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	<title>Sizette - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sizette&amp;diff=697071&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maxeto0910: Punkt nach Satzende</title>
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		<updated>2026-02-26T07:15:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Punkt nach Satzende&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Sizette - suit of Spades - IMG 8791.jpg|mini|Die Pikfarbe aus einem französischen Blatt. Die [[Ecarté]]-Reihenfolge wird auch in Sizette verwendet, aber mit der Ergänzung der Sechs.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sizette&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historisches französisches [[Kartenspiel]] für sechs Personen, die in zwei Parteien spielen. Es ist ungewöhnlich, weil die Partnern miteinander über ihre Karten sprechen können. Es wurde als eines der angenehmsten Kartenspiele bekannt, wenn auch eine gewisse Fähigkeit benötigt wurde, es gut zu spielen. Es war eine Form von [[Whist]] zu sechst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Sizette&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich auf die Tatsache, dass es von sechs Spielern gespielt wird.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Panckoucke&amp;quot;&amp;gt;Panckoucke (1792), S. 274–275&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde schon 1725 im &amp;#039;&amp;#039;Académie universelle des Jeux&amp;#039;&amp;#039; beschrieben. Obwohl damals wenig in Paris bekannt, es wurde als &amp;quot;einer der angenehmste Kartenspiele&amp;quot; gedacht, dass aber &amp;quot;viel Gelassenheit und Aufmerksamkeit&amp;quot; brauchte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AUJ1725&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Académie Universelle des Jeux&amp;#039;&amp;#039; (1725), S. 115–120. Übersetzung vom Abbé Belcour (1770).&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese früheste bekannte Beschreibung wurde im 18. Jahrhundert mehrfach nachgedruckt.&amp;lt;ref&amp;gt;1789 erschien der letzte Nachdruck im &amp;#039;&amp;#039;Académie Universelle des Jeux&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1785 wurde in einem Wörterbuch der Regionen [[Provence]] und [[Comtat Venaissin]] festgestellt, dass sowohl Sizette oder &amp;quot;Sisette&amp;quot; und [[Quadrette]] unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parlaire&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von &amp;#039;&amp;#039;parler&amp;#039;&amp;#039;, sprechen) gingen, weil die Spieler über die Karten zu reden hatten.&amp;lt;ref name= &amp;quot;Achard&amp;quot;&amp;gt;Achard (1785), Bd. 1, S. 646 &amp;amp; Bd. 2, S. 485.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als „Parlaire“ tauchte das Spiel Quartette/Sizette schon 1636 in einem Gedicht auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Le Sage: &amp;#039;&amp;#039;Les Folies du Sieur Le Sage.&amp;#039;&amp;#039; Dediees a Monsieur Valat, Gouuerneur du Chasteau de Montferran. Montpellier: Jean Pech, 1626. S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 wurde es als ein Spiel in der Normandie und in den [[Département]]s im Norden beweist.&amp;lt;ref name = &amp;quot;Lebrun&amp;quot;&amp;gt;Lebrun (1828), S. 233–235.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Quellen des frühen 18. und 19. Jahrhunderts zeigen jedoch an, dass Sizette hauptsächlich in Südfrankreich gespielt wurde. Wir können also annehmen, dass es &amp;quot;gut gereist&amp;quot; war.&amp;lt;ref name=SDJ&amp;gt;[https://salondesjeux.fr/sizette.htm &amp;#039;&amp;#039;Sizette&amp;#039;&amp;#039;] at salondesjeux. Abgerufen am 27. Januar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sizette scheint im späten 19. Jahrhundert ausgestorben zu sein,&amp;lt;ref&amp;gt;Das letzte erkannte französische Spielekompendium, das die Spielregeln von Sizette erhält, erschien 1888.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber die verwandte Quadrette, ein Spiel zu viert, überlebte bis die 1930er Jahre in [[Nizza]] und könnte noch im [[Département Alpes-Maritimes]] gespielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielregeln ==&lt;br /&gt;
Die in der Literatur angegebenen Spielregeln änderten sich kaum in den anderthalb Jahrhunderte, in denen das Spiel aktuell war. Spätere Quellen erklären lediglich Nebensachen oder geben Hinweise darauf, wo das Spiel gespielt wurde. Die folgenden Regeln basieren auf der Beschreibung von 1725, sind aber auch durch spätere Quellen ergänzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spieler ===&lt;br /&gt;
Das Spiel wird von sechs in zwei Parteien von je drei Personen gespielt. Die Parteien sitzen abwechselnd am Tisch, so dass jeder links und rechts einen Gegenspieler hat. Jede Partei wählt ein [[Kapitän (Kartenspiel)|Kapitän]] (&amp;#039;&amp;#039;Capitaine&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gouverneur&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name = &amp;quot;AUJ1725&amp;quot;/&amp;gt; Die Spieler bestimmen sowohl den [[Einsatz (Kartenspiel)|Einsatz]], der man im [[Pool (Kartenspiel)|Pool]] (&amp;#039;&amp;#039;poule&amp;#039;&amp;#039;) setzt, als auch die Anzahl der [[Runde (Kartenspiel)|Runden]], die sie spielen wollen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Panckoucke&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spielkarten ===&lt;br /&gt;
Ein 36-Blatt Kartenspiel wird verwendet, in dem die [[Wert (Kartenspiel)|Wert]] der Karten in jeder [[Farbe (Kartenspiel)|Farbe]] vom [[König (Spielkarte)|König]] bis Sechs absteigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AUJ1725&amp;quot;/&amp;gt; Das [[Ass (Spielkarte)|Ass]] liegt zwischen dem [[Bube (Spielkarte)|Buben]] und der Zehner wie im [[Triomphe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Die 1725 Regeln erwähnen das nicht; die Rang des Asses wird vom Kartenspielforscher Philippe Lalanne am salondesjeux.fr erklärt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartengeben ===&lt;br /&gt;
Die Spieler ziehen Karten für das Privileg, [[Vorhand (Kartenspieler)|Vorhand]] (&amp;#039;&amp;#039;premier en main&amp;#039;&amp;#039;) zu sein, was ein Vorteil ist. Der, der die höchste Karte zieht, gibt die Karten seinem linken [[Gegenspieler (Kartenspiel)|Gegenspieler]]. Dieser [[mischen (Kartenspiel)|mischt]] die Karten und lässt sie rechts [[abheben (Kartenspiel)|abheben]], bevor er zwei Würfe von je drei Karten an jedem, gegen den Uhrzeigersinn, [[austeilen (Kartenspiel)|austeilt]]. Der Geber deckt die letzte Karte als Trumpf auf.&amp;lt;ref name = &amp;quot;AUJ1725&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spielverlauf ===&lt;br /&gt;
Die Spieler der Partei, die auszuspielen hat, können untereinander über ihre Karten sprechen. Der Kapitän verwendet diese Informationen, um die anderen, insbesondere die Vorhand, zu lenken, was sie spielen sollen. Sobald Vorhand ausgespielt hat, kann die Gegenpartei untereinander über ihrer Karten sprechen. Das Spiel fährt jetzt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kapitän einer Partei kann beliebige Befehle geben und die Spieler mögen ihre Karten sogar offen legen, aber wenn mindestens zwei Spieler einer Partei dies tun, muss der dritte Partner auch [[ouvert]] spielen.&amp;lt;ref name = &amp;quot;AUJ1725&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewinn ===&lt;br /&gt;
Die Partei, die zuerst drei [[Stich (Kartenspiel)|Stiche]] einnimmt, gewinnt das Spiel mit 1 Punkt. Wenn sie alle sechs nehmen, gewinnen sie doppelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kommunikation und Taktik ===&lt;br /&gt;
Es ist sehr wichtig, insbesondere wenn man der Kapitän ist, herauszufinden, welche Karten ihre Partnern haben, ohne die Gegenpartei zu viel Informationen aufzuzeigen. Ebenso ist es wichtig, dass die Spieler herausfinden, welche Karten ihre Gegner haben. Die Spieler sollten nicht mehr als nötig offenlegen und werden von ihrem Kapitän geführt. Obwohl es leicht zu lernen ist, erfordert das Spiel Erfahrung und lange Übung, um es gut zu spielen, insbesondere in Bezug auf die Kommunikation der Spieler.&amp;lt;ref name = &amp;quot;AUJ1725&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelverstöße ==&lt;br /&gt;
Das 1725 erscheinende Werk enthält strenge Regeln für Regelverstöße. Zum Beispiel verursacht ein [[Vergeben (Kartenspiel)|Vergeben]] den Verlust des Spiels ebenso wie eine [[Renonce (Kartenspiel)|Renonce]] (wenn man bedient nicht, obwohl man in der Lage ist) und bei einer versehentlichen Aufdeckung einer Karte während des Gebens muss man die Karten erneut geben.&amp;lt;ref name = &amp;quot;AUJ1725&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://books.google.com/books?id=WfJdAAAAcAAJ&amp;amp;dq=academie+des+jeux&amp;amp;pg=RA7-PP19 &amp;#039;&amp;#039;Académie Universelle des Jeux&amp;#039;&amp;#039;]. Paris: Theodore Legras, 1725.&lt;br /&gt;
* [https://books.google.com/books?id=HIdZAAAAYAAJ&amp;amp;q=sizette&amp;amp;pg=PT86 &amp;#039;&amp;#039;Académie Universelle des Jeux&amp;#039;&amp;#039;]. Bd. 1. Amsterdam, 1789.&lt;br /&gt;
* Claude François Achard: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire de la Provence et du Comté-Venaissin&amp;#039;&amp;#039;. [https://books.google.com/books?id=MxCNNbmA4CoC&amp;amp;dq=%22quadrette%22+%22sizette%22&amp;amp;pg=PA646 Bd. 1.] und [https://books.google.com/books?id=S-wRAAAAIAAJ&amp;amp;dq=%22quadrette%22+%22fifette%22&amp;amp;pg=PA485 Bd. 2]. Marseilles: Jean Mossy, 1785.&lt;br /&gt;
* Abbé Belcour: [https://books.google.com/books?id=HRxdAAAAcAAJ&amp;amp;q=sizette&amp;amp;pg=PP13 &amp;#039;&amp;#039;The Academy of Play&amp;#039;&amp;#039;]. London: F. Newbery, 1770.&lt;br /&gt;
* M. Lebrun: [https://books.google.com/books?id=_f9dAAAAcAAJ&amp;amp;dq=%22passant+de+la+Normandie+dans+les%22&amp;amp;pg=PA233 &amp;#039;&amp;#039;Manuel des Jeux de Calcul et de Hasard, ou Nouvelle Académie des Jeux&amp;#039;&amp;#039;]. Paris: Roret, 1828.&lt;br /&gt;
* Charles-Joseph Panckoucke: [https://books.google.com/books?id=MdY-Ldrcuf4C&amp;amp;q=sizette &amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie méthodique: Dictionnaire des Jeux&amp;#039;&amp;#039;], Bd. 3. Paris: Panckoucke, 1792.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartenspiel mit traditionellem Blatt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Spiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stichspiel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maxeto0910</name></author>
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