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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Slew_rate</id>
	<title>Slew rate - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:49:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Slew_rate&amp;diff=468779&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saure: /* Anwendung */</title>
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		<updated>2024-01-22T09:08:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anwendung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In einer elektronischen [[Verstärker (Elektrotechnik)|Verstärker]]- oder [[Leitungstreiber|Treiberschaltung]] kann bei einer schnellen Änderung der Eingangsspannung unter Umständen die Ausgangsspannung nicht genauso schnell folgen. In der [[Elektronik]] gibt es eine als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;slew rate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  bezeichnete maximale [[Flankensteilheit]] oder maximale Anstiegs- oder Abfallgeschwindigkeit (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anstiegsrate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), mit der sich die Ausgangsspannung über den Aussteuerbereich ändern kann.&lt;br /&gt;
[[Datei:Slew-rate.svg|mini|Im zeitlichen Verlauf nimmt ein Recht&amp;amp;shy;eck&amp;amp;shy;impuls (rot) beim Passieren eines Verstär&amp;amp;shy;kers geneig&amp;amp;shy;te Flanken an (grün); idealisierte Darstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;slew rate&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{SR}&amp;lt;/math&amp;gt; ist die maximale [[Spannungsanstiegsgeschwindigkeit]] der Ausgangsspannung &amp;lt;math&amp;gt;u_\mathrm a(t)&amp;lt;/math&amp;gt;, wenn am Eingang eine [[Rechteckschwingung]] anliegt, die den Verstärker vollständig aufsteuert (Großsignal-Antwort):&amp;lt;ref name=&amp;quot;TS&amp;quot;&amp;gt;Ulrich Tietze, Christoph Schenk: &amp;#039;&amp;#039;Halbleiter-Schaltungstechnik.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. Springer, 1993, S.&amp;amp;nbsp;151.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Böhmer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{SR} = \left| \frac{\mathrm du_\mathrm a(t)}{\mathrm dt} \right|_\max&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Begrenztheit des Anstiegs hat nicht nur Einfluss auf sprunghafte, sondern auch [[Stetige Funktion|stetige]] Vorgänge. Für eine [[Sinusspannung|sinusförmige Spannung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:slew rate sinus.png|mini|Ein Sinusverlauf (rot) kann infolge der &amp;#039;&amp;#039;slew rate&amp;#039;&amp;#039; stückweise abgeflacht werden zu einem Linearverlauf (grün)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;u(t) = \hat u \sin(2\pi f t)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
ist die [[Steigung]] &amp;lt;math&amp;gt;u&amp;#039;(t) =\frac{\mathrm du}{\mathrm dt}&amp;lt;/math&amp;gt; am größten im [[Nulldurchgang]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\left|u&amp;#039;(t) \right|_\max =u&amp;#039;(0) = 2\pi f \hat u \cos(2 \pi f t) \bigg|_{t=0} = 2\pi f \hat u&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die für eine unverfälschte Übertragung benötigte &amp;#039;&amp;#039;slew rate&amp;#039;&amp;#039; ist also [[proportional]] zur Signal[[amplitude]] &amp;lt;math&amp;gt;\hat u&amp;lt;/math&amp;gt; und zur [[Frequenz]] &amp;lt;math&amp;gt;f&amp;lt;/math&amp;gt;. Umgekehrt, bei einer nur begrenzt verfügbaren &amp;#039;&amp;#039;slew rate&amp;#039;&amp;#039;, überträgt ein Verstärker ein Signal mit großer Amplitude möglicherweise weniger korrekt als ein kleines Signal. Für eine unverzerrte Sinusschwingung am Ausgang legt die &amp;#039;&amp;#039;slew rate&amp;#039;&amp;#039; eine von der Amplitude abhängige &amp;#039;&amp;#039;Großsignal-[[Grenzfrequenz]]&amp;#039;&amp;#039; fest:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stiny&amp;quot;&amp;gt;Leonhard Stiny: &amp;#039;&amp;#039;Aktive elektronische Bauelemente: Aufbau, Struktur, Wirkungsweise, Eigenschaften, und praktischer Einsatz diskreter und integrierter Halbleiter-Bauelemente.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Springer Vieweg, 2019, S.&amp;amp;nbsp;500ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;f_\max =\frac{\mathrm{SR}}{2\pi \hat u_\mathrm a}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkung ==&lt;br /&gt;
Konsequenzen aus der Begrenzung des Übertragungsverhalten durch die &amp;#039;&amp;#039;slew rate&amp;#039;&amp;#039; sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Böhmer&amp;quot;&amp;gt;Erwin Böhmer: &amp;#039;&amp;#039;Elemente der angewandten Elektronik: Kompendium für Ausbildung und Beruf.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Vieweg, 1987, Seite&amp;amp;nbsp;302.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stiny&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Einer sprunghaften Änderung der Eingangsspannung folgt die Ausgangsspannung nur mit begrenzter Geschwindigkeit und dadurch unscharf verzögert.&lt;br /&gt;
* Einer sinusförmigen Eingangsspannung folgt die Ausgangsspannung nahezu dreieckförmig [[Verzerrung (Elektrotechnik)|verzerrt]], sobald die Änderung der Eingangsspannung eine höhere Anstiegsgeschwindigkeit erfordert als der Verstärker mit seiner &amp;#039;&amp;#039;slew rate&amp;#039;&amp;#039; zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Bei [[Operationsverstärker]]n ist außer bei Gleichspannungsanwendungen das dynamische Verhalten zu beachten. Als Kenngrößen zur Auswahl eines geeigneten Verstärker-Typs werden in Datenblättern  sowohl die &amp;#039;&amp;#039;slew rate&amp;#039;&amp;#039; (sie betrifft das [[Großsignalverhalten]]) als auch die [[Transitfrequenz]] (sie betrifft das [[Kleinsignalverhalten]]) angegeben. Die &amp;#039;&amp;#039;slew rate&amp;#039;&amp;#039; liegt bei Universal-Operationsverstärkern vorzugsweise im Bereich 0,2 bis 50&amp;amp;nbsp;V/µs ([[Volt]] pro [[Mikrosekunde]]). In Hochgeschwindigkeits-Ausführungen reicht sie bis etwa 5000&amp;amp;nbsp;V/µs. Sie ist eine Eigenschaft des jeweiligen Typs und durch Schaltungsauslegung nicht veränderbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verstärkern zur Anwendung als [[Komparator (Analogtechnik)|Komparator]], bei denen die interne Frequenzgangkorrektur weggelassen wird, „verbessern sich Slew Rate und Erholzeit ganz enorm“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Tietze, Christoph Schenk: &amp;#039;&amp;#039;Halbleiter-Schaltungstechnik.&amp;#039;&amp;#039; 10. Auflage. Springer, 1993, S.&amp;amp;nbsp;181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verstärkertechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saure</name></author>
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