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	<title>Snøhvit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:10:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sn%C3%B8hvit&amp;diff=861061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Markscheider am 2. Januar 2023 um 14:41 Uhr</title>
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		<updated>2023-01-02T14:41:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Melkøya winter4.jpg|mini|LNG Gas-Terminal [[Melkøya]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Snøhvit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Schneewittchen&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Snøhvitfeltet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist das fünftgrößte [[Norwegen|norwegische]] [[Gasfeld]] –&amp;amp;nbsp;betrieben vom [[Equinor]]-Konzern (ehemals &amp;#039;&amp;#039;Statoil&amp;#039;&amp;#039;). Es besteht eigentlich aus den drei einzelnen Feldern &amp;#039;&amp;#039;Snøhvit&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Albatros&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Askeladd&amp;#039;&amp;#039;, die jedoch Teil eines gemeinsamen Entwicklungsplans geworden sind. Die Vorkommen wurden 1984 entdeckt und liegen etwa 140&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Hammerfest]] auf dem norwegischen [[Kontinentalsockel]] in der [[Barentssee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
Schätzungen zufolge enthält das Feld förderbare Mengen von [[Erdgas]] in einer Größenordnung von um 160 Milliarden Sm³ ([[Standardbedingungen|Standard]][[kubikmeter]]) und mit einem [[Kohlendioxid]]gehalt von 5–8 %, die zur Herstellung von [[Flüssigerdgas]] gewonnen werden sollen. Es wird eine Jahresmenge von 5,75 Milliarden&amp;amp;nbsp;m³ Erdgas zur Verflüssigung angenommen, dazu kommen 747.000 Tonnen Erdgaskondensat und 247.000 Tonnen [[Flüssiggas]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.offshore-technology.com/projects/snohvit/ | wayback=20071231003611 | text=SNØHVIT GAS FIELD, BARENTS SEA, NORWAY}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls ist eine dünne Ölzone vorhanden. Die Reservoire befinden sich in Sandsteinen des unteren und mittleren Juras.&amp;lt;ref name=&amp;quot;npd&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.npd.no/engelsk/cwi/pbl/en/field/all/2053062.htm | wayback=20111125061536 | text=Informationsseite der norwegischen Kohlenwasserstoffverwaltung (npd)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herz der Anlage ist eine 9 × 154 × 54 m große und 10.000 Tonnen schwere [[Leichter (Schiffstyp)#Seeleichter|Barge]], die mit einer 25.000 Tonnen schweren Prozessanlage zur Gasverflüssigung bestückt ist. Sie wurde auf der Insel [[Melkøya]]  in der Nähe von Hammerfest installiert. Die Barge verließ im Juni 2005 ihre Werft bei [[Puerto Real]], [[Cádiz]] in Südwestspanien und wurde vom Halbtauchschiff [[Blue Marlin]] an ihren Standort transportiert, wo sie im späten September eintraf und dort bis Sommer 2006 eingebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine 143&amp;amp;nbsp;km lange und 68&amp;amp;nbsp;cm starke unterseeische [[Pipeline]] wird der aus verschiedenen flüssigen Erdgas-Kondensatphasen bestehende Förderstrom in die Weiterverarbeitungsanlage gebracht. Diese Pipeline wird als die längste Mehrphasen-Pipeline (multiphase pipeline) der Welt bezeichnet. Auf Melkøya werden die Phasen getrennt und prozessiert. Dort befinden sich die Steuereinrichtungen und eine Kühlanlage, mit der das gewonnene Erdgas abgekühlt wird. Es handelt sich dabei um die erste Gasförderanlage in Norwegen, die völlig ohne Förderplattformen an der Meeresoberfläche auskommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inbetriebnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2007 ging die Anlage in Betrieb. Nach einigen Wochen wurde sie wegen technischer Anlaufschwierigkeiten abgeschaltet. Der Betrieb wurde ab dem 25.&amp;amp;nbsp;Januar 2008 wiederaufgenommen und hat mittlerweile 100 % Kapazität erreicht (Stand März 2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herzstück der Anlage wurde von der Firma [[Linde AG|Linde]] konzipiert und geliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lngplants.com/snowhite.html Ingplants.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kältekreisläufe zur Abkühlung des Gases wurden in Bezug auf Verfügbarkeit und Energieverbrauch erfolgreich optimiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://e24.no/naeringsliv/article2281908.ece#AF | titel=Rådvill Statoil-sjef om Snøhvit | titelerg= | autor=Yngve Hellestøl | hrsg=e24.no/naeringsliv | werk= | seiten= | datum=2008-02-27 | zugriff=2014-10-03 | sprache=no | format= | kommentar= | zitat= | offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten wurden ursprünglich mit 51 Milliarden [[Norwegische Krone|Kronen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hydrocarbons-technology.com/projects/snohvit | wayback=20100419063834 | text=Snohvit LNG Export Terminal, Melkoya Island, Hammerfest, Norway}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (über 6 Mrd. [[Euro]]) veranschlagt. Die tatsächlichen Kosten wurden im Februar 2008 auf 60 Milliarden Kronen geschätzt. Diese hohen Investitionssummen sollen sich aufgrund langfristiger Lieferverträge innerhalb weniger Jahre amortisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelt ==&lt;br /&gt;
Durch das Abfackeln von Erdgas wurden bis Januar 2008 1 Mio. Tonnen CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und 2.200 Tonnen [[Ruß]] frei. Diese hatten eine zusätzliche Treibhauswirksamkeit wie 3,5 Millionen Tonnen CO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.taz.de/Klimakiller-in-Norwegen/!11473/ | titel=Gasfackel fördert die Eisschmelze | titelerg= | autor=Reinhar Wolff | hrsg= | werk=taz | seiten= | datum=2008-01-25 | zugriff=2014-10-03 | sprache= | format= | kommentar= | zitat= | offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20130916221441/http://www.brandeins.de/archiv/2008/extreme/eiskaltes-kalkuel.html Matthias Hannemann, Eiskaltes Kalkül. Norwegen träumt von gigantischen Erdgasvorkommen im Polarmeer. Und bricht von Hammerfest aus dorthin auf. Führt der Weg zur Lösung der globalen Energieprobleme in die Arktis? Ein Ortstermin auf 70 41&amp;#039; 13&amp;#039; N, 23 35&amp;#039; 56&amp;#039; O. in: Brand Eins 1/2008 (Wirtschaftsmagazin), S. 34–40 (PDF-Datei; 740 kB)]&lt;br /&gt;
* [http://www.statoil.com/en/OurOperations/ExplorationProd/ncs/Pages/SnohvitNewEnergyHistoryInTheNorth.aspx www.statoil.com] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinate|type=landmark|NS=71.6|EW=21|region=NO}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Snohvit}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Öl- oder Gasfeld in Norwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gasfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barentssee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Equinor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Markscheider</name></author>
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