazu kommt infolge der wachsenden Gebärmutter ein erhöhter Druck in der Bauchhöhle, was die Verschlussfähigkeit des unteren Speiseröhrenschließmuskels zusätzlich mindert. Das Zusammenspiel dieser Faktoren führt dazu, dass vermehrt Magensäure in die Speiseröhre fließen kann. Linderung verschaffen kann das Schlafen mit erhöhtem Oberkörper, häufige kleine Mahlzeiten statt weniger reichhaltiger und allgemein das Meiden fettiger Speisen und Süßigkeiten. Zu Medikamenten sollte nur in ernsteren Fällen und in Rücksprache mit einem Arzt gegriffen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;E.-G. Loch, O. Leiss: &amp;#039;&amp;#039;Sodbrennen in der Schwangerschaft – nur ein Symptom?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gynäkologische Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Band 26, 2002, S. 219–226.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian Pehl, Wolfgang Schepp: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.aerzteblatt.de/archiv/wie-entsteht-sodbrennen-pathomechanismen-und-einflussfaktoren-337af35e-1777-4158-8019-3a799b2397d1 Wie entsteht Sodbrennen? Pathomechanismen und Einflussfaktoren].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Ärzteblatt.&amp;#039;&amp;#039; Band 99, Nr. 44.&lt;br /&gt;
* Volker F. Eckardt: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.aerzteblatt.de/archiv/wie-gefaehrlich-ist-sodbrennen-0f95223b-0e33-4689-8352-665c3ea74c99 Wie gefährlich ist Sodbrennen?]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Ärzteblatt.&amp;#039;&amp;#039; Band 99, Nr. 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitssymptom in der Gastroenterologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Magen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Manu.Shareghi</name></author>
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