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	<title>Sklavenhaltergesellschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sklavenhaltergesellschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff, den [[Karl Marx]] geprägt hat. Er bezeichnet damit die [[antike]]n Gesellschaften auf der Basis ihrer [[Produktionsweise]], die den Reichtum durch die Schaffung und [[Akkumulation (Wirtschaft)|Akkumulation]] von [[Mehrwert (Marxismus)|Mehrwert]] durch [[Sklaverei|Sklavenarbeit]] produzierten. Mit diesem Terminus vervollständigt er die Trias „Sklavenhaltergesellschaft“, „[[Feudalismus]]“ und „[[Kapitalismus]]“ als Ergebnisse einer Geschichte von [[Klassenkampf|Klassenkämpfen]]. Im Mittelpunkt seiner Untersuchungen standen jedoch die Verhältnisse im 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung in die Abfolge der Klassenkämpfe ==&lt;br /&gt;
Vor der Sklavenhaltergesellschaft ist nach [[Friedrich Engels]] zeitlich die [[Urgesellschaft]] bzw. der [[Urkommunismus]] anzusetzen, in dem „die Geschichte“ noch gar nicht begonnen hat. Nach der Sklavenhaltergesellschaft folgen die durch unfreie Arbeit ([[Fron]] u.&amp;amp;nbsp;a.) gekennzeichneten [[Produktionsverhältnis]]se des Feudalismus. Diese sind von der „[[Asiatische Produktionsweise|Asiatischen Produktionsweise]]“ zu unterscheiden. Engels formuliert das wie folgt: „Die Sklaverei ist die erste, der antiken Welt eigentümliche Form der [[Ausbeutung]]: ihr folgt die [[Leibeigenschaft]] im Mittelalter, die Lohnarbeit in der neueren Zeit. Es sind dies die drei großen Formen der Knechtschaft, wie sie für die drei großen Epochen der Zivilisation charakteristisch sind; offne, und neuerdings verkleidete, Sklaverei geht stets danebenher.“&amp;lt;ref&amp;gt;Engels: &amp;#039;&amp;#039;Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats.&amp;#039;&amp;#039; MEW 21: 170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zur Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ausdruck rief bereits im 19. Jahrhundert heftige Abwehr hervor, einmal, weil die [[Antike]] mit ganz anderen Schwerpunkten aufgefasst und sehr bewundert wurde, und zum andern, weil die Sklavenhaltergesellschaft theoriegemäß am markantesten durch eine [[Revolution]] der Sklaven hätte beendet werden müssen, was die Übergänge der Antike zum europäischen Mittelalter aber gerade nicht traf. Hier hat [[Arnold J. Toynbee]] eine Lücke geschlossen, indem er anhand des [[Römisches Reich|Römischen Reiches]] darlegte, es habe sich in den umliegenden [[Barbarei|barbarischen]] Gesellschaften ein zum gleichen Kulturkreis gehöriges „äußeres Proletariat“ geschaffen, das in der [[Völkerwanderung]]szeit die Produktionsverhältnisse der Sklaven haltenden Spätantike umstürzte. Noch in den marxistischen Debatten des 20. Jahrhunderts bereitete der Ausdruck eher Verlegenheit (mit Ausnahmen, z.&amp;amp;nbsp;B. in Gestalt von [[Liselotte Welskopf-Henrich|Charlotte Welskopfs]] [[Polis]]-Studien). Althistoriker im Herrschaftsbereich der Sowjetunion leisteten ihm oft Lippenbekenntnisse und forschten [[Empirie|empirisch]] wie ihre westlichen Kollegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig davon gibt es eine umfangreiche historische und soziologische Debatte zur Rolle der antiken [[Sklaverei|Sklavenarbeit]], an der sich auch [[Max Weber]] beteiligt hat. Seine These dazu lautet: Mit der Konsolidierung des Römischen Reiches ging der Sklavennachschub durch Versklavungen besiegter Völker zurück. Außerdem war die Geburtenrate unter den Sklaven gering, so dass das &amp;#039;&amp;#039;Imperium Romanum&amp;#039;&amp;#039; bereits im 2. Jahrhundert n. Chr. durch Sklavenschwund in eine schleichende Struktur[[krise]] geriet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Aufarbeitung der griechischen antiken Sklavenhaltergesellschaft mittels marxscher Begriffe, nämlich das Buch &amp;#039;&amp;#039;[[The Class Struggle in the Ancient Greek World]]&amp;#039;&amp;#039;, verfasste der englische Althistoriker [[Geoffrey de Ste Croix]]. Die Phänomene der [[Geschichte der Sklaverei#Sklaverei in der Neuzeit|Sklaverei in der Neuzeit]] werden damit jedoch nicht abschließend erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Marxistische Soziologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Isolde Stark]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Charlotte Welskopf und die Alte Geschichte in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Beiträge der Konferenz vom 21. bis 23. November 2002 in Halle/Saale. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-515-08457-6 [https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-8288 Rezension] [https://www.sehepunkte.de/2006/02/10047.html Rezension].&lt;br /&gt;
* [[Geoffrey de Ste Croix]]: &amp;#039;&amp;#039;The Class Struggle in the Ancient Greek World from the Archaic Age to the Arab Conquests&amp;#039;&amp;#039;. Duckworth, London 1982, ISBN 0-7156-1701-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesellschaftsmodell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Materialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Ideengeschichte (19. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
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