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	<title>Slavkov u Brna - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:07:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Slavkov_u_Brna&amp;diff=54891&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Persönlichkeiten */ + 1 Person</title>
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		<updated>2025-11-15T21:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Austerlitz}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = &lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Slavkov u Brna znak hires.svg|111px|Wappen von Slavkov u Brna]]&lt;br /&gt;
| Land               = Mähren&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihomoravský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Okres              = Vyškov&lt;br /&gt;
| Fläche             = 1495&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Höhe               = 211&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 593583&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 684 01&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 544&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = &lt;br /&gt;
| Straßen            = &lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Brno–Vlárský průsmyk|Brno–Vlárský průsmyk]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Stadt&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Michal Boudný&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2016&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Palackého náměstí 65&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 684 01 Slavkov u Brna&lt;br /&gt;
| Website            = www.slavkov.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/09/11/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 16/52/43/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Palackého náměstí, Slavkov u Brna - panorama 1.jpg|mini|Palacký-Platz mit Rathaus (links)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DSCN0979 (5864465448).jpg|mini|Luftbild]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Slavkov u Brna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Austerlitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Kleinstadt 20 km östlich von [[Brünn]] in [[Mähren]] ([[Tschechien]]). Bekannt wurde sie durch die [[Schlacht bei Austerlitz]], die südwestlich um den [[Pracký kopec|Pratzeberg]] bei [[Újezd u Brna]] ausgetragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet um Slavkov gehörte zum Mährisch-Slowakischen Reich der Lucka. Es trug ursprünglich den Namen Neusedlitz &amp;#039;&amp;#039;(Novosedlice)&amp;#039;&amp;#039;, das bereits vom Chronisten [[Cosmas von Prag]] erwähnt wurde und Anfang des 13. Jahrhunderts dem [[Deutscher Orden|Deutschen Ritterorden]] gehörte. Dieser errichtete dort eine [[Kommende]] und eine [[Festung#Feste|Feste]], deren Reste noch im Kellergewölbe des Schlosses sichtbar sind. 1223 wurden die Pfarrkirche St. Marien und die St.-Jacobi-Kirche erwähnt. 1237 bestätigte König [[Wenzel I. (Böhmen)|Wenzel&amp;amp;nbsp;I.]] dem [[Deutscher Orden|Deutschen Ritterorden]] den Besitz; vermutlich beauftragte er den Orden gleichzeitig mit der Gründung einer Stadt. König [[Wenzel (HRR)|Wenzel&amp;amp;nbsp;IV.]] verlieh der Stadt 1416 ein Wappen sowie das Siegelrecht. Der deutsche Name Austerlitz wird erstmals 1633 dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.thomasgraz.net/glass/gl-2295.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Da Austerlitz in den [[Hussitenkriege]]n die katholische Seite unterstützte, geriet es danach als [[Pfand (Recht)|Pfand]] an verschiedene Adelige, zu denen auch die Herren von [[Sternberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|Sternberg]] gehörten. Im Jahre 1509 übernahm für mehr als vier Jahrhunderte das Adelsgeschlecht von [[Kaunitz (Adelsgeschlecht)|Kaunitz]] die Herrschaft Austerlitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren religiöse Toleranz trug im 16. Jahrhundert wesentlich zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Stadt bei. Seit 1528 ließen sich [[Täufer]] nieder, die aus [[Tirol]] vertrieben worden waren. 1535 fanden etwa 80 Täufer aus [[Český Krumlov|Böhmisch Krumau]] in Austerlitz eine Zufluchtsstätte. Zeitweise bestanden mit den zum [[Marpeck-Kreis]] gehörenden &amp;#039;&amp;#039;Austerlitzer Brüdern&amp;#039;&amp;#039; und einer den [[Hutterer|Hutterern]] zugehörenden Gemeinde zwei täuferische Gemeinden am Ort. Die Mitglieder ihrer [[Kommunität]] erwarben umfangreiche Grundbesitzungen und betätigten sich hauptsächlich im Töpferhandwerk und der Weberei. Die Täufergemeinschaft war, bis zu ihrer Ausweisung 1622, eine der größten in Böhmen. Auch die [[Böhmische Brüder|Böhmischen Brüder]] konnten sich in Austerlitz entfalten. Sie besaßen seit 1510 ein eigenes Gebetshaus und hielten 1572 und 1584 [[Synode (Gremium)|Synoden]] ab. Die Pfarrei Austerlitz war seit 1575 lutherisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] waren von 348 Häusern in der Stadt nur noch 128 bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. Dezember 1805 fand nahe der Stadt im Rahmen des [[Dritter Koalitionskrieg|dritten Koalitionskrieges]] die kriegsentscheidende [[Schlacht bei Austerlitz]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung einer Textilmanufaktur durch Graf [[Dominik Andreas I. von Kaunitz]] erfolgte ein wirtschaftlicher Aufschwung. 1850 wurde Austerlitz Sitz des Bezirksgerichts. Von 1949 bis 1960 war die Stadt Sitz des gleichnamigen Bezirks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zamek Slavkov u Brna.jpeg|mini|Schloss Austerlitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kostel Vzkříšení Páně Slavkov u Brna 5.jpg|mini|Auferstehungskirche]]&lt;br /&gt;
* Das [[Schloss Slavkov|Schloss Austerlitz]] entstand an der Stelle eines Kastells. Es wurde zunächst im Renaissancestil und danach im Stil des Barock umgebaut. Im Historischen Saal wurde nach der Schlacht bei Austerlitz am 6. Dezember 1805 der Waffenstillstand zwischen Frankreich und Österreich unterzeichnet.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1592 im Renaissancestil errichtet.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kirche Auferstehung Christi&amp;#039;&amp;#039; am Hauptplatz wurde 1786–1789 vom Wiener Hofarchitekten [[Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg]] errichtet.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;St.-Johannes-der-Täufer-Kirche&amp;#039;&amp;#039; auf dem Friedhof beherbergt die Gruft der Familie von Kaunitz, in der auch [[Wenzel Anton Kaunitz]] begraben liegt.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;St.-Urbanus-Kapelle&amp;#039;&amp;#039; von 1712 auf dem gleichnamigen Hügel wurde während der Schlacht bei Austerlitz beschädigt und 1858–1861 neu errichtet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Synagoge (Slavkov u Brna)|Synagoge]]&amp;#039;&amp;#039;. Von dem seit 1343 bestehenden jüdischen Viertel sind nur die Synagoge aus dem Jahre 1858 und die [[Cheder|jüdische Schule]] erhalten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdischer Friedhof (Slavkov u Brna)|Jüdischer Friedhof]]&amp;#039;&amp;#039;, liegt etwas außerhalb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgeberin==&lt;br /&gt;
Nach der deutschen Bezeichnung der Stadt wurden –&amp;amp;nbsp;wegen des Sieges der [[Koalitionskriege|napoleonischen Truppen]]&amp;amp;nbsp;– u.&amp;amp;nbsp;a. [[Austerlitz (Begriffsklärung)|zwei Kriegsschiffe]] der [[Französische Marine|französischen Marine]], der &amp;#039;&amp;#039;[[Quais de Paris|Quai d’Austerlitz]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Paris]] und an diesem ein Pariser Bahnhof, der [[Paris Gare d’Austerlitz|Gare d’Austerlitz]], benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lose Kooperation der [[Mitteleuropa|mitteleuropäischen]] Staaten [[Tschechien]], [[Slowakei]] und [[Österreich]] ([[Austerlitz-Format]]) trägt seit 2015 den Namen der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.noen.at/niederoesterreich/politik/poysdorf-treffen-der-aussenminister-im-austerlitz-format-poysdorf-austerlitz-treffen-slowakei-tschechien-oesterreich-279737848 |titel=Treffen der Außenminister im „Austerlitz-Format“ |datum=2021-07-01 |sprache=de |abruf=2021-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tt.com/artikel/13342328/stichwort-austerlitz-format |titel=Stichwort: Austerlitz-Format |datum=2017-08-20 |sprache=de |abruf=2021-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bmeia.gv.at/ministerium/presse/aktuelles/2021/06/oesterreichs-vorsitz-im-slavkov-austerlitz-format-endet-mit-der-unterzeichnung-der-poysdorf-declaration-on-digital-humanism/ |titel=Österreichs Vorsitz im Slavkov-/Austerlitz-Format endet mit der Unterzeichnung der „Poysdorf Declaration on Digital Humanism“ |hrsg=Außenministerium der Republik Österreich |sprache=de |abruf=2021-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Slavkos Partnerstädte sind&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.slavkov.cz/index.php/mesto/partnerska-mesta |text=Partnerská města. |wayback=20170606041337 |archiv-bot=2019-04-19 11:58:40 InternetArchiveBot}} Website der Stadt; abgerufen am 6. Mai 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* {{RUS|#}} [[Moschaisk]] in Russland&lt;br /&gt;
* {{HRV|#}} [[Pag (Stadt)|Pag]] in Kroatien&lt;br /&gt;
* {{FRA|#}} [[Darney]] im Département Vosges, Frankreich&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* {{NLD|#}} [[Zeist]] in den Niederlanden, wegen des zur Gemeinde gehörigen Dorfes &amp;quot;Austerlitz&amp;quot;&lt;br /&gt;
* {{AUT|#}} [[Horn (Niederösterreich)|Horn]] in Niederösterreich&lt;br /&gt;
* {{POL|#}} [[Sławków]] in Schlesien, Polen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Bernardino Ochino]] (1487–1564), italienischer Theologe und Protestant starb in Slavkov an der Pest.&lt;br /&gt;
* [[Wenzel Anton von Kaunitz-Rietberg]] (1711–1794),  österreichischer Staatsmann und Diplomat, begraben in der Familiengruft auf dem Friedhof der Stadt&lt;br /&gt;
* [[Franz Schmidt (Botaniker)|Franz Schmidt]] (1751–1834), österreichischer Gärtner und Botaniker&lt;br /&gt;
* [[Peregrin Obdržálek]] (1825–1891), katholischer Priester und Verfasser religiöser Literatur, in Slavkov geboren&lt;br /&gt;
* [[František Koláček (Physiker)|František Koláček]] (1851–1913), tschechischer theoretischer Physiker, in Slavkov geboren&lt;br /&gt;
* [[Max Hickl]] (1874–1924), österreichisch-tschechoslowakischer Verleger und Zionist&lt;br /&gt;
* [[Pavel Boudný]] (* 1982), Mountainbiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Bahlcke]], Winfried Eberhard, Miloslav Polívka (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Böhmen und Mähren&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 329). Kröner, Stuttgart 1998, ISBN 3-520-32901-8, S. 17–19.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Austerlitz |Band=11 |Seite=91}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.slavkov.cz/kategorie/Slavkov-u-Brna Website der Stadt] (tschechisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.austerlitz2005.com/en/obce/slavkov Austerlitz 2005] – Informationen zu Slavkov (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Vyškov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4003894-4|LCCN=n94029609|VIAF=165939660}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slavkov u Brna| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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