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	<title>Skurpie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T15:54:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Skurpie&amp;diff=903739&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: polnisches Postleitzahlenverzeichnis</title>
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		<updated>2025-11-15T16:04:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;polnisches Postleitzahlenverzeichnis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox Ort in Polen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Skurpie&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Ermland-Masuren&lt;br /&gt;
| Powiat             = Działdowski&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Działdowski&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Płośnica&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Płośnica&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53.271667&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 20.100000&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 350&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;wies&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.polskawliczbach.pl/wies_Skurpie Wieś Skurpie w liczbach]&amp;#039;&amp;#039; (polnisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 13-206&amp;lt;ref&amp;gt;Poczta Polska: {{Webarchiv|url=https://www.poczta-polska.pl/hermes/uploads/2013/11/spispna.pdf |wayback=20221026204931 |text=Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 1176 (polnisch) (PDF; 7,4&amp;amp;nbsp;MB)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 23&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = NDZ&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Burkat]]/[[Droga wojewódzka 542|DW 542]]–[[Rutkowice (Płośnica)|Rutkowice]] ↔ [[Płośnica]]–[[Turza Mała (Płośnica)|Turza Mała]]&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Turza Wielka (Działdowo)|Turza Wielka]] → Skurpie&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Danzig–Warschau]]&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bahnstation: [[Burkat]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Chopin-Flughafen Warschau|Warschau]]&lt;br /&gt;
| Flughafen2         = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Skurpie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Skurpien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Gmina Płośnica]] (Landgemeinde &amp;#039;&amp;#039;Heinrichsdorf&amp;#039;&amp;#039;) in [[Polen]]. Es gehört zum [[Powiat Działdowski]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Soldau&amp;#039;&amp;#039;) der [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Skurpie liegt im Südwesten der [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]], 24 Kilometer südwestlich der einstigen Kreisstadt [[Nidzica|Neidenburg]] ({{plS|Nidzica}}) bzw. sechs Kilometer nordwestlich der heutigen Kreismetropole [[Działdowo]] ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Soldau i. Ostpr.&amp;#039;&amp;#039;}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Skurpie – möglicherweise benannt nach einem Pruzzen namens &amp;#039;&amp;#039;Skorpe&amp;#039;&amp;#039;, obwohl das Polnische ein ähnliches Wort mit der Bedeutung Bastschuh kennt – wurde wahrscheinlich wie der Nachbarort [[Burkat|Borchersdorf]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Burkat&amp;#039;&amp;#039;) im Jahre 1350 gegründet, jedoch ist die [[Handfeste]] verloren gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1397 wird ein [[Gutshof|Gut]] Skurpien mit 80–90 [[Hufe]]n Land erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Lange: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_ortsinfos.cgi?id=60620 Skurpien]&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Geographisches Ortsregister Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039; (2005)&amp;lt;/ref&amp;gt;, welches im Jahre 1400 vom [[Deutscher Orden|Deutschen Ritterorden]] gekauft und in ein Zinsdorf umgewandelt wird. Während der Ordenszeit wurden Güter gewöhnlich nur mit einem bestehenden Dorf verschrieben. Im Jahre 1480 wurden die Nachbarorte Borchersdorf und [[Niestoja|Niostoy]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Niestoja&amp;#039;&amp;#039;) an [[Ludwig von Starkenburg]] zu magdeburgischem Recht verschrieben; mit ihnen 10 Hufen Land, die vorher zu Skurpien gehörten. Während seiner Amtszeit von 1397 bis 1407 kaufte der [[Komtur (Amt)|Komtur]] des Deutschen Ritterordens, Hans Schönfeldt von [[Ostróda|Osterode]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Ostróda&amp;#039;&amp;#039;), wahrscheinlich aus wirtschaftlichen Gründen das Gut Skurpien für 1.163 Mark. [[Scharwerk]] und die Zinszahlungen der Bauern bildeten damals eine wichtige Einnahmequelle für den Orden. Skurpien erscheint zum ersten Mal im Register des Amtes [[Działdowo|Soldau]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Działdowo&amp;#039;&amp;#039;) als Zinsdorf im Jahre 1437.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Krieg mit Polen verlor der Orden erheblich an wirtschaftlicher Kraft und musste einige Zinsdörfer verkaufen. Im Jahre 1497 wechselte das Nachbardorf [[Rutkowice (Płośnica)|Ruttkowitz]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Rutkowice&amp;#039;&amp;#039;) seinen Besitzer. In diesem Zusammenhang wurden auch die Gemeindegrenzen zum Ort Skurpien neu festgelegt. 1529 wurde in [[Wysoka (Działdowo)|Hohendorf]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Wysoka&amp;#039;&amp;#039;) ein neues Amtsvorwerk mit einer Schäferei eingerichtet, das bis 1610 bestand. Die Bauern von Skurpien waren dort scharwerkspflichtig. Im Jahr 1526 erhielt der Amtshauptmann Melchior von Rechenberg das Amt Soldau als Pfand auf Lebenszeit, weil Herzog Albrecht seine Schulden nicht bezahlen konnte. Nach seinem Tod im Jahre 1540 kam Soldau wieder zurück in den Besitz des Herzogs, und mit dem Amt auch die Güter des Amtshauptmanns, darunter auch sein Besitz in Skurpien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben über die Größe von Skurpien schwanken. Beim Ankauf um 1400 ist es mit 90 Hufen angegeben, im Zinsregister von 1437 mit 80. 1552 war es auf 92 Hufen besetzt, und als die Bauern sich beschwerten, dass ihre Hufen zu klein seien und der Amtshauptmann das Dorf 1555 neu vermessen ließ, ergaben sich nur 70 Hufen. Bei einer abermaligen Vermessung wurden 1567 sogar nur 63½ Hufen gefunden, diese aber trotzdem als 66 gerechnet, weil 31 Bauern zu je zwei Hufen und der Schulz mit vier Hufen im Dorfe lebten. Als der Landmesser Schiller Skurpien 1608 wiederum vermaß, stellten sich nur 58 Hufen heraus, so dass das Dorf die fehlenden 8 Hufen vom Übermaß von Borchersdorf bekommen musste. Überliefert ist ferner, dass die Krüger von Skurpien bis 1552 eigenes Bier ausgeschenkt haben. Für dieses Recht bezahlten sie 2 Mark Zins plus 3 Mark für zwei Hufen Land an das Amt Soldau. Ab 1552 wurde nur noch Amtsbier ausgeschenkt, woraufhin der Zins auf insgesamt 4 Mark gesenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins Jahr 1551 musste Skurpien, wie andere Dörfer auch, Pfluggetreide an das Amt abliefern: Von jedem Pflug (ca. 2 Hufen) wurden ein [[Alte Maße und Gewichte|Scheffel]] Roggen und ein Scheffel Weizen abgeführt. Im Jahre 1551 wurde diese Pflicht aufgehoben. In den Jahren 1609/10 wurde dann in Skurpien auch das Scharwerk, das bisher im [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] Hohendorf geleistet wurde, abgeschafft und das Dorf auf Hochzins umgestellt. Der Zins betrug zunächst 8 Mark von der Hufe, ab 1618 dann 7 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwere Schicksalsschläge für das Dorf Skurpien waren unter anderem die [[Pest]]epidemie und die Viehseuche von 1602/03, die Missernten in den Jahren 1606–09, die vor allem durch Hagel verursacht wurden, der [[Islam in Polen, Litauen und Belarus|Tatareneinfall]] von 1656 und die Pestwelle von 1709/11. Während des Tatareneinfalls wurde das gesamte Hauptamt [[Nidzica|Neidenburg]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Nidzica&amp;#039;&amp;#039;) verwüstet. Viele Adlige wurden in die Sklaverei verschleppt. Die Stadt Soldau ging in Rauch und Flammen auf und die umliegenden Dörfer, darunter Skurpien, sind ebenso zerstört worden. Nicht weniger verheerend war die Pest. Nach dem Tatareneinfall und der Pest lagen etwa 80 Prozent des ehemals kultivierten Bodens unbebaut brach. Der restliche Teil wurde infolge wirtschaftlicher Notlagen der Besitzer [[Wüstung|wüst]]. Nur mit massiver staatlicher Hilfe konnte der Wiederaufbau abgeschlossen werden. Als Maßnahme zur Verbesserung der Bildung sei die Gründung der Dorfschule von Skurpien in den Jahren 1737/38, unter der Regentschaft von [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] genannt. Die Schule hatte im Durchschnitt 20 Schüler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1781 weist die Prästationstabelle folgende Bewohner in Skurpien aus:&lt;br /&gt;
2 [[Kölmer]], 2 kölmische Güter, 5 [[Hochzinser]], 7 [[Scharwerk]]er, 4 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtner]], 2 [[Eigenkätner]], 1 Hirte, 1 Schulmeister und 1 Schmied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß der Mühlenkonsignation der Amtsmühle [[Działdowo|Soldau]] (PT Nr. 5) von 1792, lebten folgende Personen in Skurpien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
! Familien mit&lt;br /&gt;
! ... Personen&lt;br /&gt;
! und ... Dienstboten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kölmer&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|13&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Instleute&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|11&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|34&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hochzinser&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|8&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|39&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Eigenkätner&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|13&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Scharwerksbauern&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|7&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|39&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! davon Instleute&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Inhaber von Dienstwohnungen&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|12&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!(Hirte, Lehrer)&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die bäuerlichen [[Matrikel]] von 1860 geben die Zahl der spannfähigen bäuerlichen Nahrungen für das Jahr 1816 mit 20, für das Jahr 1859 mit 29 an. Die Gesamtfläche in Skurpien betrug 4271 Hektar im Jahre 1859 und 2836 Hektar im Jahre 1816, hatte sich also um 1435 Hektar vergrößert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Jahr ||ha ||Wohngebäude ||Einwohner ||Männer ||Frauen ||ev. ||kath. || Sonstiges&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1785|| &amp;amp;nbsp; ||28  ||&amp;amp;nbsp; ||&amp;amp;nbsp; ||&amp;amp;nbsp;        ||&amp;amp;nbsp;||&amp;amp;nbsp;|| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1817|| &amp;amp;nbsp; ||30 ||192   ||&amp;amp;nbsp;        ||&amp;amp;nbsp;        ||&amp;amp;nbsp;||&amp;amp;nbsp;|| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1830|| &amp;amp;nbsp; ||&amp;amp;nbsp;||469   ||&amp;amp;nbsp;        ||&amp;amp;nbsp;        ||&amp;amp;nbsp;||&amp;amp;nbsp;|| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1848|| &amp;amp;nbsp; ||37 ||329   ||317 ||12                 ||&amp;amp;nbsp;||&amp;amp;nbsp;|| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871|| &amp;amp;nbsp; ||59 ||445 ||227 ||218 ||405 ||40 ||134 &amp;lt; 10 J., 184 können lesen und schreiben, 114 Analphabeten, 13 keine Meldung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|1885|| 1189 ||68 ||495 ||250 ||245 ||454 ||41 ||93 Familien, 1189 ha=945 ha Ackerland und 100 ha Wiesen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1895|| 1074,5 ||64 ||553 ||272 ||281 ||527 ||26 ||91 Familien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|1905|| 1075,8 ||69 ||639 ||322 ||317 ||600 ||35 ||103 Familien; 4 andere Christen; ev. sprachen 52 deutsch, 547 masurisch, 1 and., kath. sprachen 0 deutsch, 30 masurisch, 5 and.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|1910|| 1075,8 ||70 ||604 ||282 ||322 || || ||101 Familien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 wurde Skurpien in den neu errichteten Amtsbezirk [[Burkat|Borchersdorf]] im [[Kreis Neidenburg]] eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot;&amp;gt; Rolf Jehke: &amp;#039;&amp;#039;[http://territorial.de/ostp/neidenbg/tauersee.htm Amtsbezirk Borchersdorf/Usdau/Tauersee]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut Skurpien (Besitzer bis 1905 war Richard Unrauh, dem auch Gut [[Zbyluty|Sbylutten]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Zbyluty&amp;#039;&amp;#039;)  gehörte, dann Ströhmer), welches Teil der Gemeinde Skurpien war, besaß im Jahre 1909 179 Hektar Land (davon 147 ha Acker, 25 ha Wiesen und 4 ha Wege). Das Gut hatte 17 Pferde, 48 Stück Rindvieh und 43 Schweine. Im Jahre 1920 hatte das Gut jedoch nur noch 47 Hektar Land mit 12 Pferden, 38 Stück Rindvieh, 40 Schafen und 12 Schweinen. Der Besitzer in diesem Jahr war Jakob Willamowski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1908 bestand in Skurpien eine Freiwillige Feuerwehr. Von 1891 bis 1920 gab es eine [[Posthilfstelle]]. Der Ort Skurpien gehörte bis 1920 (und 1939–45) zum Amtsbezirk Borchersdorf. Dort befanden sich auch die evangelische Kirche und das Standesamt. Im Jahre 1910 hatte der Ort eine Flächengröße von 1075,8 Hektar und 604 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] befand sich das südliche Gebiet des [[Kreis Neidenburg|Kreises Neidenburg]] vom 23. bis 31. August 1914 im Schwerpunktbereich der [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Schlacht bei Tannenberg]]. Am 27. August 1914 lag Skurpien mitten im Kampfgebiet. Westlich und nördlich von Skurpien trafen die 2. Division und die 5. Landwehrbrigade auf die 3. russische Gardedivision und die 1. russische Schützenbrigade. Ein Drittel der Gebäude wurde zerstört. Als Relikt der Kriegshandlungen erhielt Skurpien, wie viele andere Dörfer auch, einen Soldatenfriedhof als Teil des Gemeindefriedhofs, auf dem 16 deutsche und 42 russische Soldaten bestattet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des [[Versailler Vertrag]]es wurde der Amtsbezirk Borchersdorf innerhalb des [[Soldauer Gebiet]]s am 10. Januar 1920 an [[Polen]] abgetreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot;/&amp;gt; Skurpien erhielt die polnische Namensform „Skurpie“. 1931 waren hier 543 Einwohner gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Rademacher: {{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=neidenburg.html |name=Ortsbuch Landkreis Neidenburg |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Skurpien wurde mit den anderen Orten des Amtsbezirks am 1. August 1934 in die neu gebildete [[Gmina#Gmina wiejska|Landgemeinde]] [[Filice (Działdowo)|Filice]] einbezogen. Sie kam am 26. Oktober 1939 zum Deutschen Reich und erhielt die deutsche Namensform „Fylitz“. Am 1. April 1940 wurde die Landgemeinde Fylitz in den „Amtsbezirk [[Turza Wielka (Działdowo)|Tauersee]]“ (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Turza Wielka&amp;#039;&amp;#039;, wieder im [[Kreis Neidenburg]]) umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot;/&amp;gt; Am 10. Oktober 1941 betrug die Zahl der Einwohner 532 Personen. Auf dem Gebiet der Gemeinde gab es vier Ausbauhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Januar 1945 eroberten sowjetische Truppen das Dorf und gaben es in polnische Verwaltung. Skurpie ist heute eine Ortschaft im Verbund der [[Gmina Płośnica]] (Landgemeinde &amp;#039;&amp;#039;Heinrichsdorf&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Działdowski]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Soldau&amp;#039;&amp;#039;), bis 1998 der [[Woiwodschaft Ciechanów]], seither der [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]] zugehörig. Im Jahre 2011 zählte Skurpie 350 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wies&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Vor 1945 war Skurpien in die [[Evangelische Kirche|evangelische]] [[Kirche Borchersdorf (Kreis Neidenburg)|Kirche Borchersdorf]] in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]] bzw. in die [[Diözese]] [[Działdowo]] der [[Unierte Evangelische Kirche in Polen|Unierten Evangelischen Kirche in Polen]], außerdem in die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirche [[Działdowo|Soldau]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Działdowo&amp;#039;&amp;#039;) eingepfarrt.&amp;lt;ref&amp;gt;AGOFF: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.agoff.de/?p=27609 Kreis Neidenburg]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört Skurpie zur evangelischen [[Erlöserkirche (Działdowo)|Erlöserkirche Działdowo]] in der [[Diözese Masuren]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]] sowie zur katholischen Pfarrei in [[Turza Wielka (Działdowo)|Turza Wielka]] &amp;#039;&amp;#039;((Groß) Tauersee)&amp;#039;&amp;#039; im [[Bistum Toruń]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Skurpie liegt an einer Nebenstraße, die bei [[Burkat]] &amp;#039;&amp;#039;(Borchersdorf)&amp;#039;&amp;#039; von der [[Droga wojewódzka 542|Woiwodschaftsstraße 542]] abzweigt und in West-Ost-Richtung durch die [[Gmina Płośnica]] verläuft. Von Turza Wielka aus der Nachbargemeinde Działdowo kommende endet eine Nebenstraße im Ort. Die nächste Bahnstation ist Burkat an der [[Bahnstrecke Danzig–Warschau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz Gause: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Amtes und der Stadt Soldau&amp;#039;&amp;#039;. Johann Gottfried Herder-Institut, Marburg/Lahn 1958 (&amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Beiträge zur Geschichte und Landeskunde Ostmitteleuropas&amp;#039;&amp;#039; 38, {{ISSN|0510-7008}}).&lt;br /&gt;
* [[Walter Görlitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Prußen. Die alten Bewohner Ostpreußens. Geschichte, Kultur und Verschmelzung mit den Deutschen&amp;#039;&amp;#039;. Landsmannschaft Ostpreußen – Abt. Kultur, Hamburg 1980.&lt;br /&gt;
* Max Meyhöfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kreis Neidenburg. Ein ostpreussisches Tagebuch&amp;#039;&amp;#039;. Thomann’sche, Landshut Buchdruckerei 1968.&lt;br /&gt;
* Max Meyhöfer: &amp;#039;&amp;#039;Die Landgemeinden des Kreises Neidenburg&amp;#039;&amp;#039;. Thomann’sche, Landshut Buchdruckerei 1969.&lt;br /&gt;
* Michael North: &amp;#039;&amp;#039;Die Amtswirtschaften von Osterode und Soldau. Vergleichende Untersuchungen zur Wirtschaft im frühmodernen Staat am Beispiel des Herzogtums Preußen in der zweiten Hälfte des 16. und der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin u. a. 1982, ISBN 3-428-05289-7 (&amp;#039;&amp;#039;Osteuropastudien der Hochschulen des Landes Hessen&amp;#039;&amp;#039; 1, 118), (Zugleich: Giessen, Univ., Diss., 1979).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ersterwähnung 1397]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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