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	<title>Skawina - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Skawina&amp;diff=1829526&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Persönlichkeiten */ + 1 Person</title>
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		<updated>2025-06-26T15:56:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Skawina&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Skawina COA.svg|111px|Wappen von Skawina]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Kleinpolen&lt;br /&gt;
| Powiat             = Krakowski&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Krakowski&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Skawina&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Skawina&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 59&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 19&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 50&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 24317&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 31. Dez. 2016&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 32-050&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 12&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = KRA&lt;br /&gt;
| Straße1            = &lt;br /&gt;
| Straße2            = &lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Schienen2          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Johannes Paul II. Krakau-Balice]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Skawina&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Industriestadt im Umland von [[Krakau]] in [[Polen]] mit etwa 24.000 Einwohnern und Sitz der [[Gmina Skawina|gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde]] mit etwa 43.350 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Skawina liegt etwa 15 km südwestlich von Krakau, jenseits der [[Autostrada A4 (Polen)|Autobahn A4]], am Flüsschen [[Skawinka]], das in den nahen [[Beskiden]] entspringt und oberhalb des Krakauer Stadtteils Tyniec, also vor der [[Abtei Tyniec]], in die [[Weichsel]] mündet. Mit Krakau ist die Stadt durch die [[Droga ekspresowa|Landstraße]] [[Droga krajowa 44|Nr. 44]] verbunden, die zugleich als Zubringer zur A4 dient. Die Stadt liegt an der Kreuzung der alten Handelsstraßen von [[Oświęcim]] zur Salzstadt [[Wieliczka]] und von Krakau nach [[Myślenice]] und weiter nach [[Tschechien|Böhmen]] und [[Ungarn]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Nuremberg chronicles - CRACOVIA.png|mini|links|Stadtansicht von Krakau in der [[Hartmann Schedel|Schedelschen Weltchronik]] von 1493, links oben ist das befestigte Skawina dargestellt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Duchy of Auschwitz border changes.png|mini|links|Skawina als Grenzstadt im Spätmittelalter]]&lt;br /&gt;
Die Stadt ist eine Gründung von König [[Kasimir III. (Polen)|Kasimir dem Großen]], welcher der Stadt 1364 das [[Magdeburger Recht|Magdeburger Stadtrecht]] verlieh. Die Stadtgründung erfolgte kurz nach dem Verzicht auf die polnischen Ansprüche auf Schlesien, dessen Grenze damals entlang des Flusses Skawinka verlief. Bereits zuvor müssen an der Wegekreuzung eine Zollstation und Gasthäuser existiert haben. Aus der Gründungszeit stammt der große rechteckige Marktplatz, auf dem seither donnerstags Wochenmarkt gehalten wird. Die Stadt hatte auch eine Stadtmauer. 1494 wurde das [[Herzogtum Zator]] am linken Ufer der Skawinka an Polen verkauft und der Fluss verlor seinen Grenzstatus. Die Stadt gedieh jedoch durch Handel und Gewerbe, sodass um 1581 die Stadt mit 1500 Einwohnern größer als Warschau war. 1651 raffte die Pest die Hälfte der Einwohner dahin. Durch Pest und Kriege sank die Zahl der Bewohner auf 300. Die Burg brannte 1655 im [[Russisch-Polnischer Krieg 1654–1667|Russisch-Polnischen Krieg]] während der Belagerung von Krakau durch die Schweden ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.s-sess.kr.edus.si/20052006/projekti/wclassroom/skawina/szgodovina.pdf |wayback=20160118061340 |text=Geschichte Skawinas (englisch) (Zugriff Dez. 2009) |archiv-bot=2024-05-11 10:45:43 InternetArchiveBot }} (PDF; 2,8&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1704 brannte die Stadt mit der Kirche nieder. Leider sind deshalb nur wenig alte Bauten in der Stadt erhalten.&lt;br /&gt;
[[Datei:SkawinaRatusz.jpg|mini|links|Rathaus (1903) und Marktplatz]]&lt;br /&gt;
Am 29. August 1942 wurden die etwa 500 jüdischen Einwohner auf dem Marktplatz von deutschen Polizeieinheiten zusammengetrieben, 300 ältere und kranke Menschen wurden im Wald von Bagienki erschossen, die übrigen ins [[Vernichtungslager Belzec]] transportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.s-sess.kr.edus.si/20052006/projekti/wclassroom/skawina/szgodovina.pdf |wayback=20160118061340 |text=Geschichte Skawinas (englisch) (Zugriff Dez. 2009) |archiv-bot=2024-05-11 10:45:43 InternetArchiveBot }} (PDF; 2,8&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wurden im März 1943 auch 4000 Juden aus dem Krakauer [[Getto]] ermordet. Ein anderer Teil wurde mit 48 Lastwagen ins nahe [[KZ Auschwitz]] verbracht oder direkt in Krakau erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://kups.ub.uni-koeln.de/volltexte/2003/952/pdf/09_III_Bauernbewegung.pdf |wayback=20070610093803 |text=Onlineaufsatz der UB-Köln zur Untergrundbewegung von Bauern in Polen (Zugriff Dez. 2009) |archiv-bot=2019-05-14 07:00:36 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. Januar 1945 wurde die völlig zerstörte Stadt befreit.&lt;br /&gt;
[[Datei:Skawina-kosciol ss Judy i Szymona.jpg|mini|hochkant|Katholische Kirche St.&amp;amp;nbsp;Simon und Judas Thaddäus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Stadt-und-Land-Gemeinde]] gehören neben der Stadt Skawina 16 Dörfer mit Schulzenamt.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Skawina}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Skawina ist eine Industriestadt, die außer der Kernstadt mit 23.660 Einwohnern in der [[Gmina|Gemeinde]] noch 17 Ortsteile mit dann etwa 41.500 Einwohnern umfasst. Die Stadt besitzt sieben Kindergärten, fünf Grundschulen, zwei Gymnasien und eine Sonderschule. An Bürgereinrichtungen bestehen ein Kulturhaus, ein Kino, zwei Schwimmbäder und zahlreiche Sportanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Gewerbe sind vertreten: eine 1910 gegründete Ersatzkaffe-Fabrik-Zweigniederlassung des Unternehmens [[Johann Heinrich Franck]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.albert-gieseler.de/dampf_de/firmen1/firmadet14314.shtml Betriebschronik]&amp;lt;/ref&amp;gt;, heute [[Nestlé]], und ein Werk der Firma. [[Bahlsen]] als Werke der Lebensmittelindustrie mit 1100 Beschäftigten (1993 Übernahme des Werks &amp;#039;&amp;#039;Lajkonik Snaks&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lorenz-snackworld.com/node/468 |wayback=20160802131148 |text=Chronik Balsen |archiv-bot=2019-04-21 13:10:09 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;), ein Metallwerk, ein Steinkohlekraftwerk mit 550 MW Leistung und mehrere Betriebe der Naturstoffindustrie (Glashütte, Bausteine), welche die [[Tertiär (Geologie)|tertiären]] Ablagerungen nutzen. Nach der Stadt sind die Skawina-Schichten aus der Erdzeit des unteren [[Badenium]]s der [[Paratethys]] benannt, die auch Salz enthalten, das in der Nähe, in einem der ältesten Salzbergwerke, dem [[Salzbergwerk Wieliczka]], abgebaut wird. Skawina liegt an der mittelalterlichen [[Salzstraße]] zwischen [[Krakau]] und [[Wieliczka]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahnanschluss erhielt Skawina 1884 durch die [[Galizische Transversalbahn]]. Der Bahnhof wurde 1890 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Flughafen Johannes Paul II. Krakau-Balice]] ist Skawina mit einer Buslinie verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der Stadt stehen die Kirchen und die Synagoge unter Denkmalschutz. Die Hauptkirche der Apostel [[Simon Petrus|Simon]] und [[Judas Thaddäus]] wurde mit der Stadtgründung gestiftet. Sie brannte mehrfach nieder und wurde zuletzt 1728 wiederaufgebaut. Der Turm erhielt durch den Wiederaufbau nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] seinen heutigen Pyramidenhelm. Im Innenraum sind einige [[barock]]e Altäre erhalten. Die zweite Kirche der katholischen Stadtgemeinde ist die kleine Kirche der [[Maria – Die heilige Mutter Gottes|Heiligen Muttergottes]] aus dem Jahr 1774, ebenfalls mit Barockaltären. Sie gehörte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zu einem [[Armenhaus|Armenhospital]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport/Erholung ==&lt;br /&gt;
In der Stadt und den Ortsteilen bestehen sechs Anlagen für Ballsport und Leichtathletik, dazu Tennisplätze, ein Bowlingzentrum und eine Radrennbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Naturpark]]s der [[Beskiden]] und der [[Hohe Tatra|Hohen Tatra]] sind nicht weit entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;Die wesentlichen Angaben stammen – soweit nicht aus Wikipedia – von einer Broschüre des Partnerschaftsvereins, Hürth, aus 2006 oder online {{Webarchiv|url=http://www.huerth.de/stadtinfos/partnerstaedte/skawina.php |wayback=20100224045235 |text=(Zugriff Dez. 09) |archiv-bot=2019-04-21 13:10:09 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
Skawina ist recht aktiv in der europäischen Partnerstädte-Bewegung. Es ist verbunden mit [[Hürth]] (seit 1996,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pv-huerth.de/?page_id=177 Eintrag auf der Seite des Partnerschaftsvereins Hürth] Abgerufen am 18. Juli 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;) und dem englischen [[Thetford]] (2004) (beide sind auch untereinander verbunden), dem tschechischen [[Roztoky u Prahy|Roztoky]] (2005), dem slowakischen [[Turčianske Teplice]] (1999) und dem mittelitalienischen [[Civitanova Marche]] (2005). Die jüngste Kooperation wurde 2008 mit [[Peremyschljany]], Ukraine, vereinbart. Das [[Ernst-Mach-Gymnasium Hürth]] und das [[Albert-Einstein-Gymnasium (Sankt Augustin)|Albert-Einstein-Gymnasium]] [[Sankt Augustin]] pflegen Schulpartnerschaften mit den Gymnasien in Skawina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Kazimierz Nycz]] (* 1950), Erzbischof von Warschau, kurze Zeit Mitarbeiter in der Pfarrseelsorge in Skawina&lt;br /&gt;
* [[Filip Rózga]] (* 2006), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.um.skawina.net/ Website der Stadt] (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Skawina}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4687671-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Kleinpolen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Skawina]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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