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	<title>Skronie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:37:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Skronie&amp;diff=2119435&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2025-11-23T15:25:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Skronie&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Kołobrzeg&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Kołobrzeski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Gościno&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Gościno&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 04&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 00&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 15&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 41&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 59&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 6&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = 30. September 2017&amp;lt;ref name=&amp;quot;gos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 94&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = ZKL&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Karlino]] ↔ [[Gościno]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Abzweig: [[Mołtowo]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Straße2         = [[Karścino]] → Skronie&lt;br /&gt;
| Schienen1       = kein Bahnanschluss&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Stettin-Goleniów|Stettin-Goleniów]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Skronie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Krühne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Dorf in der [[Woiwodschaft Westpommern]] in [[Polen]]. Es gehört zur [[Gmina Gościno]] &amp;#039;&amp;#039;(Gemeinde Groß Jestin)&amp;#039;&amp;#039; im [[Powiat Kołobrzeski]] &amp;#039;&amp;#039;(Kolberger Kreis)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt in [[Hinterpommern]], etwa 105 Kilometer nordöstlich von [[Stettin]] und etwa 15 Kilometer südöstlich von [[Kołobrzeg]] (&amp;#039;&amp;#039;Kolberg&amp;#039;&amp;#039;), knapp ein Kilometer südlich der [[Persante]] am Rande eines kleinen Seitentals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Nachbarorte sind [[Mołtowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Moltow)&amp;#039;&amp;#039; im Südwesten und [[Pobłocie Małe]] &amp;#039;&amp;#039;(Klein Pobloth)&amp;#039;&amp;#039; im Südosten. Im Nordosten liegt eine weite Waldfläche, der [[Skroński Las]] &amp;#039;&amp;#039;(die Krühne)&amp;#039;&amp;#039;. Etwa 1 ½ Kilometer nördlich liegt die Wüstung [[Krühner Mühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste gesicherte urkundliche Nennung des Dorfes stammt aus dem Jahre 1276. Damals bestätigte [[Hermann von Gleichen]], Bischof von Cammin, dem [[Kolberger Domkapitel]] seine Besitzungen. Darunter war auch das damals „Crune“ genannte Dorf. Im Jahre 1280 bestätigte der Bischof dem Domkapitel erneut den Besitz von Krühne. Aus dieser Urkunde geht hervor, dass ein Ritter namens Bispraw das Dorf vom Bischof zu Lehen gehabt, es aber dem Domkapitel übertragen hatte. Im Jahre 1306 besaß der Ritter Lubbo Glasenapp (aus der adligen Familie [[Glasenapp (Adelsgeschlecht)|Glasenapp]]) Krühne vom Domkapitel zu Lehen. Nach dessen Tod kam es zu Eigentumsstreitigkeiten, an deren Ende Krühne wieder in den Besitz des Kolberger Domkapitels gelangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1494 schließlich kaufte Henning Manteuffel dem Domkapitel Krühne ab. Krühne blieb danach lange Jahre ein Lehen der adligen Familie [[Manteuffel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Lubinsche Karte|Lubinschen Karte]] des Herzogtums Pommern von 1618 ist „Crine“ eingetragen, erscheint freilich etwas verschoben zwischen [[Gościno|Groß Jestin]] und [[Mołtowo|Moltow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krühne gehörte jedenfalls seit dem 18. Jahrhundert zu einem größeren Güterkomplex. Nach dem Tod des Landrates [[Christoph Arnd von Manteuffel]] fiel Krühne zusammen mit [[Karścino|Kerstin]], [[Krukowo (Karlino)|Kruckenbeck]] und [[Kędrzyno|Gandelin]] an dessen einzigen Sohn [[Ernst Christoph von Manteuffel]] (* 1676; † 1749). Dieser ließ die Güter 1731 [[Allodifizierung|allodifizieren]]. Er verkaufte sie 1748 an seine Tochter Henriette Johanna Konstantia und deren Gemahl, den späteren Obersten [[Balthasar Friedrich von der Goltz]] (* 1708; † 1757). Erstere verkaufte die Güter 1764 an Sophia Wilhelmina von Gaudecker, geborene von Hertfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2. Stettin 1784, S. 567–568 ([http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA567 Online], im Artikel „Kerstin“).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf diese Weise kam Krühne in den Besitz der Familie [[Gaudecker (Adelsgeschlecht)|von Gaudecker]], bei der es bis 1945 blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]s Ausführlicher Beschreibung des Herzogtums Vor- und Hinterpommern (1784) ist Krühne unter den adeligen Gütern des [[Kreis Fürstenthum|Fürstentums Cammin]] als „ein ritterfreies Vorwerk“ aufgeführt. Damals gab es hier einen „Ackerhof“ (den Gutsbetrieb), eine Wassermühle (die [[Krühner Mühle]]) und drei [[Kossäten]]höfe.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Wilhelm Brüggemann: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2. Stettin 1784, S. 569 ([http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA569 Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Politiker wurde der Krühner Gutsbesitzer Albert Scipio Barnabas von Gaudecker-Kerstin (* 1799; † 1866) überregional bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser 1919&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 20, Justus Perthes, Gotha 1918, S. 304–305. [https://archive.org/details/gothaischesgenea1919goth/page/304/mode/2up?view=theater Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus seiner Zeit stammen mehrere Überlieferungen, auch zum Hauptwohnsitz [[Schloss Kerstin]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alexander Duncker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die ländlichen Wohnsitze, Schlösser und Residenzen der ritterschaftlichen Grundbesitzer in der preussischen Monarchie&amp;#039;&amp;#039;. Band 6, Selbstverlag, Berlin 1863–1864. Siehe: [[Zentral- und Landesbibliothek Berlin|ZLB]]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1928 hatte Krühne – obwohl praktisch seit mehr als 200 Jahren ein größeres [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] von Kerstin – den Status eines selbständigen Ritterguts und [[Gutsbezirk]]s, wurde dann aber nach [[Karścino|Kerstin]] eingemeindet. Bis 1945 bildete Krühne einen Wohnplatz in der Gemeinde Kerstin gehörte mit dieser zum [[Kreis Kolberg-Körlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;I&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=kruehne.kerstin.kreis-kolberg-koerlin.de |text=Krühne im Informationssystem Pommern |wayback=20190718064643}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1938 beinhaltete das Rittergut Krühne der Familie von Gaudecker 361 ha. Zum landwirtschaftlichen teilbetrieb gehörte eine große Schafszucht und eine Schweinemastanlage. Zum Rittergut gehörten auch 44 ha Wald. Der Gutsbetrieb in Krühne stand unter der Leitung des Inspektor K. Geißler.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Seeliger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Adreßbuch der Provinz Pommern. 1939&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher&amp;#039;&amp;#039;. Band I, 9. Auflage, Selbstverlag der Niekammer’s Adressbüchern GmbH, Leipzig 1939, S. 233. [https://bibliotekacyfrowa.eu/dlibra/publication/edition/1109?id=1109 PDF]; Reprint: In: &amp;#039;&amp;#039;Historische Adressbücher&amp;#039;&amp;#039;. Band 20, Klaus D. Becker, Potsdam 2020. ISBN 978-3-88372-201-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Gutsherr war der Major d. R. a. D. Hermann von Gaudecker-Kerstin (* 1903; † 1986), verheiratet mit Helma Wahnschaffe (* 1906; † 1999),&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Franke, Moritz Graf Strachwitz von Groß Zauche und Camminetz, u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. A (Uradel). 2005&amp;#039;&amp;#039;. Band XXVIII, Band 138 der Gesamtreihe &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke, Limburg (Lahn) 2005, {{ISSN|0435-2408}}, S. 105 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; einer Tochter des [[Arnold Wahnschaffe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 kam Krühne, wie ganz Hinterpommern, an Polen. Der Ort erhielt den polnischen Ortsnamen „Skronie“. Das Dorf gehört heute zur [[Gmina Gościno]] &amp;#039;&amp;#039;(Gemeinde Groß Jestin)&amp;#039;&amp;#039; und ist dem [[Sołectwo|Schulzenamt]] [[Mołtowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Moltow)&amp;#039;&amp;#039; angegliedert. Heute ist das Dorf weitgehend verlassen; zuletzt hat sich die Einwohnerzahl in dem Zeitraum von 2014 bis 2017 von 11 Einwohnern auf 6 Einwohner halbiert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofanlage Skronie.JPG|mini|Ortsbild (Aufnahme von 2014)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofanlage (Ruine) Skronie.JPG|mini|Ortsbild mit verlassenem Hof (Aufnahme von 2014)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Einwohnerzahlen ==&lt;br /&gt;
* 1816: 84 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO&amp;quot;&amp;gt;Manfred Vollack: &amp;#039;&amp;#039;Das Kolberger Land. Seine Städte und Dörfer. Ein pommersches Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1999, ISBN 3-88042-784-4, S. 328.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1855: 96 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1867: 79 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1885: 94 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905: 85 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925: 85 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;VO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014: 11 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;gos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: {{0}}6 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;gos&amp;quot;&amp;gt;[http://www.goscino.com.pl/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=74:statystyki-ludnosci&amp;amp;catid=90:rozne&amp;amp;Itemid=488 Gemeinde Gościno], 20. Mai 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Bei überwiegend [[evangelisch]]er Bevölkerung gehörte Krühne bis 1945 zum [[Kirchspiel]] [[Karścino|Kerstin]] (Karścino) im [[Kirchenkreis]] [[Białogard|Belgard]] (Białogard) in der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Pommern|Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
In Krühne gab es bis Ende der 1920er Jahre eine eigene Schule, die jedoch nach der Eingemeindung des Ortes nach [[Karścino|Kerstin]] (Karścino) aufgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Berghaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Landbuch des Herzogtums Pommern und  des Fürstentums Rügen&amp;#039;&amp;#039;. Teil III, Band 1. Anklam 1867, S. 364 ([http://books.google.de/books?id=1dQAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA364 Online]).&lt;br /&gt;
* [[Manfred Vollack]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kolberger Land. Seine Städte und Dörfer. Ein pommersches Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1999, ISBN 3-88042-784-4, S. 336–337.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Skronie|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Gościno}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Gościno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1276]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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