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	<title>Smardzko - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T09:25:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-11-26T13:24:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Smardzko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutscher Name &amp;#039;&amp;#039;Simmatzig&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]]. Es gehört zur [[Świdwin (Landgemeinde)|Landgemeinde Świdwin]] (&amp;#039;&amp;#039;Schivelbein&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Świdwiński|Kreis Schivelbein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Das ehemalige Gutsdorf Smardzko liegt sechs Kilometer östlich der Kreisstadt [[Świdwin]] an der [[Droga wojewódzka 152|Woiwodschaftsstraße Nr. 152]] zwischen Świdwin und [[Połczyn-Zdrój]] (&amp;#039;&amp;#039;Bad Polzin&amp;#039;&amp;#039;). Im Osten begrenzt die [[Rega (Fluss)|Rega]] den Ort, im Westen ist es die Stadt (Miasto) Świdwin. Smardzko ist Bahnstation an der [[Bahnstrecke Połczyn-Zdrój–Świdwin|Strecke Świdwin–Połczyn-Zdrój]], die allerdings nur noch zwischen Smardzko und der Kreisstadt als Güterverkehrslinie existiert. Im nördlichen Ortsgebiet befindet sich der ehemalige Gutshof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Czymartz“&amp;#039;&amp;#039; wird im [[Neumark (Landschaft)|neumärkischen]] Landbuch 1337 erwähnt und dem Land Schivelbein zugerechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Wilhelm von Raumer]] (Hrsg.): [https://books.google.de/books?id=YQoQAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Die Neumark Brandenburg im Jahre 1337 oder Markgraf Ludwig’s des Aelteren Neumärkisches Landbuch aus dieser Zeit&amp;#039;&amp;#039;.] Verlag Nicolai, Berlin 1837, S. 42 f., S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1376 erhält Pfarrer Johannas Dünow sein Amt von [[Johann von Wedel]], dem Herrn von Schivelbein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1540 kommt Simmatzig an den [[Johanniterorden]], die Kongregation war zeitgleich evangelisch geworden, der regionale Sitz war damals das [[Schloss Świdwin|Schloss Schivelbein]] mit einem Komtur an der Spitze. Das Dorf unterliegt von 1736 bis 1808 dem Mühlenzwang der Schlossmühle Schivelbein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1803 leben hier 148 Einwohner, 1861 sind es 404 und 1939 bereits 431 (in 106 Haushaltungen). Etwa 1882 bestehen auf der Gemarkung des Dorfes zwei Triangulationspunkte, zugehörig zur Station Schivelbein.&amp;lt;ref&amp;gt;Trigonometrische Abtheilung der Landes-Aufnahme (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Königlich Preussische Landes-Triangulation. Polar-Coordinaten, Geographische Coordinaten und Höhen&amp;#039;&amp;#039;. Band 5, E. S. Mittler &amp;amp; Sohn, Selbstverlag, Berlin 1882, [https://www.google.de/books/edition/Die_k%C3%B6niglich_preussische_Landes_Triang/VmLRZ0k-cnEC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Simmatzig&amp;amp;pg=PA52&amp;amp;printsec=frontcover S. 52.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor 1900 entstand ein Molkerei-Verein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Adressbuch aller Länder der Erde der Kaufleute, Fabrikanten, Gewerbetreibenden, Gutsbesitzer etc. etc&amp;#039;&amp;#039;. Band 12: &amp;#039;&amp;#039;Pommern&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage 1891 bis 1894, Leuchs &amp;amp; Co., Nürnberg 1894, [https://www.google.de/books/edition/Adressbuch_aller_L%C3%A4nder_der_Erde_der_Ka/5pyz_75ONHQC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Simmatzig+Kannenberg&amp;amp;pg=RA4-PA80&amp;amp;printsec=frontcover S. 80b.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1896 wurde die Eisenbahn-Nebelinie Schivelbein-Simmatzig eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Central-Amt Bern (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für den Internationalen Eisenbahntransport&amp;#039;&amp;#039;. V. Jahrgang, №. 3, Bern März 1897, [https://www.google.de/books/edition/Zeitschrift_f%C3%BCr_den_internationalen_Eis/cdjO9dQT2X0C?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Simmatzig&amp;amp;pg=PA233&amp;amp;printsec=frontcover S. 233.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 bestanden im Ort sechs größere landwirtschaftliche Betriebe, keines dieser Güter hatte die Matrikel noch den konventionellen Rittergutsstatus. Ein Gut mit 419 ha betreute der Leutnant d. R. Hubert Kannenberg. Des Weiteren betrieb der Leutnant d. R. F. Braune ein 169 ha-Anwesen. Willy Dobke verfügte über 151 ha, Otto Kusserow über 98 ha, Friedrich Pagel 161 ha. Der Landwirt Ernst Schütt besaß 287 ha am Ort, letztgenannter Besitz ging nachmals an die Familie Kannenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Seyfert: &amp;#039;&amp;#039;Güter-Adreßbuch für die Provinz Pommern. [1914]. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und größeren Bauernhöfe. Handbuch der Königlichen Behörden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Adreßbücher&amp;#039;&amp;#039;, Band I, 4. Auflage, Reichenbach’sche Verlagbuchhandlung, Leipzig 1914, S. 190 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gut von Hubert Kannenberg&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Geschlechterbuch]]&amp;#039;&amp;#039;. Band Pommern 10: („Pommersches Geschlechterbuch, Zehnter Band“), C. A. Starke, Limburg an der Lahn 1985, S. 309 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; war mit seiner Herdbuch-Rinderzucht weit über die Grenzen [[Pommern (Land)|Pommerns]] hinaus bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Oekonomierath Noodt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die Verhandlungen des Fünften Kongresses Deutscher Landwirthe zu Berlin 1874&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag, Berlin 1874, [https://www.google.de/books/edition/Bericht_%C3%BCber_die_Verhandlungen_des_Cong/5GlhAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Simmatzig+Kannenberg&amp;amp;pg=PA215&amp;amp;printsec=frontcover S. 215.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gut Kannenberg, Herrenhaus, Vorderansicht.jpg|Gut Kannenberg, Herrenhaus, Vorderansicht&lt;br /&gt;
Gut Kannenberg, Rückseite des Herrenhauses.jpg|Gut Kannenberg, Rückseite des Herrenhauses&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 beträgt die Gemeindefläche 1447,1 ha, große fruchtbare Ackerflächen sowie gepflegte Wiesen und das Grünland in der Reganiederung prägten das Ortsbild. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens bis 1939 bestanden weiterhin sechs Güter auf der Gemarkung des Dorfes. Hauptmann d. L. Franz Braune bewirtschaftete 171 ha, Oberleutnant d. L. 153 ha, Hauptmann d. R. Hubert Kannenberg 419 ha, Landwirtin Herta Kusserow 98 ha. Das Gut der Familie Pagel war 191 ha groß, das Gut des Erich von Neindorff 243 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Seeliger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Adreßbuch der Provinz Pommern. [1939]. Verzeichnis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Adreßbücher&amp;#039;&amp;#039;, Band I, 9. Auflage, Selbstverlag von Niekammer’s Adreßbüchern, Leipzig 1939, S. 225 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Reprint/Faksimile: H. Seeliger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Adreßbuch der Provinz Pommern. [1939]. Verzeichnis&amp;#039;&amp;#039;. Band I, 9. Auflage, Leipzig 1939. In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Handbücher&amp;#039;&amp;#039;, Band 20, BoD Norderstedt, Klaus D. Becker, Potsdam 2019/2020. ISBN 978-3-88372-229-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Simmatzig und [[Niemierzyno (Świdwin)|Nemmin]] wurde ein Notlandeflugplatz errichtet, der nach 1945 zu einem großen [[Militärflugplatz Świdwin|Flugplatz]] ausgebaut worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 lag Simmatzig im Amtsgerichtsbereich Schivelbein. Letzter deutscher Gemeindebürgermeister war Willi Popp, der auch die seit 1889 bestehende Postagentur leitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1945 kamen zahlreiche [[Flüchtling]]strecks aus [[Ostpreußen]] in den Ort und suchten hier Schutz. Sie wurden mit der Dorfbevölkerung am 3. März 1945 von russischen Truppen eingekesselt. Viele Einwohner wurden in der Folgezeit erschossen oder verschleppt. Gutsbesitzer Hubert Kannenberg wurde bei der Verschleppung auf der Straße nach [[Połczyn-Zdrój|Bad Polzin]] erschossen, als ihm beim Laufen die Beine versagten. Im Herbst 1945 erfolgte die [[Vertreibung]] der ansässigen Bevölkerung. Simmatzig kam unter polnische Verwaltung und ist als Smardzko heute Teil der Landgemeinde ([[gmina wiejska]]) [[Świdwin (Landgemeinde)|Świdwin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amt Simmatzig ==&lt;br /&gt;
Bis 1945 bildete Simmatzig zusammen mit [[Niemierzyno (Świdwin)|Nemmin]] einen eigenen Amtsbezirk, der bis 1932 zum Landkreis Schivelbein gehörte, bis dieser in den [[Landkreis Belgard (Persante)]] integriert wurde. Letzter Amtsvorsteher war Willi Dopke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standesamt Simmatzig ==&lt;br /&gt;
Simmatzig und [[Niemierzyno (Świdwin)|Nemmin]] waren ebenso zum gemeinsamen Standesamtsbezirk verbunden. Letzte deutsche Standesbeamte waren Alwin Schülke und ab 1934 Otto Korth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde Simmatzig, für die 1376 bereits ein eigener Pfarrer genannt wird, war bis 1945 Teil des [[Kirchspiel]]s der [[Marienkirche (Świdwin)|Marienkirche Schivelbein]]. Der Geistliche der dortigen 2. Pfarrstelle (zuletzt Pfarrer Detlv Rewald) war für Simmatzig, das 1940 immerhin 500 Gemeindeglieder zählte, zuständig. Der Ort lag im [[Kirchenkreis]] Schivelbein in der [[Kirchenprovinz]] [[Pommern (Land)|Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union|evangelischen Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört Smardzko zum Kirchspiel [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|polnischen Evangelisch-Augsburgischen Kirche]]. Kirchort ist Świdwin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche ===&lt;br /&gt;
Die Simmatziger Kirche ist ein dreiseitig geschlossener [[Fachwerkhaus|Fachwerkbau]]. Auf der Westseite ist ein Dachreiter mit eingezogenem Helm und einer Wetterfahne von 1717 angebracht. Das Gotteshaus liegt auf einem Hügel und ist von alten Bäumen umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
Als Lehrer der Simmatziger Schule sind die Namen von Egon Augspurg (bis 1929) und zuletzt Otto Korth (bis 1945) bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Erich von Neindorff]] (1894–1993), Politiker (NSDAP), war Gutsbesitzer im Ort&lt;br /&gt;
* [[Hans Marquardt (Verleger)|Hans Marquardt]] (1920–2004), einer der bedeutendsten Verleger der DDR, wurde in Simmatzig geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Belgard. Aus der Geschichte eines pommerschen Heimatkreises.&amp;#039;&amp;#039; Heimatkreisausschuß Belgard-Schivelbein, Celle 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.777405|EW=15.863255|type=city|region=PL-32}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Świdwin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Świdwin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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