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	<title>Skarbin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:54:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Skarbin&amp;diff=1054227&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: linkfix nach verschieben; WP:Belege; WP:OR?</title>
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		<updated>2025-05-01T16:08:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix nach verschieben; &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Belege&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Belege (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Belege&lt;/a&gt;; &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:OR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:OR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:OR&lt;/a&gt;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Belege}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafenstein Lind Blick auf Skarbin Hochobir 17112006 01.jpg|mini|Rechts der Skarbin, links der Hochobir, von Lind aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafenstein Skarbin 02102007 01.jpg|mini|Skarbin auf dem [[Sattnitz]]rücken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Olsta.jpg|mini|hochkant|Olsta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafenstein Skarbin 02102007 13.jpg|mini|Östlicher Ausläufer des [[Sattnitz]]rückens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ebenthal Schloss Saager 14062007 01.jpg|mini|[[Schloss Saager]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafenstein Saager Sankt Anna 04102007 06.jpg|mini|Sankt Anna in Saager]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Annabrücke.jpg|mini|hochkant|Annabrücke vom Obir gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Annabrücke Grafenstein Gallizien 04102007 02.jpg|mini|Annabrücke über die Drau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Skarbin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der östlichste Ausläufer der [[Sattnitz]], eines [[Massiv|Gebirgsstocks]] im [[Klagenfurter Becken]]. Sein Name leitet sich vermutlich vom keltischen Wort &amp;#039;&amp;#039;Skarbie&amp;#039;&amp;#039; ab, was so viel wie Horn bedeutet. Damit wird auf einen auffälligen, schon von Weitem sichtbaren Felskegel Bezug genommen, der sich an den östlichen Steilhängen des Berges erhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Skarbin (Gemeinde Grafenstein)|Skarbin]] ([[Slowenien|slow.]] Škrbinja) bezeichnet auch einen Ortsteil der Gemeinde [[Grafenstein (Kärnten)|Grafenstein]] im Süden [[Österreich]]s. Er umfasst den größten Teil des Gebirgszuges, ist mit 21 Einwohnern (Stand Volkszählung 2001) nur spärlich besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legenden ==&lt;br /&gt;
Dieser Hornfelsen stellt der Sage zufolge, einen, ob seines Fluchens versteinerten [[Korbmacher|Korbflechter]] dar, weshalb die auffällige Formation im Volksmund auch Korbflechterfelsen genannt wird. Am Nordhang des Skarbin befinden sich unweit der Ortschaft [[Grafenstein (Kärnten)|Grafenstein]] die Reste der [[Burg Altgrafenstein]]. Ebenso soll die legendenumwobene Burg der Heiligen [[Hildegard von Stein]] (Gemeint ist [[Stein im Jauntal]]), die [[Burg Prosnitza]], unweit des Hornfelsens gestanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der markante Felsturm wurde vermutlich von Christian Grillitsch und Stefan Schneeweihs erstmals bestiegen. Der Erstbesteigung ging eine zwei Jahre lange Planung voran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
„Zuerst sind wir in den nordöstlichen Hang des Turms gestiegen, um uns ein Bild von dem zu machen, was uns da oben erwartet. Danach sind wir im zweiten Anlauf zur Scharte hinauf geklettert, mit Steigeisen, wegen des erdrutschigen Felsens. Beim dritten Mal hatten wir alle Ausrüstung dabei, Haken, Seil, Keile und Hammer. In der Scharte fanden wir einen Baum als Standplatz und von dem aus ging es dann zum Gipfel. Wir schlugen einige Haken zur Zwischensicherung und brachten dann später ein [[Fixseil]] an. Das Konglomerat war sehr unzuverlässig.  In den nächsten Malen brachten wir zusammen mit Georg Mühlbauer ein Gipfelkreuz hoch, welches wir mit Zement im Fels verankerten. Wir gaben dem Turm den Namen Olsta.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das Kreuz auf der Straße von Grafenstein nach Annabrücke auf Höhe Gumisch noch immer sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---  Winter 2010/11: Das Wetter hat das Kreuz besiegt. Es ist in den Wald gestürzt.  ---&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat der Erstbesteiger: „Der Olstafuchs lebt weiter.“ Zitat Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kreuzweg ==&lt;br /&gt;
Bei dem zwischen Gumisch und dem Schloss Saager verlaufenden [[Kreuzweg]] dürfte es sich um einen viel älteren Weg vom [[Gurktal|Gurk]]- ins [[Drautal]] handeln, der früher den fahrenden Leuten ein hoch über dem sumpfigen Draugebiet liegendes leichteres Fortkommen ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Felsbildstöcke ==&lt;br /&gt;
Auf dem von Sankt Anna beim [[Schloss Saager]] direkt unter den Felswänden des Skarbin im Berghang nach Gumisch verlaufenden Waldweg finden sich Felsbildstöcke möglicherweise keltischen Ursprungs, später vom [[Christentum]] übernommen. Es sind dies Felsbrocken mit ausgemeißelten Nischen, die mit Mörtel geglättet wurden und mit bäuerlicher Malerei versehen sind. Im Lauf der Zeit hat sich der Zustand zusehends verschlechtert, so dass nur noch ein Bild einigermaßen erhalten geblieben ist, nämlich jenes in der letzten Felsnische, welches den legendären Sturz der [[Hildegard von Stein]] aus der Burg Prosnitza darstellt. Auch wenn das Bild schon in sehr schlechtem Zustand ist, ist dennoch eine Burg am Felsen erkennbar und rechts unten ein schwebender Engel. Aus den zwei einander überschneidenden Herzen sieht man [[Lilien]] hervorwachsen. Diese stellen ein Symbol der Reinheit, Unschuld und Jungfräulichkeit dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grafenstein Skarbin Prosenitza Waldweg 0404102007 72.jpg|Waldweg zwischen Saager und Gumisch unter den Skarbin-Abbrüchen oberhalb der Annabrücke&lt;br /&gt;
Grafenstein Skarbin Waldweg Felsnische ohne Bild 0404102007 84.jpg|Eine von fünf Felsnischen auf dem Waldweg unter dem Skarbin&lt;br /&gt;
Grafenstein Skarbin Prosenitza Waldweg Feslbildstock mit Malerei 0404102007 92.jpg|Felsbildstock am Waldweg zwischen Saager und Gumisch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildbeschreibung ===&lt;br /&gt;
Die christliche Legende zählt den Doldenmilchstern, die weiße Lilie, zu den Kräutern und Gräsern der Krippe, in die Maria das Jesuskind bettete. (Im linken Herzteil ist diese Szene dargestellt.) Von ehrfürchtiger Liebe ergriffen, wuchs der Milchstern, um einen Blütenkranz um das Haupt des himmlischen Knäbleins zu winden. Überhaupt ist die Lilie mit der Herabkunft des Heilands verbunden. Mit einer Lilie in der Hand schwebte der Erzengel Gabriel vom höchsten Himmel herab, um der reinen Jungfrau die unbefleckte Empfängnis zu verkünden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grafenstein Skarbin Waldweg Felsbildstockmalerei ganze Darstellung 0404102007 91.jpg|Komplett-Darstellung der Felsbildstockmalerei am Prosenitza-Waldweg&lt;br /&gt;
Grafenstein Skarbin Waldweg Felsbildstockmalerei linke Haelfte 0404102007 93.jpg|Linke Herzhälfte der Felsbildstockmalerei am Prosenitza-Waldweg&lt;br /&gt;
Grafenstein Skarbin Waldweg Felsbildstockmalerei rechte Haelfte 0404102007 94.jpg|Rechte Herzhälfte der Felsbildstockmalerei am Prosenitza-Waldweg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im übertragenen Sinn beschreibt dies die Herabkunft des höheren Selbst in die empfangsbereite geläuterte Seele des Menschen. Nach ihrer Errettung vom geplanten Tod durch Felssturz (auf dem rechten Teil des Herzbildes dargestellt) ist die Seele der Hildegard von Stein gereinigt, jungfräulich empfangsbereit für den Hauch des Göttlichen, bereit, das Weltliche zurückzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilddeutung ===&lt;br /&gt;
Die weiße Lilie aber weist nicht nur den Weg des Himmlischen in das irdische Dasein, sondern auch wieder die Rückkehr zu demselben, die Farbe weiß erinnert an die ausgebleichten Knochen oder die Leichenblässe an Sterben, Tod, Zurücklassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im übertragenen Sinn bedeutet dies das Ablassen von und den Tod der niederen, im Egoismus verstrickten Persönlichkeit und den Aufstieg in das Christusbewusstsein, in die bedingungslose Liebe. Hildegard lebt fortan als Helferin der Armen und Bedürftigen und stellt sich so bedingungslos in den Dienst der Menschheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnt sei auch noch, dass die [[Griechen]] die Herkunft der weißen Lilien den Milchtropfen zuschreiben, die aus den Brüsten der [[Hera]] hervorspritzten und auf die Erde fielen, als sie das göttliche Kind [[Herakles]] stillte. Auch hier wieder die Lilie als Symbol für die Verbindung zwischen Göttlichem und Weltlichem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Felsnischenmarterln stehen dort, wo Hildegard und Dorothea gerettet worden sein sollen, noch heute findet man zwischen den Felsen wildwachsende gelbe Lilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Grafenstein#Skarbin|Skarbin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafenstein (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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