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	<title>Sitzenkirch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-10-14T21:29:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Sitzenkirch&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kandern&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Kandern-Sitzenkirch.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47/44/5/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/40/20/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 415 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 3.84&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 278&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2015-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kandern.de/seite/366734/www.kandern.de/seite/366734/%C3%BCbersicht.html?browser=1 |titel=Stadt Kandern – Ortsteile -u. Verwaltungen |sprache=de |abruf=2024-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 79400&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07626&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gemeindegliederungskarte Kandern-Sitzenkirch.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Sitzenkirch im Gemeindegebiet von Kandern&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitzenkirch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der Stadt [[Kandern]] im südlichen [[Schwarzwald]] in [[Baden-Württemberg]]. Gelegen an den südlichen Ausläufern des [[Blauen (Badenweiler)|Blauen]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Hochblauen&amp;#039;&amp;#039;), bietet der Ort viele Möglichkeiten für Wanderungen. Er hat einen dörflichen Charakter und ist umgeben von Wiesen und Wäldern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Nachbarorte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sitzenkirch gesehen von der Ruine Sausenburg.jpg|mini|Sitzenkirch gesehen von der Ruine Sausenburg]]&lt;br /&gt;
Sitzenkirch besitzt drei Zufahrtsstraßen, welche in südliche, östliche und nördliche Richtung führen. Die Hauptachse führt in Nord-Süd-Richtung über die [[Liste der Landesstraßen in Baden-Württemberg ab der L 67|Landesstraße 132]] (Breitestraße) von Kandern nach [[Badenweiler]] über [[Sehringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|St.-Johannis-Breite}}&lt;br /&gt;
Von Kandern steigt die 3,7 Kilometer lange Straße über 123 Höhenmeter an und führt auf den {{Höhe|474}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |werk=quaeldich.de |url=https://www.quaeldich.de/paesse/st-johannis-breite/ |titel=St. Johannis-Breite (474 m) |abruf=26. November 2019}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hohen Pass &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St.-Johannis-Breite&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, was einer durchschnittlichen [[Gradiente]] von 3,3 % entspricht. Der kleine Pass verbindet das [[Eggenertal]] mit dem Lippisbachtal. Auf der Passhöhe befinden sich der Breitenhof, westlich davon ist ein [[Parkplatz#Wanderparkplatz oder Wandererparkplatz|Wanderparkplatz]]. Am Pass verläuft ebenfalls die Grenze zwischen Kandern und der Verwaltungsgemeinschaft [[Schliengen]]. Die Nordwestrampe zweigt einen knappen Kilometer nördlich der Passhöhe von der L 132 nach Westen in Richtung [[Obereggenen]] ab. Die insgesamt 2,7 Kilometer lange Strecke überbrücke 128 Höhenmeter und entspricht einer durchschnittlichen Gradiente von 4,7 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Ortsmitte Sitzenkirchs zweigt von der L 132 eine weitere Passstraße ([[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Lörrach|K 6313]]) nordöstlich in Richtung [[Käsacker]] ab und führt weiter nach [[Vogelbach (Malsburg-Marzell)|Vogelbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die relativ kleine Gemarkung umfasst eine ganze Anzahl geologischer Einheiten. Im Wesentlichen ist dafür die das Gemeindegebiet von Nord nach Süd querende große Schwarzwaldrandverwerfung verantwortlich. Diese zieht vom &amp;#039;&amp;#039;Bürgelnwald&amp;#039;&amp;#039; über die &amp;#039;&amp;#039;Stelle&amp;#039;&amp;#039;, östlich am &amp;#039;&amp;#039;Rebberg&amp;#039;&amp;#039; vorbei zur &amp;#039;&amp;#039;Mühlenmatt&amp;#039;&amp;#039;, wird dort durch eine kleine Querverwerfung (welcher hier der Lippisbach ein Stück weit folgt) etwas nach W abgelenkt. Sie setzt sich dann durch die Wohnbebauung zwischen Wässerleweg und &amp;#039;&amp;#039;Oberem Garten&amp;#039;&amp;#039;, dann östlich am Wässerlehof vorbei Richtung &amp;#039;&amp;#039;Mohrensattel&amp;#039;&amp;#039; fort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.lgrb-bw.de/?view=lgrb_geola_geo |titel=LGRB Kartenviewer |hrsg=LGRB Regierungspräsidium Freiburg |abruf=2021-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich dieser Störung befinden wir uns im bewaldeten kristallinen Grundgebirge des Schwarzwaldes. Hier steht durchwegs der hell- bis rötlichgraue Malsburggranit an, in den der Lippisbach und seine Nebenbäche ihre Täler eingefurcht haben. Große Blöcke dieses Granits wurden bei der Stützmauer des Rebhäuschens verbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich der Schwarzwaldrandverwerfung befinden wir uns in der Schwarzwaldvorbergzone, in der sich bei der Rheingrabenbildung Schichten des [[Deckgebirge]]s erhalten haben, die einst auch auf dem Gebiet des Schwarzwalds lagerten, dort aber schon weitestgehend der Abtragung anheimgefallen sind. Das zerbrochene Deckgebirge bildet auf der Sitzenkircher Gemarkung die [[Bruchschollengebirge|Bruchschollen]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;landschaft der Schwarzwaldvorberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &amp;#039;&amp;#039;Mühlenrain&amp;#039;&amp;#039; und weiter nordwärts folgen von Ost nach West unterschiedlich breite, Nord-Süd streichende Streifen von [[Buntsandstein]], [[Muschelkalk]] und [[Keuper]], also die normale [[Trias (Geologie)|trias]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;sische Schichtenfolge, allerdings nicht übereinander, sondern nebeneinander. Die starke Vertikalbewegung beim Aufsteigen des Schwarzwaldes hat dazu geführt, dass die Schichten nahe der Schwarzwaldrandverwerfung steil nach oben „geschleppt“ wurden, sodass sie an manchen Stellen sogar mehr oder weniger senkrecht stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert Schreiner |Titel=Geologie und Landschaft |Sammelwerk=[[Berichte der Naturforschenden Gesellschaft zu Freiburg]] |Band=81 |Datum=1991 |Seiten=11–24 |Online={{ZOBODAT/URL|pdf/Berichte-naturf-Ges-Freiburg-Br_81_0011-0024.pdf}} |Format=PDF |KBytes=971 |Abruf=2021-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Schichtenschleppung ist das Nebeneinander der Schichten zu verdanken. Lösslehm und [[Fließerde]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;decken verwehren allerdings weitflächig den Blick in den tieferen Untergrund. Das gilt insbesondere für die breite, wellig gegliederte Mulde zwischen dem Dorf und &amp;#039;&amp;#039;Sankt Johannisbreite&amp;#039;&amp;#039;. Hier zeigten spärliche Aufschlüsse, dass vom Ortsausgang über den &amp;#039;&amp;#039;Stegacker&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Langacker&amp;#039;&amp;#039; bis zur &amp;#039;&amp;#039;St.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Johannis Breite&amp;#039;&amp;#039; bereits die nächstjüngere Schichtenfolge, der [[Unterjura]] (Lias), den Untergrund bildet. Den Osthang von &amp;#039;&amp;#039;Steineck&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Stutz&amp;#039;&amp;#039; bauen nur noch leicht zum Schwarzwald hin ansteigende [[Mitteljura]]-(Dogger-)schichten auf. Wir sind hier außerhalb des Bereichs der steilen Schichtenschleppung zur Schwarzwaldrandverwerfung hin. Die Schichten lagern deshalb normal übereinander. Unten ist es u.&amp;amp;nbsp;a. der rutschgefährdete [[Opalinuston]], darüber zuoberst der aus harten Kalken bestehende [[Hauptrogenstein]], der die bewaldete, in sich zerbrochene und zertalte Jurakalktafel von &amp;#039;&amp;#039;Rüttenen&amp;#039;&amp;#039;-&amp;#039;&amp;#039;Steineck-Hohfohren-Schorner&amp;#039;&amp;#039; bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Dorfes hat der Lippisbach sein Tal zwischen unterschiedliche Mitteljuraschichten gegraben. Westlich ist es wieder der Hauptrogenstein, östlich sind es vorwiegend weichere, lössbedeckte Sedimente um den Weiler Wässerlehof. Unmittelbar nördlich der &amp;#039;&amp;#039;Liebenau&amp;#039;&amp;#039; taucht direkt an der Schwarzwaldrandverwerfung eine kleine Unterjurascholle auf, südlich davon eine kleine Partie von Buntsandstein und Keuper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informativer Rundgang: Der Weg vom Mühlenrain zum Rebhäuschen führt zunächst über Keupertone (gelegentlich sind dessen bunte Farben in tieferen Viehtrittspuren zu sehen). Beim Rebhäuschen erreicht man den in einem verwachsenen Steinbruch hinter dem Waldrand sichtbaren Muschelkalk. Beim Abstieg zur oberen Mühlenstraße taucht am Wegbord der Buntsandstein auf, und nach dem Queren der Schwarzwaldrandverwerfung nahe der Einmündung in die K6313 wird der Malsburggranit erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung als „Sitzenkirken“&amp;lt;ref&amp;gt;später auch Sizinkilchen und villa Sicinchilchen; s. Kraus S. 144&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgt 1120 in Zusammenhang mit der Gründung eines [[Benediktinerkloster|benediktinischen Frauenklosters]], das auf dem Boden einer Schenkung an das [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster St. Blasien]] entstand. Die geistliche Betreuung erfolgte durch den [[Propst]] von [[Schloss Bürgeln|Bürgeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kloster Sitzenkirch]] und Dorf Sitzenkirch wurden 1272 Opfer einer [[Fehde]] zwischen [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I. von Habsburg]] und dem Bischof von Basel, [[Heinrich von Neuenburg|Heinrich III. von Neuenburg-Erguel]]. Ein Brand zerstörte das Kloster bis auf die Grundmauern, auch Teile des Ortes waren betroffen. Die jetzige Kirche im [[Romanik|romanischen Stil]] entstand 1290 und wurde dem [[Hilarius von Poitiers|Heiligen Hilarius]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Markgrafen Hachberg-Sausenberg, [[Rudolf III. (Hachberg-Sausenberg)|Rudolf III.]] und [[Otto I. (Hachberg-Sausenberg)|Otto]], stifteten der Kirche 1366 den [[Altar]] zum Heiligen Kreuz.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Schülin: &amp;#039;&amp;#039;Röttel-Haagen – Beiträge zur Orts- und Siedlungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Haagen 1965, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt; Markgraf Otto wurde 1384 in der Kirche zu Sitzenkirch beigesetzt. An ihn und seine ebenfalls in der Kirche beigesetzten Verwandten, Markgraf [[Heinrich (Hachberg-Sausenberg)|Heinrich]] († 1318) und Markgraf Hugo († 1448) erinnern mit Wappen geschmückte Grabplatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde 1492 als selbstständige [[Propstei (Kirche)|Propstei]] in das Kloster St. Blasien eingegliedert. Im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] wurde am 3. Mai 1525&amp;lt;ref&amp;gt;s. Karl Seith: Das Markgräflerland und die Markgräfler im Bauernkrieg des Jahres 1525. Karlsruhe 1926, S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; das ganze Dorf und das Kloster verwüstet, nur die Kirche blieb verschont. Die Nonnen flüchteten nach Basel und kehrten nicht mehr zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sitzenkirch, Klosterkirche.jpg|mini|[[Evangelische Kirche Sitzenkirch|Klosterkirche in Sitzenkirch]]]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1597 findet sich die erste urkundliche Erwähnung der Mühle. Die Mühle ging 1611 in den Besitz der Familie Kammüller über. Der Bau der Mühle, wie sie heute noch erhalten ist und besichtigt werden kann, fand 1755 statt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sitzenkirch .jpg|mini|Ortsbild Sitzenkirch]]&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht bei Schliengen]] am 24. Oktober 1796 fanden in und um Sitzenkirch heftige Kämpfe zwischen den österreichischen Truppen unter General [[Friedrich August von Nauendorf|Nauendorf]] und den französischen Verbänden unter General [[Pierre Marie Barthélemy Ferino|Ferino]] statt, wobei die Österreicher letztlich den Ort einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1822 kaufte [[Karl Köllner]] auf dem ehemaligen Klosterareal ein Haus und eine Landwirtschaft, nachdem sich der ursprünglich beabsichtigte Kauf von [[Schloss Bürgeln]] zu lange hinzog. Köllner gehörte zur evangelischen Missionsbewegung und begründete in Sitzenkirch ein Heim für verarmte Judenkinder. Nachdem [[Rabbiner]] sich gegen die Abwerbung jüdischer Kinder wehrten, stellte Köllner sein Konzept um und führte nun ein Heim für schwer erziehbare, verwahrloste Christenkinder, wie gleichzeitig eines auf [[Schloss Beuggen#Evangelisches Kinderheim 1820–1980|Schloss Beuggen]] durch [[Christian Friedrich Spittler]] betrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Scheffbuch, &amp;#039;&amp;#039;Nicht aus eigener Kraft. Aus den Anfängen Korntals&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Korntal 2003, S. 73–89.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Sitzenkirch 1949 ein selbständiges Dorf im damaligen [[Landkreis Müllheim]]. Durch eine Gemeindereform wurde Sitzenkirch am 1. März 1974 ein Teilort der Stadt Kandern im [[Landkreis Lörrach]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=521}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 mietete das [[Janz Team]] in Sitzenkirch ein Gebäude, in dem Klassen der 1973 in „[[Black Forest Academy]]“ umgetauften Schule für Missionarskinder unterrichtet wurden. Bis 1997 wurden die meisten Klassen nach Kandern verlegt. 2009 begründete die Black Forest Academy zusammen mit der Freien Evangelischen Schule in Sitzenkirch eine bilinguale Grundschule (deutsch/englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Juli 2000 führte die 246,5 Kilometer lange 18. Etappe der [[Tour de France 2000|87. Tour de France]] von [[Lausanne]] bis nach [[Freiburg im Breisgau]] etwa gegen 16:28 Uhr durch Sitzenkirch. Die letzte Sprintwertung vor dem Ziel in Freiburg wurde in Sitzenkirch abgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://autobus.cyclingnews.com/results/2000/jul00/tdfrance00/stages/tdfrance00st18.shtml &amp;#039;&amp;#039;Stage 18 - July 20: Lausanne - Fribourg-En-Brisgau, 246.5 km&amp;#039;&amp;#039;] (Streckenbeschreibung), aufgerufen am 13. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der in einer Ausreißergruppe befindliche [[Jacky Durand]] konnte vor [[Salvatore Commesso]], dem späteren Etappensieger, und [[Jens Voigt]] die Sprintwertung für sich entscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://autobus.cyclingnews.com/results/2000/jul00/tdfrance00/stages/tdflivecomp18.shtml Live report: Stage 18 - July 20: Lausanne - Fribourg-En-Brisgau, 246.5 km], aufgerufen am 13. Juni 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dialekt ==&lt;br /&gt;
In Sitzenkirch wird [[Hochalemannisch]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
An Sehenswürdigkeiten bietet Sitzenkirch die [[Evangelische Kirche Sitzenkirch|Klosterkirche]] mit Grabplatten im Chor und ein oberschlächtiges altes Mühlrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine und Institutionen ==&lt;br /&gt;
Im Ort gibt es die [[Freiwillige Feuerwehr]], Abteilung Sitzenkirch. Die Freiwillige Feuerwehr in Kandern wurde am 1. März 1862 gegründet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.feuerwehr-kandern.de/PDF%20Dokumente/Presseberichte_2011/28%2001%2011%20Die%20Wehr%20wird%20150%20Jahre%20alt.pdf |wayback=20160304115717 |text=Pressebericht: &amp;#039;&amp;#039;Die Wehr wird 150 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-14 06:22:27 InternetArchiveBot }} (PDF; 123&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 26. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesangverein Sitzenkirch 1864 e. V. wurde 1864 gegründet und nach über 100 Jahren im Jahr 2007 geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://scherer.homelinux.com/MGV-Kandern/aktuelles/schweigen_der_chöre.htm | archive-is=2012-07-16 | text=&amp;#039;&amp;#039;Schweigen der Chöre&amp;#039;&amp;#039; }}, auf scherer.homelinux.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2016 gibt es den Kinderchor „Dorfhoppsa“, der auch für kleinere Kinder eine musikalische Aktivität bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2018 gibt es den Motorsportclub MSC Sitzenkirch, welcher unter anderem regelmäßig gut besuchte Oldtimertreffen für Motorräder, Autos und Traktoren veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fremdenverkehr ==&lt;br /&gt;
In Sitzenkirch gibt es Wanderwege, zum Beispiel zum [[Schloss Bürgeln]], zur [[Sausenburg]] oder auch zum [[Blauen (Badenweiler)|Hochblauen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weinbau ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1843/44 wurden unter- und oberhalb des Rebhäuschens zwei Hektar Reben angepflanzt. Zu dieser Zeit hatten alle Familien im Dorf noch eigene Reben. Bedingt durch vielfältige Beeinträchtigungen wie Frost, Schädlinge und schwache Erträge wurde der Rebanbau am Anfang der 1950er Jahre nach und nach verkleinert. Heute wird nur noch eine Parzelle mit der Sorte [[Spätburgunder]] von einer Familie bewirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Trenkle: &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichte der Gemeinden Obereggenen und Sitzenkirch sowie der Probstei Bürgeln&amp;#039;&amp;#039;, Nachdruck der Ausgabe von 1930, Obereggenen 2006&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Großherzogthums Baden&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen und Leipzig, 1901, Fünfter Band – Kreis Lörrach; S. 144–147 [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kdm5/0170 online]&lt;br /&gt;
* Anneliese Müller: &amp;#039;&amp;#039;Sitzenkirch.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|379951354X|Seite=61–66}}&lt;br /&gt;
* Wally Greiner, Fred Wehrle: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Wirken des Pietisten Karl Köllner in Sitzenkirch&amp;#039;&amp;#039;, in: Das Markgräflerland, Band 2/2005, S. 121–130 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-2005-02/0123 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
* Gerd Schaupp: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch|Ortsfamilienbücher]] Obereggenen – Schallsingen – Sitzenkirch, Niedereggenen, Feuerbach&amp;#039;&amp;#039;. Arbeitsgruppe Chronik Eggenertal 2013 (= Badische Ortssippenbücher 157)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
{{wikisource|Kandern#Sitzenkirch|Sitzenkirch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sitzenkirch.info Offizielle Homepage von Sitzenkirch]&lt;br /&gt;
* {{KlosterBW|494|Benediktinerinnenkloster Sitzenkirch}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeno.org/Literatur/M/Baader,+Bernhard/Sagen/Neugesammelte+Volkssagen+aus+dem+Lande+Baden/26.+Sitzenkirch Sage zur Namensgebung Sitzenkirch in Bernhard Baader: &amp;#039;&amp;#039;Neugesammelte Volkssagen aus dem Lande Baden und den angrenzenden Gegenden&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Karlsruhe 1859]&lt;br /&gt;
* {{LeoBW|Typ=ORT|ID=14903|Titel=Sitzenkirch+-+Altgemeinde~Teilort|Anzeigetitel=Sitzenkirch|Linktext=Archivmaterial}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_02/labw-4-1749399/Plan+%C3%BCber+den+Sitzenkircher+Bann &amp;#039;&amp;#039;Plan über den Sitzenkircher Bann&amp;#039;&amp;#039;; Landeskundliches Informationssystem Baden-Württemberg (LeoBW); Karte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Kandern}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7834416-5}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Lörrach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kandern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Lörrach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1120]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
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