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	<title>Soayschaf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T14:04:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Soayschaf&amp;diff=70684&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-16T02:49:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schafrasse&lt;br /&gt;
| Rassenname       = Soayschaf&lt;br /&gt;
| Bild1            = Soay-sheep-arjecahn.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext1        = Soayschaf, Bock&lt;br /&gt;
| Bild2            = Soay-Schaf1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext2        = Eine kleine Herde Soayschafe&lt;br /&gt;
| Bild3            = Soayschaf qtl1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext3        = Lamm eines Soayschafes&lt;br /&gt;
| Herkunft         = Schottland&lt;br /&gt;
| Alternativnamen  = Soay sheep&lt;br /&gt;
| Typ              =&lt;br /&gt;
| Gewicht          = &lt;br /&gt;
| Wolltyp          =&lt;br /&gt;
| Woll-Farbe       = Einfarbig, mufflonfarben (dunkel und hell)&lt;br /&gt;
| Stapellänge      =&lt;br /&gt;
| Abzeichen        =&lt;br /&gt;
| behornt          = Behornt&lt;br /&gt;
| Bestand          =&lt;br /&gt;
| Zuchtstandards   =&lt;br /&gt;
| NoCat            = &lt;br /&gt;
}}Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Soayschaf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein primitiver Typ von [[Hausschaf]]. Es repräsentiert den Zuchtzustand von Nutzschafen des [[Neolithikum]]s. Es wurde entweder von frühen Siedlern oder später von [[Wikinger]]n auf die Insel [[Soay (St. Kilda)|Soay]] im [[St. Kilda (Schottland)|St.-Kilda]]-Archipel vor der [[Schottland|schottischen]] Westküste verbracht und verwilderte dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Soay&amp;#039;&amp;#039; ist nordischen Ursprungs und bedeutet „Schafsinsel“ (Altnordisch &amp;#039;&amp;#039;Seyðoy&amp;#039;&amp;#039;; modernes Isländisch &amp;#039;&amp;#039;Sauðey&amp;#039;&amp;#039;). Wegen der Unzugänglichkeit der Insel und des geringen Nutzwertes dieser Tiere blieben sie von menschlichem Einfluss über lange Zeit verschont und konnten ihren ursprünglichen Typus bewahren. Es werden gelegentlich Untersuchungen über Nutzungseignungen bei der Fleischproduktion oder für die Erzüchtung von Schafrassen, die nicht geschoren zu werden brauchen, angestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Auffällige Merkmale dieser Schafe sind die wildfarbene [[Zeichnung (Biologie)|Zeichnung]], die in etwa der des [[Europäischer Mufflon|Europäischen Mufflons]] entspricht, und der selbstständige saisonale Wollabwurf. Auch das Verhalten der Tiere ist wildtierartig. Soayschafe lassen sich durch [[Hirtenhund|Hütehunde]] nicht lenken.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Hinrich Sambraus: &amp;#039;&amp;#039;Atlas der Nutztierrassen. 250 Rassen in Wort und Bild&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage. Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3219-2, S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere sind überwiegend in beiden Geschlechtern behornt, es kommen aber auch unbehornte weibliche Tiere vor. Unbehornte männliche Tiere oder solche mit schwacher Hornbildung sind durchweg schwache Individuen und gehen meist alsbald zugrunde. Neben vereinzelten einfarbigen Tieren kommt der [[mufflon]]farbene Typ in einer dunklen und einer hellen Variante vor. Das Verhältnis dieser beiden Farben zueinander beträgt etwa 3:1. Außerdem unterscheidet man haarbetonte und wollbetonte Individuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Studien hat man festgestellt, dass die dunkel gefärbten Schafe in der Population zurückgehen, da bei dieser Rasse das Gen für die dunkle Farbe auch für einen schlechteren Gesundheitszustand des Tieres verantwortlich ist. Obwohl größer und kräftiger gewachsen, stirbt das betroffene Schaf früher und pflanzt sich nicht so erfolgreich fort wie die helleren Exemplare.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,529318,00.html Genstudie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Populationen ==&lt;br /&gt;
Nachdem die Bewohner der Nachbarinsel [[Hirta]], der einzigen bewohnten Insel des Archipels, 1930 evakuiert worden waren, wurde eine Herde von Soayschafen dorthin verbracht und begründete seither eine zweite stabile Population, die vielfach Gegenstand von wissenschaftlichen Untersuchungen wurde.&lt;br /&gt;
Gelegentlich wurden auch schon früher Tiere von Soay entnommen und von Liebhabern in Parks oder in Zoologischen Gärten auf dem britischen Festland gehalten. Hieraus entstand im Laufe der Zeit ein relativ einheitlicher Typus so genannter &amp;#039;&amp;#039;Parksoay&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soay werden unter anderem in der [[Butser Ancient Farm]] in [[Hampshire]] gehalten. In Deutschland gibt es Herden im [[Wildpark Saarbrücken|Wildpark]] von [[Saarbrücken]], im [[Kölner Stadtwald#Tierpark Stadtwald|Lindenthaler Tierpark]] in Köln, im Tiergehege des [[Schloss Oberhausen#Kaisergarten|Kaisergartens]] in [[Oberhausen]], im Haustierpark Werdum und dem „[[Urnengräberfeld Uelsen#Archäologisches Freilichtmuseum Bronzezeithof|Bronzezeithof]]“ in [[Uelsen]]. Die [[Nutztier-Arche]] des [[Neckar-Odenwald-Kreis#Histotainmentpark Adventon|Erlebnis-Museums Adventon]] in [[Osterburken]] hält zwei Herden, eine davon im Außenbereich, die andere für Besucher zu sehen. Der auf die Erhaltung alter und bedrohter Haustierrassen spezialisierte [[Tierpark Arche Warder|Tierpark Arche]] in [[Warder (Kreis Rendsburg-Eckernförde)|Warder]] präsentiert Soayschafe auch auf dem Gelände des [[Wikinger Museum Haithabu|Wikinger Museums Haithabu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Überlingen]] am [[Bodensee]] wurde 2020 das geplante „Projekt Schafweide“ der erst 2021 realisierten [[Landesgartenschau Überlingen 2020]] dahingehend abgeändert, dass einige Soayschafe aus dem nahegelegenen [[Haustierhof Reutemühle]] ausgeliehen und auf der 1000 Quadratmeter großen und schwer zugänglichen Wiese hinter dem &amp;#039;&amp;#039;Städtischen Museum&amp;#039;&amp;#039; über den Sommer gehalten wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Soayschafe im Dienst der Stadt und der Landesgartenschau |Sammelwerk=Südkurier |Datum=2020-05-12| Online=[https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/ueberlingen/soayschafe-im-dienst-der-stadt-und-der-landesgartenschau;art372495,10513385] |Abruf=2020-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich kann man während der Sommersaison eine kleine Herde Soayschafe im Tiroler Steinzeit-Museum [[Umhausen#Ötzi-Dorf|Ötzi-Dorf]] in [[Umhausen]] sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren hat diese Rasse viele private Halter und Züchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Soay sheep|Soayschafe}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ig-soay.eu Homepage der Interessengemeinschaft der Soay-Schafzüchter]&lt;br /&gt;
* [https://www.soay-schaf.info/herkunft/ Informationen auf www.soay-schaf.info]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jobst Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Das Soayschaf – Abstammung, Zucht und Haltung eines steinzeitlichen Relikts&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg 2016, ISBN 978-3-8300-8094-7&lt;br /&gt;
* Jewell, Milner, Boyd et al.: &amp;#039;&amp;#039;Island Survivors: The Ecology of the Soay Sheep of St. Kilda&amp;#039;&amp;#039;. The Athlone Press, University of London 1974, ISBN 0-485-11141-1&lt;br /&gt;
* Grubb, P. Jewell: &amp;#039;&amp;#039;Social Grouping in Feral Soay Sheep&amp;#039;&amp;#039;. Symposia of the Zoological Society of London 1966, No. 18, p. 179 – 210&lt;br /&gt;
* P. Jewell: &amp;#039;&amp;#039;The Wild Sheep of St. Kilda&amp;#039;&amp;#039;. New Scientist 1961, No. 246, p. 268 – 271&lt;br /&gt;
* Holger Weigelt: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen für Soayschaf-Züchter – Sammlung überarbeiteter Beiträge&amp;#039;&amp;#039;. Aurich 1997&lt;br /&gt;
* Holger Weigelt: &amp;#039;&amp;#039;Das Soayschaf – Herkunft, Domestikation, Biologie, Ökologie&amp;#039;&amp;#039;. Aurich 2003; Auszüge daraus auch unter: [http://www.holger-weigelt.de/index2.html www.holger-weigelt.de]&lt;br /&gt;
* Elena Nikulina, Ulrich Schmölcke, Kai Frölich: &amp;#039;&amp;#039;Moderne Nachfahren der Wikingerschafe?&amp;#039;&amp;#039; In: Archäologische Nachrichten aus Schleswig-Holstein 2011, ISBN 978-3-529-01433-8, S. 65&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schafrasse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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