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	<title>SodaStream - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=SodaStream&amp;diff=834470&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RAL1028: Auch mit Paid edit Deklaration geht so ein werblicher Umschrieb nicht. / Änderung 266529238 von C at SodaStream rückgängig gemacht;</title>
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		<updated>2026-04-27T11:39:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Auch mit Paid edit Deklaration geht so ein werblicher Umschrieb nicht. / Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266529238&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266529238&quot;&gt;266529238&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/C_at_SodaStream&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/C at SodaStream&quot;&gt;C at SodaStream&lt;/a&gt; rückgängig gemacht;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|&amp;#039;&amp;#039;Sodastream&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Soda Stream&amp;#039;&amp;#039;|Weitere Bedeutungen sind unter [[Sodastream (Begriffsklärung)]] aufgeführt.|mehrzahl=ja}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = SodaStream International Ltd.&lt;br /&gt;
| Logo             = SodaStream-C-W.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Limited]] nach israelischem Recht&lt;br /&gt;
| ISIN             = IL0011213001&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1903&amp;lt;ref name=&amp;quot;About SodaStream&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sodastream.com/aboutsodastream |wayback=20140113030519 |text=About SodaStream}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  =&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund = &lt;br /&gt;
| Sitz             = Gilboa Street, Airport City im [[Chevel Modiʿin]] am [[Flughafen Ben Gurion|Ben-Gurion-Flughafen]], {{ISR}}&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sodastream.investorroom.com/faq Anschrift laut Firmenwebsite]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
| Leitung          =&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = ca. 1940&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.macroaxis.com/invest/ratio/SODA--Number_of_Employees Gesamtzahl der Mitarbeiter], abgerufen am 9. Juli  2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Umsatz           = 543,4  Mio. US-Dollar (2017)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statista.com/statistics/653118/global-revenue-of-sodastream/ Sodastream], statista. Abgerufen am 9. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand = &lt;br /&gt;
| Branche          =&lt;br /&gt;
| Homepage         =&lt;br /&gt;
[https://www.sodastream.de/ www.sodastream.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SodaStream&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Hersteller von [[Trinkwassersprudler]]n mit Hauptsitz bei [[Tel Aviv-Jaffa|Tel Aviv]] in [[Israel]] und weltweit 22 Produktionsstätten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;About SodaStream&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten Wassersprudler wurden 1903 in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] gefertigt. Dort kamen die Geräte zunächst in der Gastronomie und in Haushalten der Oberschicht zum Einsatz. Die britische Firma SodaStream brachte zu Beginn der 1970er Jahre erstmals einen günstigen Trinkwassersprudler für den Haushaltsgebrauch auf den Markt. 1985 übernahm der [[Schweppes]]-Konzern Markenrechte, Technik und den Geschäftsbetrieb von Sodastream. Der Engländer Peter Wiseburgh war zu der Zeit Repräsentant von SodaStream für Israel und gründete 1991 Soda-Club, das ein eigenes Sprudelgerät entwickelte. Im Jahr darauf exportierte er nach Südafrika, 1993 in die Schweiz, 1994 nach Deutschland. 1998 übernahm Wiseburghs Firma SodaStream, 2009 die Konkurrenzmarke Wassermaxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Soda-Club bis 2008 logo.svg|mini|200px|Logo bis Oktober 2008]]&lt;br /&gt;
Nachdem es bereits 1998 mit dem britischen Konkurrenten SodaStream die entsprechenden Markenrechte erworben hatte, wurde Soda-Club im April 2010 in Deutschland, Österreich und der Schweiz in SodaStream umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werben &amp;amp; Verkaufen]]: [http://www.wuv.de/nachrichten/unternehmen/soda_club_heisst_jetzt_soda_stream Soda-Club heißt jetzt Soda-Stream], 12. April 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Markenname Soda-Club wird seit diesem Zeitpunkt nicht mehr verwendet, auch die Gesellschaften wurden inzwischen entsprechend umbenannt. Seit 2010 ist SodaStream an der [[Nasdaq]] notiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. August 2018 wurde bekannt, dass der US-amerikanische Konzern [[PepsiCo]] für rund 3,2 Milliarden US-Dollar (rund 2,8 Milliarden Euro) SodaStream übernehmen wird. Die Übernahme ist inzwischen erfolgt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/getraenkehersteller-sodastream-will-weiter-stimmung-gegen-pet-flaschen-machen/24043742.html Sodastream will weiter Stimmung gegen PET-Flaschen machen], Handelsblatt, 27. Februar 2019. Abgerufen am 9. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Werk arbeiten 1500 Mitarbeiter. Im Jahre 2019 wurde angekündigt, das Werk für etwa 92 Millionen US-Dollar auszubauen und weitere 1000 Mitarbeiter einzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jewish Telegraphic Agency&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2018 hat das Unternehmen vor der Küste der [[Honduras|honduranischen]] Insel [[Roatán]] eine groß angelegte Aktion gestartet, um [[Plastikmüll in den Ozeanen|Plastikmüll aus den Gewässern]] der [[Karibik]] zu fischen. Dabei kam zunächst probeweise auch ein Meeresfahrzeug mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Holy Turtle&amp;#039;&amp;#039; (Heilige Schildkröte) zum Einsatz, dessen Idee an Systeme zur Eindämmung von Ölteppichen angelehnt ist. Es besteht aus einem rund 305 Meter langem schwimmendem Gefährt, das von zwei Schiffen geschleppt wird. Mit der Aktion soll die Aufmerksamkeit auf eine Reduzierung von Einweg-[[Kunststoff]]en zugunsten von Mehrweg und auf Recycling gesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/wirtschaft/2018/10/17/sodastream-fischt-plastik-aus-der-karibik/ &amp;#039;&amp;#039;SodaStream fischt Plastik aus der Karibik&amp;#039;&amp;#039;] In:  [[Israelnetz]].de, 17. Oktober 2018, abgerufen am 20. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Produkte und Marktstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SodaStream Crystal 2.0.jpg|mini|Trinkwassersprudler]]&lt;br /&gt;
SodaStream produziert [[Trinkwassersprudler]] zur häuslichen Herstellung von mit [[Kohlensäure]] versetzten Getränken. Es werden Modelle mit Glas- oder Kunststoffflaschen sowie mit Stahl- (Kapazität für 30 Liter Wasser) oder Aluminiumzylindern (Kapazität für 60&amp;amp;nbsp;Liter Wasser) angeboten. Beim Kauf eines Sprudlers wird dem Kunden ein CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Zylinder zum Gebrauch überlassen. Zur Produktpalette zählt weiterhin eine große Auswahl von Sirups in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Bei Trinkwassersprudlern ist SodaStream in Deutschland und Österreich Marktführer. Der Marktanteil lag 2004 in Deutschland bei 78 Prozent&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Balke: [https://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/6389 &amp;#039;&amp;#039;Prickelndes Geschäft.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Allgemeine&amp;#039;&amp;#039;. 31. August 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2010 in Österreich bei 84&amp;amp;nbsp;Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/unternehmen/niederoesterreich/415297&amp;lt;/ref&amp;gt; Geworben wird unter anderem mit dem Umweltargument, dass durch den Konsum der Produkte von SodaStream viele Limonadenflaschen eingespart werden könnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2026-01-13 |fix-attempted=1 |url=http://www.sodastream.at/umwelt/ |text=Weniger Flaschen. Mehr Umweltschutz.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2014 gab [[Samsung]] bekannt, dass das Unternehmen künftig Kühlschränke mit eingebautem SodaStream-Trinkwassersprudler anbieten würde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fool.com/investing/general/2014/02/12/whats-on-tap-for-sodastream-international-ltd.aspx What&amp;#039;s On Tap for SodaStream International Ltd.?]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem weiteren Geschäftsfeld entwickelte das Unternehmen von 1999 bis 2006 für 15 Millionen US-Dollar eine kühlschrankgroße Wasseraufbereitungsanlage für Großkunden wie Krankenhäuser und Schulen, die aus verunreinigtem Wasser Trinkwasser machen kann. Damit können gemäß [[Weltgesundheitsorganisation|WHO]]-Standards monatlich bis zu 10.000 Liter Trinkwasser aufbereitet werden. Die Geräte sollen von der indischen Blue Star Group in [[Pune]] produziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/sprudel-firma-soda-club-das-zischende-imperium-zieht-weiter-seite-all/2620290-all.html] name=&amp;quot;handelsblatt.com&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unternehmen stellt ferner Feuerlöschgeräte her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
Trinkwassersprudler, Flaschen und Sirups werden von &amp;#039;&amp;#039;SodaStream International Ltd.&amp;#039;&amp;#039; auch in Israel gefertigt. Die Produktionsstätte in der [[Israelische Siedlung|israelischen Siedlung]] [[Maʿale Adummim]] im [[Westjordanland]] wurde 2015 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/israel-soda-stream-wehrt-sich-gegen-verbannung-von-palaestinensern-1.2886927 Soda Stream wehrt sich gegen Verbannung von Palästinensern], [[Süddeutsche Zeitung]], 1. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland hat die Tochtergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;SodaStream GmbH&amp;#039;&amp;#039; ihren Sitz in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]]. Verwaltung und Produktion (Befüllung der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Zylinder für den europäischen Markt) befinden sich in [[Limburg an der Lahn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sodastream.de/blog/news-posts/sodastream-goes-frankfurt-wassersprudlerhersteller-bezieht-neuen-deutschlandsitz-in-der-mainmetropole-2/ |titel=SodaStream goes Frankfurt: Wassersprudlerhersteller bezieht neuen Deutschlandsitz in der Mainmetropole |werk=Sodastream |abruf=2020-05-28 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wer-zu-wem.de/firma/soda-club.html Soda-Club auf wer-zu-wem.de], abgerufen am 31. Januar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen ==&lt;br /&gt;
=== Wiederbefüllung der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Zylinder ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Universal-CO2-Zylinder verschiedener Abfüller.jpg|mini|Mehrere baugleiche CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Zylinder mit 425&amp;amp;nbsp;g CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; von verschiedenen [[Abfüllunternehmen]], wie sie in Trinkwassersprudlern u.&amp;amp;nbsp;a. von SodaStream verwendet werden]]&lt;br /&gt;
Zeitweilig versuchte das Unternehmen, sich bzw. seinen Lizenznehmern in Deutschland das exklusive Recht auf die Wiederbefüllung der CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Zylinder zu sichern. Der erste Anlauf dazu unter Berufung auf eine angebliche Verletzung von Markenrechten scheiterte zunächst vor dem [[Oberlandesgericht Düsseldorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;AZ.: 20 U 107/01&amp;lt;/ref&amp;gt; und dann vor dem [[Bundesgerichtshof]] (BGH).&amp;lt;ref&amp;gt;AZ.: I ZR 44/02&amp;lt;/ref&amp;gt; Im zweiten Anlauf änderte der Konzern sein Vertriebskonzept und verkaufte keine CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Zylinder mehr, sondern bot sie nur mehr zur Miete an und erklärte, dass nur ihm als Eigentümer das Recht über die Wiederbefüllung zustünde. Von Mitbewerbern auf den Markt gebrachte Ersatzzylinder wurden von Soda-Club nur gegen eigene getauscht. Gegen dieses Vertriebssystem erließ das [[Bundeskartellamt]] wegen Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung und Verstoßes gegen das [[Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen]] am 9. Februar 2006 einen Untersagungsbeschluss.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesch.Z.: B3-39/03); {{Webarchiv |url=http://www.bundeskartellamt.de/wDeutsch/download/pdf/Kartell/Kartell06/B3-39-03.pdf |wayback=20070203172958 |text=Beschluss des Bundeskartellamts}} (PDF-Datei; 269&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das OLG Düsseldorf wies in einer am 14. März 2007 veröffentlichten Entscheidung&amp;lt;ref&amp;gt;AZ.: XI Kart 5/06 (X)&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Rechtsbeschwerde gegen diesen zurück. Am 4. März 2008 schließlich entschied der BGH,&amp;lt;ref&amp;gt;AZ.: KVR 21/07 – Soda-Club II&amp;lt;/ref&amp;gt; dass das Unternehmen die Befüllung oder den Tausch der eigenen CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Zylinder auch durch Wettbewerber zulassen muss. Zusätzlich muss auf den Zylinderetiketten auf diese Möglichkeit hingewiesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=en&amp;amp;Datum=Aktuell&amp;amp;Sort=3&amp;amp;nr=42994&amp;amp;linked=pm&amp;amp;Blank=1 juris.bundesgerichtshof.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/sprudelgeraete-soda-club-muss-fremdbefuellung-zulassen-1514104.html Sprudelgeräte Soda-Club muss Fremdbefüllung zulassen – faz.net]&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen setzen einige Händler auf kompatible CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Zylinder anderer Marken, welche sich zu einem günstigeren Preis wiederbefüllen lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maurizio Minetti |url=https://www.luzernerzeitung.ch/wirtschaft/5-franken-guenstiger-als-das-original-migros-verkauft-alternative-zylinder-fuer-sodastream-sprudler-ld.1184392 |titel=5 Franken günstiger als das Original: Migros verkauft alternative Zylinder für Sodastream-Sprudler |werk=[[Luzerner Zeitung|luzernerzeitung.ch]] |datum=2020-01-11 |abruf=2020-01-11 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Produktion im Westjordanland ===&lt;br /&gt;
SodaStream produzierte seine Geräte teilweise in einem Gewerbegebiet nahe der israelischen Siedlung Maʿale Adummim im Westjordanland. 500 der 1.300 Mitarbeiter der dortigen Fabrik waren [[Palästinenser|palästinensische]] [[Araber]] aus dem Westjordanland, 450 [[arabische Israelis]] (einschließlich palästinensischer Araber mit registriertem Wohnsitz in [[Ostjerusalem]]) und 350 jüdische Israelis.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ibtimes.com/sodastream-boycott-west-bank-factory-palestinian-workers-reveal-what-they-think-about-their-employer SodaStream Boycott: At West Bank Factory, Palestinian Workers Reveal What They Think About Their Employer], [[International Business Times]], 3. Februar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nichtregierungsorganisationen [[Coalition of Women for Peace]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news |url=https://www.haaretz.com/business/sodastream-setting-up-plant-within-green-line-1.346814 |title=Sodastream setting up plant within green line |work=[[Haʾaretz]] |access-date=2012-07-15 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.whoprofits.org/company/sodastream-soda-club-group |title=Sodastream (The Soda Club Group) |archive-url=https://web.archive.org/web/20120621181323/http://www.whoprofits.org/company/sodastream-soda-club-group |archive-date=2012-06-21 |access-date=2012-07-15 |offline=yes |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Schalom Achschaw]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://peacenow.org.il/eng/content/boycott-list-products-settlements |title=Boycott List – Products from the Settlements |archive-url=https://web.archive.org/web/20130209224134/http://peacenow.org.il/eng/content/boycott-list-products-settlements |archive-date=2013-02-09 |access-date=2012-07-15 |offline=yes |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Boycott, Divestment and Sanctions]] (BDS) und andere kritisierten SodaStream für diese Produktionsstätte und riefen zu einem Boykott der Produkte auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Ashley Feinberg: [http://gizmodo.com/why-these-people-want-you-to-boycott-sodastream-1507142692 Why These People Want You to Boycott SodaStream]. In: [[Gizmodo]] 24. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SodaStream hatte erklärt, dass in den Produktionsanlagen Juden und Palästinenser friedlich und in jeder Hinsicht gleichberechtigt zusammenarbeiten würden. Palästinensische Mitarbeiter würden nach israelischem Tarif bezahlt, was dem Vierfachen eines palästinensischen Durchschnittslohns entspreche. Palästinensische Arbeiter bestätigen weitgehend die Darstellung von SodaStream und grenzten sich von den Boykottaufrufen ab, da diese den Palästinensern, die ihre Familien ernähren müssen, nicht helfen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ibtimes.com/sodastream-boycott-west-bank-factory-palestinian-workers-reveal-what-they-think-about-their-employer SodaStream Boycott: At West Bank Factory, Palestinian Workers Reveal What They Think About Their Employer], [[International Business Times]] (3. Februar 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2014/02/boycott-israel-sodastream-scarlett-johansson-coexistence.html |wayback=20140222020551 |text=SodaStream is wrong target for Oxfam’s Israel boycott}}, Al-Monitor (4. Februar 2014)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Elhanan Miller: [http://www.timesofisrael.com/at-sodastream-palestinians-hope-their-bubble-wont-burst/ &amp;#039;&amp;#039;At SodaStream, Palestinians hope their bubble won’t burst&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;The Times of Israel&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge von Anfeindungen gegen die SodaStream-Werbe-Ikone [[Scarlett Johansson]] legte diese ihre Tätigkeit als Botschafterin der Nichtregierungsorganisation [[Oxfam]] wegen „fundamentaler Auffassungsunterschiede bezüglich der ‚Boycott-Divestment-and-Sanctions‘-Bewegung“ Anfang 2014 nieder, da Oxfam ebenfalls die Boykottaufrufe unterstützt, soweit diese sich auf israelische Siedlungen im Westjordanland beziehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.haaretz.com/jewish-world/jewish-world-news/1.571367 &amp;#039;&amp;#039;Scarlett Johansson stepping down as Oxfam ambassador&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Haʾaretz]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Januar 2014. Abgerufen am 30. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Johansson erhielt dabei auch Rückendeckung von palästinensischen Mitarbeitern von SodaStream.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.csmonitor.com/World/Security-Watch/2014/0130/Palestinian-workers-back-Scarlett-Johansson-s-opposition-to-SodaStream-boycott-video Palestinian workers back Scarlett Johansson&amp;#039;s opposition to SodaStream boycott]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SodaStream deklarierte seine im israelisch besetzten Westjordanland hergestellten Produkte als „Made in Israel“. EU-Richtlinien sehen jedoch vor, dass in den israelischen Siedlungen in den besetzten Gebieten hergestellte Waren nicht wie Waren aus Israel selbst – in den Grenzen von 1967 – zollfrei in die EU eingeführt werden können. Der [[Europäischer Gerichtshof|Europäische Gerichtshof]] entschied am 25. Februar 2010, dass auf den Import von im Westjordanland hergestellten Soda-Club-Waren Zoll zu erheben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,680133,00.html Streit um Siedlungsgebiete. Soda-Club-Urteil stellt Israel bloß] [[Der Spiegel]], 25. Februar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem vom Hamburger [[Finanzgericht]] vorgelegten Fall hatte die Firma [[Brita (Unternehmen)|Brita]] dort gefertigte Flaschen als israelische Produkte deklariert und damit aufgrund des [[Meistbegünstigungsprinzip]]s zollfrei einführen wollen. Die für das Herkunftslabel maßgebliche Endmontage erfolgt nun in Alon Tavor in [[Galiläa]], Sodastream kündigte jedoch an, dass es den Standort bei Maʿale Adummim selbst dann beibehalten wolle, wenn dieser letztlich unter Kontrolle eines Palästinenserstaates sein sollte, dem man dann auch gerne Steuern zahle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dailystar.com.lb/News/Middle-East/2014/Jan-30/245894-israels-sodastream-under-fire-over-west-bank-factory.ashx#ixzz2yTyrVRsL &amp;#039;&amp;#039;Israel&amp;#039;s SodaStream: under fire over West Bank factory&amp;#039;&amp;#039;], The Daily Star – Lebanon News vom 30. Januar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ora Coren: [https://www.haaretz.com/business/.premium-1.572020 &amp;#039;&amp;#039;SodaStream: Israel isn’t providing promised aid for plant inside Green Line&amp;#039;&amp;#039;], in: Haʾaretz vom 3. Februar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 2014 wurden insgesamt 500 palästinensische Mitarbeiter entlassen, weil Teile der Produktion nach [[Lehawim|Lehavim]] verlegt worden waren. Im August 2014 erklärte SodaStream, man überlege, die Fabrik im Westjordanland „aus rein finanziellen Gründen“ zu schließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ora Coren: SodaStream to decide whether to shut down controversial West Bank plant. In: &amp;#039;&amp;#039;Haʾaretz&amp;#039;&amp;#039;, 27. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach regelmäßigen BDS-Protesten vor der [[London]]er Stammfiliale der Einzelhandelskette [[John Lewis Partnership]] kündigte das Unternehmen an, es werde den Verkauf von SodaStream-Produkten aufgrund von gesunkenen Verkaufszahlen einstellen. Nach zwei Jahren allwöchentlicher Proteste der BDS-Bewegung wurde Ende Juni 2014 der Laden „EcoStream“ in [[Brighton]], der sich in israelischem Besitz befindet und SodaStream-Produkte verkauft, geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sandy Rashty: [http://www.thejc.com/news/uk-news/120297/sodastream-shop-closes-brighton-after-boycott-row SodaStream shop closes in Brighton after boycott row], &amp;#039;&amp;#039;Jewish Chronicle&amp;#039;&amp;#039;, 3. Juli 2014; BDS bursts SodaStream&amp;#039;s U.K. bubble. In: &amp;#039;&amp;#039;Haʾaretz&amp;#039;&amp;#039;, 3.&amp;amp;nbsp;Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2014 forderten palästinensische Mitarbeiter von der Firma, dass die von Arbeitgeberseite gestellten Essensportionen größer sein sollten, da sie für das [[Fastenbrechen]] während des [[Ramadan]] nicht ausreichen würden. Im Verlauf des Konflikts wurden 60 Mitarbeiter fristlos entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.haaretz.com/business/1.606836 Palestinians fired from SodaStream in Ramadan dispute did not receive hearings], in: Haʾaretz am 24. Juli 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2015 erfolgte die Verlegung des Werkes nach [[Rahat]] im [[Negev]]. Firmenchef Birnbaum hatte eingeräumt, dass die Fabrik ein „Stachel in der Seite“ des Unternehmens sei. Außerdem sollten Einsparungen von rund 7 Millionen Euro realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/sodastream-israelische-firma-schliesst-fabrik-in-siedlung/10908592.html Israelische Firma schließt Fabrik in Siedlung], Handelsblatt am 29. Oktober 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werbespot bei den Super Bowls ===&lt;br /&gt;
Immer wieder produziert SodaStream Werbespots, die die großen Cola-Hersteller direkt angreifen, weil deren Flaschen umweltschädlich seien. Bislang ist es jedoch nicht gelungen, diese senden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Werbefenster der Übertragung der [[Super Bowl]] [[Super Bowl XLVII|2013]] wollte Sodastream in seinem Spot auch Lieferwagen von [[Coca-Cola]] und [[Pepsi]]-Cola zeigen. Bei jedem Druck des Sodabereiters zerspringen Flaschen der Konkurrenten. [[Columbia Broadcasting System|CBS]] lehnte diese Negativwerbung jedoch ab, und es musste ein Spot mit neutralen Limonadenflaschen gezeigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fastcompany.com/3005420/sodastream-ad-you-didnt-see-during-super-bowl The SodaStream Ad You Didn&amp;#039;t See During The Super Bowl], Fastcompany am 4. Februar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Super Bowl XLVIII|Super-Bowl-Übertragung 2014]] sollte ein Spot gezeigt werden, in dem [[Scarlett Johansson]] „Sorry, Coke and Pepsi.“ sagt. Dieser Satz wurde vom übertragenden Sender [[Fox Broadcasting Company|Fox]] abgelehnt und nicht gesendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/1389858487779/SodaStream-Spot-mit-Johansson-von-Super-Bowl-ausgeschlossen &amp;quot;Sorry, Coke and Pepsi&amp;quot;: Sodastream-Spot mit Johansson von Super Bowl ausgeschlossen], der Standard am 28. Januar 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Shame or Glory“ ===&lt;br /&gt;
Die Kampagne „Shame or Glory“ mit Game-of-Thrones-Star [[Hafþór Júlíus Björnsson|Thor Björnsson]] erhielt über 50 Millionen Klicks. Die &amp;#039;&amp;#039;International Bottled Water Association&amp;#039;&amp;#039; (IBWA) forderte SodaStream zum Stopp der Kampagne auf, sie enthalte „falsche, missverständliche und abschätzige Aussagen über Flaschenwasser“. Es folgten fünf weitere Unterlassungsaufforderungen. Neben Nestlé Waters wehrten sich auch der Coca-Cola-Konzern und Danone (Evian) direkt oder indirekt gegen die Kampagne. Der Geschäftsführer von Sodastream Deutschland, Ferdinand Barckhahn, kritisierte, dass die mächtige Flaschenlobby sich „erneut mit unfairen Mitteln gegen den Umweltschutz“ wehre. Sodastream gab demnach auch keine [[Unterlassungserklärung]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joachim Wille |url=https://www.fr.de/wirtschaft/sprudler-gegen-abfueller-krieg-der-flaschen-a-728639 |titel=Krieg der Flaschen |werk=[[Frankfurter Rundschau]] |datum=2016-12-02 |abruf=2017-03-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Anzeigenkampagne 2017 geriet in Misskredit: Björnsson schließt seine Rede mit den Worten „[[Fuck]] plastic bottles“ („Scheiß auf Plastikflaschen“). Der [[Advertising Standards Authority (Vereinigtes Königreich)|britische Werberat ASA]] fand wegen des F-Wortes den Spot für bestimmte [[YouTube]]-[[Targeted Advertising|Zielgruppen]] ungeeignet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.campaignlive.co.uk/article/bottled-water-industry-wins-small-victory-against-sodastream-game-thrones-ad/1432180 Bottled water industry wins small victory against Sodastream over &amp;#039;Game of Thrones&amp;#039; ad]. campaign, 3. Mai 2017. Abgerufen am 9. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sodastream.de/ SodaStream Deutschland Group]&lt;br /&gt;
* [https://www.sodastream.com/ SodaStream Group]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sodastream}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haushaltswarenhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Tel Aviv-Jaffa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chevel Modiʿin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RAL1028</name></author>
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