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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sklerotium</id>
	<title>Sklerotium - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T05:07:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sklerotium&amp;diff=572863&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schweigender Pfad: Fachbegriff erklären</title>
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		<updated>2026-01-22T13:37:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fachbegriff erklären&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ergot01.jpg|mini|hochkant|Sich bildendes [[Mutterkorn]]-Sklerotium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sklerotium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|σκληρός|sklēros|de=hart}}) ist eine bei [[Pilze]]n auftretende verhärtete Dauerform. Der Pilz kann lange Zeit in diesem Ruhezustand verharren und beginnt erst bei günstigen Bedingungen wieder zu wachsen oder aus dem Sklerotium [[Fruchtkörper]] zu bilden. Viele Pilzarten sind in der Lage, Sklerotien auszubilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Echtes Sklerotium  ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sclerotium delphinii on Hosta.jpg|mini|Mit &amp;#039;&amp;#039;[[Sclerotium delphinii]]&amp;#039;&amp;#039; infizierte [[Funkie]] (&amp;#039;&amp;#039;Hosta&amp;#039;&amp;#039;) mit kugelförmigen, braunen Sklerotien]]&lt;br /&gt;
Echte Sklerotien sind in Rinde und Mark gegliederte, dichte, feste bis harte [[Hyphe|Hyphen]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;knäuel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinz Clemençon |Titel=Anatomie der Hymenomyceten |Verlag=F. Flück-Wirth |Ort=Teufen |Datum=1997 |Seiten=1–995}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei sind die Zellen stark differenziert und bisweilen so dicht zusammengedrückt, dass sie ein echtes Gewebe vortäuschen (pseudo[[parenchym]]atisches [[Plectenchym]]). Sklerotien, bei denen man im Inneren noch die eigentlichen Zellfäden (Hyphen) erkennen kann, die also nicht pseudoparenchymatisch aufgebaut sind, haben dennoch eine pseudoparenchymatische Rinde aus dickwandigen Zellen. Ein Beispiel hierfür sind die Sklerotien von &amp;#039;&amp;#039;[[Athelia rolfsii]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echte Sklerotien bestehen im reifen Zustand ausschließlich aus pilzlicher Biomasse, Bodenpartikel oder pflanzliche Teile sind nicht Teil echter Sklerotien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Echte Sklerotien sind aufgrund der Rinde oft sehr widerstandsfähig gegen Austrocknung, Die Größe von Sklerotien variiert je nach Taxon von sehr kleinen Sklerotien mit Durchmessern von unter einem Millimeter (z. B. beim [[Kahler Krempling|Kahlen Krempling]], &amp;#039;&amp;#039;Paxillus involutus&amp;#039;&amp;#039; s. str.)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Reinhold Agerer |Titel=Studies on ectomycorrhizae. XVII: The ontogeny of the ectomycorrhizal rhizomorphs of Paxillus involutus and Thelephora terrestris (Basidiomycetes). |Hrsg= |Sammelwerk=Nova Hedwigia |Band=47 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=1988 |ISBN= |Seiten=311–334}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zum Beispiel bei &amp;#039;&amp;#039;[[Lentinus tuberregium]]&amp;#039;&amp;#039; mit bis zu 15 cm Länge und einer Masse von bis zu 500 Gramm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Sehr große, echte Sklerotien bildet z. B. auch der [[Porling]] &amp;#039;&amp;#039;[[Wolfiopora cocos]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pseudosklerotium ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2011-06-17_Polyporus_tuberaster_(Jacq.)_Fr_151734.jpg|mini|Aus dem knolligen Pseudosklerotium wachsen zwei Fruchtkörper des Sklerotien-Stielporlings.]]&lt;br /&gt;
Pseudosklerotien ähneln echten Sklerotien, jedoch durchwachsen die Hyphen große Substratstücke und schließen sie in das Dauerstadium mit ein. Das Mark von Pseudosklerotien ist im reifen Zustand ein Gemisch aus Hyphen, Erde, Sand, Holz und entsprechenden anderen Substratteilen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Die Unterscheidung von echten Sklerotien und Pseudosklerotien wurde von Lohwag im Jahr 1941 eingeführt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Lohwag |Titel=Anatomie der Asco- und Basidiomyceten |Hrsg= |Sammelwerk=Handbuch der Pflanzenanatomie |Band=6 |Nummer=8 |Auflage= |Verlag=Gebr. Borntraeger |Ort=Berlin |Datum=1941 |ISBN= |Seiten=1–572}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, wird aber nicht von jedem [[Mykologie|Mykologen]] befolgt, da es in Bezug auf die Menge eingeschlossenen Substrats Übergänge von über der Hälfte der Masse bis hin zu wenig, fast kein eingeschlossenes Substrat bis hin zu gar kein Substrat ist eingeschlossen, gibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für große Pseudosklerotien mit deutlichem Substrateinschluss sind die knolligen Dauerformen des [[Sklerotien-Stielporling|Sklerotien-Stielporlings]] (&amp;#039;&amp;#039;Polyporus tuberaster&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bulbille ==&lt;br /&gt;
Bulbillen sind kleine, sklerotienartige, aber unberindete und aus ausschließlich dünnwandigen, keimfähigen Zellen bestehende, zarte Knöllchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Sie dienen weniger als Dauerstadien, sondern eher zur asexuellen Verbreitung. Ein bekannter, sich durch Bulbillen asexuell vermehrender Pilz ist &amp;#039;&amp;#039;[[Bulbillomyces farinosus]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Dörfelt]], Gottfried Jetschke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Mycologie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg/Berlin 2001, ISBN 3-8274-0920-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Morphologie (Pilz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schweigender Pfad</name></author>
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