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	<title>Smooth Jazz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T12:20:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Smooth_Jazz&amp;diff=139283&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wildtierreservat: /* Weblinks */ +1</title>
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		<updated>2025-12-18T17:49:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; +1&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Smooth Jazz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Spielart des [[Jazz]]. Ihm wird meist instrumental orientierte [[Musik]] zugeordnet, die Elemente aus [[Popmusik]], Blues, Soul und Jazz miteinander verbindet, wobei die Tendenz zur Popmusik stark ausgeprägt ist und das Jazzelement eher eine zurückhaltende Rolle spielt. Charakteristisch sind im Allgemeinen eingängige [[Hookline]]s mit abwechselnden instrumentalen Soloparts, unterstützt durch entspannten [[Groove (Musik)|Groove]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
„Smooth Jazz“ als Bezeichnung für einen Musikstil geht auf [[Marketingforschung]] durch das Consulting-Unternehmen Broadcast Architecture im Auftrag eines Radiosenders in [[Chicago]] im Jahr 1989 zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;barber&amp;quot;&amp;gt;Simon Barber: &amp;#039;&amp;#039;Smooth jazz: a case study in the relationships between commercial radio formats, audience research and music production&amp;#039;&amp;#039;, in: The Radio Journal – International Studies in Broadcast and Audio Media, Volume 8, Number 1, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt; Teilnehmer einer Studie waren nach Beschreibungen der Musik von [[Kenny G]] befragt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marshall&amp;quot;&amp;gt;Colin Marshall: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.newyorker.com/culture/cultural-comment/the-rise-and-fall-of-smooth-jazz The Rise and Fall of Smooth Jazz]&amp;#039;&amp;#039;, [[The New Yorker]] am 6. Juli 2023, abgerufen am 17. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dieser zu Marketingzwecken entstandenen Bezeichnung waren verschiedene andere Namen für den so benannten Sound in Gebrauch, darunter &amp;#039;&amp;#039;Pop Jazz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Jazz-lite&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lite Jazz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Crossover&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Contemporary Jazz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles D. Carson: &amp;#039;&amp;#039;Bridging the Gap: Creed Taylor, Grover Washington Jr., and the Crossover Roots of Smooth Jazz&amp;#039;&amp;#039;, in Black Music Research Journal, Spring, 2008, Vol. 28, No. 1, S. 1–2&amp;lt;/ref&amp;gt; Als abwertende Bezeichnungen waren zeitweise &amp;#039;&amp;#039;Hot Tub Jazz&amp;#039;&amp;#039; (Badewannenjazz), &amp;#039;&amp;#039;Happy Jazz&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Fuzak&amp;#039;&amp;#039; ([[Kofferwort]] aus [[Fusion (Musik)|Fusion]] und [[Muzak]]) im Umlauf.&amp;lt;ref&amp;gt;Christopher Washburne: &amp;#039;&amp;#039;Does Kenny G. Play Bad Jazz?&amp;#039;&amp;#039;, in: Christopher Washburne, Maiken Derno: &amp;#039;&amp;#039;Bad Music. The Music We Love to Hate&amp;#039;&amp;#039;, Routledge: New York &amp;amp; London 2004, S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Radioformat]] gibt es die Vorläufer &amp;#039;&amp;#039;Beautiful Music&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Quiet Storm&amp;#039;&amp;#039;, das 1976 erstmals vom Sender [[WHUR]] in [[Washington, DC]] verwendet wurde und auf den Albumtitel &amp;#039;&amp;#039;[[A Quiet Storm]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Smokey Robinson]] zurückgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Barber: &amp;#039;&amp;#039;Smooth jazz: a case study in the relationships between commercial radio formats, audience research and music production&amp;#039;&amp;#039;, in: The Radio Journal – International Studies in Broadcast and Audio Media, Volume 8, Number 1, S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Geschichte der Musik, die als Smooth Jazz bezeichnet wird, deutlich älter ist als die Bezeichnung selbst, ist es schwer, sie historisch oder stilistisch klar abzugrenzen. In der Literatur zum Jazz wurde das Genre lange Zeit weitgehend ignoriert.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles D. Carson: &amp;#039;&amp;#039;Bridging the Gap: Creed Taylor, Grover Washington Jr., and the Crossover Roots of Smooth Jazz&amp;#039;&amp;#039;, in Black Music Research Journal, Spring, 2008, Vol. 28, No. 1, S. 1&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob Smooth Jazz überhaupt zum Jazz gehört, wird kontrovers diskutiert; in der Jazz-Community wird die Zuordnung größtenteils abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Christopher Washburne: &amp;#039;&amp;#039;Does Kenny G. Play Bad Jazz?&amp;#039;&amp;#039;, in: Christopher Washburne, Maiken Derno: &amp;#039;&amp;#039;Bad Music. The Music We Love to Hate&amp;#039;&amp;#039;, Routledge: New York &amp;amp; London 2004, S. 98&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charles D. Carson bemüht sich um eine stilistische Charakterisierung des Smooth Jazz und beschreibt den Stil als eine Mischung aus Jazz-Instrumentierung, Pop-Produktion und R&amp;amp;B-Ästhetik, in der Instrumentalisten in ähnlicher Weise im Mittelpunkt ständen wie Vokalisten in der Pop-Musik. Im Gegensatz zu traditionellem Jazz werde dabei weniger Wert auf [[Improvisation (Musik)|Improvisation]] auf Grundlage von Form und Harmonien eines Stücks gelegt; stattdessen handle es sich bei Smooth-Jazz-Solos eher um Ornamentierung und Ausschmückungen des [[Thema (Musik)|Themas]]. Ein weiteres Charakteristikum sei der [[Musikproduktion|Produktionsprozess]], der im Gegensatz zum Jazz nicht auf dem Zusammenspiel von Musikern, sondern wie im Pop auf Studiotechniken und Studiomusikern beruhe.&amp;lt;ref&amp;gt;Charles D. Carson: &amp;#039;&amp;#039;Bridging the Gap: Creed Taylor, Grover Washington Jr., and the Crossover Roots of Smooth Jazz&amp;#039;&amp;#039;, in Black Music Research Journal, Spring, 2008, Vol. 28, No. 1, S. 3f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren ist festzustellen, dass „Smooth Jazz“ von Radioberatern immer mehr eingegrenzt wird und Innovationen in diesem Genre im Bereich des Radiomarktes immer weniger zu finden sind. Letztlich führt diese Entwicklung dazu, dass dieser Bereich der Musik tendenziell geringere Absätze verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sängerin und mehrfache [[Grammy Awards|Grammy]]-Preisträgerin [[Sade Adu]] wurde nach ihrem Auftritt auf dem [[Montreux Jazz Festival]] 1984 mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Smooth Operator]]&amp;#039;&amp;#039; zu einer bedeutenden Stimme des Genres.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jazzradio.fr/news/musique/38763/retour-en-1984-sade-interprete-smooth-operator-a-montreux-video |titel=Retour en 1984 - Sade interprète &amp;quot;Smooth Operator&amp;quot; à Montreux |werk=Jazzradio.fr |hrsg=Jazzradio.fr |datum=2021-12-03 |sprache=fr |abruf=2022-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Musikern und Labels ist eine immer stärkere Diversifikation und Vermischung mit anderen Stilrichtungen ([[Urban (Musik)|Urban]], [[Contemporary R&amp;amp;B|R&amp;amp;B]], [[Lounge-Musik|Lounge]], [[Chill Out]], [[Hip-Hop]] etc.) zu bemerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Smooth Jazz wird manchmal (negativ) als „Kaufhausmusik“ oder „Fahrstuhlmusik“ bezeichnet, da diese Musik in diesen Lokalitäten oft als [[Hintergrundmusik]] zu hören ist. Auch in TV-Dokumentationen oder Wetterberichten wie auch in einigen Fernsehserien insbesondere aus den USA („Monk“, „[[Sex and the City|Sex And The City]]“) hört man Smooth Jazz häufig als Untermalung. &amp;lt;!-- Eine vergleichbare Herabwürdigung erfuhr bereits in den [[1960er]] Jahren die Stilrichtung [[Cool Jazz]] mit der abfälligen Bezeichnung „Barmusik“. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage wird Smooth Jazz nicht selten in Studios mithilfe von moderner Computer-Technik und Synthesizern produziert; die einzelnen Lead-Stimmen akustischer Instrumente (meist Gitarre oder [[Saxophon]]) werden dabei über ein Arrangement aus computerproduzierten Beats und Synthesizer-Klängen eingespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere in den USA hat Smooth Jazz eine starke Verbreitung erfahren, wobei diese durch die dortigen [[Formatradio]]stationen stark gestützt wird. &lt;br /&gt;
Live gespielt wird dieser Stil in Amerika durchaus, dort gibt es eine ausgeprägte Szene mit einer Vielzahl von Events mit Schwerpunkt im Raum Los Angeles. Anhand der Szene in [[Cleveland]] beschreibt George Blake, wie sich die Spaltung zwischen dem künstlerischen Anspruch des Jazz und der Kommerzialität des Smooth Jazz in diesem Kontext relativiert. Es gebe große Überschneidungen zwischen der „ernsthaften“ Jazzszene und der Smooth-Jazz-Szene sowohl im Personal als auch im Repertoire, und das Wort „Jazz“ werde in diesem Kontext ohne die Modifizierung „smooth“ verwendet. Eine wichtige Rolle spiele dabei die soziale und identitätsbildende Funktion der Musik.&amp;lt;ref&amp;gt;George Blake: &amp;#039;&amp;#039;What We Talk about When We Talk about Live Smooth Jazz: Sonic Suburbanization, Multipurpose Places of Assembly, and Collective Memory in Regional Cleveland&amp;#039;&amp;#039;, in: Journal of the Society for American Music (2023), 17, 1–19, S. 9f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Europa ist bisher die Unterstützung dieser Musikrichtung durch Radiosender weniger stark ausgeprägt. Allerdings existieren durchaus Festivals, so etwa in der Algarve und auf Mallorca. Auch sogenannte Smooth-Jazz-Cruise-Ferien werden angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige Interpreten dieser Musikrichtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mindi Abair]], [[George Benson]], [[Rick Braun]], [[Richard Elliot]], [[Kenny G]], [[Bob James]], [[Gregg Karukas]], [[Rohn Lawrence]], [[Marcus Miller]], [[Nelson Rangell]], [[Lee Ritenour]], [[David Sanborn]], [[Tom Scott (Musiker)|Tom Scott]], [[Spyro Gyra]], [[Sade Adu|Sade]], [[Grover Washington, Jr.]] oder [[Dave Koz]] werden als typische Vertreter des Smooth Jazz gewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://jazztimes.com/articles/54758-crossing-over-is-smooth-jazz-dead David R. Adler: &amp;#039;&amp;#039;Is Smooth Jazz dead?&amp;#039;&amp;#039; (2012) in] [[JazzTimes]]&lt;br /&gt;
* [https://stars.library.ucf.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=3149&amp;amp;context=etd William Arden Mader: &amp;#039;&amp;#039;The Rise of the Smooth Jazz Format&amp;#039;&amp;#039;] (2012), Masterarbeit, die ausführlich die Geschichte des Smooth Jazz beschreibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Stil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stilrichtung der Popmusik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebrauchsmusik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wildtierreservat</name></author>
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