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	<title>Skiunfall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T22:07:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Skiunfall&amp;diff=870749&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Oesterreicher12: /* Häufigste Verletzungsarten */ link besser</title>
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		<updated>2025-05-14T17:09:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Häufigste Verletzungsarten: &lt;/span&gt; link besser&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Skiunfälle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schiunfälle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man [[Unfall|Unfälle]] einzelner oder mehrerer [[Skiläufer]] mit dadurch verursachten [[Trauma (Medizin)|Verletzungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unfallstatistik ==&lt;br /&gt;
Skiunfälle machen in den [[Alpenländer]]n, wo etwa 20–30 Millionen [[Wintersport]]ler je Saison sind, etwa ein Drittel aller [[Sportunfall|Sportunfälle]] aus – was in etwa der Zahl der [[Straßenverkehrsunfall|Verkehrsunfälle]] entspricht, die aber bei weitem folgenschwerer sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] sind nach einer Statistik des &amp;#039;&amp;#039;Institutes Sicher leben&amp;#039;&amp;#039; jährlich etwa 60.000 Skifahrer oder 0,7 bis 0,8 Prozent der 8&amp;amp;nbsp;Millionen Skifahrer (2&amp;amp;nbsp;Mill. Österreicher und 6&amp;amp;nbsp;Mill. Ausländer) von einem Skiunfall betroffen. Nach der Freizeit-Unfallstatistik des &amp;#039;&amp;#039;Kuratoriums für Schutz und Sicherheit&amp;#039;&amp;#039; kam es 2003 in Österreich zu rund 199.000 Sportunfällen (24 % aller Unfälle), wovon 246 tödlich endeten. Skiunfälle ereigneten sich 65.000 mit ca. 15 Unfalltoten. Im [[Straßenverkehr]] gab es vergleichbar viele Unfälle, aber 60-mal so viele Todesopfer (57.800 zu 931).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sicher leben 2004&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Freizeitunfallstatistik &amp;quot;Sicher leben&amp;quot; 2004&amp;#039;&amp;#039;, [[Kuratorium für Schutz und Sicherheit]] im Auftrag des österr. [[Gesundheitsminister|Gesundheitsministeriums]], von [[Konsumentenschutz]] und der [[Europäische Kommission|Europäischen Kommission]], Wien 2004.&amp;#039;&amp;#039; Anwälte Roland&amp;amp;Roland&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sicher im Schnee&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|titel=sicher im schnee - Daten und Fakten|hrsg=adventure-magazin.de|url=http://www.adventure-magazin.de/daten_tipps/sicher%20im%20schnee_datenundfakten.pdf|datum=2008|zugriff=2010-01-28|format=PDF; 86&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine komplette Unfallstatistik des [[Wintersport]]s werden noch die Lawinenunfälle hinzugezählt, soweit sie von [[Tourenski]]gängern und [[Offpiste]]nfahrern verursacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den sportbetreibenden Personengruppen sind besonders verletzungsgefährdet:&lt;br /&gt;
# junge Pistenbenutzer&lt;br /&gt;
# untrainierte Personen, die den Kraftaufwand der Pistenaktivität unterschätzen&lt;br /&gt;
# Personen ab dem 45.&amp;amp;nbsp;Lebensjahr&lt;br /&gt;
Die verschiedenen alpinen Wintersportarten (Skifahren, Snowboarden, Freestyle, Newschool Skiing etc.) sind laut [[Deutscher Skiverband|DSV]]-Unfallstatistik im Verhältnis zu der Anzahl der ausübenden Personen nicht prinzipiell verschieden gefährlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sicher im Schnee&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häufigste Verletzungsarten ==&lt;br /&gt;
Während früher unter den Verletzungsarten die [[Beinbruch|Beinbrüche]] vorherrschten (vor allem [[Unterschenkel]] und [[Knöchel]]), haben sie sich in den letzten Jahrzehnten infolge besserer [[Sicherheitsbindung|Sicherheits]]- bzw. [[Skibindung]]en auf Verletzungen anderer Art verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Veränderung der Unfallstatistik brachten die festeren bzw. höheren [[Skischuh]]e. Deren größere Sicherheit wird aber durch höhere Fahrgeschwindigkeiten konterkariert, wobei (relativ gesehen) die Brüche an [[Schienbein]] und/oder [[Wadenbein]] zugenommen haben, ebenso wie Verletzungen der Sehnen und Bänder des Knies und anderer Körperteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die klassischen Skiverletzungen der vergangenen Jahre waren die [[Kreuzband]]- und [[Ligamentum collaterale|Seitenbandrisse]] im Knie, beim Snowboarder heute hingegen Verletzungen der Arme.&lt;br /&gt;
Durch die zunehmende härteren [[Schneekanone|Kunstschneepisten]] kommen auch Verletzungen der [[Schulter]]n, bei Eis und durch [[Skistock|Skistöcke]] jedoch auch der [[Hand|Hände]] häufiger vor. Die klassischen Verletzungen in nassem [[Sulzschnee]] oder in [[Bruchharsch]], wie [[Knochenbruch#Spiral- oder Torsionsfraktur|Drehbrüche]] im Bein, sind seit den 1980ern seltener geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zunehmende Frequenz und Geschwindigkeit auf den [[Skipiste]]n bewirkt auch einen wachsenden Prozentanteil von [[Schädel-Hirn-Trauma|Kopfverletzungen]], die Carving-Technik mit „Katapultstürzen“ auch Verletzung an Rücken und Stützapparat. Daher wird das Tragen eines [[Schutzhelm]]es empfohlen, im Skirennlauf sind heute auch [[Rückenprotektor]]en Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stürze, Kollisionen und Skibindungen ==&lt;br /&gt;
Die meisten Stürze mit Verletzungsfolgen sind selbstverschuldete Einzelstürze. Häufigste Unfallursachen sind Stürze bei hoher Fahrgeschwindigkeit, gefolgt von Zusammenstößen zweier Skifahrer. Seltener, aber folgenschwer können langsame [[Drehsturz|Drehstürze]] – z.&amp;amp;nbsp;B. in schwerem (nassem) [[Schnee]] und bei [[Skitour]]en – sein, sowie das Einfädeln in feste Hindernisse, wie Stangen oder Gebüsch. Kollisionen mit anderen [[Skipiste|Pistenteilnehmern]] machen nur einen relativ kleinen Teil der Skiunfälle aus, sind aber teilweise schwerer – besonders wenn Kinder betroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen ergaben, dass 90 % der Skifahrer mit [[Skibindung|Bindungen]] unterwegs sind, die nicht optimal eingestellt sind, und immerhin jeder zweite Wintersportgast eine Bindung benutzt, deren Einstellung außerhalb der Toleranz liegt. Daher kann beim selbstverschuldeten Einzelsturz durchaus ein Mitverschulden des Ski[[verkäufer]]s bzw. des Sportgeschäfts bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unfallkosten und Versicherung ==&lt;br /&gt;
Die Kosten einer medizinischen Behandlung nach einem Skiunfall übernimmt zwar in der Regel die gesetzliche Sozial- bzw. [[Krankenversicherung]], nicht jedoch jene der [[Bergung (Technische Hilfe)|Bergung]]. Wenn dafür nicht der [[Skilift]]betreiber, ein [[Pistendienst]] o.&amp;amp;nbsp;ä. aufkommt, können beachtliche Kosten anfallen – insbesondere wenn eine [[Hubschrauber]]-Bergung erforderlich sein sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Help-TV&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://help.orf.at/?story=2397 Schlecht versichert - teurer Skiunfall]&amp;#039;&amp;#039;, Help-TV&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Versicherer|Versicherungen]] bieten für die wichtigsten Fälle eigene Pakete für den [[Wintersport]] an. Solche private [[Private Unfallversicherung|Unfallversicherungen]] tragen die anfallenden Kosten – und oft auch eine bessere Versorgungsklasse im [[Krankenhaus]] – ebenso wie eine klassische [[Reiseversicherung]]. Einen eingeschränkten Versicherungsschutz bieten auch verschiedene [[Kreditkarte]]n, Mitgliedschaften bei [[Alpiner Verein|alpinen Vereinen]] und ein teilweise damit vergleichbarer [[Schutzbrief (Kraftfahrzeug)|Schutzbrief]] von [[Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touring Club|ÖAMTC]] oder [[ADAC]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Help-TV&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte durch einen Unfall ein dauerhafter [[Gesundheitsschaden]] zurückbleiben, bzw. wird die betroffene Person teilweise [[Erwerbsunfähigkeit|erwerbsunfähig]], dann wird eine [[Berufsunfähigkeitsversicherung|Rente]] im Regelfall nur seitens einer privaten Versicherung bezahlt. Wieweit sich dies im [[Pension (Altersversorgung)|Pensionsalter]] ändert, hängt vom [[Sozialversicherung]]srecht des jeweiligen Staates ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei teilweisem oder vorwiegendem Fremdverschulden spielen Fragen der [[Haftpflicht]] eine Rolle, die neben Personen- auch [[Sachschaden|Sachschäden]] betrifft. In den meisten Fällen ist der dann verpflichtende [[Schadenersatz]] durch eine [[Haftpflichtversicherung]] gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pistenregeln und Alkohol ==&lt;br /&gt;
Als allgemein verbindlich gelten seit längerem die &amp;#039;&amp;#039;[[FIS-Regeln|zehn Pistengebote]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FIS&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.fis-ski.com/de/fisintern/allgemeineregelnfis/10fisregeln.html |wayback=20131017013305 |text=Zehn Verhaltensregeln für Skifahrer |archiv-bot=2019-05-14 07:44:50 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;. Internat.Skiverband (FIS)&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Fédération Internationale de Ski|FIS]], die 1967 formuliert wurden und in Broschüren nachzulesen oder bei vielen Liften bzw. [[Skischule]]n angeschlagen sind. Ihre Quintessenz fasste etwa das Landgericht [[Nürnberg]] in einem [[Zivilprozessrecht (Deutschland)|Zivilprozess]] um einige tausend Euro folgendermaßen zusammen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Skifahrer müssen ihre Fahrweise so gestalten, daß sie keinen anderen unnötig gefährden. Sie haben sich [[Aufmerksamkeit|aufmerksam]] und vorausschauend zu verhalten. Ihre [[Geschwindigkeit]] darf nicht höher sein, als ihr fahrerisches Können und die [[Situation|örtlichen]] Gegebenheiten es erlauben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Verhaltensregeln und die entsprechende Vorsicht sind auch in anderen Bereichen eigentlich selbstverständlich, sodass eine allfällige Nichtkenntnis der „10&amp;amp;nbsp;Gebote“ keineswegs vom Schadensersatz befreit. Wurden die üblichen Regeln im Vorfeld eines Unfalls erheblich missachtet, kann dies eine Versicherung von der Pflicht zur Zahlung entheben. Besonders trifft dies bei [[Subjektive Tatseite|Vorsätzlichkeit]] der Verletzung oder des Schadens zu, aber auch bei Beeinträchtigungen durch Alkohol, Suchtgifte oder Medikamente. Gerade in Österreich haben die FIS-Regeln und auch die POE-Regeln (Pistenordnungsentwurf) vielfach Eingang in die Rechtsprechung gefunden. Sie sind zwar keine gültigen Rechtsnormen, auch nicht Gewohnheitsrecht, ihnen kommt aber als Zusammenfassung der Sorgfaltspflichten, die bei der Ausübung des alpinen Skisportes zu beachten sind, und bei der Anwendung des allgemeinen Grundsatzes, dass sich jeder so verhalten muss, dass er keinen anderen gefährdet, erhebliche Bedeutung zu.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Justiz&amp;amp;Dokumentnummer=JJT_20011129_OGH0002_0080OB00266_01B0000_000 &amp;#039;&amp;#039;Entscheidungstext 8Ob266/01b&amp;#039;&amp;#039;] [[Rechtsinformationssystem der Republik Österreich|RIS]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Skiunfälle prominenter Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Michael LeMoyne Kennedy|Michael Kennedy]] 1997&lt;br /&gt;
* [[Michael Schanze]] 2003&lt;br /&gt;
* [[Dieter Althaus#Skiunfall|Dieter Althaus]] 2009&lt;br /&gt;
* [[Eberhard Martini]] 2009&lt;br /&gt;
* [[Natasha Richardson]] 2009&lt;br /&gt;
* [[Johan Friso von Oranien-Nassau#Lawinenunfall 2012|Friso von Oranien-Nassau]] 2012&lt;br /&gt;
* [[Michael Schumacher#Skiunfall 2013|Michael Schumacher]] 2013&lt;br /&gt;
* [[Gaspard Ulliel#Unfall und Tod|Gaspard Ulliel]] 2022&lt;br /&gt;
* [[Dieter Gruschwitz]] 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4124203-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ski]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Snowboard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportunfälle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Oesterreicher12</name></author>
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