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	<title>Sluzk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sluzk&amp;diff=419077&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giftzwerg 88 am 2. Februar 2026 um 11:49 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-02T11:49:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Belarus&lt;br /&gt;
  |Name                 = Sluzk&lt;br /&gt;
  |NameRussischLatein   = Sluzk&lt;br /&gt;
  |NameWeißrussisch     = Слуцк&lt;br /&gt;
  |NameRussisch         = Слуцк&lt;br /&gt;
  |Wappen               = Coat of Arms of Słuck.svg&lt;br /&gt;
  |Flagge               = Flag of Słucak.svg&lt;br /&gt;
  |Woblasz              = Minsk&lt;br /&gt;
  |Gegründet            = &lt;br /&gt;
  |Breitengrad          = 53/01/00&lt;br /&gt;
  |Längengrad           = 27/33/00&lt;br /&gt;
  |Höhe                 = &lt;br /&gt;
  |Einwohner            = 61444&lt;br /&gt;
  |EinwohnerStand       = 2009&lt;br /&gt;
  |Metropolregion       = &lt;br /&gt;
  |Fläche               = 24.6&lt;br /&gt;
  |Telefonvorwahl       = 1795&lt;br /&gt;
  |Postleitzahl         = BY - 223610&lt;br /&gt;
  |Kfz-Kennzeichen      = 5&lt;br /&gt;
  |Gemeindeart          = &lt;br /&gt;
  |Gliederung           = &lt;br /&gt;
  |Bürgermeister        = &lt;br /&gt;
  |BürgermeisterStand   = &lt;br /&gt;
  |Partei               = &lt;br /&gt;
  |AnschriftStraße      = &lt;br /&gt;
  |AnschriftOrt         = &lt;br /&gt;
  |Webpräsenz           = &lt;br /&gt;
  |Karte                = &lt;br /&gt;
  |Kartenbreite         = &lt;br /&gt;
  |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sluzk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{BeS|Слуцк}} oder {{Lang|be|Слуцак}}, {{RuS|Слуцк}}, {{PlS|&amp;#039;&amp;#039;Słuck&amp;#039;&amp;#039;}}, {{ltS|Sluckas}}, {{yiS|2=|1=סלוצק}}) ist eine Stadt in [[Belarus]] am Fluss [[Slutsch (Prypjat)|Slutsch]] in der [[Minskaja Woblasz]] mit 61.444 Einwohnern (2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sluzk ist eine der ältesten Städte der [[Rus]] und wurde bereits im Jahre 1116 erstmals erwähnt. 1160 wurde sie Hauptstadt des selbstständigen [[Fürstentum Sluzk|Fürstentums Sluzk]]. Vom 14. Jahrhundert bis zur [[Teilungen Polens|Zweiten Teilung Polens]] 1793 gehörte sie als Teil der [[Woiwodschaft]] [[Nawagradak|Nowogródek]] zum [[Großfürstentum Litauen]] bzw. der [[Polen-Litauen|Polnisch-Litauischen]] [[Adelsrepublik]]. Im 17. Jahrhundert war die Stadt berühmt wegen der so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Kontusz|Sluzker Gürtel]]&amp;#039;&amp;#039;, die von den Adligen im ganzen Reich getragen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1793 bis 1917 war Sluzk als Kreisstadt Teil des [[Gouvernement Minsk|Gouvernements Minsk]] innerhalb des Russischen Reiches. 1915 richtete im Zuge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] der Stab der 2. russischen Armee sein Hauptquartier in der Stadt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1918 wurde die Stadt von deutschen Truppen besetzt. Im gleichen Jahr wurde das weißrussische Nationalkomitee in der Stadt gegründet. Nach der Vertreibung der weißrussischen Nationalisten durch bolschewistische Kräfte wurde Sluzk am 1. Januar 1919 erstmals Teil der [[Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik|Weißrussischen SSR]]. Am 27. Februar 1919 wurde Sluzk in die kurzlebige [[Litauisch-Weißrussische Sowjetrepublik|Litauisch-Weißrussische SSR]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 10. August 1919 bis zum 15. Juli 1920 wurde die Stadt während des [[Polnisch-Sowjetischer Krieg|Polnisch-Sowjetischen Krieges]] von polnischen Truppen besetzt. Im November und Dezember 1920 wurde Sluzk zum Zentrum eines [[Aufstand von Sluzk|antibolschewistischen Aufstandes]].&amp;lt;ref&amp;gt;Liakhouski, Mikjniuk, Hes: &amp;#039;&amp;#039;Die Sluzker Verteidigungsaktion&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Niederschlagung des Aufstandes gehörte Sluzk im Zeitraum von 1921 bis 1991 zur Weißrussischen SSR innerhalb der [[Sowjetunion]], unterbrochen von drei Jahren deutscher Besatzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Ausbruch des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieges]] wurde Sluzk von deutschen Truppen erobert. Ende Oktober 1941 wurden unter Leitung des Polizeimajors [[Franz Lechthaler]] durch das deutsche [[Reserve-Polizei-Bataillon 11]], das der [[707. Infanterie-Division (Wehrmacht)|707. Infanterie-Division]] der [[Wehrmacht]] unterstellt war, im Raum Sluzk-Klezk Massaker verübt, bei denen 5900 Juden ermordet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Förster: &amp;#039;&amp;#039;Wehrmacht, Krieg und Holocaust.&amp;#039;&amp;#039; In: Rolf-Dieter Müller, Hans-Erich Volkmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Wehrmacht. Mythos und Realität.&amp;#039;&amp;#039; München 1999, S. 958.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dokument VEJ 7/19 in: Bert Hoppe, Hiltrud Glass (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (Quellensammlung), Band 7: &amp;#039;&amp;#039;Sowjetunion mit annektierten Gebieten I – Besetzte sowjetische Gebiete unter deutscher Militärverwaltung, Baltikum und Transnistrien.&amp;#039;&amp;#039;  München 2011, ISBN 978-3-486-58911-5, S. 122–125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Februar 1943 ordnete der Kommandeur der Sicherheitspolizei [[Eduard Strauch]] die Liquidierung des dortigen Ghettos an;&amp;lt;ref&amp;gt;Dokument VEJ 8/242 in: Bert Hoppe  (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945&amp;#039;&amp;#039; (Quellensammlung), Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Sowjetunion mit annektierten Gebieten II.&amp;#039;&amp;#039; Berlin  2016, ISBN 978-3-486-78119-9, S. 581–584.&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Folgetagen ermordeten die Einsatzkräfte unter Mitwirkung von Angehörigen einer lettischen Freiwilligenkompanie mindestens 3100 Juden aus Sluzk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. März 1944 wurde die Stadt von Adolf Hitler zu einem [[Fester Platz (Wehrmacht)|„Festen Platz“]] erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hubatsch: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Weisungen für die Kriegführung&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;243–250.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zu vielen anderen „Festen Plätzen“ wurde Sluzk von deutschen Truppen nicht erbittert verteidigt und am 30. Juni 1944 von sowjetischen Truppen im Zuge der [[Operation Bagration]] zurückerobert. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden die meisten historischen Bauten der Stadt zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1991 ist Sluzk ein Teil des Staates Belarus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Beschreibung: In Blau steht ein silberner aufbäumender [[Pegasos (Mythologie)#Heraldik|Pegasus]] mit roter Satteldecke, auf der eine goldene [[Krone (Heraldik)|Krone]] über ein Monogramm schwebt, auf einem aufgebogenen grünen [[Schildfuß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
In der Stadt ist der Fußballclub [[FK Sluzk]] beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Chronologisch sortiert nach Geburtsjahr. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Witold Karlowitsch Zeraski|Witold Zeraski]] (1849–1925), russischer Astronom&lt;br /&gt;
* [[Jehudo Epstein]] (1870–1945), Maler&lt;br /&gt;
* [[Romuald Romualdowitsch Iodko|Romuald Iodko]] (1894–1974), russisch-sowjetischer Bildhauer und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Boris Wsewolodowitsch Ignatowitsch|Boris Ignatowitsch]] (1899–1976), sowjetischer Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Semjon Arijewitsch Kosberg|Semjon Kosberg]] (1903–1965), sowjetischer Flugzeug- und Raketeningenieur&lt;br /&gt;
* [[Lidsija Jarmoschyna]] (* 1953), Vorsitzende der zentralen belarussischen Kommission für Wahlen und Referenden&lt;br /&gt;
* [[Juri Schewzow]] (* 1959), Handballtrainer und ehemaliger Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Michail Iwanowitsch Jakimowitsch|Michail Jakimowitsch]] (* 1967), Handballspieler&lt;br /&gt;
* [[Iryna Tscharnuschenka-Stassjuk]] (* 1979), Weitspringerin&lt;br /&gt;
* [[Nastassja Prakapenka]] (* 1985), Pentathletin&lt;br /&gt;
* [[Aljaksej Kischou]] (* 1986), Handballtorwart&lt;br /&gt;
* [[Nastassja Mirontschyk-Iwanowa]] (* 1989), Weitspringerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walther Hubatsch]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Weisungen für die Kriegführung 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe Verlag für Wehrwissen, Frankfurt am Main 1962.&lt;br /&gt;
* Ляхоўскі Ул., Міхнюк Ул., Гесь А.: &amp;#039;&amp;#039;Слуцкі збройны чын 1920 г. у дакумэнтах і ўспамінах&amp;#039;&amp;#039;, Менск, 2001 (U. Liakhouski, U. Mikjniuk, A. Hes: &amp;#039;&amp;#039;Die Sluzker Verteidigungsaktion von 1920 in Dokumenten und Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, Minsk 2001).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sluck|Sluzk}}&lt;br /&gt;
* [http://www.slutsk1116.narod.ru/ Inoffizielle Website der Stadt Sluzk: Wappen, Stadtplan, Fotos (russisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte in der Minskaja Woblasz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4435559-2|LCCN=n86059714|VIAF=136125351}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Minskaja Woblasz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sluzk| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsverbrechen der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massaker (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1116]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giftzwerg 88</name></author>
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