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	<title>Slup (Tschechien) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T13:57:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Slup_(Tschechien)&amp;diff=374889&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Georg Dehio, Karl Ginhart; Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Slup_(Tschechien)&amp;diff=374889&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-19T21:26:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Georg Dehio, Karl Ginhart; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                =Slup&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Slup CZ CoA.jpg|111px|Wappen von Slup]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihomoravský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Znojmo&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1573&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/594784/Slup&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 191&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 594784&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 671 28&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = B&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Znojmo]] – [[Jaroslavice]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 2&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Jiří Slezák&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2020&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Slup 42&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 671 28 Jaroslavice&lt;br /&gt;
| Website            = www.slup.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 48.7815036&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16.1991858&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2012-08-04 3689 Slup Kirche.jpg|mini|Kirche Maria Namen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Slup, svatý Šebestián.jpg|mini|Säule des [[Sebastian (Heiliger)|hl. Sebastian]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Slup, OÚ.jpg|mini|Gemeindeamt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Slup&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis 1949 &amp;#039;&amp;#039;Čule&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;portal.gov.cz&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://portal.gov.cz/app/zakony/zakonPar.jsp?page=0&amp;amp;idBiblio=25016&amp;amp;recShow=0&amp;amp;fulltext=br~C3~A1zdim&amp;amp;nr=&amp;amp;part=&amp;amp;name=n~C3~A1zv~C5~AF~20m~C3~ADst&amp;amp;rpp=15#parCnt |wayback=20151226182111 |text=Předpis č. 3/1950 Sb. |archiv-bot=2023-01-10 23:55:40 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Zulb&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Tschechien|tschechische]] Gemeinde im [[Jihomoravský kraj]] (&amp;#039;&amp;#039;Südmähren&amp;#039;&amp;#039;). Slup liegt etwa 15&amp;amp;nbsp;km südöstlich der Kreisstadt [[Znojmo]] (&amp;#039;&amp;#039;Znaim&amp;#039;&amp;#039;) und etwa 5&amp;amp;nbsp;km von der Grenze zu [[Österreich]] entfernt. Der Ort selbst ist als ein [[Angerdorf|Längsangerdorf]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Slup befindet sich rechtsseitig des [[Thayamühlbach]]es in der Jaroslavicka pahorkatina (&amp;#039;&amp;#039;Joslowitzer Hügelland&amp;#039;&amp;#039;): südlich des Dorfes fließt der [[Daníž]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte sind im Nordosten [[Valtrovice]] (&amp;#039;&amp;#039;Waltrowitz&amp;#039;&amp;#039;), im Osten [[Křídlůvky]] (&amp;#039;&amp;#039;Klein Grillowitz&amp;#039;&amp;#039;), im Südosten [[Jaroslavice]] (&amp;#039;&amp;#039;Joslowitz&amp;#039;&amp;#039;) und im Nordwesten [[Strachotice]] (&amp;#039;&amp;#039;Rausenbruck&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Anlage des Ortes und die [[Ui-Mundart|„ui“- Mundart]] (bairisch-österreichisch) mit ihren speziellen [[Bairische Kennwörter|Bairischen Kennwörtern]] weisen auf eine Besiedlung durch bayrische deutsche Stämme hin, wie sie vor allem im 12/13. Jahrhundert erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;Leopold Kleindienst: &amp;#039;&amp;#039;Die Siedlungsformen, bäuerliche Bau- und Sachkultur Südmährens.&amp;#039;&amp;#039; 1989, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Zuckriegl: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der südmährischen Mundarten&amp;#039;&amp;#039;. Ihre Verwendung in Sprache, Lied und Schrift. 25,000 Dialektwörter, 620 S. Eigenverlag. 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft findet sich in einer Urkunde König [[Ottokar I. Přemysl|Ottokars I.]] vom 7.&amp;amp;nbsp;November&amp;amp;nbsp;1228. Eine vorher (1052) datierte Erwähnung stellte sich als Fälschung aus dem 12. Jahrhundert heraus. Der Ort stand im 14. Jahrhundert unter der Herrschaft des [[Zisterzienserinnenabtei Oslavany|Nonnenstifts Oslawan]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gregor Wolny]]: &amp;#039;&amp;#039;Markgrafschaft Mähren.&amp;#039;&amp;#039; 1837, S. 296.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1509 wurde der Ort von [[Vladislav II. (Böhmen und Ungarn)|König Wladislaw]] an [[Wilhelm II. von Pernstein|Wilhelm von Pernstein]] verpfändet. Ab 1548 gehörte der Ort samt Meierhof zur Herrschaft [[Jaroslavice|Joslowitz]]. Zwar wurde Zulb schon 1516 als Markt bezeichnet, doch erfolgte die [[Marktrecht|Markterhebung]] erst 1860.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Codex diplomaticus et epistolaris Moraviae.&amp;#039;&amp;#039; Band II, S. 192.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Zeit der [[Reformation]] war der Ort von 1560 bis 1609 evangelisch. Nach der Niederschlagung des [[Ständeaufstand in Böhmen (1618)|Ständeaufstandes]] in Böhmen, welcher den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] auslöste, wurde die Besitzungen der aufständischen Adligen vom Kaiser konfisziert und an andere Adlige verkauft. So kam Zulb unter die Herrschaft von Kardinal Dietrichstein, welcher die [[Gegenreformation]] einleitete und somit den Ort wieder zum katholischen Glauben zurückführte. [[Matriken]] werden seit 1650 geführt.&amp;lt;ref&amp;gt; Onlinesuche über das Landesarchiv Brünn. [http://www.actapublica.eu/index.php &amp;#039;&amp;#039;Acta Publica&amp;#039;&amp;#039;] Registrierungspflichtige Online-Recherche in den historischen Matriken des Mährischen Landesarchivs Brünn (cz, dt). Abgerufen am 24. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1735 wurde der erste Lehrer im Ort genannt. In die Volksschule gingen auch die Kinder der Nachbarortschaften [[Micmanice|Mitzmanns]] und [[Oleksovičky|Klein Olkowitz]]. Im Jahre 1829 wurde die Schule ausgebaut und aufgrund der Nachfrage wurde eine vierklassige Schule 1889 neu gebaut. 1867 lösten sich Klein Olkowitz und [[Valtrovice|Waltrowitz]] von Zulb los und bildeten eigene Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühle des Ortes, ein über 400 Jahre altes Bauwerk im Stil der Renaissance und mit vier Wasserrädern die größte Mühle in ganz Mähren, beherbergt heute das südmährische Mühlenmuseum.&lt;br /&gt;
Die letzte Wallfahrt nach Mariazell fand 1907 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Walfried Blaschka, Gerald Frodl: &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Znaim von A bis Z.&amp;#039;&amp;#039; 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der größte Teil der Einwohner lebte von der Landwirtschaft, wobei der in Südmähren seit Jahrhunderten gepflegte Weinbau eine besondere Rolle einnahm. Auch die Jagd war mit jährlich 800 geschossenen Hasen einträglich. Neben der Landwirtschaft gab es auch das übliche Kleingewerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kam der zuvor zu [[Österreich-Ungarn]] gehörende Ort, der 1910 ausschließlich von [[Deutschmährer]]n bewohnt wurde, durch den [[Vertrag von Saint-Germain]] zur [[Tschechoslowakei]]. In der [[Zwischenkriegszeit]] führten die hohe Arbeitslosigkeit unter der deutschen Bevölkerung, Maßnahmen wie die [[Bodenreform]] 1919, die Sprachenverordnung 1926, Neuansiedlungen sowie Neubesetzungen von Beamtenposten durch Personen tschechischer Nationalität, zu vermehrten Spannungen im ganzen Lande.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Wolfgang Brügel]]: &amp;#039;&amp;#039;Tschechen und Deutsche 1918 – 1938&amp;#039;&amp;#039;, München 1967.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch das [[Münchner Abkommen]] wurde Zulb mit 1. Oktober 1938 ein Teil des deutschen [[Reichsgau Niederdonau|Reichsgaus Niederdonau]]. Von 1939 bis 1945 war Klein Olkowitz nach Zulb eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], welcher 101 Gefallene und Vermisste forderte, kam am 8. Mai 1945 die Gemeinde wieder zur Tschechoslowakei zurück. Bei den einsetzenden Schikanen und Folterungen durch tschechische Milizen kam ein Mann zu Tode.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bibISBN3927498270&amp;quot;&amp;gt;{{bibISBN|3927498270|Seite=218, 289, 409, 421, 423, 431|Kommentar=Zulb |format=Literatur}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Deutschsüdmährer flohen, andere wurden, vor allem am 8. August 1945, über die Grenze nach Österreich [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]]. Zwischen dem März und dem Oktober 1946 wurden 52 Zulber nach Westdeutschland [[Ausweisung|ausgesiedelt]]. 26 Personen verblieben im Ort, der wieder neu besiedelt wurde. Die in Österreich befindlichen Zulber wurden entsprechend den im Potsdamer Kommuniqués genannten „Transfer“-Zielen bis auf ca. 190 Personen nach Deutschland abgeschoben. Acht Personen wanderten in andere Länder aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Cornelia Znoy: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertreibung der Sudetendeutschen nach Österreich 1945/46&amp;#039;&amp;#039;, Diplomarbeit zur Erlangung des Magistergrades der Philosophie, Geisteswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien, 1995&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Emilia Hrabovec: &amp;#039;&amp;#039;Vertreibung und Abschub. Deutsche in Mähren 1945 – 1947&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main/Bern/New York/Wien (= Wiener Osteuropastudien. Schriftenreihe des österreichischen Ost- und Südosteuropa Instituts), 1995 und 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bibISBN3927498270&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahre 1949 wurde die Gemeinde Čule in Slup und der Ortsteil Knast (&amp;#039;&amp;#039;Gnast&amp;#039;&amp;#039;) in [[Hnízdo]] umbenannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;portal.gov.cz&amp;quot; /&amp;gt; Hnízdo wurde später nach [[Vrbovec (Tschechien)|Vrbovec]] umgemeindet. 1960 erfolgte die erneute Eingemeindung von [[Oleksovičky]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde durch Spenden der Vertriebenen eine Ehrentafel für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges errichtet und das Grab des Dekans Franz Windisch (Gruft der Familie Holly aus dem Jahre 1810) sowie die Statuen des hl. Sebastian und des hl. Nepomuk am Zulber Friedhof renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Siegel ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1649 entstand das erste [[Siegel]] des Ortes. Es enthält ein Schildchen, das einen Hügel mit drei herauswachsenden Lilien zeigt. Seitlich der Blüten sind Rosetten erkennbar, so dass der Gesamteindruck eines Blumenstraußes entsteht. Nach der Markterhebung im Jahre 1860 wurde das Siegel bis 1892 weitergeführt. Um 1937 führte Zulb einen bildlosen Gemeindestempel.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Tertsch: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkunde Zulb.&amp;#039;&amp;#039; 1898, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Volkszählung&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Einwohner gesamt&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Volkszugehörigkeit der Einwohner&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Deutsche&lt;br /&gt;
! Tschechen&lt;br /&gt;
! Andere&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1880&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| 1216&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1890&lt;br /&gt;
| 1303&lt;br /&gt;
| 1303&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1900&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| 1330&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1910&lt;br /&gt;
| 1382&lt;br /&gt;
| 1379&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1921&lt;br /&gt;
| 1380&lt;br /&gt;
| 1285&lt;br /&gt;
| 69&lt;br /&gt;
| 26&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1930&lt;br /&gt;
| 1367&lt;br /&gt;
| 1277&lt;br /&gt;
| 73&lt;br /&gt;
| 17&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1950&lt;br /&gt;
| 577&lt;br /&gt;
| x&lt;br /&gt;
| x&lt;br /&gt;
| x&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1980&lt;br /&gt;
| 534&lt;br /&gt;
| x&lt;br /&gt;
| x&lt;br /&gt;
| x&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1998&lt;br /&gt;
| 386&lt;br /&gt;
| x&lt;br /&gt;
| x&lt;br /&gt;
| x&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2002&lt;br /&gt;
| 429&lt;br /&gt;
| 0&lt;br /&gt;
| 390&lt;br /&gt;
| 39&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
| 473&lt;br /&gt;
| x&lt;br /&gt;
| x&lt;br /&gt;
| x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historický místopis Moravy a Slezska v letech 1848–1960.&amp;#039;&amp;#039; sv. 9. 1984; Český statistický úřad, www.czso.cz; Haramzová Silvie: Program hospodářského a sociálního rozvoje obce Slup, diplomová práce, VŠE Praha, 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Slup besteht aus den Ortsteilen&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/594784/Obec-Slup&amp;lt;/ref&amp;gt; und Katastralbezirken&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/594784/Obec-Slup&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Oleksovičky]] (&amp;#039;&amp;#039;Klein Olkowitz&amp;#039;&amp;#039;) und Slup (&amp;#039;&amp;#039;Zulb&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche Maria Namen (1228), Taufstein aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts, renoviert im Jahre 1845, Neugotischer Hochaltar von 1867 mit 7 Statuen, Kapelle des Hl. Sebastian (17. Jahrhundert)&lt;br /&gt;
* Statue des hl. Sebastian (1860), renoviert im Jahre 1832 und 1913 wegen Blitzschlag neu errichtet&lt;br /&gt;
* Bildstock des hl. Nepomuk (1. Hälfte des 18. Jahrhunderts)&lt;br /&gt;
* Bildstöcke (hl. Sebastian (1860) und hl. Nepomuk)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]], [[Karl Ginhart]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler in der Ostmark.&amp;#039;&amp;#039;Anton Schroll &amp;amp; Co, 1941,  Zulb S. 516.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wassermühle Slup|Wassermühle]] (16. Jahrhundert), heute Außenstelle des [[Technisches Museum in Brünn|Technischen Museums in Brünn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
de- Slup, Mühle, Räder.jpg|Frontansicht&lt;br /&gt;
de- Slup, Mühle, Front.jpg|Mühlräder&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
Reiches [[Brauch]]tum sowie zahlreiche [[Märchen]] und [[Sage]]n bereicherten das Leben der 1945/46 vertriebenen deutschen Ortsbewohner:&lt;br /&gt;
* Neben dem Kirtag am 2. Sonntag im September ist der „Kreuzmontag“, der ehemalige Jahrmarkt- und Wallfahrtstag, das zweite große Ereignis im Ort. Die Kaufleute stellen dann ihre Buden auf und am Sonntag wird das Hochamt gefeiert.&lt;br /&gt;
* Mitte Mai war die große Prozession während der Bitttage von der Kirche zum Hl. Sebastian (1. Andacht), zu Steinerkreuz mit Dreifaltigkeitsstatue (2. Andacht), Richtung Geißberge zum Wuchtykreuz (3. Andacht), zurück zur Malter an der Hauptstraße (4. Andacht), zum Glockenhaus in Klein-Olkowitz (5. Andacht), über den Kirchweg und die Lukabruck zum Hl. Nepomuk (6. Andacht), Schlussandacht in der Kirche in Zulb.&lt;br /&gt;
* Jährlich gab es eine Wallfahrt zu [[Christi Himmelfahrt]] zur Wallfahrtskirche Maria Dreieichen bei Horn. Die letzte [[Wallfahrt]] fand im Jahre 1943 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sagen von&lt;br /&gt;
* der Wallfahrtskirche „Maria unter den Weiden“&lt;br /&gt;
* dem vergrabenen Wandlungsglöcklein&lt;br /&gt;
* dem Gehenkten, der seine gestohlene Lunge zurückwollte&lt;br /&gt;
* den Glasstoana&lt;br /&gt;
* dem Kreuzlein am Armensünderweg&amp;lt;ref&amp;gt;Zuckriegl: &amp;#039;&amp;#039;Im Märchenland der Thayana.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, 2000, S. 181f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wenzel Max: &amp;#039;&amp;#039;Thayaland, Volkslieder und Tänze aus Südmähren.&amp;#039;&amp;#039; Geislingen/Steige 1984.&lt;br /&gt;
* [[Ilse Tielsch]]-Felzmann: &amp;#039;&amp;#039;Südmährische Sagen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Heimatwerk. München 1969.&lt;br /&gt;
* Karl Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Die alten Sagen von Zulb.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Karl Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Alte Sagen von Klein Olkowitz und Zulb.&amp;#039;&amp;#039; 1999.&lt;br /&gt;
* Karl Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Ehe- und Verkündigungsbuch Katholisches Pfarramt Zulb.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Karl Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrgemeinde Zulb, Südmähren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Thomas Berger: &amp;#039;&amp;#039;Vorläufiges Anschriftenverzeichnis der ehemaligen Einwohner der Gemeinde Zulb.&amp;#039;&amp;#039; 1970.&lt;br /&gt;
* Thomas Berger: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Zulb von Johann Mühlberger.&amp;#039;&amp;#039; 1982.&lt;br /&gt;
* Thomas Berger: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Zulb Kreis Znaim 6. Teil.&amp;#039;&amp;#039; 1993/94.&lt;br /&gt;
* Thomas Berger: &amp;#039;&amp;#039;Gegeben zu Zulb.&amp;#039;&amp;#039; 1998.&lt;br /&gt;
* Emilia Hrabovec: &amp;#039;&amp;#039;Vertreibung und Abschub. Deutsche in Mähren 1945 – 1947&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main/Bern/New York/Wien (= &amp;#039;&amp;#039;Wiener Osteuropastudien.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe des österreichischen Ost- und Südosteuropa Instituts), 1995 und 1996.&lt;br /&gt;
* [[Felix Ermacora]]: &amp;#039;&amp;#039;Die sudetendeutschen Fragen&amp;#039;&amp;#039;, Rechtsgutachten, Verlag Langen Müller, 1992, ISBN 3-7844-2412-0.&lt;br /&gt;
* [[Peter Glotz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertreibung.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Hamburg 2003, ISBN 3-550-07574-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Felix Bornemann: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Kunsthandwerk in Südmähren.&amp;#039;&amp;#039; C. Maurer Verlag, Geislingen/Steige 1990, ISBN 3-927498-13-0, Zulb S. 45.&lt;br /&gt;
* Bruno Kaukal: &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen und Siegel der südmährischen Gemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Josef Knee, Wien 1992, ISBN 3-927498-19-X, Zulb S. 269f.&lt;br /&gt;
* {{bibISBN|3927498270|Seite=289|Kommentar=Zulb|format=Literatur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Slup}}&lt;br /&gt;
* [http://www.slup.cz Website der Gemeinde] (tschechisch)&lt;br /&gt;
* [http://portal.suedmaehren.at/wiki/index.php/Zulb Kulturdatenbank der Heimatvertriebenen]&lt;br /&gt;
* [http://www.veslupi.wbs.cz/Zulb.html Rodák z obce Zulb ve Slupi] auf veslupi.wbs.cz (tschechisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Znojmo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1051362113|VIAF=308720151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1228]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktgemeinde im Sudetenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slup (Tschechien)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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