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	<title>Slalom - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Slalom&amp;diff=56932&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-22T05:10:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Kurvenfolge im Sport. Siehe auch: [[Slalom (Film)]], [[Slalom Lake]] bzw. [[Tatort: Slalom]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:David Ryding FIS-Slalom Hinterstoder 2010.jpg|mini|Slalom-Skiläufer [[Dave Ryding]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kajakfahrer auf der Isar Sueddeutsch Meisterschaft 2009.JPG|mini|[[Kanuslalom|Kajakslalom]] auf der Isar bei München]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Roller-skating-slalom-duo.jpg|mini|Slalom zu zweit mit Inlineskates]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gegenlaeufiges Slalomfahren mit Polizeimottorraedern Bay Polizei BMW 1200.JPG|mini|Gegenläufiges Slalomfahren mit Polizeimotorrädern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Slalom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Torlauf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in mehreren Sportarten die schnelle, wiederholte Folge von Kurven bezeichnet, die durch eine Reihe von Toren festgelegt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort stammt vom [[Norwegische Sprache|norwegischen]] &amp;#039;&amp;#039;slalåm&amp;#039;&amp;#039;. Dabei handelt es sich um einen zusammengesetzten Begriff aus den Begriffen &amp;#039;&amp;#039;sla&amp;#039;&amp;#039; ‚kleiner Abhang oder Steigung‘ und &amp;#039;&amp;#039;låm&amp;#039;&amp;#039; ‚Schleppspur‘, urspr. ‚schmaler Weg‘,&amp;lt;ref name=&amp;quot;mehl-mutter&amp;quot;&amp;gt;[[Erwin Mehl]]: &amp;#039;&amp;#039;Wann ist das Wort Slalom ins Deutsche gekommen?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Muttersprache.&amp;#039;&amp;#039; Band 75, hrsg. von der Gesellschaft für Deutsche Sprache, 1965, S.&amp;amp;nbsp;345–346.&amp;lt;/ref&amp;gt; also ursprünglich ‚Skispur mit ebenmäßiger Absenkung‘. Die ersten Schifahrer in [[Morgedal]] hatten noch die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;ufsilåm&amp;#039;&amp;#039; ‚Steilhang mit einem Hindernis (Sprung, Zaun, hartes Ausweichmanöver, Schlucht, Klippe o.&amp;amp;nbsp;Ä.)‘ und &amp;#039;&amp;#039;uvyrdslåm&amp;#039;&amp;#039; ‚weit oben gestarteter Weg mit mehreren solchen Hindernissen‘. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;slalåm&amp;#039;&amp;#039; hat auch im Norwegischen einige Wandlungen mitgemacht, was zu Missverständnissen führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wilhelm Paulcke]] hörte das Wort von dem in Freiburg weilenden Norweger Aars, angeblich in der Bedeutung „Schlangenschwung“. So erklärt er es in der am 25.&amp;amp;nbsp;Februar 1904 erschienenen Besprechung&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutscher Wintersport,&amp;#039;&amp;#039; 13.&amp;amp;nbsp;Jg., Nr.&amp;amp;nbsp;17, 25.&amp;amp;nbsp;Februar 1904, S.&amp;amp;nbsp;208–210.&amp;lt;/ref&amp;gt; des neuen Buches &amp;#039;&amp;#039;Ski-Running&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;D. M.&amp;amp;nbsp;M. Crichton Somerville, W.&amp;amp;nbsp;R. Rickmers, E.&amp;amp;nbsp;C. Richardson: &amp;#039;&amp;#039;Ski-Running,&amp;#039;&amp;#039; London 1904 (Ausgabe von 1905: {{archive.org|skirunning00rich}})&amp;lt;/ref&amp;gt; von D.&amp;amp;nbsp;M.&amp;amp;nbsp;M.&amp;amp;nbsp;Crichton Somerville, W.&amp;amp;nbsp;R.&amp;amp;nbsp;Rickmers und E.&amp;amp;nbsp;C. Richardson. In der 1905 erschienenen dritten Auflage seines Buches &amp;#039;&amp;#039;Der Skilauf&amp;#039;&amp;#039; verwendet er Slalom ebenfalls als Fahren in Schlangenlinien und mit sächlichem Geschlecht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Skilauf,&amp;#039;&amp;#039; 1905, S.&amp;amp;nbsp;186.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Norwegischen (in der west[[Telemark|telemärkischen]] Mundart) ist das Geschlecht weiblich. Durch „Lauf“ wurde ihm auf Deutsch sehr bald das männliche Geschlecht zugewiesen, in Wörterbüchern waren noch 50 Jahre lang das männliche und das sächliche Geschlecht angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mehl-mutter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1906 berichtete [[Henry Hoek]] in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Der Ski und seine sportliche Benutzung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Henry Hoek: &amp;#039;&amp;#039;Der Ski und seine sportliche Benutzung,&amp;#039;&amp;#039; 1906, S.&amp;amp;nbsp;111 u. 124; von der 2. Auflage an: Schi&amp;lt;/ref&amp;gt; von Paulckes Irrtum vom „Schlangenbogen“, was er dem ähnlichen Klang von &amp;#039;&amp;#039;Slalom&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schlange&amp;#039;&amp;#039; zuschreibt. Hoek selbst beschreibt es als „nicht unterbrochene Abfahrt in schwierigem, kupiertem Terrain, wobei Wendungen und Bögen notwendig sind.“ Der Norweger F.&amp;amp;nbsp;Huitfeldt beschrieb 1907 in der deutschen Ausgabe seines Buches &amp;#039;&amp;#039;Das Schilaufen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;F. Huitfeldt: &amp;#039;&amp;#039;Das Skilaufen.&amp;#039;&amp;#039; F.&amp;amp;nbsp;Manning, Berlin 1907, S.&amp;amp;nbsp;42; überarbeitete deutsche Version des 1896 als &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch für das Schilaufen&amp;#039;&amp;#039; in Norwegisch erschienenen Buches.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Kapitel „Sprunglauf, Hügellauf und ‚Slalom‘“ einen telemärkischen Hügellauf als reinen Abfahrtswettbewerb in schwierigem Gelände über Sprungstufen, die Sprünge bis zu 16 Meter erfordern. Die Beschreibung klingt nach dem oben erwähnten &amp;#039;&amp;#039;uvyrdslåm&amp;#039;&amp;#039;. Er schrieb auch, dass sich ein Slalom auf den gewöhnlichen Wettlaufhügeln kaum veranstalten lässt, weil sie zu kurz und gleichartig sind. Er selbst habe nur eine einzige geeignete Stelle dafür in [[Seljord]] gefunden. Die Slalomläufe in Mitteleuropa wurden entsprechend den unklaren Beschreibungen in sehr verschiedener Form ausgetragen. Und von Fahnentoren war dabei in Mitteleuropa und in Norwegen keine Rede.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mehl-mutter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Tore wurden von Zdarsky 1905 gesetzt (s.&amp;amp;nbsp;u.), und er nannte den Bewerb einfach „Wettfahren“. Erst der Engländer Lunn nannte den ausgesteckten Torlauf 1922 in der Schweiz „Slalom“ und legte die Regeln fest. Der völkische [[Karl Prusik]] prägte 1934 den Begriff „Torlauf“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mehl-mutter&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alpiner Skisport ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Slalomstangen normal.png|145|Slalomstangen 2.png|100|Slalomstangen mit einem roten vertikalen Tor.&amp;lt;br /&amp;gt;Links: Die Fahrer müssen jeweils abwechslungsweise durch die roten und blauen Tore fahren.&amp;lt;br /&amp;gt;Rechts: Die außen liegenden Stangen werden nicht mehr aufgestellt. Die Fahrer müssen zwischen den bestehenden und den „entfernten“ Stangen durchfahren. Bei vertikalen Toren bleiben beide Stangen bestehen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Slalom ist der älteste Wettbewerb im [[Ski Alpin|alpinen Skisport]] und gleichzeitig der langsamste und technisch anspruchsvollste. Er weist sehr kurze Torabstände auf, die schnelle Richtungswechsel erfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regeln ===&lt;br /&gt;
Ein Kurs wird durch das Setzen einer Reihe von Toren festgelegt. Die Tore werden entweder durch zwei rote oder zwei blaue Stangen gebildet. Die Rennläufer müssen zwischen den beiden Stangen hindurchfahren, wobei die Skispitze und die Füße das Tor korrekt passieren müssen. Die Breite der Tore muss im Minimum vier Meter und im Maximum 6 Meter betragen. Die Entfernung von Drehstange zu Drehstange von Folgetoren darf nicht weniger als sechs Meter und nicht mehr als dreizehn Meter betragen. Die Tore werden in verschiedenartigen Kombinationen gesteckt, um dem Rennläufer eine technische Herausforderung entgegenzustellen. Der Weltskiverband [[Fédération Internationale de Ski|FIS]] hat ein detailliertes Regelwerk festgelegt, das die erlaubten bzw. vorgeschriebenen Kombinationen in einem offiziellen Rennen beschreibt. Ab der Saison 2015/16 werden keine so genannten Außentore (auch „Richttore“ genannt) mehr verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Rennen bekommt jeder Rennläufer die Möglichkeit, den Kurs zu besichtigen. Dabei wird die beste Linie mit Mitfahrern oder dem [[Trainer]] besprochen. Ein Wettkampf besteht aus zwei Läufen, deren Laufzeiten addiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höhenunterschied und Gefälle ===&lt;br /&gt;
Der Höhenunterschied bei Slalomrennen der Männer im [[Alpiner Skiweltcup|Weltcup]], in den Kontinentalcups, bei [[Alpine Skiweltmeisterschaften|Weltmeisterschaften]] und bei [[Olympische Winterspiele|Olympischen Spielen]] beträgt mindestens 180 Meter und höchstens 220 Meter, bei den Frauen mindestens 140 und höchstens 200 Meter. Das Gefälle des Hanges beträgt in der Regel zwischen 33 und 45 %, kann aber auch weniger als 33 % sein. In Ausnahmefällen darf das Gefälle auf sehr kurzen Abschnitten bis zu 52 % betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Startnummernauslosung ===&lt;br /&gt;
Im Ski-Weltcup, an den Ski-WM und an den Olympischen Spielen wird die [[World Cup Start List]] zur Bestimmung der [[World Cup Start List#Technische Disziplinen (Slalom und Riesenslalom)|Slalom-Startliste]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Startreihenfolge im zweiten Durchgang ===&lt;br /&gt;
Im Weltcup starten im zweiten Lauf, bei dem nur die 30 Schnellsten des ersten Laufs zugelassen sind, die Rennläufer in umgekehrter Reihenfolge des Zwischenergebnisses, das heißt, der schnellste Läufer des ersten Laufes startet im zweiten Lauf als Letzter, wodurch die Spannung erhöht wird. Allerdings wurde zu Beginn dieser Regelung, die ab Mitte der 1980er-Jahre schrittweise eingeführt worden ist, der Ablauf im zweiten Durchgang mit dieser Beschränkung „auf die besten 30“ derart gestaltet, dass vorerst die besten 15 in gestürzter Reihenfolge, danach die verbleibenden von Rang 16 bis 30 gefahren sind. Diese Regelung kam natürlich den Besserplatzierten zugute, während diese es manchmal bei schlechter werdendem Zustand der Piste mit dadurch gleich um bis zu 15 Nummern schlechterem Startplatz schwerer haben bzw. sich die Chancen zu enormer Rangverbesserung für weiter hinten klassiert gewesene Akteure erhöhen. Es blieb dem amtierenden [[Fédération Internationale de Ski|FIS]]-Renndirektor vorbehalten, sich für die Variante „30 bis 1“ oder die andere zu entscheiden; maßgebliche Kriterien waren eine zu erwartende Verschlechterung der Pistenverhältnisse, wodurch es einen außergewöhnlichen Nachteil für die Führenden des ersten Laufes gegeben hätte. In anderen Wettkämpfen außerhalb des Weltcups, speziell bei Bewerben bei Weltmeisterschaften oder den Olympischen Spielen, wurde die „Dreißiger-Regel“ nicht immer angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Größte Unterschiede ====&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 2024 begann der Schweizer [[Daniel Yule]] von Rang 30 aus den 2. Lauf des Slaloms in [[Chamonix-Mont-Blanc|Chamonix]] und gewann trotzdem den Wettbewerb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite news |title=Yule siegt nach historischer Aufholjagd – Meillard auf Platz 2 |url=https://www.srf.ch/sport/ski-alpin/weltcup-maenner/von-platz-30-auf-1-im-chamonix-yule-siegt-nach-historischer-aufholjagd-meillard-auf-platz-2 |publisher=Schweizer Radio und Fernsehen SRF |date=2024-02-04 |language=de |access-date=2024-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zweiter ist [[Marc Berthod]], ebenfalls Schweizer, der am 7. Januar 2007 beim [[Adelboden]]-Slalom von Rang 27 noch zum Sieg fuhr. Dritter ist [[Benjamin Raich]] (Österreich; am 7. Januar 1999 in [[Schladming]]), der nach dem ersten Lauf auf Rang 23 lag. An vierter Stelle liegt der Schwede [[Ingemar Stenmark]], der von Rang 22 aus am 17. Dezember 1974 in [[Madonna di Campiglio]] den Slalom gewann. Jedoch galten damals andere Kriterien für den Ablauf des zweiten Durchganges, welche jenen mit der Version „zuerst von 15 bis 1 und danach von 16 aufwärts“ entsprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 27 Plätze verbessert, allerdings von Rang 30 auf 3, hat sich der Schwede [[Mattias Hargin]] am 6. Januar 2011 in [[Zagreb]]. Hier folgen [[Steve Missillier]] (Frankreich), der am 12. Dezember 2010 in [[Val-d’Isère]] von Rang 25 auf 3 kam und [[Sébastien Amiez]] (Frankreich) mit der Verbesserung von Rang 22 auf 2 am 28. November 1998 in [[Aspen (Colorado)|Aspen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Slalomtechnik ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Anja Paerson Aspen.jpg|mini|Kippstangentechnik bei [[Anja Pärson]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1980 waren die Slalomstangen starr und unflexibel, in den Anfangsjahren waren es Holzstangen. Die Rennläufer wurden zu größeren Kurven gezwungen, um Kollisionen mit den Stangen zu vermeiden. Heute werden Kippstangen verwendet, die sich bei Berührung nach unten biegen. Dadurch ist es den Rennläufern möglich, in einer direkten [[Falllinie]] zu fahren. Fast immer schlagen sie dabei die Stangen mit den Skistöcken oder Schienbeinen weg, um die [[Ideallinie]] nicht verlassen zu müssen. Die Läufer tragen dazu eine spezielle Schutzausrüstung, bestehend aus Schienbeinschonern, Handschonern, Helmen und Gesichtsschutz. Durch den Wechsel zu der Kippstangen-Technik hat sich der Slalomsport grundlegend verändert. Die Einführung der [[Carving]]ski erhöhte das Tempo nochmals. Lag die Durchschnittsgeschwindigkeit in den [[1950er Jahre|1950er-Jahren]] bei knapp 23 km/h, sind die Athleten heute mit 40 km/h unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die [[Alpiner Skiweltcup 2003/04|Saison 2003/04]] hin erhöhte die FIS die Mindestlänge der Ski von 155 auf 165&amp;amp;nbsp;cm bei den Männern und von 150 auf 155&amp;amp;nbsp;cm bei den Frauen. Dies war nötig geworden, weil es nach der allmählichen Übernahme der [[Carving]]technik durch die Fahrer oft zu unkontrollierten Stürzen gekommen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachtslalom und andere Varianten ===&lt;br /&gt;
Ein solcher Slalom wird bei Nacht oder Einbruch der Dunkelheit gefahren, ansonsten gelten alle vorangeführten Regeln. Es wird sogar behauptet, dass die Läufer bei diesen Slaloms eine bessere Sicht hätten als bei Tag. Der erste Nachtslalom in Österreich fand am 21. Januar 1950 am [[Semmering-Pass|Semmering]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arbeiterzeitung |Titel=Spalte 1: «In wenigen Zeilen», erster Beitrag |Datum=1950-01-22 |Seite=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In späteren Jahren wurde jener von [[Bad Wiessee]] sehr bekannt. Im Weltcup war bei den Herren [[Madonna di Campiglio]] ein Vorreiter, zu einem &amp;quot;großen Spektakel&amp;quot; entwickelte sich dann der in [[Schladming]], der nun immer am Dienstag nach dem Kitzbühel-Wochenende stattfindet. Bei den Alpinen Skiweltmeisterschaften gab es den ersten im Jahr 1996 in der spanischen Sierra Nevada, dies war der Kombinations-Slalom der Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Form des Slaloms ist der im [[K.-o.-System]] durchgeführte [[Parallelslalom]] (auch [[City Event]] genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Europacup-Finale wurde am 19. März 2017 in [[Innichen]] bei den Damen eine neue Formel gefahren: Nach einem „normalen“ ersten Durchgang fuhren die besten dreißig einen Sprint-Torlauf mit 27 Sekunden, im Anschluss die besten 15 nochmals diesen 27-Sekunden-Kurs. Somit stand die Siegerin erst nach drei Läufen fest.&amp;lt;ref&amp;gt;«Fest hält fest am Europacup», Kleine Zeitung Kärnten, vom 20. März 2017, S. 36/37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der erste Torlauf fand, organisiert von [[Mathias Zdarsky]], am 19. März 1905 in der Nähe von [[Lilienfeld]] am [[Muckenkogel]] statt. Der Kurs dieses Rennens ähnelte jedoch dem eines modernen [[Riesenslalom]]s. Die Regeln des Slaloms wurden erstmals 1922 von Sir [[Arnold Lunn]] für die [[Vereinigtes Königreich|britischen]] Landesmeisterschaften in [[Mürren]] in der [[Schweiz]] festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Etablierung der [[Arlberg-Kandahar-Rennen]] mit einer aus Slalom und [[Abfahrt]] bestehenden [[Alpine Kombination|alpinen Kombination]] ab 1928 führte dazu, dass der [[Fédération Internationale de Ski|Internationale Skiverband (FIS)]] die alpinen Disziplinen neben dem [[Ski Nordisch|nordischen Skisport]] in sein Regelwerk aufnahm und 1931 in [[Mürren]] unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Alpine Skiweltmeisterschaften 1931|1. FIS-Rennen]]&amp;#039;&amp;#039; die ersten alpinen Weltmeisterschaften durchführte. [[Esmé MacKinnon]] bzw. [[David Zogg]] waren die ersten Slalom-Weltmeister der Geschichte. Allerdings wurde der Herrenslalom nur in einem Durchgang gefahren (das warme Wetter ließ keinen zweiten Lauf zu, die Piste schwamm regelrecht in der Februar-Sonne weg), so dass keine Medaillenvergabe erfolgte (in den diversen Ergebnistabellen gibt es den Klammerausdruck „inoffiziell“), und es gab oder gibt unterschiedliche Auffassungen, ob David Zogg tatsächlich Weltmeister wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Olympische Winterspiele 1936|Olympischen Spielen 1936]] war der alpine Skisport erstmals olympisch. Dabei wurden lediglich Medaillen für die Kombination aus Abfahrt und Slalom vergeben. So wurden erst [[Olympische Winterspiele 1948|1948]] mit [[Gretchen Fraser]] bzw. [[Edy Reinalter]] die ersten Slalom-Olympiasieger der Geschichte ermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Olympische Winterspiele 1964|Winterspielen von 1964]] wurde jeder einzelne Lauf gefilmt – und Boten rannten mit den Filmkassetten ins Entwicklungslabor, wo die Filme auf Hochleistungsmaschinen entwickelt und zeitnah von einer Jury auf Torfehler begutachtet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite video |title=IX Olympische Winterspiele Innsbruck 1964 |language=de |url=https://www.youtube.com/watch?v=vUaEB1wLicg |people=[[Theo Hörmann]] (Regie) |comment=ab 36&amp;#039; 20&amp;quot; |publisher=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 wurden beim ersten Weltcup-Rennen nach den [[Olympische Winterspiele 1980|Olympischen Winterspielen in Lake Placid]] die Kippstangen eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ 21. Februar 2014, S. 29: &amp;#039;&amp;#039;Zirkus der schrägen Vögel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grasski ==&lt;br /&gt;
Der Slalom im [[Grasski]]lauf unterscheidet sich vor allem durch die Geländeanforderungen von jenem im alpinen Skisport. Die Grasskipiste ist kürzer und flacher. Sie soll bei [[Grasski-Weltmeisterschaft|Weltmeisterschaften]] und [[Grasski-Weltcup|Weltcuprennen]] für Herren eine Höhendifferenz von 90 bis 140 Metern und für Damen von 80 bis 140 Metern aufweisen. Bei allen anderen FIS-Bewerben gilt ein Höhenunterschied von 80 bis 120 Metern für die Herren und von 60 bis 120 Metern für die Damen. Die Hangneigung beträgt zwischen 25 und 40 %, darf gegebenenfalls auch geringer sein, jedoch nur in kurzen Abschnitten höher. Auch beim Grasski werden Kippstangen eingesetzt, ihre Anzahl richtet sich nach dem Gelände. Sie sollte etwa ein Drittel der Höhendifferenz betragen, also zum Beispiel 30 Tore bei 90 Metern Höhenunterschied. Die Tore sollen derart gesetzt werden, dass dem Läufer ein flüssiges Durchfahren ermöglicht wird, er dabei aber durch verschiedene Torkombinationen und stark variierende Kurvenradien technisch gefordert wird. Die genauen Anforderungen an die Kurssetzung sind von der FIS in der Internationalen Wettkampfordnung festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Slaloms bei Weltmeisterschaften und Weltcuprennen bestehen in der Regel aus zwei Durchgängen. Im Weltcup sind für den zweiten Lauf nur die besten 30 Herren bzw. die besten 15 Damen des ersten Laufes teilnahmeberechtigt. Gestartet wird in umgekehrter Reihenfolge des Zwischenklassements, der Schnellste des ersten Laufes startet also zuletzt. Das Endergebnis wird durch Addition beider Laufzeiten gebildet. Der Zwischenstand nach dem ersten Lauf wird zur Vergabe der FIS-Punkte herangezogen. Bei Weltmeisterschaften starten nach den besten 30 bzw. 15 des ersten Laufes alle weiteren Läufer, die den ersten Durchgang fehlerfrei absolvierten, in der Reihenfolge ihrer Laufzeit. Vor dem Rennen besteht die Möglichkeit zur Besichtigung des Kurses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Automobil-Slalom ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Slalom Challenge Kurve.JPG|mini|Hineinbremsen in eine Pylonengasse bei einem Automobilslalom.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Automobil-Slalom]]s fahren (nicht nur) straßenzugelassene Autos auf eigens abgesperrten Kursen, meist in Industriegebieten, auf großen Parkplätzen, Flugplätzen oder auf Verkehrsübungsplätzen. Hierbei kann gemäß den [[Reglement]]s von [[Deutscher Motor Sport Bund|DMSB]] und [[Neuer Automobil- und Verkehrs-Club|NAVC]] jedermann bei Bezahlung eines Startgelds (z.&amp;amp;nbsp;B. für Clubslalom) teilnehmen, nur ein Helm ist Pflicht. Eine notwendige Fahrerlizenz, die dann das ganze Jahr gilt, kann in der Regel vor Ort erworben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei jeder Veranstaltung gilt es, die verschiedenen Aufgabenstellungen möglichst schnell und fehlerfrei zu bewältigen. Es können einzelne Tore, Torfolgen, Gassen, Folge von einzelnen Markierungspunkten, die wechselseitig zu durchfahren sind („Schweizer Slalom“) und halbe oder ganze Wendungen vorkommen. Die Zeitnahme erfolgt auf 1/100 Sekunde genau, umgeworfene Pylonen werden mit drei, ausgelassene Tore mit 15 Strafsekunden geahndet. Somit sind Fehler unbedingt zu vermeiden, wenn man Erfolg haben will. Der Start erfolgt stehend mit laufendem Motor. Eine Sonderform des Slaloms ist der Bergslalom (analog zu [[Bergrennen]]), hierbei werden zusätzlich zu dem natürlichen Streckenverlauf der meist kurvigen Straße Pylonen aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Slalom in anderen Sportarten ==&lt;br /&gt;
Slalomwettbewerbe werden auch im [[Kanuslalom|Kanufahren]], [[Wasserski]]fahren, [[Windsurfen]], [[Snowboard]] und [[Skateboard]] ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4211937-6}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fis-ski.com/mm/Document/documentlibrary/AlpineSkiing/03/29/66/IWO_04.08.13.clean_Neutral.pdf FIS Internationale Skiwettkampfordnung IWO 2013] (PDF, 1,1&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Quellenhinweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4211937-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ski Alpin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grasski]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motorsportart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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