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	<title>Sitztanz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T13:05:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bertramz: fix, 1 satz</title>
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		<updated>2025-11-10T12:31:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix, 1 satz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitztanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein im Sitzen ausgeführter [[Tanz]], der zur Unterhaltung dienen, eine [[Ritus|rituelle]] oder [[Therapie|therapeutische]] Funktion haben kann. Alle Sitzpositionen wie [[Schneidersitz]], auf dem Boden knien oder Sitzen auf einem Stuhl sind möglich. Die Ortsgebundenheit, die nur Bewegungen des Oberkörpers erlaubt, lässt sich durch [[Gestik]] (eine besondere Sprache mit den Händen) und [[Mimik]] (zum Beispiel Augenbewegungen) ausgleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Traditioneller Sitztanz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sitztanz.jpg|miniatur|Sitztanz auf den [[Fidschi]]-Inseln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ʻotuhaka.jpg|miniatur|ʻOtuhaka. Sitztanz auf Tonga]]&lt;br /&gt;
Sitztänze kommen traditionell in vielen Kulturen vor, verbreitet sind sie im [[Südpazifik|südpazifischen]] Raum. Es gibt Sitztänze auch in [[Schwarzafrika]] und im islamischen Nordafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitztänze sind einzeln, als Paartanz oder in Gruppen möglich. Bei Gruppentänzen sitzen die Teilnehmer in einer Reihe, im Kreis oder in einer rechteckigen Formation auf der Erde und vollführen gleichzeitig verschiedenste rhythmische Bewegungen mit Armen, Händen und Oberkörper. Häufig wird dazu gesungen. Die Tanzenden können sich wie beim &amp;#039;&amp;#039;Vakamalolo&amp;#039;&amp;#039;-Gruppentanz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=leGNKVT6rOY &amp;#039;&amp;#039;CANTERBURY FIJIAN PARISH CONCERT:FIJIAN SITTING DANCE..VAKAMALOLO.&amp;#039;&amp;#039;] Youtube-Video&amp;lt;/ref&amp;gt; auf [[Fidschi]] während der Aufführung um 90 Grad drehen, sodass sie den Zuschauern zu- oder abgewandt sitzen. Beispiele für Sitztänze sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pazifische Inseln ===&lt;br /&gt;
* In der Tradition des [[Hula (Tanz)|hula]] in [[Hawaiʻi]] gibt es Tänze, die im Sitzen ausgeführt und als &amp;#039;&amp;#039;hula noho&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Hawaiian Dictionaries|q=hula noho}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beim &amp;#039;&amp;#039;siva&amp;#039;&amp;#039;, dem Nationaltanz auf [[Samoa]] sitzen die Tanzenden im Kreis um die in ihrer Mitte stehende Dorfjungfrau, die als Vortänzerin fungiert. Mit [[Pantomime|pantomimischen]] Bewegungen von Händen und Oberkörpern werden Tätigkeiten wie Fischfang oder Rudern nachgeahmt. Von den [[Marshallinseln]] sind Gruppentänze bekannt, die auf den Knien mit seitlich wiegenden Oberkörpern und gestreckten Armen ausgeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Zacharias (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Tanz der Naturvölker.&amp;#039;&amp;#039; Kapitel 1 in: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Tanzes. Musiker Geschichten. Von der Musik.&amp;#039;&amp;#039; (Bücher der Musik. Bd. 6) Reinhard Welz Vermittlerverlag, Mannheim 2005, S. 27, ISBN 978-3938622346&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Auf der zu [[Föderierte Staaten von Mikronesien|Mikronesien]] gehörenden Insel [[Yap (Insel)|Yap]] haben sich Frauen auf einen Sitztanz spezialisiert, während Jungen und Männer mit Stöcken im Stehen tanzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.arcticphoto.co.uk/supergal/PAC/pac00/pac0039-19.htm |wayback=20111128231148 |text=&amp;#039;&amp;#039;PAC0039-19: Women decorated with Hibiscus perform traditional Yapese sitting dance, on Map Island. Yap, Micronesia.&amp;#039;&amp;#039;}} Foto&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;ʻOtuhaka&amp;#039;&amp;#039; ist ein gemischter Gruppentanz im Schneidersitz auf der Südseeinsel [[Tonga]]. Ein anderer Sitztanz auf Tonga ist der &amp;#039;&amp;#039;ma&amp;#039;ulu&amp;#039;ulu&amp;#039;&amp;#039;. Beide Tänze werden zu bestimmten Abschnitten von Gesängen und der großen Kesseltrommel &amp;#039;&amp;#039;nafa&amp;#039;&amp;#039; begleitet.&lt;br /&gt;
* Auf den [[Tuvalu]]-Inseln war &amp;#039;&amp;#039;onga&amp;#039;&amp;#039; ein Frauensitztanz bei freudigen Ereignissen, an dem gelegentlich auch Männer teilnahmen, &amp;#039;&amp;#039;fakanu&amp;#039;&amp;#039; tanzten dagegen überwiegend Männer bei allen, auch bei traurigen Anlässen. Der begleitende Chor wurde durch die [[Schlitztrommel]] &amp;#039;&amp;#039;pate&amp;#039;&amp;#039;, Schläge eines Fächers auf die flache Hand oder durch Händeklatschen rhythmisch unterstützt. &amp;#039;&amp;#039;Fatele&amp;#039;&amp;#039; war früher auf einigen Inseln ein weiterer Sitztanz, der von fünf bis sechs Frauen sitzend oder kniend ausgeführt wurde, während andere Frauen und Männer dazu im Chor sangen. Die heutige Form des &amp;#039;&amp;#039;fatele&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stehtanz und ein wesentlicher Teil der [[Musik von Tuvalu]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=VSm56XuQ3lE &amp;#039;&amp;#039;Fatele Nui-&amp;#039;Ti na Mauri&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039;] Youtube-Video&amp;lt;/ref&amp;gt; bei dem eine größere Zahl Frauen oder Mädchen in einer oder zwei Reihen auf der Stelle stehen und mit dem Oberkörper und den Händen synchron ähnliche Bewegungen wie beim Sitztanz machen. Vor ihnen sitzen Männer und Jungen auf dem Boden und singen im Chor christliche Texte nach europäischen Melodien.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Christensen, [[Gerd Koch (Kulturanthropologe)|Gerd Koch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Musik der Ellice-Inseln.&amp;#039;&amp;#039; (Neue Folge 5. Abteilung Südsee II.) Museum für Völkerkunde, Berlin 1964, S. 16f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Indonesien ===&lt;br /&gt;
* Auf [[Bali]] wurde Anfang des 20. Jahrhunderts der &amp;#039;&amp;#039;kebyar duduk&amp;#039;&amp;#039; erfunden (&amp;#039;&amp;#039;kebyar&amp;#039;&amp;#039; ein balinesischer Tanzstil, &amp;#039;&amp;#039;duduk&amp;#039;&amp;#039;, indonesisch „sitzen“). &amp;#039;&amp;#039;Kebyar&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „plötzlich aufflackern“, „aufplatzen“, was zur Spielweise des [[Gamelan Gong Kebyar]] passt. 1915 soll in Nordbali erstmals ein Orchester um ein offenes Quadrat herum angeordnet musiziert haben. In der Mitte nimmt ein Tänzer Platz, der die rhythmisch wechselnden Schlagplattentöne der Musiker in Körperbewegungen verwandelt. Er setzt mit schnellen Bewegungen den gesamten Oberkörper ein und vollführt gelegentlich kleine Sprünge. In dem Einzeltanz beschreibt ein junger Mann mit Gesten und Augenspiel die verschiedenen Stimmungen eines unreifen Jugendlichen bis zum Erwachsensein.&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Rebling: &amp;#039;&amp;#039;Die Tanzkunst Indonesiens.&amp;#039;&amp;#039; (Heinrichshofen-Bücher) Florian Noetzel, Wilhelmshaven 1989, S. 123f&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Gegenggongan&amp;#039;&amp;#039; wird von Musikern, welche die Maultrommel &amp;#039;&amp;#039;[[genggong]]&amp;#039;&amp;#039;, die Bambusflöte &amp;#039;&amp;#039;[[suling]]&amp;#039;&amp;#039; und einige Schlaginstrumente spielen, überwiegend als ein Sitztanz ausgeführt, um musikalisch und darstellerisch Frösche nachzuahmen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ratéb meuseukat&amp;#039;&amp;#039; ist ein Frauensitztanz im Westen der Provinz Aceh auf der indonesischen Insel [[Sumatra]], der unter anderem in der Stadt [[Meulaboh]] aufgeführt wird. Die üblicherweise acht muslimischen Frauen sind mit [[Sarong]]s, langärmligen Blusen und die Schultern bedeckenden muslimischen Kopftüchern (&amp;#039;&amp;#039;[[Dschilbab|jilbab]]&amp;#039;&amp;#039;) bekleidet und knien in einer Reihe auf dem Boden. Bewegungen der Arme und Oberkörper erfolgen wie das Händeklatschen entweder synchron oder gegenläufig. Die Texte ihrer Lieder enthalten Alltagsgeschichten, die von religiösen Phrasen unterbrochen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret Kartomi: &amp;#039;&amp;#039;Playing the body. Female versus male elements in Aceh’s sitting song-dances with body percussion.&amp;#039;&amp;#039; In: Mohd Anis Md Nor, Kendra Stepputat (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sounding the Dance, Moving the Music. Choreomusicological Perspectives on Maritime Southeast Asian Performing Arts.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London/New York 2017, S. 80–95; Margaret J. Kartomi: {{Webarchiv|url=http://arrow.monash.edu.au/vital/access/manager/Repository/monash:7557 |wayback=20160304185926 |text=&amp;#039;&amp;#039;Meuseukat (II).&amp;#039;&amp;#039;}} Monash University, Melbourne&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.youtube.com/watch?v=jdG9s46hZX4 &amp;#039;&amp;#039;Rateeb Meuseukat.&amp;#039;&amp;#039;] Youtube-Video&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beim Sitztanz &amp;#039;&amp;#039;ratéb duek&amp;#039;&amp;#039; („Liturgie im Sitzen“) in Aceh bilden Männer eine Reihe, singen muslimische Lieder und schnalzen mit den Fingern. &amp;#039;&amp;#039;Ratéb&amp;#039;&amp;#039; entspricht dem Arabischen &amp;#039;&amp;#039;rātib&amp;#039;&amp;#039;, das eine Abfolge von [[Dhikr]]-Gesangsübungen bezeichnet, die von Sufi-Bruderschaften &amp;#039;&amp;#039;([[Tariqa]]s)&amp;#039;&amp;#039; praktiziert werden. Die kniende Position entspricht der islamischen Gebetshaltung. Der entsprechende säkulare Tanzstil heißt &amp;#039;&amp;#039;ratoh duek&amp;#039;&amp;#039;. Er wird von Männern und Frauen getrennt aufgeführt und von Liedern begleitet, die von romantischer Liebe, Seefahrt und Landbestellung handeln. Gelegenheiten zur Aufführung bieten religiöse und staatliche Feiertage. Beim &amp;#039;&amp;#039;rapa’i geleng&amp;#039;&amp;#039; schlagen die in einer Reihe (&amp;#039;&amp;#039;saf&amp;#039;&amp;#039;) auf den Knien hockenden Männer die Rahmentrommel &amp;#039;&amp;#039;[[Rebana#Aceh|rapa’i]]&amp;#039;&amp;#039; im Wechsel mit Bewegungen der angewinkelten oder gestreckten Arme.&lt;br /&gt;
* Der beliebteste Tanz auf den Knien heißt &amp;#039;&amp;#039;saman&amp;#039;&amp;#039; und stammt von Gayo-Hochland in Zentral-Aceh. Wegen seiner schnellen Handbewegungen wird er als „Tanz der tausend Hände“ angepriesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://jakartaglobe.beritasatu.com/archive/acehs-saman-dance-to-join-batik-as-part-of-worlds-intangible-heritage-official/ |wayback=20151222094949 |text=&amp;#039;&amp;#039;Aceh’s Saman Dance to Join Batik as Part Of World’s Intangible Heritage: Official.&amp;#039;&amp;#039;}} Jakarta Globe, 20. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Salawek dulang&amp;#039;&amp;#039; ist ein Sitztanz der muslimischen [[Minangkabau]]-Männer im Westen Sumatras. Die Tänzer singen und schlagen den Rhythmus auf dem bronzenen Teller &amp;#039;&amp;#039;[[Sahn Nuhasi#Dulang|dulang]]&amp;#039;&amp;#039;. Auf Sumatra stehen &amp;#039;&amp;#039;Meuseukat, Salawek dulang&amp;#039;&amp;#039; und andere Sitztänze im Zusammenhang mit der heutigen Islamisierungsbewegung und haben ihre Wurzeln im 16. und 17. Jahrhundert, als arabische Händler und [[Sufismus|Sufi]]-Gelehrte aus [[Jemen]], Persien und Indien den Islam zusammen mit der Zupflaute &amp;#039;&amp;#039;[[gambus]]&amp;#039;&amp;#039; und der Rahmentrommel &amp;#039;&amp;#039;[[rebana]]&amp;#039;&amp;#039; verbreiteten. Beide Musikinstrumente sind charakteristisch für die islamische Musik Indonesiens.&amp;lt;ref&amp;gt;Margaret J. Kartomi: [http://booksandjournals.brillonline.com/content/journals/10.1163/22134379-90003626 &amp;#039;&amp;#039;The development of the Acehnese sitting song-dances and frame-drum dances as part of religious conversion and continuing piety.&amp;#039;&amp;#039;] In: Bijdragen tot de Taal-, Land- en Volkenkunde. 166, Nr. 1, Leiden 2010, S. 83–106&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Indien ===&lt;br /&gt;
* Im nordwestindischen Bundesstaat [[Rajasthan]] pflegen Frauen der niedrigstehenden Kastengruppe Kamad den religiösen Sitztanz &amp;#039;&amp;#039;terahtali&amp;#039;&amp;#039;, bei dem sie von einem Sänger mit der Langhalslaute &amp;#039;&amp;#039;[[tandura]]&amp;#039;&amp;#039; und einem Trommelspieler begleitet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=IE9G4cvGjWU &amp;#039;&amp;#039;Rajasthani Folk Dance – Teratali by Kamad Chandri &amp;amp; Party.&amp;#039;&amp;#039;] Youtube-Video&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Frauen stellen pantomimisch Szenen aus der Arbeit im Haushalt dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Afrika ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Onkankula&amp;#039;&amp;#039; ist ein Sitztanz für Oluzimba-sprechende Männer in [[Namibia]], bei dem sie ihre Rinderherden preisen und besingen.&amp;lt;ref&amp;gt;Minette Mans: &amp;#039;&amp;#039;Centering on African Practice in Musical Arts Education.&amp;#039;&amp;#039; African Minds, 2006, S. 36, ISBN 978-1920051495&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die südafrikanischen [[Zulu (Volk)|Zulu]] kennen den Sitztanz &amp;#039;&amp;#039;umchwayo&amp;#039;&amp;#039;, dabei bewegen sich die Frauen langsam am Boden vorwärts.&amp;lt;ref&amp;gt;Vusabantu Ngema: {{Webarchiv|url=http://uzspace.unizulu.ac.za:8080/xmlui/bitstream/handle/10530/71/Symbolism%20%26%20Implications%20in%20the%20Zulu%20Dance%20Forms%20-%20V%20Ngema.pdf |wayback=20181206102418|text=&amp;#039;&amp;#039;Symbolism and Implications in the Zulu dance forms: Notions of composition, performance and appreciation of dance among the Zulu.&amp;#039;&amp;#039;}} (Masterarbeit) University of Zululand, KwaDlangezwa 2007, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Akulavye&amp;#039;&amp;#039; ist ein Tanz, den Mädchen der Mpyemo-Ethnie im Südwesten der [[Zentralafrikanische Republik|Zentralafrikanischen Republik]] und in der benachbarten Grenzregion in [[Kamerun]] auf niedrigen Stühlen sitzend vorführen. Die [[Bantusprachen|bantusprachigen]] Mädchen gehören einem Geheimbund an und sind durch farbige Gesichtsbemalung „maskiert“. Sie bewegen heftig ihre Beine, Oberkörper und Arme. An den Oberarmen sind sie mit Fellstreifen behängt, die das [[Totem]] des Clans, die Raubkatze &amp;#039;&amp;#039;siu&amp;#039;&amp;#039; darstellen sollen. Im Tanz wird dieses Tier imitiert. Das Erlernen des Tanzes ist Teil der [[Initiation]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Kubik (Musikethnologe)|Gerhard Kubik]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Verstehen afrikanischer Musik.&amp;#039;&amp;#039; LIT Verlag, Wien 2004, Abb. 5; ders.: &amp;#039;&amp;#039;Makisi nyau mapiko. Maskentradition im bantu-sprachigen Afrika.&amp;#039;&amp;#039; Trickster Verlag, München 1993, S. 48f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Guedra&amp;#039;&amp;#039; ist ein Tanz auf den Knien, den Berberfrauen in der Region um [[Guelmim|Goulimine]] im Süden [[Marokko]]s ausführen. &amp;#039;&amp;#039;Guedra&amp;#039;&amp;#039; heißt die zur Begleitung geschlagene [[Tontrommel]]. Die Bewegungen mit Brust, Kopf und Händen werden als erotisch bezeichnet. Gleichzeitig beinhaltet die Guedra die Tradition von Besessenheitstänzen und ähnelt damit der &amp;#039;&amp;#039;[[Derdeba]]&amp;#039;&amp;#039;. Die unregelmäßige Atmung kann zu einem Zustand der [[Trance]] führen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nakh&amp;#039;&amp;#039;, auch „Haartanz“, wird im Sitzen von unverheirateten jungen Frauen vor jungen Männern in einigen Regionen [[Libyen]]s, im Süden [[Tunesien]]s und Süd[[algerien]] getanzt. Das Zurschaustellen der Haare wirkt verführerisch. Früher war der Tanz bei Hochzeiten unter den Nomaden beliebt.&amp;lt;ref&amp;gt;Viviane Lièvre: &amp;#039;&amp;#039;Die Tänze des Maghreb. Marokko – Algerien – Tunesien.&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzt von Renate Behrens. Französische Originalausgabe: Éditions Karthala, Paris 1987) Otto Lembeck, Frankfurt am Main 2008, S. 115–118, 143–145, ISBN 978-3-87476-563-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Takemba&amp;#039;&amp;#039; ist ein moderner Musikstil mit Sitztanz der [[Tuareg]] in Nordwestafrika, bei dem die Gesangsstimme von der Zupflaute &amp;#039;&amp;#039;[[Tahardent]]&amp;#039;&amp;#039; begleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapeutischer Sitztanz ==&lt;br /&gt;
Seit den 1980er Jahren wird Sitztanz in Deutschland als Methode in der pädagogischen, physio- und psychotherapeutischen Arbeit angewendet. Begonnen wurde in der Arbeit mit Senioren, doch der Sitztanz kann auch bei psychisch Kranken, Koronalerkrankungen, Diabetes, Rheuma, Halbseitenlähmung, [[Demenz]] und weiteren Erkrankungen eingesetzt werden. Die Tänzer sitzen dabei meist im Kreis auf Stühlen, so kann der Körper weitgehend in seiner Gesamtheit eingesetzt werden. Handgeräte wie Tücher, Bälle, Instrumente und Wedel kommen bei einigen Tänzen zum Einsatz; Gesang, Livemusik oder Tonträger dienen der Tanzbegleitung. Diese Methode kann unter anderem seit 1991 durch einen bundesweit zertifizierten Ausbildungslehrgang zum Sitztanzleiter beim [[Malteser Hilfsdienst]] (Fachverband beim Deutschen Bundesverband Tanz) erlernt werden. Der [[Bundesverband Seniorentanz]] bietet seit 1993 ebenfalls eine Ausbildung zum Tanzleiter für Sitztänze an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tanz des polynesischen Kulturkreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tanz des südafrikanischen Kulturkreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tanz des islamischen Kulturkreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sitzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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