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	<title>Slawsk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Slawsk&amp;diff=39644&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T13:40:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Slawsk&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Heinrichswalde&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Славск&lt;br /&gt;
|Wappen                 = Coat of Arms of Slavsk (Kaliningrad oblast).png&lt;br /&gt;
|Flagge                 = &lt;br /&gt;
|lat_deg = 55 |lat_min= 3 |lat_sec= 00&lt;br /&gt;
|lon_deg = 21 |lon_min= 41 |lon_sec= 00&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Rajon&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = Slawsk&lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle  = &lt;br /&gt;
|innere Gliederung      = &lt;br /&gt;
|Bezeichnung des Oberhaupts = &amp;lt;!--Bürgermeister--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Oberhaupt              = &lt;br /&gt;
|Gründungsjahr          = &lt;br /&gt;
|erste Erwähnung        = 1292&lt;br /&gt;
|frühere Namen          = Heinrichswalde &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1946)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Status                 = Stadt&lt;br /&gt;
|Status seit            = 1946&lt;br /&gt;
|Fläche                 = 11&lt;br /&gt;
|Art der Höhe           = &lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums      = 2&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache     = &lt;br /&gt;
|offizielle Sprache-ref = &lt;br /&gt;
|Ballungsraum           = &lt;br /&gt;
|nationale Zusammensetzung = &lt;br /&gt;
|Zusammensetzung nach Religionen = &lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl         = (+7) 40163&lt;br /&gt;
|Postleitzahl           = 238600&lt;br /&gt;
|OKATO                  = 27236501&lt;br /&gt;
|Webseite               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Slawsk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Славск}}), bis 1946 {{deS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heinrichswalde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} ({{ltS|Gastos}}), ist eine Kleinstadt in der [[Russland|russischen]] [[Oblast Kaliningrad]]. Sie ist Verwaltungszentrum der kommunalen Selbstverwaltungseinheit &amp;#039;&amp;#039;Stadtkreis Slawsk&amp;#039;&amp;#039; im [[Rajon Slawsk]]. Der Ort hat {{EWZ|RU|27236501}} Einwohner (Stand {{EWD|RU|27236501}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner_aktuell&amp;quot; /&amp;gt; Der heutige Name Slawsk leitet sich vom russischen Wort &amp;#039;&amp;#039;Slawa&amp;#039;&amp;#039; (Ruhm) ab, frei übersetzt &amp;#039;&amp;#039;ruhmreiche Stadt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt in der historischen Region [[Ostpreußen]], 15&amp;amp;nbsp;km südwestlich von Tilsit ([[Sowetsk (Kaliningrad)|Sowjetsk]]) und der Grenze zu [[Litauen]]. Der Ort ist Zentrum der Region [[Elchniederung]], einer Moorregion am [[Kurisches Haff|Kurischen Haff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist seit 1292 bekannt. 1657 erhielt ihn Heinrich Ehrentreich von Halle (daher der Ortsname) vom [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Großen Kurfürsten]] übereignet. Das Rittergut, unweit der 1686 erbauten Kirche, wurde 1738 Domäne und später wieder privatisiert. Im Jahr 1785 wird Heinrichswalde als ein Dorf mit einer Kirche, einer Windmühle und 57 Feuerstellen (Haushaltungen) beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Teil I, Königsberg/Leipzig 1785, [http://books.google.de/books?id=Mww_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA3-PA51 Volständige Topographie vom Litthauischen Cammer-Departement, S. 51.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrichswalde wurde 1818 Verwaltungszentrum mit Landratssitz des neugegründeten preußischen [[Landkreis Niederung|Kreises Niederung]] (ab 1938 &amp;#039;&amp;#039;Elchniederung&amp;#039;&amp;#039;) im [[Regierungsbezirk Gumbinnen]]. 1939 war die Erhebung zur Stadt eingeleitet worden, was jedoch durch den Kriegsausbruch verhindert wurde. 1891 erfolgte der Anschluss an die [[Bahnstrecke Kaliningrad–Sowetsk|Eisenbahnstrecke Tilsit–Königsberg]], was zum wirtschaftlichen Aufschwung des Marktortes beitrug. Die Milchwirtschaft mit Rinderzucht, Molkereien und Produktion von Tilsiter Käse florierte. Salz- und schwefelhaltige Quellen wurden entdeckt, ein „Salz- und schwefelhaltiges Sonnen- und Liegebad“ entstand. Am Anfang des 20. Jahrhunderts war Heinrichswalde der Hauptort des Kreises Niederung. Es hatte eine evangelische Kirche, das [[Amtsgericht Heinrichswalde]] und eine Zementwarenfabrik und wurde wegen der nahegelegenen [[Nadelwald|Nadelwälder]] als Luftkurort besucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot; /&amp;gt; Heinrichswalde durfte sich „Klimatischer Kurort“ und „Gartenstadt“ nennen. Es war Ausflugsziel insbesondere für das nahe [[Sowetsk (Kaliningrad)|Tilsit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 gehörte Heinrichswalde zum [[Landkreis Elchniederung]] im [[Regierungsbezirk Gumbinnen]] der [[Provinz Ostpreußen]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Heinrichswalde mit dem Kreis Elchniederung im Oktober 1944 vor Anmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] evakuiert, zunächst nur bis in den Kreis Heiligenbeil. Am 20. Januar 1945 besetzten sowjetische Truppen den Ort. Die Entwässerungsanlagen wurden verwüstet, das umgebende Land versumpfte. Der letzte Gutsbesitzer aus der Familie Bierfreund kam 1945 auf der Flucht um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Heinrichswalde im Sommer 1945 von der [[sowjetisch]]en Besatzungsmacht mit der nördlichen Hälfte Ostpreußens unter sowjetische Verwaltung gestellt und der Oblast Kaliningrad zugeordnet. 1946 erhielt der Ort das Stadtrecht unter dem heutigen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Slawskoje gorodskoje posselenije 2008–2015 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rajon Slawsk lat.png|mini|Lage der städtischen Gemeinde Slawskoje gorodskoje posselenije inmitten des Rajons Slawsk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die städtische Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Slawskoje gorodskoje posselenije&amp;#039;&amp;#039; (ru. Славское городское поселение) wurde im Jahr 2008 eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Durch das Закон Калининградской области от 30 июня 2008 г. № 261 «Об организации местного самоуправления на территории муниципального образования &amp;quot;Славский городской округ&amp;quot;» (Gesetz der Oblast Kaliningrad vom 30. Juni 2008, Nr. 261: Über die Organisation der lokalen Selbstverwaltung auf dem Gebiet der munizipalen Bildung „Stadtkreis Slawsk“)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt Slawsk war namensgebender Ort und Verwaltungssitz der Gemeinde mit weiteren sechs Siedlungen und insgesamt 6266 Einwohnern (Stand 2010)&amp;lt;ref&amp;gt;Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die auf einer Fläche von 106&amp;amp;nbsp;km² wohnten (mehr als zwei Drittel von ihnen in der Stadt Slawsk). Ende 2015 wurde die Gemeinde aufgelöst und deren Orte in den [[Rajon Slawsk|Stadtkreis Slawsk]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Slawskoje gorodskoje posselenije gehörten neben der Stadt Slawsk sechs Siedlungen, die vorher zum Dorfbezirk [[Gastellowo|Gastellowski selski okrug]] gehörten.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ortsname || deutscher Name&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Gastellowo]] (Гастеллово) || Groß Friedrichsdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Maiskoje (Kaliningrad, Slawsk)|Maiskoje]] (Майское) || O.F. Schnecken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Prigorodnoje (Kaliningrad, Slawsk)|Prigorodnoje]] (Пригородное) || Sandfluß/Lindental&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Priosjorje (Kaliningrad)|Priosjorje]] (Приозёрье) || Argelothen/Argendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sosnowoje (Kaliningrad)|Sosnowoje]] (Сосновое) || Waldkrug, &amp;lt;small&amp;gt;Stadtkreis Tilsit&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sosnjaki (Kaliningrad)|Sosnjaki]] (Сосняки) || Peterswalde&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bis 1945&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Anzahl&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|0.}}248 || davon 150 im Dorf und 98 auf dem Rittergut&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mützell&amp;quot;&amp;gt;{{Wörterbuch Preußischer Staat |Band=2 |Seite=162 |Kommentar=Z. 1983–1984}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|0.}}862 || davon 711 im Dorf und 151 auf dem Rittergut&amp;lt;ref&amp;gt;Kraatz: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1856, [https://books.google.de/books?id=g7QDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA279 S. 279.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1861 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0|0.}}975 || im Dezember, davon 868 im Dorf, 98 auf dem Rittergut und neun bei der Mühle&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kü&amp;quot;&amp;gt;Kühnast: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten über Grundbesitz, Viehstand, Bevölkerung und öffentliche Abgaben der Ortschaften in Littauen nach amtlichen Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Gumbinnen 1863, [https://books.google.de/books?id=PMgc2ayIYXoC&amp;amp;pg=PA95 S. 95–96.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1.592 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=elchniederung.html#ew33endrheinrichs}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2.257 || meist Evangelische&amp;lt;ref name=&amp;quot;MKL&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, 9. Band, Leipzig/Wien 1907, [http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-009-0111 S. 111.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2.581 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3.180 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3.467 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;seit 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1959 || 3.862&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || 4.053&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1979 || 4.410&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989 || 4.682&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || 5.172&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 4.614&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 4.153&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039; Volkszählungsdaten&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrichswaldelokal.jpg|mini|Lokalisation von Slawsk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Slawsk liegt seit 1891 an der [[Bahnstrecke Kaliningrad–Sowetsk]] &amp;#039;&amp;#039;(Königsberg–Tilsit)&amp;#039;&amp;#039; und ist über die [[A216 (Russland)]] (einstige [[Reichsstraße 138]], heute auch [[Europastraße 77]]) über den Abzweig [[Nowokolchosnoje]] &amp;#039;&amp;#039;(Sandlauken&amp;#039;&amp;#039;, 1938–1946 &amp;#039;&amp;#039;Sandfelde)&amp;#039;&amp;#039; und auch  die [[R513 (Russland)]] erreichbar. Außerdem verbinden Nebenstraßen die Stadt mit [[Sowetsk (Kaliningrad)|Sowetsk]] und [[Gastellowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Groß Friedrichsdorf)&amp;#039;&amp;#039; im Umland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Evangelisch ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Evangelische Kirche Heinrichswalde (Kreis Niederung)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kirchengebäude ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Slawsk Heinrichswalde Kirche.JPG|mini|hochkant|Ehemalige Evangelische Kirche (2011)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche an der ul. Sowetskaja wurde 1867–1869 mit hohem Turm im Stil der [[Neogotik]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Hubatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Bilder ostpreussischer Kirchen.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1968, S. 92, Abb. 373.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vorgängerbau, eine Fachwerkkirche, stammte von 1686–1694. Schnitzwerk aus der alten Kirche wurde in die neue übernommen. Die gesamte Inneneinrichtung der Kirche wurde 1945 und danach zerstört, auch der Bau selber befand sich im Verfall. Nach 1990 wurde er mit erheblicher deutscher Hilfe erneuert, besonders durch die Kreisgemeinschaft Elchniederung. Leider sind Teile der Inneneinrichtung bereits wieder entwendet und Fenster zerstört worden. Die Kirche wurde 2011 durch die [[Russisch-Orthodoxe Kirche]] übernommen, die sie jedoch wieder aufgab&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.prussia39.ru/sight/index.php?sid=420 Кирха Хайнрихсвальде – Die Kirche Heinrichswalde bei prussia39.ru] (mit Fotos aus den Jahren 2012/13)&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 6. März 2013 dem städtischen Touristeninformationszentrum ohne Gegenleistung überließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrey Konstantinow: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.ostpreussen.net/index.php?mod=ctext_show&amp;amp;ctext_id=1883&amp;amp;cl=lang Die russisch orthodoxe Kirche gibt die einstige evangelische Kirche von Heinrichswalde an die Bürger zurück]&amp;#039;&amp;#039;. Ostpreussen.net, Moskau, 7. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kirchengemeinde ====&lt;br /&gt;
Heinrichswalde war bis 1944 ein Kirchspiel mit 30 angeschlossenen Orten. Die Kirchengemeinde war am 27. Februar 1686 gegründet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Hubatsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1968, S. 482.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gehörte anfangs zur Inspektion Tilsit, bis 1945 dann zum [[Evangelische Kirche Heinrichswalde (Kreis Niederung)#Kirchenkreis Niederung/Elchniederung|Kirchenkreis Niederung/Elchniederung]] innerhalb der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Die Einwohnerschaft ist 1944 vollständig evakuiert worden. Nach 1990 hat sich wieder eine kleine evangelische Gemeinde aus [[Russlanddeutsche]]n gebildet, die 1993 die ehemalige evangelische Pfarrkirche übernahm, sie 2011 aber wieder abgab, weil der Gebäudeunterhalt die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde übersteigt. Der evangelische Gottesdienst findet jetzt nicht mehr in der Kirche, sondern nur noch in einer zu einem Gemeindehaus ausgebauten Scheune statt. Der Gemeinde gelang es, den [[Taufstein]] aus der Kirche des zur Sowjetzeit untergegangenen Dorfs Inse am [[Kurisches Haff|Kurischen Haff]] in der Elchniederung für sich zu retten und in der Scheune aufzustellen. Slawsk ist Pfarrsitz und namensgebend für eine der vier [[Kirchenregion#Russland|Kirchenregionen]] in der [[Propstei Kaliningrad]] der [[Evangelisch-Lutherische Kirche Europäisches Russland|Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Evangelisch-lutherische Propstei Kaliningrad |url=http://www.propstei-kaliningrad.info/ |wayback=20110829063946}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orthodox ===&lt;br /&gt;
1995 hat die [[Russisch-orthodoxe Kirche]] an der ul. Sowetskaja in Slawsk ein eigenes Gotteshaus errichtet. Es wurde dem Heiligen [[Johannes von Kronstadt]] geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.prussia39.ru/sight/index.php?sid=608 Храм в честь Святого Праведного Иоанна Кронштадтского Die Kirche zu Ehren des Heiligen Johannes von Kronstadt] (mit aktuellen Fotos)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ortsgemeinde gehört zur [[Diözese Kaliningrad und Baltijsk]] der russisch-orthodoxen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholisch ===&lt;br /&gt;
Ebenfalls an der ul. Sowetskaja steht ein römisch-katholisches Gotteshaus in Form eines schlichten, ehemals wohl als Wohnhaus genutzten Gebäudes.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.prussia39.ru/sight/index.php?sid=841 Римско-католческая церковь Святого Франциска Römisch-katholische Kirche St. Franziska] (mit aktuellen Fotos)&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gotteshaus ist der Heiligen [[Franziska von Rom]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Ein kleines Deutsch-Russisches Museum zeigt Erinnerungsstücke früherer deutscher Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Heinrichswalde Friedrichstraße Kreissparkasse.jpg|Frühere Kreissparkasse in der Friedrichstraße&lt;br /&gt;
 Heinrichswalde, Friedrichstraße.jpg|Ehemalige Friedrichstraße&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[August von Steinberg-Skirbs]] (1816–1888), Sanitätsoffizier, Chef von drei Marinesanitätsdiensten&lt;br /&gt;
* [[Moritz Schneller]] (1834–1896), Augenarzt in Danzig&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Schlick]] (1841–1909), MdR&lt;br /&gt;
* [[Hans Peter Weszkalnys]] (1867–1946), Architekt&lt;br /&gt;
* [[Ernst Siehr]] (1869–1945), DDP-Politiker, MdR, Oberpräsident von Ostpreußen&lt;br /&gt;
* [[Hans-Wolfgang Schimmelpfennig]] (1889–1966), Wirtschaftsjurist&lt;br /&gt;
* [[Arthur Ewert]] (1890–1959), KPD-Politiker, MdR&lt;br /&gt;
* [[Andrei Gennadjewitsch Woronkow|Andrei Woronkow]] (* 1967), russischer Volleyballer, Silbermedaillengewinner bei der [[Volleyball-Weltliga 1998]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.infosport.ru/person/voleibol/voronkov-andrei-gennadevich Воронков Андрей Геннадьевич], &amp;#039;&amp;#039;infosport.ru&amp;#039;&amp;#039; (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Daniel Heinrich Arnoldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurzgefaßte Nachrichten von allen seit der Reformation an den lutherischen Kirchen in Ostpreußen gestandnen Predigern&amp;#039;&amp;#039;. Königsberg 1777, [https://books.google.de/books?id=6x5dAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA144 S. 144.]&lt;br /&gt;
* [[August Eduard Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde oder Beschreibung von Preußen. Ein Handbuch für die Volksschullehrer der Provinz Preußen, so wie für alle Freunde des Vaterlandes&amp;#039;&amp;#039;. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1835, [https://books.google.de/books?id=L_sAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA524 S. 524.]&lt;br /&gt;
* Kühnast: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten über Grundbesitz, Viehstand, Bevölkerung und öffentliche Abgaben der Ortschaften in Littauen nach amtlichen Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Gumbinnen 1863, [https://books.google.de/books?id=PMgc2ayIYXoC&amp;amp;pg=PA95 S. 95–96.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Slavsk|Slawsk}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |datum=2022-11-06 |url=http://www.elchnied.de/html/heinrichswalde.html |text=Kirchspiel Heinrichswalde}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mojgorod.ru/kalining_obl/slavsk/index.html Slawsk auf &amp;#039;&amp;#039;mojgorod.ru&amp;#039;&amp;#039;] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.prussia39.ru/geo/geo.php?id=110 Die Stadt Slawsk bei prussia39.ru] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.prussia39.ru/geo/geo.php?id=82 Die Stadtgemeinde Slawsk bei prussia39.ru] (russisch)&lt;br /&gt;
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