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	<title>Soborne - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Murli: lf.</title>
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		<updated>2026-02-24T06:28:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in der Ukraine&lt;br /&gt;
|Ort = Soborne&lt;br /&gt;
|OrtK = Соборне&lt;br /&gt;
|Wappen = &lt;br /&gt;
|Oblast = Oblast Odessa&lt;br /&gt;
|Rajon = Rajon Bolhrad&lt;br /&gt;
|Gliederung = 1 [[Siedlung städtischen Typs]]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Natalija Schyschkowa&lt;br /&gt;
|Adresse = вул. Комсомольська 4&amp;lt;br /&amp;gt;68542 смт. Березине&lt;br /&gt;
|Website = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soborne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ukS|Соборне}}; {{ruS|Соборное|Sobornoje}}; {{roS|Berezina}}; {{deS|Beresina}} - bis 2024 &amp;#039;&amp;#039;Beresyne/{{lang|uk|Березине}}&amp;#039;&amp;#039;; {{ruS|Березино|Beresino}}) ist eine Siedlung städtischen Typs mit 3830 Einwohnern in der [[Ukraine]], die deutsche Auswanderer 1816 gründeten. Sie befindet sich westlich von [[Odessa]] in der [[Oblast Odessa]] zwischen dem [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] und der Grenze zu [[Moldawien]]. Der 6 km nordöstlich von [[Bessarabske]] gelegene Ort ist Teil des Rajons Bolhrad.&lt;br /&gt;
[[Datei:Кірха в Березине 1.jpg|mini|links|Kirchenruine im Ort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Nachbarorte, ebenfalls durch deutsche Auswanderer gegründet, sind [[Budschak (Bolhrad)|Budschak]] und [[Wessela Dolyna (Bolhrad)|Wessela Dolyna]] (deutsch früher &amp;#039;&amp;#039;Klöstitz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt in der [[Historische Landschaft|historischen Landschaft]] [[Bessarabien]]. Das Gebiet von Bessarabien kam 1812 im [[Friede von Bukarest (1812)|Frieden von Bukarest]] vom [[Osmanisches Reich|osmanischen]] Vasallenstaat [[Fürstentum Moldau]] zusammen mit dem [[Budschak]] an das [[Russisches Kaiserreich|Russische Kaiserreich]]. Die Neuerwerbung wurde als Kolonisationsgebiet behandelt und zunächst dem Generalgouverneur von [[Neurussland]] zugeordnet. Zar [[Alexander I. (Russland)|Alexander&amp;amp;nbsp;I.]] rief in einem Manifest von 1813 deutsche Kolonisten ins Land, um die neu gewonnenen Steppengebiete in Neurussland zu kolonisieren. Hier gründeten 1816 deutsche Auswanderer Beresina als &amp;#039;&amp;#039;Dorf Nummer&amp;amp;nbsp;7&amp;#039;&amp;#039; im Tal des Flusses [[Kohylnyk]] (Kogälnik). Der Ort gehört zu den 24 [[bessarabiendeutsche]]n Mutterkolonien. Sie wurden von Einwanderern gegründet, während Tochterkolonien später von Bewohnern der Mutterkolonien gegründet wurden. Von den Auswanderern, die sich hier 1816 niederließen, kamen 65 deutsche Familien aus dem [[Warschau]]er Gebiet (vormals Preußisch-Polen), die einige Jahre zuvor dorthin ausgewandert waren. Wegen ihres Herkunftsgebiets wurden sie „Warschauer Kolonisten“ genannt. Sie stießen auf 72 Familien von schwäbischen Auswanderern aus Württemberg und Baden, die mittels [[Ulmer Schachtel]]n donauabwärts zum [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] fuhren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsbezeichnung weist auf die siegreiche [[Schlacht an der Beresina]] der Russen gegen Napoleon während des [[Russlandfeldzug 1812|Vaterländischen Kriegs]] 1812 hin. Auf Weisung der russischen Ansiedlungsbehörde wurden viele neu gegründete Siedlungen, wie auch Beresina, nach Orten von siegreichen Schlachten gegen [[Napoléon Bonaparte|Napoleon I.]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beresina war bis 1940 eine Siedlung mit überwiegend deutschen Bewohnern. Sie hatten sich bis dahin ihre deutsche Muttersprache im schwäbischen [[Dialekt]] erhalten, auch wenn die Amts- und Schulsprachen russisch oder rumänisch waren. 1891 wurde das Kirchengebäude aus Kalkstein mit 750 Sitzplätzen fertiggestellt. Entscheidenden wirtschaftlichen Fortschritt brachte der Bau einer Eisenbahnlinie ab 1914 mit einem Bahnhof dicht am Ort. Die am 2. Januar 1916&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.com/books?num=50&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=_UxPAAAAMAAJ&amp;amp;dq=railway+Akkerman&amp;amp;q=Akkerman&amp;amp;pgis=1#search_anchor The Russian year-book 1916, S. 265.]&amp;lt;/ref&amp;gt; eröffnete Strecke von [[Serpnewe|Leipzig]] nach [[Bilhorod-Dnistrowskyj|Akkerman]] erleichterte den Abtransport der landwirtschaftlichen Produkte und führte zur Ansiedlung von Geschäften. Von der Siedlungsgründung 1816 bis 1940 wuchs der Ort auf rund 3000 Personen, darunter 2653 deutschstämmige, an. Beresina gehörte wie ganz Bessarabien bis zum Jahre 1917 dem russischen Zarenreich an. Nach dem Ersten Weltkrieg war es [[Rumänien|rumänisches]] Staatsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der sowjetischen Besetzung Bessarabiens im Sommer 1940, gedeckt vom [[Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt|Hitler-Stalin-Pakt]], schlossen sich die bessarabiendeutschen Ortsbewohner im Herbst 1940 der [[Umsiedler|Umsiedlung]] ins [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;[[Heim ins Reich]]&amp;#039;&amp;#039; an. Ab dem Jahre 1944 (und kurzzeitig 1940 bis 1941) gehörte der Ort zur [[Sowjetunion]], und seit deren [[Zerfall der Sowjetunion|Zerfall 1991]] ist es heute ukrainisches Staatsgebiet. Seit 1957 ist Beresyne eine Siedlung städtischen Typs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Am 12. Juni 2020 wurde die Siedlung ein Teil der &amp;#039;&amp;#039;Siedlungsgemeinde [[Bessarabske|Tarutyne]]&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zakon.rada.gov.ua/laws/show/720-2020-%D1%80#Text Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 720-р &amp;quot;Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Одеської області&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; bis dahin bildete sie die &amp;#039;&amp;#039;Siedlungsratsgemeinde Beresyne&amp;#039;&amp;#039; (Березинська селищна рада/&amp;#039;&amp;#039;Beresynska selyschtschna rada&amp;#039;&amp;#039;) im Zentrum des [[Rajon Tarutyne|Rajons Tarutyne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 17. Juli 2020 ist sie ein Teil des [[Rajon Bolhrad|Rajons Bolhrad]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zakon.rada.gov.ua/laws/show/807-IX Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX &amp;quot;Про утворення та ліквідацію районів&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Beresyne liegt an der [[Bahnstrecke Odessa–Basarabeasca|Bahnstrecke Basarabeasca–Odessa]], die 1999 zwischen [[Basarabeasca]] ([[Republik Moldau]]) und Beresyne stillgelegt worden war. Um nach dem [[Russischer Überfall auf die Ukraine 2022|russischen Überfall auf die Ukraine]] weitere Verbindungen in den Westen zu schaffen, wurde der stillgelegte Abschnitt saniert und am 22. August 2022 wieder in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;jh/bac//ineu: &amp;#039;&amp;#039;Ukrainekrieg und Energiekrise: Auswirkungen auf den Bahnbetrieb.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Eisenbahn-Revue International]].&amp;#039;&amp;#039; 10/2022, S. 514f (514).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Bezeichnungen bessarabiendeutscher Orte]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Bezeichnungen ukrainischer Orte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://berezino.ucoz.ru/ Offizielle Website von Beresyne] (Siedlung städtischen Typs im Rajon Tarutino der Oblast Odessa in der Ukraine)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20151210230540/http://www.grhs.org/vr/vhistory/beresina.htm Ortsbeschreibung 1848] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.facebook.com/media/set/?set=a.283150871745270.68869.172727712787587&amp;amp;type=1 Heutige Fotos]&lt;br /&gt;
* [http://www.armin-zimmermann.eu/Bessarabien/Einwanderung/Einwanderung_Beresina.html Datenliste der deutschen Auswanderer als Gründer von Beresina]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Oblast Odessa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Odessa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rajon Bolhrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bessarabien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bessarabiendeutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1816]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Murli</name></author>
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