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	<title>Slim Gaillard - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T15:14:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Slim_Gaillard&amp;diff=1018665&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vsop: WL</title>
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		<updated>2023-04-07T20:39:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Slim Gaillard 1947.jpg|mini|hochkant=1.3|Slim Gaillard (um 1947)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bulee „Slim“ Gaillard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Januar]] [[1916]]&amp;lt;ref&amp;gt;Es wird auch der 1. Januar 1916 angegeben (z.&amp;amp;nbsp;B. Kunzler &amp;#039;&amp;#039;Jazz-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; 2002, Bohländer &amp;#039;&amp;#039;Reclams Jazzführer&amp;#039;&amp;#039; 1989) und manchmal auch [[Pensacola (Florida)|Pensacola]] in [[Florida]] als Geburtsort. Er selbst behauptete gelegentlich von Santa Clara in Kuba zu stammen.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Detroit]]; † [[26. Februar]] [[1991]] in [[London]]) war ein [[USA|US-amerikanischer]] [[Jazzgesang|Jazz-Sänger]], [[Jazz-Piano|Pianist]] und Gitarrist, besonders bekannt als Teil des Duos [[Slim &amp;amp; Slam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Er wurde als Sohn des deutschen Einwanderers Theopolous Rothschild und der Afroamerikanerin Liza Gaillard geboren und wuchs in [[Detroit]] auf. Sein Vater arbeitete als Steward auf einem Kreuzfahrtschiff und nahm Gaillard manchmal mit (nach seinen Erzählungen soll er ihn sogar einmal auf Kreta „vergessen“ haben). Gaillard spielte Piano (im [[Boogie-Woogie]]-Stil), Gitarre und Vibraphon. In Detroit arbeitete er –&amp;amp;nbsp;so seine eigenen Angaben&amp;amp;nbsp;– zeitweilig als Leichenbestatter, versuchte sich als Boxer und während der Prohibition als Alkohol-Schmuggler für „[[The Purple Gang]]“. Dann trat er mit einer Nummer auf, in der er gleichzeitig steppte und Gitarre spielte, womit er in den 1930er Jahren in [[New York City]] im [[Vaudeville]] auftreten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 bis 1942 &amp;lt;!--1943 glaube ich nicht, da er dann wohl kaum 44 wieder entlassen gewesen wäre--&amp;gt; hatte er dort große Erfolge als Teil des Duos &amp;#039;&amp;#039;Slim and Slam&amp;#039;&amp;#039; mit dem Bassisten [[Slam Stewart]]. Sie hatten 1938 den Hit &amp;#039;&amp;#039;Flat Foot Floogie (with a Floy Floy)&amp;#039;&amp;#039;, denen weitere wie &amp;#039;&amp;#039;Laughin in Rhythm&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Tutti Frutti&amp;#039;&amp;#039; (keine Identität mit [[Little Richard]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Tutti Frutti (Lied)|Tutti Frutti]]&amp;#039;&amp;#039;, sondern komponiert von [[Doris Fisher]]) folgten, die der Improvisations-Künstler Gaillard bei Auftritten oft stark variierte. Mit den humorvoll präsentierten [[Dadaismus|Dada]]-ähnlichen Nonsense-Texten, bei denen Gaillard gerne spanisches, chinesisches oder sonstiges Kauderwelsch spricht und kulinarische Themen eine große Rolle spielen, genoss das Duo damals Kultstatus (wie etwa in [[Jack Kerouac]]&amp;#039;s &amp;#039;&amp;#039;On the road&amp;#039;&amp;#039; von 1957 geschildert). 1941 wurden sie für die Hollywood-Komödie &amp;#039;&amp;#039;[[In der Hölle ist der Teufel los!|Hellzapoppin’]]&amp;#039;&amp;#039; (Regie [[H. C. Potter|Henry Codman Potter]]) engagiert. Gaillards Einberufung zum Militärdienst in der US-Luftwaffe während des Krieges &amp;lt;!--Über eine Einberufung von Stewarts finde ich keine Quellen--&amp;gt; führte zum Ende der Zusammenarbeit als &amp;#039;&amp;#039;Slim &amp;amp; Slam&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung 1944 ging Gaillard nach [[Los Angeles]], wo er mit dem Bassisten Bam Brown in ähnlicher Formation wie mit Stewart in „Billy Berg’s Hollywood Boulevard Club“ auftrat (&amp;#039;&amp;#039;Slim and Bam&amp;#039;&amp;#039;). 1945 hatten sie den Hit &amp;#039;&amp;#039;Cement Mixer (Puti Puti)&amp;#039;&amp;#039;der auf #5 der [[Liste der Singles in den Race-Records-Charts 1946|„Race Record“ Charts]] gelangte. 1946 hatte Gaillards längeres Stück &amp;#039;&amp;#039;The Groove Juice special (Opera in Vout)&amp;#039;&amp;#039; in Los Angeles Premiere („Vout“ nannte Gaillard seine Nonsense-Sprache). 1945 ist er in einer [[Bebop]]-Session mit u.&amp;amp;nbsp;a. [[Dizzy Gillespie]] und [[Charlie Parker]] (&amp;#039;&amp;#039;Slim’s Jam&amp;#039;&amp;#039;) zu hören. Sie spielten seinen Hit &amp;#039;&amp;#039;Flat Foot Floogie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;floogie&amp;#039;&amp;#039; ist ein Slang-Ausdruck für ‚Mädchen‘. Townley &amp;#039;&amp;#039;Tell your story&amp;#039;&amp;#039;, Storyville&amp;lt;/ref&amp;gt; als typische Bop-Nummer, die vom Scat-Gesang unterbrochen wird, außerdem nahmen sie &amp;#039;&amp;#039;Slim’s Jam&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dizzy Boogie&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Popity Pop&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gaillard spielte auch mit [[Miles Davis]], [[Percy Heath]] und [[John Lewis (Pianist)|John Lewis]]. In Los Angeles nahm er in einer Combo mit [[Zutty Singleton]], [[Dodo Marmarosa]] und Brown auf. Weitere Hits waren &amp;#039;&amp;#039;Down by the station&amp;#039;&amp;#039; von 1948 und &amp;#039;&amp;#039;Yep Roc’s Heresay&amp;#039;&amp;#039; von 1951. Auf dem Höhepunkt seiner Popularität Ende der 1940er/Anfang der 1950er Jahre war er begehrt als Eröffnungsnummer im [[Birdland (New York)|Birdland]], war 1953 mit [[Jazz at the Philharmonic]] unterwegs und nahm außerdem für [[The Verve Music Group|Verve]] auf. Ende der 1950er Jahre war er mit [[Stan Kenton]] auf Tour.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 1960er Jahren an hatte er die unterschiedlichsten Berufe als Hutmacher, Motelmanager in San Diego, Elektriker und sogar als Obstfarmer in [[Tacoma]]. Ab Ende der 1960er-Jahre trat er häufiger in Fernsehfilmen auf. Als Schauspieler wirkte er in der zweiten Staffel der Fernsehserie [[Roots (Fernsehserie)|Roots]] 1979 mit.&lt;br /&gt;
[[Datei:Slim Gaillard.jpg|mini|Gaillard in [[Edinburgh]] (1982)]]&lt;br /&gt;
1970 spielte er wieder auf dem [[Monterey Jazz Festival]] mit Slam Stewart und in den 1970ern auch mit Gillespie, der ihn 1982 überredete, wieder im Jazz aktiv zu werden. In den 1980er Jahren hatte er ein Comeback, tourte auf europäischen Jazz-Festivals (mit Hauptwohnsitz London), aber auch mit [[Daniel Huck]] mit großem Erfolg in Japan und veröffentlichte das Album &amp;#039;&amp;#039;Anytime, Anyplace, Anywhere&amp;#039;&amp;#039;, bei dem u.&amp;amp;nbsp;a. [[Buddy Tate]], [[Jay McShann]], [[Peter Ind]] und [[Digby Fairweather]] mitwirkten. Im Musical-Film &amp;#039;&amp;#039;[[Absolute Beginners – Junge Helden|Absolute Beginners]]&amp;#039;&amp;#039; von 1986 (Regie: [[Julien Temple]]) singt er auf einer Party &amp;#039;&amp;#039;Selling out&amp;#039;&amp;#039;. Die BBC drehte 1989 einen mehrteiligen Film &amp;#039;&amp;#039;The World of Slim Gaillard&amp;#039;&amp;#039; über ihn. 1991 starb Slim Gaillard in London an Krebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter Janis Hunter war zwischen 1977 und 1981 Ehefrau von [[Marvin Gaye]] und ist die Mutter der Schauspielerin und Sängerin Nona Gaye (geb. 1974).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Das Werk von Slim Gaillard ist auf &amp;#039;&amp;#039;Classics&amp;#039;&amp;#039; – 1937–38, 1939–40, 1940–42, 1945 Vol. 1 &amp;amp; 2, 1946 und 1947–1951 dokumentiert. Auf &amp;#039;&amp;#039;Slim Gaillard 1945 Vol. 2&amp;#039;&amp;#039; spielt er mit [[Slam Stewart]], [[Charlie Parker]], [[Dizzy Gillespie]] und [[Dodo Marmarosa]] (&amp;#039;&amp;#039;Slim’s Jam&amp;#039;&amp;#039;). Auf &amp;#039;&amp;#039;BeBop’s Heartbeat&amp;#039;&amp;#039; finden sich neben &amp;#039;&amp;#039;Flat Foot Floogie&amp;#039;&amp;#039; die ebenfalls von Gaillard geschriebenen Nummern &amp;#039;&amp;#039;Dizzy Boogie&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Popity Pop&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Slim’s Jam&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlung ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Slim &amp;amp; Slam – Complete Recordings 1938 – 1942&amp;#039;&amp;#039; (Affinity 1992) – 3 CDs u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Slam Stewart]], [[Kenny Clarke]], [[Chico Hamilton]], [[Ben Webster]], [[Al Killian]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Ausgaben sind:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Slim’s Jam&amp;#039;&amp;#039; (Topaz, 1938–46)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Absolute Voutest, ’46&amp;#039;&amp;#039; ([[Hep Records]], 1946)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;BeBop’s Heartbeat&amp;#039;&amp;#039; (Rec. 1945 &amp;amp; 1947), mit Slim Gaillard, Charlie Parker, Dizzy Gillespie, John Lewis, Al McKibbon, [[Joe Harris (Schlagzeuger)|Joe Harris]] und Zutty Singleton&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Laughing In Rhythm: The Best Of The Verve Years&amp;#039;&amp;#039; (Properbox, $-Cd-Edition, 1946–1954)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Legendary McVouty&amp;#039;&amp;#039; (Hep, 1946)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cement Mixer, Putti Putti&amp;#039;&amp;#039; (President, 1945–49)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Slim Gaillard Rides Again&amp;#039;&amp;#039; (Verve, 1959)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anytime, Anyplace, Anywhere&amp;#039;&amp;#039; (Hep, 1982)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Groove Juice: The Norman Granz Recordings + More]]&amp;#039;&amp;#039; (ed. 2018)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Cook]], [[Brian Morton]]: &amp;#039;&amp;#039;[[The Penguin Guide to Jazz|The Penguin Guide to Jazz on CD]].&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Penguin, London 2002, ISBN 0-14-051521-6.&lt;br /&gt;
* [[Martin Kunzler]]: &amp;#039;&amp;#039;Jazz-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–L&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;rororo-Sachbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16512). Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2002, ISBN 3-499-16512-0.&lt;br /&gt;
* [[Carlo Bohländer]], Karl Heinz Holler, Christian Pfarr: &amp;#039;&amp;#039;[[Reclams Jazzführer]].&amp;#039;&amp;#039; 3., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Reclam, Stuttgart 1989, ISBN 3-15-010355-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|134879449}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0301254}}&lt;br /&gt;
* Stefan Wuthe: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/zum-100-geburtstag-von-slim-gaillard-swingmusiker-100.html &amp;#039;&amp;#039;Zum 100. Geburtstag von Slim Gaillard: Swingmusiker, Alkoholschmuggler, Hutmacher&amp;#039;&amp;#039;], Deutschlandfunk Kultur vom 4. Januar 2016.&lt;br /&gt;
* [http://www.ubu.com/ethno/soundings/gaillard.html Text von Flat Foot Floogie] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://boogiewoogieflu.blogspot.com/2007/04/slim-gaillard.html Weitere Biografie] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134879449|LCCN=n/93/115984|VIAF=56799400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gaillard, Slim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Gitarrist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gaillard, Slim&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gaillard, Bulee&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Jazzsänger und -musiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Januar 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Detroit]], Michigan&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Februar 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vsop</name></author>
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